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<title>Koloradokäfer</title>
<link>http://koloradokaefer.de</link>
<description>Koloradokäfer - Alle Beiträge</description>
<language>de-de</language>
<webMaster>webmaster@koloradokaefer.de (Koloradokäfer)</webMaster>

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<pubDate>Sat, 28 Aug 2010 18:00:00 +0200</pubDate>
<category>Datenschutz</category>
<category>Social Networks</category>
<category>Grafik</category>
<author>webmaster@koloradokaefer.de (Koloradokäfer)</author>
<title>Die Chronik der Datenpannen</title>
<description>
<![CDATA[<p class="normal text">
    <img style="max-width: 200px; float: left; margin: 10px;" src="http://koloradokaefer.de/images/2010/20100828-oktopus.png" alt="Oktopus"/> Das Projekt <a href="http://datenleck.net">Datenleck.net</a> ist jetzt etwa eins und einhalb Jahre in Betrieb. Mittlerweile wurden schon über 200 Datenpannen mit Schwerpunkt Europa (und USA) zusammengetragen. Zeit für eine kleine Infografik:
</p>
<p class="normal text">
    <a href="http://koloradokaefer.de/images/2010/20100828-datenleck.png"><img style="max-width: 500px; margin: 10px;" src="http://koloradokaefer.de/images/2010/20100828-datenleck.png" alt="Datenleck.net"/></a><br/>
    (<a href="http://koloradokaefer.de/images/2010/20100828-datenleck.png">Klick</a> vergrößert)
</p>
<p class="small text" style="text-align: right; clear: both;">
	geschrieben am 28. August 2010
</p>

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<pubDate>Sat, 28 Aug 2010 12:00:00 +0200</pubDate>
<category>Dresden</category>
<author>webmaster@koloradokaefer.de (Koloradokäfer)</author>
<title>Das neue Albertinum</title>
<description>
<![CDATA[<p class="normal text">
    <img style="max-width: 200px; float: left; margin: 10px;" src="http://koloradokaefer.de/images/2010/20100828-skd.jpg" alt="Staatliche Kunstsammlungen Dresden"/> Das neue Albertinum, hat jetzt schon einige Wochen geöffnet, so dass die Hoffnung bestand die Ausstellungen bei mäßigem Besucherandrang besichtigen zu können. Diese Hoffnung wurde <em>nicht</em> enttäuscht und ich muss sagen, es hat sich gelohnt. Mein letzter Besuch ist schon etwa neun Jahre her. Wärend der Bauarbeiten, in den letzten Jahren, waren ja sowieso nur noch Teile der Ausstellungen in anderen Gebäuden zugänglich.
</p>
<p class="normal text">
    Beginnen wir mit dem Negativen: Die Anzahl der Sitzgelegenheiten in den Neuen Meistern ist etwas rar. Das dürfte vorallem ältere Besucher stören. Zudem hätte ich mir gewünscht, dass man bei der Kunst zwischen 1950 und 1990 etwas klarer aufzeigt, welche Werke sozialistischen Künstlern zuzuordnen sind und welche nicht.
</p>
<p class="normal text">   
    Sehr positiv ist mir aufgefallen, dass bei den Neuen Meistern, mittlerweile auch viele Kunstwerke hängen, die erst in den letzten Jahrzenten entstanden sind und vermutlich auch erst in den letzten 10 Jahren angekauft oder geliehen wurden. Kürzlich war ein <a href="http://www.zeit.de/2010/26/Albertinum-Dresden">sehr kritischer Artikel</a> zur Ausstellung in der Zeit erschienen, welcher sich über ein Durcheinander der Epochen beschwerte. Nun bin ich kein Kunsthistoriker, aber aufgefallen ist mir das nicht: Die Werke waren gut nach Künstlern geordnet und beim Durchschreiten der Räume in der richtigen Reihenfolge auch chronologisch. Besonders sympathisch war mir eine Konstruktion aus neun Glasscheiben und Stahlseilen des Kölner Künstlers <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Gerhard_Richter">Gerhard Richter</a>. Das könnte vorallem damit zusammenhängen, dass sie von vielen anderen Besuchern verwirrt ignoriert wurde. Allerdings boten sich bei längerer Betrachtung interessante Lichtbrechungen, Rekursionen und Spiegelungen in die Unendlichkeit. Hier wäre zum Beispiel eine Sitzgelegenheit schön gewesen.
</p>
<p class="normal text">
    Außerdem gibt es jetzt einen großen Ausstellungsraum für Kunst der Moderne: Gemälde, Fotografien und Plastiken. Das hatte ich so nicht erwartet. Ich war positiv überrascht. Allerdings kommt auch diese Ausstellung moderner Kunst nicht ohne die meist langweiligen Videoinstallationen aus. Aber das ist vielleicht Geschmackssache. Auch die Skulpturensammlung im Untergeschoss ist einen Besuch wert. Zusätzlich sind viele antike Plastiken und Skulpturen in einer Art begehbaren Archiv ausgestellt. So sind diese platzsparend angeordnet, bleiben aber der Öffentlichkeit nicht verborgen. Eine gelungene Idee.
</p>
<p class="normalt text">
    Eigentlich hatte ich den Artikel extra etwas zurückgehalten, um hier noch auf die Jeff-Wall-Ausstellung im Lipsius-Bau hinzuweisen. Der konnte ich allerdings nicht wirklich etwas abgewinnen. Ehrlich gesagt, kam ich mir vor dessen Fotografien etwas unbeholfen vor. Stattdessen sei hier aber noch auf eine andere Ausstellung hingewiesen, welche schon seit einigen Tagen durch die roten Hirsche in der Stadt angekündigt wird: <a href="http://www.ostrale.de/de/">Ostrale’010</a> – seit gestern geöffnet.
</p>
<p class="small text" style="text-align: right; clear: both;">
	geschrieben am 28. August 2010
</p>

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<link>http://koloradokaefer.de/besen.php?node=20100826-00-article.php</link>
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<pubDate>Thu, 26 Aug 2010 12:00:00 +0200</pubDate>
<category>Netzpolitik</category>
<author>webmaster@koloradokaefer.de (Koloradokäfer)</author>
<title>Petition: Netzneutralität</title>
<description>
<![CDATA[<p class="normal text">
    <img style="max-width: 200px; float: left; margin: 10px;" src="http://koloradokaefer.de/images/2010/20100826-netzneutralitaet.jpg" alt="Netzneutralität"/> Beim Deutschen Bundestag gibt es eine Petition für eine gesetzliche Verankerung der Netzneutralität. Diese kann man auch <a href="https://epetitionen.bundestag.de/index.php?action=petition;sa=details;petition=13511">online mitzeichnen</a>.
</p>
<p class="normal text">
    Im Wesentlichen geht es darum, dass Internetanbieter (Provider) die Daten nicht abhängig von der Zahlungskraft des Kunden weiterleiten dürfen. Der Wissenschaftliche Dienst des Bundestages erklärt <a href="http://www.bundestag.de/dokumente/analysen/2010/Netzneutralitaet.pdf">„Netzneutralität“</a> wie folgt:
</p>
<p style="font-style: italic;">
    Der Begriff Netzneutralität bezeichnet die neutrale Übermittlung von Daten im Internet, das bedeutet eine gleichberechtigte Übertragung aller Datenpakete unabhängig davon, woher diese stammen, welchen Inhalt sie haben oder welche Anwendungen die Pakete generiert haben. Dies galt bislang als essentielle Eigenheit des weltweiten Netzes. Da wachsende Datenmengen, technische Machbarkeit und wirtschaftliche Interessen die Wahrung dieses Prinzips zunehmend gefährden, wird sowohl in Deutschland wie auch auf europäischer Ebene und in den USA die Notwendigkeit einer gesetzlichen Festschreibung der Netzneutralität diskutiert.
</p>
<p class="normal text">
    Dass deutsche Internetanbieter bereits über die Aufweichung der Netzneutralität nachdenken, konnte man zuletzt zum Beispiel in der Zeit lesen: <a href="http://www.zeit.de/digital/internet/2010-03/telekom-google-netzneutralitaet">„Telekom träumt von Google-Gebühr.“</a> Eine sehr einfache Erklärung der Problematik findet sich auch bei <a href="http://www.zielpublikum.de/2010/08/19/netzneutralitaet-ganz-ganz-einfach-erklaert-fuer-jedermann/">Zielpublikum</a>.
</p>
<p class="small text">
    Bildquelle: <a href="http://commons.wikimedia.org/wiki/File:Servers_at_LAAS_%28FDLS_2007%29_0389.jpg">Guillom/Wikimedia</a>
</p>
<p class="small text" style="text-align: right; clear: both;">
	geschrieben am 26. August 2010
</p>

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<link>http://koloradokaefer.de/besen.php?node=20100823-00-article.php</link>
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<pubDate>Mon, 23 Aug 2010 18:00:00 +0200</pubDate>
<category>Koloradokäfer</category>
<author>webmaster@koloradokaefer.de (Koloradokäfer)</author>
<title>Renovierungsarbeiten</title>
<description>
<![CDATA[<p class="normal text">
    <img style="max-width: 200px; float: left; margin: 10px;" src="http://koloradokaefer.de/images/2010/20100823-brush.png" alt="Pinsel"/> Ich habe gerade mal ein bisschen an den Stylesheets dieser Seite herumgebastelt, um das Aussehen etwas lesefreundlicher zu gestalten. Außerdem habe ich versucht die Konformität zum W3C-Standard wieder herzustellen. Es könnte also durchaus sein, dass sich hier noch irgendwo Stellen finden, welche jetzt „kaputt“ sind. Wer so etwas findet, möge mir dies mitteilen.<br/>
    Die Standard-Schriftart ist jetzt eine mit Serifen, weil ich das angenehmer finde. Wer eine serifenlose Schrift bevorzugt, kann aber das alternative Stylesheet aktivieren (im Firefox zum Beispiel unter <em>Ansicht – Webseiten-Stil</em> zu finden).
</p>
<p class="small text" style="text-align: right; clear: both;">
	geschrieben am 23. August 2010
</p>

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</item>

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<link>http://koloradokaefer.de/besen.php?node=20100818-01-article.php</link>
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<pubDate>Wed, 18 Aug 2010 18:00:00 +0200</pubDate>
<category>Frei und offen</category>
<category>Dresden</category>
<category>EU</category>
<category>Politik</category>
<category>Linux</category>
<author>webmaster@koloradokaefer.de (Koloradokäfer)</author>
<title>Open Source in der sächsischen Verwaltung</title>
<description>
<![CDATA[<p class="normal text">
    <img style="max-width: 200px; float: left; margin: 10px;" src="http://koloradokaefer.de/images/2010/20100818-opensource.jpg" alt="Open Source"/> Manchmal wird man von der Zeit überholt. So geschehen, beim Schreiben dieses Blogbeitrags: Thema war ursprünglich eine Große Anfrage der Fraktion die Grünen im Sächsischen Landtag zum Thema quelloffene Software. Noch während dieser Artikel kontinuierlich, aber äußerst langsam vergrößerte, gab es eine Landtagsdebatte zu dieser Anfrage. Inzwischen berichtete sogar <a href="http://www.netzpolitik.org/2010/was-sachsens-staatsregierung-gegen-freie-software-hat/">Netzpolitik</a> darüber. – Was mittlerweile aber auch schon wieder eine Weile her ist. Für mich ist das allerdings kein Grund den Artikel in der Versenkung verschwinden zu lassen. Stattdessen habe ich ihn ein wenig ausgebaut:<br/><br/>
    Im Jahr 2003 begann die Stadt München, unter dem Projektnamen <a href="http://www.muenchen.de/Rathaus/dir/limux/ueberblick/408894/projekterfahrungen.html">LIMUX</a>, die Umstellung der Verwaltungssoftware auf ein Debian-Linux mit KDE-Oberfläche, zu planen. Mittlerweile sind alle Arbeitsplätze auf OpenOffice.org umgestellt, die Umstellung auf Debian läuft noch. Das Münchener Projekt zeigt, wie auf diese Weise Abläufe vereinfacht und Kosten eingespart werden können. Auf der <a href="http://www.osor.eu/">OSOR-Plattform</a> der Eropäischen Union stellt die bayerische Landeshauptstadt eigens entwickelte Softwarekomponenten unter der freien <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/European_Public_License">European Public License</a> zur Verfügung. Auch andere öffentliche Verwaltungen haben begonnen auf freie Software umzustellen. Die Gründe sind meist Sicherheitsanforderungen und Kosteneinsparungen. Als Konsequenz dieser Entwicklung hat nun die Landtagsfraktion der Grünen im Sächsischen Landtag eine Anfrage zur Verbreitung von <abbr title="Free/Libre Open Source Software">FLOSS</abbr> in der Staatsverwaltung gestellt.
</p>
<p class="normal text">
    Die 29-seitige Antwort des zuständigen Ministeriums für Justiz ‒ hier ist die zentrale <a href="http://www.sid.sachsen.de/">IT-Stelle</a> angesiedelt ‒ gibt Aufschluss über die möglichen Kostenersparnisse bei einer Umstellung und die bisherige Verbreitung von Open Source in den Staatsministerien und deren untergeordneten Behörden.
</p>
<p class="normal text">
    Den knapp 349.500 proprietären Einzellizenzen (hinzu kommen noch sogenannte „Hauslizenzen“) standen im November 2009 etwa 6.200 freie Lizenzen gegenüber. Von den proprietären Lizenzen müssen etwa 10% regelmäßig, meist jährlich, erneuert werden. Allein durch die Lizenzen werden in der sächsischen Staatsverwaltung jährliche Kosten von mehr als 9 Millionen Euro verursacht. Der größte Teil (etwa 7 Mio. €) entfällt davon auf Server- und Datenbanksysteme. Gerade diese, so  vermute ich, böten sich ja für eine Umstellung besonders an (z. B. Linux-Apache-Server und MySQL).<br/>
    Die Kosten für den Support der proprietären Software belaufen sich auf etwa 4 Millionen Euro jährlich. Sie fließen zur Zeit fast ausschließlich international agierenden Software-Konzernen zu, mit welchen sich die Staatsregierung vertraglich gebunden hat. So nimmt sie auch am Select-Vertrag des Bundesministerium des Innern mit Microsoft teil und profitiert so von <em>preisgünstigen</em> Lizenzen.<br/>
    Die sächsische Regierung hält Microsoft-Produkte für mindestens so sicher, wie Open-Source-Software. Es werden folgende Gründe genannt: Durch die einheitliche Ausstattung mit Microsoft-Produkten sei gewährleistet, dass Erfahrungen behördenübergreifend genutzt werden können. Zudem könnten so auch die knappen Personalressourcen in mehreren Behörden eingesetzt werden. Das jedoch ist kein Argument für eine bestimmte Software, sondern nur für deren flächendeckenden Einsatz. Als weitere Punkte werden angeführt, dass für Microsoft-Produkte mehr Sicherheitssoftware zur Verfügung stünde, als für Open-Source-Produkte. Das kann ich mir gut vorstellen. Das könnte aber daran liegen, dass z. B. Linux oder BSD die meisten Sicherheitsfeatures im Betriebssystem mitliefern und diese nicht separat als <em>Tools</em> nachinstalliert werden müssen. Als ein weiteres Argument wurde angeführt, dass es unwahrscheinlicher sei, dass Cracker Sicherheitslücken in Microsoft-Produkten finden, da der Code dort ja geheim gehalten werde. (Wikipedia: <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Decompiler">Decompiler</a>, <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Security_through_obscurity">Security trough Obscurity</a>)<br/>
    Ein Gutachten der Staatsregierung von 2005(!) schätzt den Nutzwert von Systemen, welche konsequent Microsoft-Produkte einsetzen am höchsten ein. Die schlechten Werte für FLOSS-Systeme kommen hauptsächlich durch den Umstellungsaufwand zustande. So werden auch die Kosten für einen bei einer Umstellung nötigen zeitweiligen Parallelbetrieb verschiedener Software und die Umschulungskosten für das IT-Personal als Nachteile von Open-Source angeführt. Weitere Nachteile seien die Anpassung der neuen Software und fehlende Open-Source-Fachanwendungen. Deshalb kann die Staatsregierung keine Kostenersparnisse erkennen. Die Herstellerunabhängigkeit wird zwar vorsichtig positiv bewertet und es werden auch die damit verbundenen schnellen Wachstumsmöglichkeiten im lokalen mittelständischen IT-Sektor gesehen, jedoch müssten diese Argumente zuerst noch „strategisch bewertet“ werden. Zu langfristigen Kostenersparnissen sei nichts bekannt.<br/>
    Interessant auch die Äußerung über die Förderung von Open-Source:
</p>
<p style="font-style: italic;">
    Den Einsatz von FLOSS zum Bestandteil von Fördervoraussetzungen bei der Förderung des sächsischen Mittelstandes zu machen, wäre ein direkter Eingriff in den Wettbewerb. Die Staatsregierung lehnt diesen Schritt daher ab.
</p>
<p class="normal text">
    Die Antwort auf die Anfrage verliert auch einige Worte über die Informationsfreiheit und die Transparenz des Verwaltungsapparates. Hier sieht man nicht die Notwendigkeit die Transparenz für den Bürger durch Dokumente in offenen Formaten zu gewährleisten. Die Richtlinien des Bundesministeriums des Innern zur Nutzung des Open Document Format sind zwar bekannt, werden aber nicht unterstützt. Interessante Züge nimmt dies bei der Archivierung an. So wie ich es verstanden habe, werden die proprietären Dokumente (vermutlich MS Office) nach drei jahren auf ihre Archivierungswürdigkeit hin geprüft. Dokumente, welche archiviert werden sollen, werden dann in ein ebenfalls proprietäres Langzeitformat umgewandelt, welches hoffentlich auch in 10 oder 20 Jahren noch benutzbar ist.
</p>
<p class="normal text">
    Die Landtagsdebatte gibt es sogar als <a href="http://www.landtag.sachsen.de/de/aktuelles/videoarchiv/top.do/16/5/nd5748/8080">Video</a> – immerhin! Natürlich als Windows-Media-Stream in minimaler Qualität, aber in einem offenen Format hätte das an dieser Stelle sicher sowieso überrascht. Über die Bildqualität will ich mich auch gar nicht auslassen, denn als Audio (natürlich im freien OGG/Vorbis-Format) hätte es ja auch genügt. Schön ist es auch, dass es das <a href="http://www.landtag.sachsen.de/dokumente/sitzungskalender/PlPr5_16.pdf">Protokoll</a> zur Debatte online gibt – ich will ja nicht nur kritisieren. Und man hat sich sogar die Mühe gemacht vom Microsoft-Word-Dokument nach PDF zu exportieren. Naja, wenigstens rühmt sich Herr Dr. Gerstenberg (Die Grünen), dass er seine Rede mit Open Office geschrieben hat. Herzlichen Glückwunsch! Fragt sich nur wieviele der anwesenden Abgeordneten überhaupt verstanden haben, was er mit diesem „Open Office“ meint. Vielleicht hat er die Rede ja auf seiner Terrasse geschrieben?<a name="footnoteindex1"></a><sup><a href="http://koloradokaefer.de/besen.php?node=20100818-01-article.php#footnotetext1">(1)</a></sup> Auf eben jene, die so denken bezieht er sich und formuliert treffend: „Das verstehe ich ja ohnehin nicht, das geht mich nichts an.“ Als Vorteile von FLOSS preist er die Förderung der lokalen Wirtschaft (der Support freier Software ist im Gegensatz zu den Produkten der Monopolisten durch ortsansässige Unternehmen möglich), die langfristige Verfügbarkeit der Programme (Updates könnten auch nach Jahren noch durch regionale Unternehmen geliefert werden), den Wegfall von Lizenzgebühren, die steigende IT-Sicherheit (selbst das <abbr title="Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik">BSI</abbr> empfiehlt aus diesem Grund freie Software) und erhöhte Transparenz der Behörden durch die Unterstützung frei zugänglicher Formate (Stichwort „Open Document“). Die Linke, in diesem Fall personifiziert in Frau Bonk, unterstützt diese Argumente und erhofft sich auch einen Wissenszuwachs der Öffentlichkeit durch die einfachere Verbreitung der Behördendokumente. Außerdem ergänzt sie ein aus meiner Sicht oft nicht beachtetes Argument: Sächsische Schulen und Hochschulen produzieren Microsoft-Nutzer, was auch auf lange Sicht die Position der regionalen IT-Unternehmen schwächt. Auf den wirtschaftlichen Aspekt konzentriert sich auch der Redner der nationalistischen Fraktion, Herr Storr, und ruft – es hätte sicher auch niemand anders erwartet – zur Stärkung der heimischen Firmen auf.<br/>
    Der Abgeordnete Modschieler, Vertreter der Christdemokraten zeigte sich vom ganzen Thema ähnlich verwirrt, wie Frau Köpping von dieser Kleinpartei. Wie hießen die noch gleich?<a name="footnoteindex2"></a><sup><a href="http://koloradokaefer.de/besen.php?node=20100818-01-article.php#footnotetext2">(2)</a></sup> Ich denke das Problem liegt hier darin, dass einfach noch niemand die Analogie zur „realen“ Welt hergestellt hat. Überraschend finde ich die Rede des FDP-Abgeordneten Biesok. Der verteidigt die Benachteiligung des heimischen Mittelstandes (FDP vs. mittleständische Unternehmen?!) und meint: „Wer schon einmal bei einem IT-Projekt in der Wirtschaft mitbekommen hat, wie kompliziert es ist, Netzwerke aufzubauen …, der weiß schon, wie wertvoll es ist, Standardsoftware zu haben, die von einem großen Konzern hergestellt wurde und hier individuell angepasst wird.“ Nun wird ja im Netzwerkbereich eigentlich gerade Linux eingesetzt. Einschub: <em>Okay, ich bin nur ein dummer Medieninformatiker, aber ich glaube schon dass das so ist.</em> Aber gerade auf diese Weise könnte man doch eben wieder Arbeitsplätze und Steuereinnahmen in Sachsen generieren, nämlich wenn sächsische IT-Unternehmen diese Netzwerksoftware einrichten und warten.<br/>
    Auf die Aussprache der Fraktionen folgt eine Erklärung des zuständigen Staatsministers, Herr Dr. Martens (Justiz und Europa). Er trägt nichts wichtiges zur Debatte bei, aber eine Aussage scheint mir bemerkenswert, weil sie verdeutlicht, dass einige eben doch nicht verstanden haben, worum es geht. So heißt es im Protokoll:
</p>
<p style="font-style: italic;">
Das ist etwa so wie die Frage: Dürfen wir es uns leisten, Dienst-Kfz bei etablierten Herstellern zu kaufen, oder sollten wir nicht selbst versuchen, sächsische Staatsautos zu basteln? Das wäre zumindest wesentlich autonomer. Manches hier war also von wenig Sachkunde getragen. (Anmerkung: Ist der letzte Satz Selbstironie?)
</p>
<p class="normal text">
    Auch wenn das Video und das Plenarprotokoll <em>relativ</em> einfach über das Internet verfügbar sind, so besteht doch in Sachen Zugang zu öffentlichen Dokumenten, noch Verbesserungsbedarf: Die Antwort des Ministeriums auf die Große Anfrage steht zwar immerhin auf der Internetseite des Landtags, als dreiteiliges PDF eines eingescannten Dokuments, zur Verfügung ‒ erneuter Einschub: Warum muss man das ausdrucken und wieder einscannen? ‒ aber leider kann man das Dokument nicht verlinken. Bei Interesse kann man im <a href="http://edas.landtag.sachsen.de/">Parlamentsdokumentationssystem</a> mit aktiviertem JavaScript nach „Freie Software in Sachsen” suchen.<br/>
    Um an dieses Problem anzuknüpfen: In dem Bericht wird auf ein Gutachten des Arbeitskreises IT (AK-IT) über den möglichen Einsatz von Open Source in der Landesverwaltung verwiesen. Ich kann dieses Dokument aber nicht nur nicht finden, sondern ich kann auf der Internetseite der Staatsregierung und der Internetseite des Justizministeriums überhaupt keine Dokumente finden (außer ein paar Redebeiträge des Ministers und eine Pressemitteilung). Auf der anderen Seite wird dort ständig auf die „moderne Verwaltung” und „E-Government” hingewiesen. Wahrscheinlich sind das die Schlagworte, die die Print-Presse abdrucken soll, wenn sie über die Sächsische Verwaltung berichtet. Schade eigentlich. Dafür habe ich zufällig gefunden, dass die Staatskanzlei einen <a href="http://www.secure.sachsen.de/esignatur/index.html">PGP-Schlüssel</a> hat. Diesen habe ich dann gleich mal benutzt um dort nach dem genannten Gutachten zu fragen. Das war am 11. Mai 2010. Eine ausführliche Antwort kommt sicher noch. Bestimmt. Ganz bestimmt!
</p>
<p class="normal text">
    <a name="footnotetext1"></a>(1) Vorsicht, Teewitz! (<a href="http://koloradokaefer.de/besen.php?node=20100818-01-article.php#footnoteindex1">zurück</a>)<br/>
    <a name="footnotetext2"></a>(2) SPD – ist mir wieder eingefallen (<a href="http://koloradokaefer.de/besen.php?node=20100818-01-article.php#footnoteindex2">zurück</a>)
</p>
<p class="small text" style="text-align: right; clear: both;">
	geschrieben am 18. August 2010
</p>

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</description>
</item>

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<pubDate>Wed, 18 Aug 2010 12:00:00 +0200</pubDate>
<category>Schnappschuss</category>
<category>Sinnfrei</category>
<category>Dresden</category>
<author>webmaster@koloradokaefer.de (Koloradokäfer)</author>
<title>Bilder, die für sich selbst sprechen</title>
<description>
<![CDATA[<p class="normal text">
        Wer ein Pedal klaut…<br/>
       <a href="http://koloradokaefer.de/images/2010/20100818-fahrrad1.jpg"><img style="max-width: 500px; margin: 10px;" src="http://koloradokaefer.de/images/2010/20100818-fahrrad1.jpg" alt="Wer ein Pedal klaut, hat einen kleinen Penis."/></a><br/>
       <a href="http://koloradokaefer.de/images/2010/20100818-fahrrad2.jpg"><img style="max-width: 500px; margin: 10px;" src="http://koloradokaefer.de/images/2010/20100818-fahrrad2.jpg" alt="Wer ein Pedal klaut, hat einen kleinen Penis."/></a><br/>
       Ein herzlicher Dank ergeht an <a href="http://www1.inf.tu-dresden.de/~s8186045/">das Trio</a>.
</p>
<p class="small text" style="text-align: right; clear: both;">
	geschrieben am 18.August 2010
</p>
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</item>

<item>
<link>http://koloradokaefer.de/besen.php?node=20100809-00-article.php</link>
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<pubDate>Thu, 12 Aug 2010 18:00:00 +0200</pubDate>
<category>Fotorätsel</category>
<author>webmaster@koloradokaefer.de (Koloradokäfer)</author>
<title>Stäbcheninferno?</title>
<description>
<![CDATA[<p class="normal text">
       <a href="http://koloradokaefer.de/images/2010/20100809-staebchen.jpg"><img style="max-width: 200px; float: left; margin: 10px;" src="http://koloradokaefer.de/images/2010/20100809-staebchen.jpg" alt="Stäbchen"/></a>Nach langer Zeit gibt es mal wieder ein Fotorätsel. Und damit das hier nicht zu kurz wird, interessiert mich diesmal auch, wie das Abgebildete entsteht.
</p>
<p class="small text" style="text-align: right; clear: both;">
	geschrieben am 09.August 2010
</p>
<p class="normal title">Auflösung:</p>
<p class="normal text">
    <a href="http://koloradokaefer.de/besen.php?node=20100809-00-article.php#Kommentar37293509">zur Auflösung</a>
</p>
<p class="small text" style="text-align: right; clear: both;">
	geschrieben am 12.August 2010
</p>

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</description>
</item>

<item>
<link>http://koloradokaefer.de/archive.php?node=20100806-00-info.php</link>
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<pubDate>Fri, 06 Aug 2010 06:00:00 +0200</pubDate>
<category>Gelinkt</category>
<category>Hörempfehlung</category>
<category>Datenschutz</category>
<category>Politik</category>
<category>Chaos Computer Club</category>
<author>webmaster@koloradokaefer.de (Koloradokäfer)</author>
<title>Gelinkt: Zensus 2011</title>
<description>
<![CDATA[<p class="normal text">
    Alles wird vermessen und gezählt. Nächstes Jahr findet in Deutschland eine Volkszählung statt. Das hat sich noch nicht groß herumgesprochen, ist aber durchaus einen Gedanken wert. Wie das genau von statten gehen soll, kann man sich im <a href="http://c3d2.de/news/pentacast-19-zensus.html">Pentaradio</a> des Dresdener Chaos Computer Clubs anhören (<a href="http://ftp.c3d2.de/pentacast/pentacast-19-zensus.ogg">ogg</a>, <a href="http://ftp.c3d2.de/pentacast/pentacast-19-zensus.mp3">mp3</a>). Mehrfach erwähnt wird dort auch ein Vortrag von der SIGINT-Konferenz 2010 über das <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Zensusgesetz_2011">Zensusgesetz</a> (<a href="http://ftp.ccc.de/events/sigint10/audio/sigint10_3915_de_das_zensusgesetz_2011.ogg">Audio</a>, <a href="http://ftp.ccc.de/events/sigint10/video/sigint10_3915_de_das_zensusgesetz_2011.mkv">Video</a>).
</p>
]]>
</description>
</item>

<item>
<link>http://koloradokaefer.de/besen.php?node=20100626-00-article.php</link>
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<pubDate>Sat, 26 Jun 2010 12:00:00 +0200</pubDate>
<category>Dresden</category>
<category>Fotografie</category>
<category>Radfahren</category>
<category>Verkehr</category>
<author>webmaster@koloradokaefer.de (Koloradokäfer)</author>
<title>Internationaler Elbefußweg</title>
<description>
<![CDATA[<p class="normal text">
    Diese zugeklebten Radwegschilder sind mir kürzlich auf dem Elberadweg zwischen Carolabrücke und Johannstädter Fährgarten sowie am Käthe-Kollwitz-Ufer (Foto unten) aufgefallen. Weiß jemand, ob das irgend einen Hintergrund hat? Ist das vielleicht eine Protestform?<br/>
    Was das Käthe-Kollwitz-Ufer betrifft muss ich sagen, dass ich mir als Radfahrer den Fahrstreifen sowieso lieber mit den Autos teile, als mit den Fußgängern, von daher wäre mir das nur recht. Leider sind die Schilder aber nicht konsequent durchgängig durchgestrichen, weshalb man dann immer zwischen Straße und Fußweg wechseln müsste. Den Kommentar zum Thema Elbe<em>rad</em>weg und Fußgänger spare ich mir jetzt mal.<br/>
    Außerdem ist es mir endlich mal gelungen mein Lieblingsortseingangsschild zu fotografieren.<br/>
    <img src="http://koloradokaefer.de/images/2010/20100626-radweg.jpg" alt="Radweg Käthe-Kollwitz-Ufer" style="margin: 10px; max-width: 45%;"/>
    <img src="http://koloradokaefer.de/images/2010/20100626-eschdorf.jpg" alt="Ortstafel Dresden-Eschdorf" style="margin: 10px; max-width: 45%;"/>
</p>
<p class="small text" style="text-align: right; clear: both;">
	geschrieben am 26.Juni 2010
</p>

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<link>http://koloradokaefer.de/besen.php?node=20100619-00-article.php</link>
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<pubDate>Sat, 19 Jun 2010 18:00:00 +0200</pubDate>
<category>Sicherheit</category>
<category>Krypto und Stego</category>
<author>webmaster@koloradokaefer.de (Koloradokäfer)</author>
<title>Schutzziele in der Datensicherheit</title>
<description>
<![CDATA[<p class="normal text">
    IT-Anwendungen, die einen gewissen Sicherheitsanspruch haben definieren häufig sogenannte Schutzziele. Eine Anwendung verfolgt dabei immer nur eine bestimmte Auswahl, da die Schutzziele auch widersprüchlich sein können. <a href="http://cms.uni-kassel.de/unicms/fileadmin/groups/w_030405/Mark_Bedner/Bedner-Ackermann-Schutzziele.pdf">Ein Artikel</a> von Wissenschaftlern der TU Darmstadt zählt mittlerweile insgesamt 18 Ziele auf, welche sich aber teilweise aus den drei Ursprünglichen, nämlich Vertraulichkeit, Integrität und Verfügbarkeit ableiten lassen.<br/><br/>
    Die Autoren haben dabei in Haupt- und Nebenschutzziele unterteilt:
</p>
<ul class="normal text">
    <li>Vertraulichkeit – <em>confidentiality</em></li>
    <ul>
        <li>Unverkettbarkeit – <em>unlinkability</em></li>
        <li>Nicht-Verfolgbarkeit – <em>untraceability</em></li>
        <li>Unbeobachtbarkeit – <em>unobservability</em></li>
        <li>Verdecktheit – <em>covertness, obscurity</em></li>
        <li>Anonymität – <em>anonymity</em></li>
        <li>Pseudonymität – <em>pseudonymity</em></li>
    </ul>
    <li>Transparenz – <em>transparency</em></li>
    <ul>
        <li>Zurechenbarkeit – <em>accountability</em></li>
        <li>Authentizität – <em>authenticity</em></li>
        <li>Revisionsfähigkeit – <em>reviewability</em></li>
    </ul>
    <li>Verfügbarkeit – <em>availablity</em></li>
    <li>Integrität – <em>integrity</em></li>
    <ul>	
        <li>Verlässlichkeit – <em>dependability, reliability</em></li>
        <li>Beherrschbarkeit – <em>controllability</em></li>
        <li>Nicht-Vermehrbarkeit – <em>non-propagation</em></li>
    </ul>
    <li>Kontingenz – <em>contingency</em></li>
    <ul>	
        <li>Glaubhafte Abstreitbarkeit – <em>plausible deniability</em></li>
    </ul>
</ul>
<p class="normal text">
    Es wäre mal interessant, ob es zu jedem dieser Schutzziele mindestens eine real existierende Anwendung gibt, welche es umsetzt. Zur Vertraulichkeit würde mir spontan <a href="http://gnupg.org/">GPG</a> einfallen, zur Verdecktheit irgend ein <a href="http://www.guillermito2.net/stegano/">Steganografiewerkzeug</a> (zum Beispiel jSteg) und zur Anonymität <a href="http://anonymous-proxy-servers.net/">Jondo</a>. Pseudonymität kann man mit <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Identity_management_systems">Identiätsmanagmentsystemen</a> erreichen. Mit Transparenz und Integrität befasst sich wohl das Projekt <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/De-Mail">DE-Mail</a>, aber ich weiß nicht, inwieweit hiervon die zugehörigen Nebenschutzziele berührt sind. Glaubhafte Abstreitbarkeit kann man zum Beispiel mit <a href="http://www.cypherpunks.ca/otr/">OTR</a> oder mit einem verschachtelten <a href="http://www.truecrypt.org/">Truecrypt</a>-Container erreichen. Verfügbarkeit ist wohl eher eine Hardwaresache.
</p>
<p class="small text" style="text-align: right; clear: both;">
	geschrieben am 19.Juni 2010
</p>
<p class="normal title">Nachtrag:</p>
<p class="normal text">
    Nach kurzer Analyse würde ich sagen, dass die Schutzziele Erreichbarkeit (<em>reachability</em>) und Verbindlichkeit (<em>legal enforceability</em>) mit dieser Aufzählung nicht abgedeckt werden. Im Vergleich zur Verfügbarkeit der Informationen meint Erreichbarkeit nur, dass das Ziel (Benutzer oder Rechner) kontaktiert werden kann. Damit ist noch nicht die Möglichkeit zum Abrufen sichergestellt. Verbindlichkeit meint, dass der Sender für die Nachricht rechtlich in Anspruch genommen werden kann – zumindest für eine gewisse Zeit.
</p>
<p class="small text" style="text-align: right; clear: both;">
	geschrieben am 19.Juni 2010
</p>
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<link>http://koloradokaefer.de/archive.php?node=20100614-00-info.php</link>
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<pubDate>Mon, 14 Jun 2010 06:00:00 +0200</pubDate>
<category>Gelinkt</category>
<category>Radfahren</category>
<category>Verkehr</category>
<author>webmaster@koloradokaefer.de (Koloradokäfer)</author>
<title>Gemeinschaftsstraße</title>
<description>
<![CDATA[<p class="normal text">
    Die Zeit berichtet vom Erfolg des Projektes „Shared Space“ im niedersächsischen Bohmte: „Keine Ampeln, keine Schilder, nur eine Regel: Rücksicht. Die Gemeinde Bohmte erprobt sich erfolgreich im "Shared Space", einer Straße, auf der alle gleich sind.“ Auch die Hansestadt Hamburg plant jetzt ein solches Projekt: <a href="http://www.zeit.de/auto/2010-06/shared-space?page=all">Sicherer ohne Ampeln</a>
</p>
]]>
</description>
</item>

<item>
<link>http://koloradokaefer.de/besen.php?node=20100607-00-article.php</link>
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<pubDate>Mon, 07 Jun 2010 06:00:00 +0200</pubDate>
<category>Datenschutz</category>
<category>E-Pass und E-Perso</category>
<category>Politik</category>
<author>webmaster@koloradokaefer.de (Koloradokäfer)</author>
<title>Die fehlende These</title>
<description>
<![CDATA[<p class="normal text">
    Jetzt aber wirklich ELENA, der Elektronische Endgeldnachweis. Eigentlich habe ich gar nicht viel dazu zu sagen, aber in den postlastigen Artikel von gestern passte es einfach nicht mehr.<br/>
    Durch einen Aufsatz in der Zeitschrift Datenschutz und Datensicherheit (DuD 4/2010, <em>Das Elena-Konzept</em>) wurde ich darauf aufmerksam, dass ELENA auch einen Vorteil in Sachen Datenschutz hat – jedoch dürften die <a href="https://petition.foebud.org/FoeBuD/informationen-zu-elena">Nachteile</a> bei der derzeitigen Form der Umsetzung klar überwiegen. Jedenfalls liegt dieser Vorteil darin, dass der Arbeitgeber nicht mehr erfährt, wann und welche Sozialleistungen der Arbeitnehmer beantragt. Die für die Beantragung der Leistungen notwendigen Daten (und vielleicht auch nicht notwendige Daten…) kann die Arbeitsagentur jetzt direkt beim Sozialversicherer, welcher von der Beantragung der Sozialleistungen (zumindest im Erfolgsfall) sowieso erfährt, abrufen. Ist doch toll, oder?<br/>
    Falls mir noch irgendwelche grandiosen Vorteile zum elektronischen Personalausweis, zur elektronischen Gesundheitskarte oder zu DE-Mail einfallen, werde ich sie natürlich in weiteren Thesen veröffentlichen ;-)<br/>
    Bei Zugang über ein Hochschulnetz ist der DuD-Artikel hier verfügbar: <a href="http://www.springerlink.com/content/pqx2126434367754/">Springer-Link</a>
</p>
<p class="small text" style="text-align: right; clear: both;">
	geschrieben am 07.Juni 2010
</p>

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<link>http://koloradokaefer.de/besen.php?node=20100606-00-article.php</link>
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<pubDate>Sun, 06 Jun 2010 18:00:00 +0200</pubDate>
<category>Datenschutz</category>
<author>webmaster@koloradokaefer.de (Koloradokäfer)</author>
<title>Zwei Thesen: Eine zur Post und eine zu ELENA</title>
<description>
<![CDATA[<p class="normal text">
    Beide Thesen befassen sich mit dem Datenschutz. Beginnen wir mit einer rechtlichen Sache<sup>(1)</sup>: Die Nutzung des sogennannten „Schreibcenter“ eines großen deutschen Briefdienstleisters ist <em>praktisch</em> illegal.<br/>
    Das Schreibcenter macht es möglich: „Sie schreiben online, wir drucken und frankieren Ihre Sendungen und liefern sie direkt in den Briefkasten. Innerhalb weniger Minuten ist Ihre individuelle Post auf dem Weg zum Empfänger - bequem vom PC aus.“ Dieses Geschäftsmodell ist auch unter dem Namen <em>Hybridbrief</em> bekannt. Im ersten Schritt werden Daten (Briefinhalt, Empfänger- und Absenderdaten) elektronisch vom Absender – dem Auftraggeber – zu einer Betriebsstelle des Briefdienstleisters – dem Auftragnehmer – übermittelt. Bis hier hin ist das ein ganz normaler Telemediendienst. In der Betriebsstelle werden die übermittelten Daten verarbeitet (ausdrucken, kuvertieren, frankieren) und dann als <em>normaler</em> Brief an den Absender weitergeleitet. Der letzte Teil ist vermutlich eine ganz normale Briefzustellung, die unter das Postgesetz und damit auch unter das Briefgeheimnis fällt. Einzige Besonderheit: Der Absender des Briefes ist dann natürlich die Betriebsstelle des Briefdienstleisters. So weit, so schlecht. Es kommt aber noch viel besser: Die elektronische Übermittlung der Daten vom Absender (Auftraggeber) zum Briefdienstleister (Auftragnehmer) ist eine klassische Auftragsdatenverarbeitung. Und für die gilt <a href="http://dejure.org/gesetze/BDSG/11.html">§11</a> <abbr title="Bundesdatenschutzgesetz">BDSG</abbr>. Der erste Absatz besagt:
</p>
<p style="font-style: italic;">
    Werden personenbezogene Daten im Auftrag durch andere Stellen erhoben, verarbeitet oder genutzt, ist der Auftraggeber für die Einhaltung der Vorschriften dieses Gesetzes und anderer Vorschriften über den Datenschutz verantwortlich. Die in den §§ <a href="http://dejure.org/gesetze/BDSG/6.html">6</a>, <a href="http://dejure.org/gesetze/BDSG/7.html">7</a> und <a href="http://dejure.org/gesetze/BDSG/8.html">8</a> genannten Rechte sind ihm gegenüber geltend zu machen.
</p>
<p class="normal text">
    Bei den Paragraphen 6 und 7 handelt es sich um das Recht des Betroffenen (hier der Empfänger und möglicherweise weitere im Briefinhalt genannte Personen) Auskunft über die gespeicherten Daten zu verlangen, diese zu berichtigen, zu löschen oder zu sperren und das Recht auf Schadensersatz. Paragraph 8 ist in diesem Zusammenhang irrelevant. Dies bedeutet konkret: Begeht der Postdienstleister einen Verstoß gegen das Datenschutzrecht, so wird der Absender dafür zur Rechenschaft gezogen, nicht der Postdienstleister. Abgesehen davon kann der Absender vermutlich auch dem Recht auf Berichtigung und Löschung der Daten nicht nachkommen, da diese (mindestens kurzzeitig) beim Postdienstleister und nicht (nur) beim Absender gespeichert sind.<br/>
    Weiterhin heißt es in §11 Absatz 2 (Auftragsdatenverarbeitung):
</p>
<p style="font-style: italic;">
    Der Auftrag ist schriftlich zu erteilen, wobei insbesondere im Einzelnen festzulegen sind […]
</p>
<p class="normal text">
    Schriftlich bedeutet in der Regel, dass der Auftrag in Papierform erteilt werden muss. Also ein gedruckter oder handschriftlicher Text auf totem Holz mit eigenhändiger Unterschrift. – Würde man sich daran halten, könnte man auch gleich einen normalen Brief schreiben. Selbst wenn man annimmt, dass dieser Auftrag auch elektronisch erteilt werden könnte, so müssten dabei vom Auftraggeber, also vom Absender, die im Gesetz angesprochenen Einzelheiten festgelegt werden (z. B. Gegenstand, Dauer und Zweck der Verarbeitung). Außerdem ist der Auftraggeber verpflichtet seine Kontrollrechte in dieser  Vereinbarung festzulegen und wahrzunehmen. Das würde bedeuten, man müsste als Absender – solange das Auftragsverhältnis besteht – der entsprechenden Betriebsstelle des Postdienstleisters regelmäßige persönliche Besuche abstatten, um die Einhaltung der Datenschutzgesetze zu prüfen. Außerdem ist der Auftraggeber verpflichtet die Löschung der Daten beim Auftragnehmer, nach Beendigung des Auftragsverhältisses zu prüfen.<sup>(2)</sup><br/>
    Fein, dann können wir nun ein anderes Fass aufmachen: <a href="http://dejure.org/gesetze/BDSG/4a.html">§4a BDSG</a> „Einwilligung“. Im Falle des „Schreibcenter“ muss der Betroffene (wie oben, der Empfänger und möglicherweise weitere im Briefinhalt genannte Personen) der Datenverarbeitung durch den Absender (und dessen Auftragnehmer, also den Postdienstleister) zustimmen. Darauf weist das Unternehmen auch in seinen AGB hin:
</p>
<p style="font-style: italic;">
    Der Kunde seinerseits hat dafür Sorge zu tragen, dass in Bezug auf die von ihm bereitgestellten personenbezogenen Daten Dritter (z.B. Empfängeradressen) alle für die vertragsgemäße Erbringung der Leistung erforderlichen datenschutzrechtlichen Einwilligungen und Erklärungen der Empfänger vorliegen.
</p>
<p class="normal text">
    Ich bin mir nicht sicher, ob hier eine einfache Einwilligung (E-Mail oder Telefonat) genügt. Im Zweifelsfalle hat man dann aber das Problem der schlechten Beweisbarkeit. Beachtet man die bis hierhin genannten Gesichtspunkte nicht, droht unter ungünstigen Umständen ein Bußgeld durch den zuständigen Landesdatenschutzbeauftragten.<br/>
    Zu guter Letzt fällt mir noch etwas Nettes ein: Unternehmen mit mehr als 20 Mitarbeitern müssen einen betrieblichen Datenschutzbeauftragten benennen. Als Absender ist man zwar nur eine Person, aber wie schon beschrieben, engagiert man ein Subunternehmen, nähmlich den Postdienstleister – und der hat sicher mehr als 19 Mitarbeiter.
</p>
<p class="normal text">
    Eigentlich wollte ich jetzt noch zu ELENA kommen, aber da der Text etwas länger ausgefallen ist, als erwartet, verschiebe ich das mal auf einen anderen Artikel. Immerhin war dies eine schöne juristische Gedankenübung, die mir in meinem Interessenbereich nur weiterhelfen kann.
</p>
<p class="normal text">
    <sup>(1)</sup> Ich bin juristischer Laie – und vielleicht noch nicht einmal das. Fachkundige Anmerkungen in den Kommentaren sind immer willkommen.<br/>
    <sup>(2)</sup> Das Auftragsverhältnis ist wahrscheinlich dann beendet, wenn die Sache steuerrechtlich erledigt ist. Also schätzungsweise zwei Jahre nach ausdrucken des Briefes.
</p>
<p class="small text" style="text-align: right; clear: both;">
	geschrieben am 06.Juni 2010
</p>

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</description>
</item>

<item>
<link>http://koloradokaefer.de/besen.php?node=20100603-00-article.php</link>
<guid>http://koloradokaefer.de/besen.php?node=20100603-00-article.php</guid>
<pubDate>Thu, 03 Jun 2010 18:00:00 +0200</pubDate>
<category>HowTo</category>
<category>Krypto und Stego</category>
<category>Linux</category>
<category>Frei und offen</category>
<category>Sicherheit</category>
<category>Software</category>
<category>Datenschutz</category>
<author>webmaster@koloradokaefer.de (Koloradokäfer)</author>
<title>Truecrypt, Ubuntu, Ext4 und Benutzerrechte</title>
<description>
<![CDATA[<p class="normal text">
    Dies ist einmal mehr ein How-to, welches sich weniger an meine(n) regulären Blogleser, als viel mehr an Hilfe suchende Verschlüsselungsfans richtet.
</p>
<p class="normal text">
    <strong>Problem:</strong> Ich nutze Linux und möchte meine Festplatte mit <a href="http://www.truecrypt.org/">Truecrypt</a> verschlüsseln. Ich möchte die Vorteile des modernen <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Ext4">Ext4</a> (oder eines beliebigen anderen) Dateisystems nutzen. Ich möchte die Festplatte ohne Eingabe des Administratorpassworts einbinden können. Und ich möchte als normaler Benutzer Schreibrechte auf diese Festplatte haben. 
</p>
<p class="normal text">
    <strong>Truecrypt-Partition mit Ext4</strong> (oder einem beliebigen anderen Dateisystem) <strong>erstellen:</strong>    
</p>
<ol class="normal text">
    <li>Truecrypt herunterladen und installieren</li>
    <li>Eine verschlüsselte Partition erstellen: Dabei als Dateisystem „none“ auswählen!</li>
    <li>Nachdem der Assistent beendet und die Partition erstellt ist öffnet man sie, ohne sie einzubinden: Dazu die Partition ganz normal mit Truecrypt „mounten“, zum Beispiel mit <tt>truecrypt --auto-mount=devices</tt><br/>
    Aber: Bei der Eingabe der Passphrase wird die Option „Do not mount“ ausgewählt.<br/>
    <a href="http://koloradokaefer.de/images/2010/20100603-truecrypt.jpg"><img src="http://koloradokaefer.de/images/2010/20100603-truecrypt.jpg" alt="Truecrypt" style="margin: 10px; max-width: 80%;"/></a></li>
    <li>Nun kann die Partition in einem beliebigen Partitionseditor ausgewählt und mit dem Dateisystem der Wahl formatiert werden. Auf der Konsole kann dies mit folgenden Schritten geschehen:<br/>
    <tt>ls /dev/mapper</tt> zeigt die Laufwerke an. Der Name sollte vermutlich „truecrypt1“ sein.<br/>
    <tt>sudo mkfs.ext4 /dev/mapper/truecrypt1</tt> erstellt ein Ext4-Dateisystem auf dem angegebenen Datenträger.</li>
</ol>
<p class="normal text">
    <strong>Truecrypt automatisch Administratoroperationen erlauben</strong>
</p>
<p class="normal text">
    Wenn man dem Programm Truecrypt vertraut, kann man ihm dauerhaft Administratorrechte einräumen, so dass die Eingabe des Passwortes beim Einbinden entfällt. Wohlgemerkt: Die Passphrase muss natürlich weiterhin eingegeben werden.
</p>
<ol class="normal text">
    <li><tt>sudo visodo</tt> öffnet die Datei in der Administratorrechte vergeben werden können.</li>
    <li>Man navigiert nun ganz nach unten und hängt die folgenden Zeilen an:<br/>
    <tt># Users in the truecrypt group are allowed to run truecrypt as root.</tt><br/>
    <tt>%truecrypt ALL=(root) NOPASSWD:/usr/bin/truecrypt</tt><br/>
    Falls die Datei im Editor vi geöffnet wird findet man <a href="http://www.linux-fuer-alle.de/doc_show.php?docid=29&catid=8">hier</a> Hinweise zur Bedienung.</li>
    <li><tt>sudo groupadd truecrypt</tt> legt die Gruppe „truecrypt“ an.</li>
    <li><tt>sudo gpasswd -a koloradokaefer truecrypt</tt> fügt den Benutzer „koloradokaefer“ zur Gruppe „truecrypt“ hinzu. Dies kann für andere Benutzer wiederholt werden.</li>
    <li>Alle Benutzer, welche der Gruppe „truecrypt“ hinzugefügt werden, können Truecrypt-Datenträger ohne Administratorpasswort einbinden. Damit die Funktion zur Verfügung steht müssen angemeldete Benutzer aber zuerst abgemeldet und wieder neu angemeldet werden.</li>
</ol>
<p class="normal text">
    <strong>Schreibrechte für „normale“ Nutzer vergeben</strong>
</p>
<p class="normal text">
    Da die Truecrypt-eigenen Mittel (<tt>--mount-options</tt> und <tt>--fs-options</tt>) bei mir nicht geholfen haben, präsentiere ich hier eine etwas nonchalante Lösung: Alle Truecrypt-Datenträger werden mit Ubuntu unter <tt>/media/truecrypt*</tt> eingehängt. Bei anderen Distributionen kann dieser Pfad abweichen. Man kann nun einfach dem Verzeichnis <tt>media</tt> die gewünschten Berechtigungen geben. Diese werden beim Einhängen an das Unterverzeichnis vererbt. Diese Lösung passt auf meine Wünsche, kann für den ein oder anderen aber ungenügend sein.
</p>
<ol class="normal text">
    <li><tt>sudo chown koloradokaefer /media</tt> setzt den Benutzer „koloradokaefer“ als Eigentümer des Verzeichnisses. Dies sollte dein Benutzername sein.</li>
    <li><tt>sudo chgrp truecrypt /media</tt> setzt die Gruppe des Verzeichnisses auf die oben erstellte Gruppe „truecrypt“. Das erscheint sinnvoll, da ihr vermutlich alle Benutzer angehören, die Truecrypt nutzen. Wenn dies nicht beabsichtigt ist, kann man für diesen Schritt auch eine neue Gruppe anlegen und dieser beliebige Benutzer hinzufügen.</li>
    <li><tt>sudo chmod 775</tt> setzt Schreibrechte für alle Angehörigen der Gruppe („truecrypt“) auf die unter <tt>media</tt> eingebundenen Datenträger.</li>
    <li>Die vergebenen Dateirechte werden angewandt, sobald man die Partition neu einbindet.</li>
</ol>
<p class="normal text">
    Die Rechte innerhalb des Datenträgers kann man dann individuell vergeben, da man mit Ext4 ein Dateisystem installiert hat, welches die Vergabe von Benutzer- und Gruppenrechten selbstverständlich suverän beherrscht.
</p>
<p class="small text" style="text-align: right; clear: both;">
	geschrieben am 03.Juni 2010
</p>

<p class="normal text">Dieser Beitrag kann <a href="http://koloradokaefer.de/besen.php?node=20100603-00-article.php#Dein_Kommentar">kommentiert</a> werden.</p>]]>
</description>
</item>

<item>
<link>http://koloradokaefer.de/besen.php?node=20100526-00-article.php</link>
<guid>http://koloradokaefer.de/besen.php?node=20100526-00-article.php</guid>
<pubDate>Wed, 26 May 2010 18:00:00 +0200</pubDate>
<category>Frei und offen</category>
<category>Hörempfehlung</category>
<category>Grafik</category>
<author>webmaster@koloradokaefer.de (Koloradokäfer)</author>
<title>Briefbombe</title>
<description>
<![CDATA[<p class="normal text">
    <img src="http://koloradokaefer.de/images/2010/20100526-eftb1.jpg" alt="Bildergeschichte" style="width: 100%; margin: 10px 0px;"/>
</p>
<p class="normal text">
    <img src="http://koloradokaefer.de/images/2010/20100526-eftb2.jpg" alt="Bildergeschichte" style="width: 100%; margin: 10px 0px;"/>
</p>
<p class="normal text">
    <a href="http://entertainmentforthebraindead.com"><img src="http://koloradokaefer.de/images/2010/20100526-eftb3.jpg" alt="Bildergeschichte" style="width: 100%; margin: 10px 0px;"/></a><br/>
    Wurde hier schonmal <a href="http://koloradokaefer.de/besen.php?node=20090718-00-article.php">erwähnt</a>.<br/>
    Die ersten vier Alben gibt es beispielsweise via <a href="http://torrents.thepiratebay.org/5294923/entertainment_for_the_braindead_-_discography.5294923.TPB.torrent">Bittorent</a>. Roadkill erhält man bei <a href="http://www.aaahh-records.net">Aaahh-Records</a>.<br/>
    EFTB bittet noch um Meinungen bezüglich ihrer CD-Strategie: Nur Downloads oder auch einfache CDs oder gar hübsch verpackt, so wie diese? <a href="http://entertainmentforthebraindead.com/eftb/release-poll.php">Hier mitentscheiden!</a>
</p>
<p class="small text" style="text-align: right; clear: both;">
	geschrieben am 26.Mai 2010
</p>

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<link>http://koloradokaefer.de/besen.php?node=20100509-00-article.php</link>
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<pubDate>Sun, 09 May 2010 12:00:00 +0200</pubDate>
<category>Sinnfrei</category>
<category>EU</category>
<author>webmaster@koloradokaefer.de (Koloradokäfer)</author>
<title>Ein Dialog über Haferflocken</title>
<description>
<![CDATA[<p class="normal text">
    Vor der Haustür, am Fahrradständer, entspann sich gestern der hier exklusiv abgedruckte Dialog, zwischen mir und einer hinzukommenden älteren Hausbewohnerin.
</p>
<p class="normal text">
    <strong>Ich:</strong> <em>Hallo.</em><br/>
    <strong>Sie:</strong> <em>Hallo. ‒ Das ist ja ein tolles Wetter…</em><br/>
    <strong>Ich</strong> schließe mein Fahrrad an und entgegne: <em>Ja, ist herrlich.</em><br/>
    <strong>Sie</strong> beginnt ihr Fahrrad zu beladen und es abzuschließen: <em>Haben Sie schon gemerkt, dass alles teuerer geworden ist?</em><br/>
    <strong>Ich</strong> bin etwas irritiert vom plötzlichen Themenwechsel und entgegne: <em>Äh, ne?</em><br/>
    <strong>Sie:</strong> <em>Ich war heute im Lidl. Da ist alles teurer!</em><br/>
    <strong>Ich</strong> bin fertig mit Fahrrad anschließen und verliere allmählich das Interesse an dem Gespräch: <em>Echt?</em><br/>
    <strong>Sie:</strong> <em>Ich wollte Haferflocken kaufen, eins fünfundachtzig die Packung!</em><br/>
    <strong>Ich</strong> will mich losreißen: <em>So so.</em><br/>
    <strong>Sie:</strong> <em>Das haben wir nun von den Griechen!</em>
</p>
<p class="normal text">
    Stefan von den Umgebungsgedanken hat ein paar Links zum Thema <a href="http://umgebungsgedanken.momocat.de/2010/05/07/piigs-schulden-ohne-worte/">zusammengetragen</a> und vertritt die These, dass ein Rausschmiss der Griechen aus der Währungsunion allen weiterhelfen würde.
</p>
<p class="small text" style="text-align: right; clear: both;">
	geschrieben am 09.Mai 2010
</p>

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<link>http://koloradokaefer.de/archive.php?node=20100508-00-info.php</link>
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<pubDate>Sat, 08 May 2010 12:00:00 +0200</pubDate>
<category>Datenschutz</category>
<category>Social Networks</category>
<category>TU Dresden</category>
<author>webmaster@koloradokaefer.de (Koloradokäfer)</author>
<title>Förderung des Bewusstseins für die Privatsphäre</title>
<description>
<![CDATA[<p class="normal text">
    Internetnutzer treffen häufig Entscheidungen, bei denen kurzfristige Vorteile durch die Preisgabe personenbezogener Daten und damit einhergehende, langfristige Nachteile erkauft werden. Dieses Phänomen bezeichnet man als <em>Privacy Paradox</em>. Eine Technik gegen dieses Problem vorzugehen, besteht darin dem Benutzer an Stelle ellenlanger juristischer Datenschutzerklärungen im richtigen Moment klare Informationen anzuzeigen. Wie solche Privacy-Awareness-Informationen aussehen könnten, habe ich in einer Belegarbeit untersucht. Die Arbeit und die Folien der Präsentation können jetzt im <a href="http://koloradokaefer.de/studdownl.php#Hauptstudium">Bereich „Studium” heruntergeladen</a> werden.
</p>
]]>
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<pubDate>Fri, 07 May 2010 12:00:00 +0200</pubDate>
<category>Gelinkt</category>
<category>Datenschutz</category>
<category>Natur und Umwelt</category>
<category>Verrücktes Netz</category>
<author>webmaster@koloradokaefer.de (Koloradokäfer)</author>
<title>Datenschutz für Tiere</title>
<description>
<![CDATA[<p style="font-style: italic;">
        Der Skandal: Filme, die die intimsten Momente im Leben eines Mistkäfers oder den Tod einer Blattlaus zur Unterhaltung der Massen inszenieren, laufen zur besten Sendezeit – nicht im privaten Schmuddelsender, sondern im öffentlich-rechtlichen Fernsehen. „Die ökologischen und pädagogischen Aspekte von Naturdokumentationen überlagern ethische Bedenken um die Privatsphäre der Tiere”, klagt Mills [Dozent für Film- und Fernsehstudien an der University of East Anglia]. (<a href="http://www.zeit.de/2010/19/Kommentar-Privatsphaere-Tiere">Zeit Online</a>)
</p>
]]>
</description>
</item>

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<pubDate>Fri, 07 May 2010 12:00:00 +0200</pubDate>
<category>Schreibstil</category>
<author>webmaster@koloradokaefer.de (Koloradokäfer)</author>
<title>Die gleichberechtigte Sprache</title>
<description>
<![CDATA[<p class="normal text">
    <img src="http://koloradokaefer.de/images/2010/20100507-gender.png" alt="Gender" style="float: left; margin: 0px 10px 10px 0px; max-width: 30%;">Ein Glück, dass hier niemand mitliest, sonst könnte man sich an dem Thema sicher schnell <a href="http://maedchenmannschaft.net/ihr-durchtriebenen-miesen-fotzen/">die Finger verbrennen</a>. Beim Schreiben meines Großen Belegs habe ich mich mal etwas mit dem generischen Maskulinum und dem generischen Femininum beschäftigt.<br/>
    Eine wissenschaftliche Arbeit, die sich mit der Benutzungsoberfläche einer Software und der Wirkung auf ihre Anwender befasst, kommt um das Thema nicht ganz herum. Anwender? Oder Anwender und Anwenderinnen? Ne, zu lang, vielleicht lieber Anwender(innen) oder AnwenderInnen? Wie sieht das denn aus? Dann vielleicht lieber nur Anwenderinnen? Hm. Zu Gunsten der Lesbarkeit wohl eher Anwender <em>oder</em> Anwenderinnen. Natürlich einheitlich, über die ganze Arbeit hinweg. Dann muss in die Einleitung eben ein Satz wie dieser: Mit dieser Arbeit sind nicht nur Anwenderinnen angesprochen, sondern auch ihre männlichen Pendants. Naja, oder so ähnlich.<br/>
    Nachdem ich mich in die Materie etwas eingelesen hatte, wurde mir klar, dass es nicht nur das generische Maskulinum, wie bei <em>der</em> Anwender gibt, sondern auch ein generisches Femininum, wie bei <em>die</em> Person. Genau so gut, wie alles „verweiblicht” zu schreiben, könnte man ja auch auf die Idee kommen, überall eine männliche Form zu wählen. Was macht man denn dann mit der Person? Wie soll die männlich werden? Blöd. ‒ Ach ja und dann gibt es noch diesen Satz: Sechzig Prozent aller Lehrer sind weiblich. „Verweiblicht” heißt der dann: Sechzig Prozent aller Lehrerinnen sind weiblich. ‒ Das war in etwa der Moment, in dem ich mich entschlossen hatte, die geltende Gramatik einzuhalten.<br/>
    Meinen Beleg ziert jetzt der Satz: „Zugunsten der Lesbarkeit finden in diesem Text generisches Maskulinum und generisches Femininum so Verwendung, wie es die deutsche Grammatik zur Zeit vorsieht. Trotzdem sind selbstverstädlich auch die weiblichen Leser und Internetnutzer angesprochen.” Übrigens auch so ein Satz, der mit den Worten Leserinnen und Internetnutzerinnen keinen Sinn mehr ergeben würde. Auch die „weiblichen Leser und Leserinnen” oder die „weiblichen LeserInnen” wären wohl recht merkwürdig.<br/>
    Das Unwort hat sich bereits früher damit <a href="http://www.das-unwort.de/2008/10/10/die-totale-verweiblichung/">befasst</a>, warum es heißt „Heldinnen und Helden”, aber nicht „Verbrecherinnen und Verbrecher”. Wobei, vielleicht sind letztere ja wirklich alle männlich? Sehr ausführlich hat rhetorik.ch über die geschlechtsneutrale Sprache <a href="http://www.rhetorik.ch/Feministisch/Feministisch.html">geschrieben</a>: eine durchaus lesenswerte Zusammenstellung von verschiedenen Aspekten und Zeitungsausschnitten.<br/>
    Für den geneigten Hörer gibt es in MaHas Klabautercast auch eine Folge (<a href="http://klabautercast.de/2010/03/10/folge-3-gleichberechtigung-und-genderfragen/">Gleichberechtigung und Genderfragen</a>, <a href="http://klabautercast.de/wp-content/uploads/2010/03/Klabautercast-Folge-3_-Gleichberechtigung-und-Gender.mp3">mp3</a>), in der die Selbstdefinition des Geschlechts beleuchtet wird. Der Gedanke führt sogar so weit, dass einzelne Gruppen in der Piratenpartei darüber nachdenken, unabhängig vom biologischen Geschlecht der Person, das selbstgewählte Geschlecht für Parteimitglieder einzuführen.
</p>
<p class="small text" style="text-align: right; clear: both;">
	geschrieben am 07.Mai 2010
</p>

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<pubDate>Thu, 06 May 2010 12:00:00 +0200</pubDate>
<category>Software</category>
<category>Frei und offen</category>
<category>Krypto und Stego</category>
<author>webmaster@koloradokaefer.de (Koloradokäfer)</author>
<title>Imgalize: Ein kleines Steganalyse-Werkzeug</title>
<description>
<![CDATA[<p class="normal text">
        Es ist schon einige Monate her, als ich dieses kleine aber feine Programm geschrieben habe. Imgalize bietet eigentlich nicht mehr, als eine grafische Oberfläche zum Laden von Bildern. Bestückt ist das ganze mit zur Zeit drei Plugins zur Analyse einfacher steganografischer Einbettungen. Mehr Infos und den Downloadlink gibt’s auf meiner <a href="http://koloradokaefer.de/software.php#Imgalize">Softwareseite</a>.
</p>
]]>
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</item>

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<pubDate>Wed, 05 May 2010 12:00:00 +0200</pubDate>
<category>HowTo</category>
<category>Frei und offen</category>
<category>Linux</category>
<author>webmaster@koloradokaefer.de (Koloradokäfer)</author>
<title>Thunderbird-Smilies ändern</title>
<description>
<![CDATA[<p class="normal text">
    <img src="http://koloradokaefer.de/images/2010/20100505-tango.jpg" alt="Tango Emoticons" style="max-width: 30%; float: left; margin: 0px 10px 10px 0px;"/> Die Original-Emoticons in Thunderbird 3 entsprechen nicht so ganz meinem Geschmack. Und da das Ändern der Emoticons nicht ganz so einfach ist, gibt es hier die Anleitung dafür:
</p>
<ol class="normal text">
    <li>In das Programmverzeichnis von Thunderbird navigieren.</li>
    <li>Im Verzeichnis <tt>chrome</tt> befindet sich dort eine Datei <tt>classic.jar</tt>. Dabei handelt es sich um ein ZIP-Archiv im Java-Format. Dieses kopiert man an einen geeigneten Ort und entpackt es.</li>
    <li>Im entpackten Archiv navigiert man in das Unterverzeichnis <tt>skin/classic/communicator/icons/smileys</tt>. In diesem Verzeichnis liegen die Emoticons im PNG-Format.</li>
    <li>Nun ersetzt man die Emoticons durch die gewünschten Dateien. Wenn du in deinem Thunderbird gern die oben abgebildeten <a href="http://tango.freedesktop.org/">Tango</a>-Smilies haben möchtest, kannst du diese <a href="http://koloradokaefer.de/download.php?url=tango_thunderbird.tar.gz">hier herunterladen</a>. Sie sind lizenziert unter der <a href="http://www.gnu.org/copyleft/gpl.html">GPL</a>.</li>
    <li>Nachdem man die Grafiken ersetzt hat, muss man das gesamte <tt>skin</tt>-Verzeichnis wieder in ein Java-Archiv (JAR) packen. Dieses benennt man <tt>classic.jar</tt> und kopiert es in <tt>thunderbird/chrome</tt>. Die alte <tt>classic.jar</tt> benennt man entweder als Sicherheitskopie um oder überschreibt sie.</li>
</ol>
<p class="normal text">
    Das jar-Programm zum Packen und Entpacken von Java-Archiven ist in jeder Java-Installation enthalten. Unter Gnome kann man zum Beispiel <a href="http://fileroller.sourceforge.net/">Fileroller</a> verwenden.
</p>
<p class="small text" style="text-align: right; clear: both;">
	geschrieben am 05.Mai 2010
</p>

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<link>http://koloradokaefer.de/besen.php?node=20100420-00-article.php</link>
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<pubDate>Tue, 20 Apr 2010 18:00:00 +0200</pubDate>
<category>Vorratsdatenspeicherung</category>
<category>Netzpolitik</category>
<category>Datenschutz</category>
<category>Sicherheit</category>
<category>Überwachung</category>
<author>webmaster@koloradokaefer.de (Koloradokäfer)</author>
<title>Warning: Germany is completely out of control!</title>
<description>
<![CDATA[<p class="normal text">
    Vielleicht hat es ja sogar schon jemand mitbekommen ‒ Das Bundesverfassungsgericht hat das bestehende Gesetz zur Vorratsdatenspeicherung für nichtig erklärt. Das ist eigentlich nichts Neues. Aus Internetperspektive betrachtet ist das sogar schon ganz schön lange her: Sieben Wochen!<br/>
    Trotzdem reißen die Warnungen von manchen Politikern und Polizeiorganisationen nicht ab, dass die Ermittlungsarbeit nun massiv behindet wird. Der Bund deutscher Kriminalbeamter <a href="http://www.bdk.de/kommentar/artikel/verkehrsdatenspeicherung-die-maehr-vom-ueberwachungsstaat-bdk-bezieht-stellung/cca3c5e800/?tx_ttnews[year]=2010&tx_ttnews[month]=03">weist</a> darauf hin, dass Ermittlung und Sammlung von Beweismaterial besonders in diesen Bereichen kaum noch möglich sein werden: Phishing, Skimming (sogenannte <em>Internetkriminalität</em>), Wohnungseinbruch (?!), Kinderpornografie (beschönigend für <em>dokumentierter Kindesmissbrauch</em>), „Androhung von AMOK-Lagen”, Bombendrohungen, Enkeltrick, Stalking, Betrug und Wirtschaftskriminalität. Außerdem wird zur Verlängerung der Liste nocheinmal Internetkriminalität aufgezählt. Vielleicht wusste der Schreiber ja nicht, was Phishing und Skimming ist, aber das kann man ihm ja nachsehen, die Kassen für die Weiterbildung von Polizisten sind sicherlich klamm. Wie es sich für einen Bericht mit diesem Anstrich gehört schließt die Liste natürlich mit dem unumstößlichen Terrorismus-„Argument” ab.<br/>
    Die PR-Macher haben auf jedenfall mal <a href="http://www.prmacher.de/index.php?/archives/253-HOCHpraezise-Voraussage.html">eine schöne Grafik</a><sup>(1)</sup> zur Entwicklung der Quote bei der Verbrechensaufklärung in den letzten Jahren und in Zukunft gemacht, die bei dieser Argumentation absolut einleuchten dürfte. Die PR-Macher betreiben übrigens auch das <a href="http://www.projekt-datenschutz.de/">Projekt Datenschutz</a>, welches thematisch <a href="http://datenleck.net">Datenleck.net</a> sehr ähnlich ist. Ich empfehle natürlich uneingeschränkt das letztere von beiden, allerdings komme ich nicht drum herum mich für befangen zu erklären.
</p>
<p class="normal text">
    <sup>(1)</sup> Der Sinn dieses Textes ist es den Link zu dieser Grafik zu verbreiten. Der gesamte Text um den Link ringsherum ist nur Schmuck. Nichts weiter. Gar nichts.
</p>
<p class="small text" style="text-align: right; clear: both;">
	geschrieben am 20.April 2010
</p>

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</item>

<item>
<link>http://koloradokaefer.de/besen.php?node=20100417-00-article.php</link>
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<pubDate>Mon, 19 Apr 2010 12:00:00 +0200</pubDate>
<category>Natur und Umwelt</category>
<category>Ausland</category>
<category>TV</category>
<category>Verkehr</category>
<author>webmaster@koloradokaefer.de (Koloradokäfer)</author>
<title>Eyjafjallajökull</title>
<description>
<![CDATA[<p class="normal text">
       Dieser Name impliziert quasi automatisch, den sofortigen Weltuntergang. Jedenfalls könnte man das glauben, wenn man Zeitung liest, das Radio anmacht oder Tagesschau sieht. Die ARD sendet heute schon den zweiten Brennpunkt zu dieser „Katastrophe”.<br/>
       Ständig wird von riesigen Verlusten der Flugunternehmen gesprochen. Allerdings muss es auch Menschen geben, die von der Aschewolke profitieren: Anwohner von Flughäfen, Mitarbeiter und Betreiber von Eisenbahnunternehmen und Speditionen zum Beispiel. Da bin ich mir sicher. Vorallem: Wie schön blau der Himmel heute war, kein Wölkchen, keine weißen Streifen ‒ ganz zu schweigen von den schönen Sonnenuntergängen, die uns die Aschepartikel in der Atmosphäre bescheren. Ich hätte ja fast geschrieben: ein Segen für die Natur. Aber was dieser Vulkan da ausspukt ist wahrscheinlich auch nicht viel umweltfreundlicher. Wobei die Asche ja zumindest, wenn sie wieder am Boden ist, durchaus nützlich sein kann:</p>
<p style="font-style: italic;">
    [...] vulkanische Böden sind besonders fruchtbar, weil die ausgeworfene Asche wichtige Pflanzennährstoffe enthält. So ist sie reich an Phosphor, Kalium und Calcium. Durch Wasser, Wind, Sonne und Frost bildet sich bald schon eine dünne Bodenschicht auf dem Gestein. Auf diesem Boden finden Pflanzen viele Nährstoffe. Vulkanische Asche speichert Wasser und gibt es an den Boden ab. (<a href="http://www.wasistwas.de/wissenschaft/eure-fragen/vulkane/link//1edad1c8a2/article/wieso-kann-lava-alles-fruchtbar-machen.html">wasistwas.de</a>)
</p>
<p class="normal text">
       Und wer sich trotz des schönen Wetters langweilt, kann ja mal den Namen des Vulkans üben: Eyjafjallajökull. Na, nochmal: Ey-ja-fjal-la-jö-kull. Klingt doch schon ganz gut. Das Language Log hat die <a href="http://languagelog.ldc.upenn.edu/nll/?p=2257">verschiedenen Aussprachemöglichkeiten</a> und die Bemühungen einiger Journalisten mal analysiert. Alois Theisen, der Moderator des Brennpunkt, versucht es erst gar nicht. Ich habe abgeschalten, denn es ist sooo sinnlos!
</p>
<p class="small text" style="text-align: right; clear: both;">
	geschrieben am 17.April 2010
</p>
<p class="normal title">Nachtrag:</p>
<p class="normal text">
       Die TAZ hat einen schönen Artikel zum Thema: <a href="http://taz.de/1/zukunft/wirtschaft/artikel/1/die-ruhe-im-lautesten-dorf/"><em>Flugverbot in Leipzig: Die Ruhe im lautesten Dorf.</em></a> „Die Bewohner von Kursdorf bekommen sonst die Dröhnung des Airports Leipzig ab. Jetzt ist es still. Aber keiner freut sich,” heißt es da.
</p>
<p class="small text" style="text-align: right; clear: both;">
	geschrieben am 19.April 2010
</p>

<p class="normal text">Dieser Beitrag kann <a href="http://koloradokaefer.de/besen.php?node=20100417-00-article.php#Dein_Kommentar">kommentiert</a> werden.</p>]]>
</description>
</item>

<item>
<link>http://koloradokaefer.de/besen.php?node=20100316-00-article.php</link>
<guid>http://koloradokaefer.de/besen.php?node=20100316-00-article.php</guid>
<pubDate>Tue, 16 Mar 2010 18:00:00 +0100</pubDate>
<category>Fotorätsel</category>
<author>webmaster@koloradokaefer.de (Koloradokäfer)</author>
<title>Spirale mit Löchern?</title>
<description>
<![CDATA[<p class="normal text">
       <a href="http://koloradokaefer.de/images/2010/20100316-spirale.jpg"><img src="http://koloradokaefer.de/images/2010/20100316-spirale.jpg" alt="Spirale mit Löchern" style="max-width: 30%; float: left; margin: 0px 10px 10px 0px;"/></a>Es könnte die grafische Darstellung meiner Gehirnströme sein: Alles dreht sich und überall Löcher. Aber die alles entscheidende Frage ist ja: Was ist das wirklich?
</p>
<p class="small text" style="text-align: right; clear: both;">
	geschrieben am 16.März 2010
</p>

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</description>
</item>

<item>
<link>http://koloradokaefer.de/archive.php?node=20100226-00-info.php</link>
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<pubDate>Fri, 26 Feb 2010 12:00:00 +0200</pubDate>
<category>Grafik</category>
<category>Software</category>
<author>webmaster@koloradokaefer.de (Koloradokäfer)</author>
<title>FlatIcons: System- und Browserpiktogramme</title>
<description>
<![CDATA[<p class="normal text">
        <img src="http://koloradokaefer.de/images/projekte/software-flaticons.jpg" alt="FlatIcons" style="float: left; max-width: 30%; margin: 0px 10px 10px 0px;"/>Ich habe in meiner <a href="http://koloradokaefer.de/software.php#Flaticons">Softwareecke</a> ein kleines Iconset veröffentlicht, welches derzeit Piktogramme für einige Betriebssysteme und Browser enthält. Die Icons sind unter <a href="http://creativecommons.org/publicdomain/zero/1.0/">CC0-Lizenz</a> zu haben.
</p>
]]>
</description>
</item>

<item>
<link>http://koloradokaefer.de/besen.php?node=20100130-00-article.php</link>
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<pubDate>Wed, 11 Aug 2010 18:00:00 +0200</pubDate>
<category>Open Street Map</category>
<category>Dresden</category>
<category>Fotorätsel</category>
<category>Frei und offen</category>
<category>Radfahren</category>
<category>Software</category>
<category>Verkehr</category>
<author>webmaster@koloradokaefer.de (Koloradokäfer)</author>
<title>Open Street Map und ein Preisrätsel</title>
<description>
<![CDATA[<p class="normal text">
        … um Ruhm und Ehre, das sollte ich wohl noch ergänzen, falls ein streitsuchender Rechtswegausschöpfer daherkommt. Aber zum preisreduzierten Preisrätsel kommen wir am Ende ‒ um die Spannung zu erhalten.        
</p>
<p class="normal text">
        <a href="http://koloradokaefer.de/images/2010/20100130-marble.jpg"><img src="http://koloradokaefer.de/images/2010/20100130-marble.jpg" alt="Marble Desktop Globe" style="float: left; margin: 10px 10px 10px 0px; max-width: 30%"/></a>Erst neulich wurde ich wieder mit der Frage konfrontiert warum ich Straßen mit der <abbr title="Open Street Map">OSM</abbr>-Karte in <a href="http://edu.kde.org/marble/">Marble</a> suche und nicht wie jeder <em>normale</em> Mensch mit Google-Maps oder Google-Earth. Als Antwort taugt dann immer ganz gut, dass ich dort viel mehr Details und Zusatzinformationen sehe. Außerdem ist das ganze häufig aktueller und ich habe in den OSM-Daten bisher weniger Fehler gefunden als in Google Maps ‒ ja wirklich! Und das obwohl ich letzteres <em>deutlich</em> seltener nutze. Die Wahrheit ist aber natürlich mein Open-Source-Fetisch!<br/>
        In einem frühren Beitrag hatte ich bereits ein ausführliches Interview über OSM verlinkt, welches hier nochmal wärmstens empfohlen sei (Tim <a href="http://chaosradio.ccc.de/cre113.html">spricht</a> mit Frederik und Jochen, welche ein Buch über OSM geschrieben haben).<br/>
        Zurück ins hier und jetzt: Hinter Open Street Map verbirgt sich eine gigantische Geodatenbank. In Deutschland sind bisher rund 37 Millionen Knoten, 5 Millionen Straßen und Wege und 61 000 „Relationen” (z. B. Bahnlinien) <a href="http://tagwatch.stoecker.eu/Germany/En/index.html">eingetragen</a>. Die Datenbank kann von jedem, der sich dazu berufen fühlt weiter gespeist werden. Und das Tolle ist, dass sie unter einer Creative Commons <em>Attribution-Share-Alike</em>-Lizenz steht. Die Daten können also von jederman kopiert, bearbeitet und weitergereicht werden. Der Kreativität in der Entwicklung neuer Anwendungen sind keine Grenzen gesetzt. Doch halt! Die Lizenz enthält die <em>Share-Alike</em>-Klausel. Das bedeutet, dass jedes Produkt, welches Daten aus OSM verwendet unter der selben Lizenz veröffentlicht werden muss. Das kann ein Problem sein, wenn man OSM-Daten mit Dingen zusammenführen möchte, die unter einer restriktiveren Lizenz stehen. Würde man aus den Daten einen Atlas erstellen und drucken, so könnte man diesen zwar verkaufen, aber jeder der ihn gekauft hat könnte ihn nach Belieben kopieren. Würde man OSM-Daten in einem Forschungsprojekt verwenden, so müsste man das Ergebnis für jederman freigeben. Häufig soll die Freigabe aber auf weitere Forschungsprojekte beschränkt bleiben.<br/>
        Die Standardanwendung für Geodaten ist natürlich eine Karte. Und deshalb gibt es für Open Street Map verschiedene Renderer, welche die Vektordaten aus der Datenbank in hübsche Bilder umsetzen. Diese Renderer zeigen aber nicht alle Daten an. Sie sind darauf programmiert spezielle Daten durch festgelegte Symbole wiederzugeben. Der Standardrenderer heißt Mapnik. Zum Vergleich sind hier ein paar der möglichen Ansichten dargestellt:<br/>
       <a href="http://koloradokaefer.de/images/2010/20100130-map1.jpg"><img src="http://koloradokaefer.de/images/2010/20100130-map1.jpg" alt="Informationfreeway: Dresden, Albertplatz" title="Informationfreeway: Dresden, Albertplatz" style="float: left; margin: 10px 10px 10px 0px; max-width: 32%"/></a><a href="http://koloradokaefer.de/images/2010/20100130-map2.jpg"><img src="http://koloradokaefer.de/images/2010/20100130-map2.jpg" alt="Openstreetbrowser: Dresden, Albertplatz" title="Openstreetbrowser: Dresden, Albertplatz" style="float: left; margin: 10px 10px 10px 0px; max-width: 32%"/></a><a href="http://koloradokaefer.de/images/2010/20100130-map3.jpg"><img src="http://koloradokaefer.de/images/2010/20100130-map3.jpg" alt="Öpnvkarte: Dresden, Albertplatz" title="Öpnvkarte: Dresden, Albertplatz" style="float: left; margin: 10px 0px 10px 0px; max-width: 32%"/></a><br style="clear: both;"/> 
       <a href="http://koloradokaefer.de/images/2010/20100130-map4.jpg"><img src="http://koloradokaefer.de/images/2010/20100130-map4.jpg" alt="OSM-Wanderkarte: Lilienstein, Sächsische Schweiz" title="OSM-Wanderkarte: Lilienstein, Sächsische Schweiz" style="float: left; margin: 10px 10px 10px 0px; max-width: 32%"/></a><a href="http://koloradokaefer.de/images/2010/20100130-map5.jpg"><img src="http://koloradokaefer.de/images/2010/20100130-map5.jpg" alt="OSM-WMS, Radfahrkarte mit Höheninformationen: Lilienstein, Sächsische Schweiz" title="OSM-WMS, Radfahrkarte mit Höheninformationen: Lilienstein, Sächsische Schweiz" style="float: left; margin: 10px 10px 10px 0px; max-width: 32%"/></a><a href="http://koloradokaefer.de/images/2010/20100130-map6.jpg"><img src="http://koloradokaefer.de/images/2010/20100130-map6.jpg" alt="OSM Osmarender: Lilienstein, Sächsische Schweiz" title="OSM Osmarender: Lilienstein, Sächsische Schweiz" style="float: left; margin: 10px 0px 10px 0px; max-width: 32%"/></a><br style="clear: both;"/> 
</p>
<p class="normal text">
        Bei meiner Recherche zu diesem Artikel bin ich auf wahnsinnig viele Projekte gestoßen, welche OSM-Daten verwenden. Hier zeigt sich der Vorteil von Open Source: Im Gegensatz zu anderen Kartendiensten fördert OSM die Kreativität, die Daten können viel effektiver genutzt werden und werden dadurch auch von einer viel größeren Gemeinschaft betreut. Um jedes der gefundenen Projekte hier ausführlich vorzustellen fehlt mir dann doch die Schreiblust. Aber natürlich möchte ich euch das Gefundene nicht vorenthalten, deshalb diese kommentierte Linkliste:
</p>
<dl class="normal text"><dt><a href="http://www.openstreetmap.org/">Open Street Map</a><dd>Die Standardkarte.</dl>
<dl class="normal text"><dt><a href="http://www.openstreetbrowser.org/">Open Street Browser</a><dd>Das ist die „Totschlagkarte”. Mit ihr lässt sich wahlweise durch ein Menü sichtbar machen, was das Herz begehrt. Besonders gut geeignet, für Leute, die mal eben irgendwo hingebeamt wurden und sich nun dort zurecht finden müssen. Hier finden sie die Antworten auf die Fragen: Wo ist der nächste Biergarten, Nightclub, Supermarkt, Bäcker, Friseur, Fahrradladen, Sportcenter, Spielplatz,  Fahrkartenautomat, Briefkasten…</dl>
<a href="http://koloradokaefer.de/images/2010/20100130-osm3d.jpg"><img src="http://koloradokaefer.de/images/2010/20100130-osm3d.jpg" alt="OSM 3D" style="float: right; margin: 10px 0px 10px 10px; max-width: 30%"/></a>
<dl class="normal text"><dt><a href="http://www.osm-3d.org/">OSM 3D</a><dd>Ein Projekt der Uni Heidelberg, bei dem versucht wird Höhendaten in OSM zu integrieren, so dass 3D-Modelle von Häusern dargestellt werden können. Das Programm scheint noch etwas buggy zu sein. Jedenfalls ist es bei mir ständig abgestürzt. Aber für einen Screenshot hat es gereicht.</dl>
<dl class="normal text"><dt><a href="http://openrouteservice.org/">Open Route Service</a><dd>Ein Routing Service eben: „Nach 100m links in die Goethestraße abbiegen.” ‒ Bei der Routenplanung können Sehenswürdigkeiten berücksichtigt werden. Das ist sicher besonders dann sinnvoll, wenn man als Verkehrsmittel „Fußgänger” oder „Radfahrer” angibt.</dl>
<dl class="normal text"><dt><a href="http://öpnvkarte.de/">ÖPNV-Karte</a><dd>Muss man einfach benutzen, schon wegen des „ö” in der URL.</dl>
<dl class="normal text"><dt><a href="http://openseamap.org/">Open Sea Map</a><dd>Eine Schifffahrtskarte.</dl>
<dl class="normal text"><dt><a href="http://openpistemap.org/">Open Piste Map</a><dd>Eine Skikarte. Es scheinen allerdings wirklich nur professionelle Pisten eingezeichnet zu sein. Für eine Langlauftour taugt die Karte wohl eher nicht.</dl>
<dl class="normal text"><dt><a href="http://topo.geofabrik.de/">Reit- und Wanderkarte</a><dd>Enthält markierte Reit- und Wanderwege. Zum Wandern würde ich die Karte allerdings nur für Urlauber und Gelegenheitswanderer empfehlen. Für Einheimische lohnt sich dann wohl doch die Investition in eine gute Wanderkarte. Es gibt aber auch Wanderkarten von großen Verlagen, die nicht mehr Informationen enthalten, als diese Karte.</dl>
<dl class="normal text"><dt><a href="http://www.osm-wms.de/">Web Map Service</a><dd>Hier kann man Strecken und Flächen messen. Außerdem enthält die Karte, wie auch die Wanderkarte, Höheninformationen.</dl>
<dl class="normal text"><dt><a href="http://openmtbmap.org/">Open MTB Map</a><dd>Eine Mountainbikekarte für Garmin GPS-Geräte.</dl>
<dl class="normal text"><dt><a href="http://wiki.openstreetmap.org/wiki/DE:Rollstuhlfahrer-Routing">Rollstuhlfahrer-</a> und <a href="http://wiki.openstreetmap.org/wiki/DE:OSM_for_the_blind">Blinden</a>routing<dd>Wikiseiten der Projekte im OSM-Wiki</dl>
<dl class="normal text"><dt><a href="http://openlayers.org/">Open Layers</a><dd>Eine Javascript-Bibliothek zum Darstellen von (beliebigen) Karten mit Navigationselementen.</dl>
<dl class="normal text"><dt><a href="http://www.geofabrik.de/gallery/history/#dresden">OSM History</a><dd>Eine Animation der Entstehung Dresdens bei OSM.</dl>
<dl class="normal text"><dt><a href="http://wiki.openstreetmap.org/wiki/DresdnerOSMStammtisch">OSM Stammtisch Dresden</a><dd>Die Dresdener OSMler treffen sich monatlich im Döner-Laden auf der Mommsenstraße.</dl>
<dl class="normal text"><dt><a href="http://www.informationfreeway.org/">Informationfreeway</a><dd>Zeigt Orte an, von denen noch Informationen für die Datenbank begehrt werden.</dl>
<dl class="normal text"><dt><a href="http://openstreetbugs.schokokeks.org/">Open Street Bug</a><dd>Wenn man einen Fehler bei OSM gefunden hat und diese nicht selbst korrigieren möchte, kann man diesen hier mitteilen und andere Community-Mitglieder arbeiten ihn dann ab. Hier sind auch Hinweise auf zukünftige Veränderungen eingetragen, zum Beispiel wenn irgendwo ein Straßenumbau angekündigt wurde.</dl>
<dl class="normal text"><dt><a href="http://walking-papers.org/">Walking Papers</a><dd>Hier kann man sich PDF-Karten erstellen lassen. Diese sind in erster Linie dazu da, um sie auszudrucken und damit durch die Straßen zu ziehen. Neue Informationen können dann per Hand eingetregen und die Karte gescannt und wieder hochgeladen werden. Das bietet sich besonders in Gebieten an, wo das Straßennetz schon voll erschlossen ist.</dl>
<p class="normal text">
        Sehr beeindruckend fand ich auch das Projekt, welches unmittelbar nach dem Erdbeben in Haiti ins Leben gerufen wurde. Innerhalb weniger Tage entstand dort quasi aus dem Nichts eine detaillierte Karte mit Informationen zur Straßenbeschaffenheit nach dem Beben. Es sind die „Zeltplätze” der Obdachlosen und Ambulatorien eingezeichnet. Aber seht selbst: Zu lesen gibt es bei <a href="http://www.heise.de/newsticker/meldung/OpenStreetMap-Projekt-als-Katastrophenhelfer-908472.html">Heise</a> und zu gucken gibt es <a href="http://blogs.esri.com/Dev/blogs/publicsafety/archive/2010/01/20/Accessing-OpenStreetMap-data-within-ArcGIS-to-support-the-Haiti-Earthquake-Response.aspx">hier</a> und <a href="http://wiki.openstreetmap.org/wiki/WikiProject_Haiti">hier</a>.
</p>
<p class="normal text">
        Und nun endlich das Rätsel: In den folgenden zwei Differenzbildern sieht man links Objekte, welche in Google Maps enthalten sind, aber nicht in Open Street Map und rechts Objekte, welche in Open Street Map enthalten sind, aber nicht in Google Maps. Die Originalkartenausschnitte zeigen einen Teil des Zentrums einer deutschen Großstadt. In diesem Bereich befindet sich auch das Wahrzeichen der Stadt. Der berühmteste Sohn dieser Stadt ist ein Maler, an den auch im Stadtzentrum erinnert wird.<br/>
        <a href="http://koloradokaefer.de/images/2010/20100130-gmaps.jpg"><img src="http://koloradokaefer.de/images/2010/20100130-gmaps.jpg" alt="Vergleich OSM ‒ Google Maps" style="float: left; margin: 10px 10px 10px 0px; max-width: 49%"/></a><a href="http://koloradokaefer.de/images/2010/20100130-osm.jpg"><img src="http://koloradokaefer.de/images/2010/20100130-osm.jpg" alt="Vergleich OSM ‒ Google Maps" style="float: left; margin: 10px 0px 10px 0px; max-width: 49%"/></a><br style="clear: both;"/>
        Zur Entstehung der Bilder: Ich habe bewusst eine deutsche Stadt ausgewählt, weil hier die OSM-Gemeinde besonders aktiv ist. Ein Vergleich mit hohem Detailgrad würde in manch anderen Gebieten der Welt vermutlich nicht viele Unterschiede zwischen Google Maps und OSM erbringen, weil dort einfach noch die Zusatzinformationen fehlen. Für den Kartenausschnitt habe ich die maximale Zoomstufe von Google Maps gewählt und die Zoomstufe von OSM auf den Ausschnitt angepasst. Eine höhere Auflösung hätte in dieser Stadt bei OSM noch einige Details mehr zum Vorschein gebracht. Verwendet habe ich den Mapnik-Renderer von OSM. Es sind also längst nicht alle in der Open-Street-Map-Datenbank tatsächlich vorhandenen Daten dargestellt. Ein paar Bezeichungen habe ich verwischt ‒ sonst wär’s zu einfach.<br/>        
        Wer zuerst den Permalink zur passenden <a href="http://www.openstreetmap.org/?lat=51.33&lon=10.67&zoom=6&layers=B000FTF">Open-Street-Map-Karte</a> hinterlässt hat gewonnen. (Einfach den Kartenausschnitt einstellen und rechts unten den „Permalink” kopieren. Interessieren würde mich auch der Lösungsweg.)

</p>
<p class="small text" style="text-align: right; clear: both;">
	geschrieben am 30.Januar 2010
</p>
<p class="normal title">Nachtrag</p>
<p class="normal text">
    <a href="http://toolserver.org/~kolossos/openlayers/commons-on-osm.php?zoom=16&lat=51.05272&lon=13.73931&layers=B00TT">Geolokalisierte Wikimedia-Commons-Bilder in OSM</a> – Das habe ich gerade gefunden: Eine Karte, die sämtliche Bilder von Wikimedia-Commons, die mit einem Orts-Tag versehen sind auf einer Karte platziert. Feine Sache. So findet man leicht Bilder zu bestimmten Orten, welche garantiert unter einer freien Lizenz stehen.
</p>
<p class="small text" style="text-align: right; clear: both;">
	geschrieben am 11.August 2010
</p>
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</description>
</item>

<item>
<link>http://koloradokaefer.de/besen.php?node=20100111-00-article.php</link>
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<pubDate>Mon, 11 Jan 2010 18:00:00 +0100</pubDate>
<category>Chaos Computer Club</category>
<category>Vorratsdatenspeicherung</category>
<category>EU</category>
<category>Fotografie</category>
<category>Netzpolitik</category>
<category>Video</category>
<author>webmaster@koloradokaefer.de (Koloradokäfer)</author>
<title>Interessante Vorträge vom Kongress</title>
<description>
<![CDATA[<p class="normal text">
        Nachdem ich nun das meiste Material gesichtet habe, möchte ich hier auch noch meine persönliche Liste der Lieblingsvorträge vom 26.Chaos Communication Congress vorstellen.
</p>
<table class="normal text">
        <tr>
                <td><a href="http://events.ccc.de/congress/2009/Fahrplan/events/3495.de.html">Das Zugangserschwerungsgesetz</a></td>
                <td><a href="http://mirror.fem-net.de/CCC/26C3/mp4/26c3-3495-de-das_zugangserschwerungsgesetz.mp4">mp4</a></td>
                <td><a href="http://mirror.fem-net.de/CCC/26C3/mp4/26c3-3495-de-das_zugangserschwerungsgesetz.mp4.torrent">Torrent</a></td>
        </tr>
        <tr>
                <td colspan="3">Matthias Bäcker erklärt das Zugangserschwerungsgesetz (Internetsperren) und seine Schwächen aus juristischer Sicht; guter Vortragsstil</td>
        </tr>
        <tr class="lineo">
                <td><a href="http://events.ccc.de/congress/2009/Fahrplan/events/3708.de.html">Die Schlacht um die Vorratsdatenspeicherung</a></td>
                <td><a href="http://mirror.fem-net.de/CCC/26C3/mp4/26c3-3708-de-die_schlacht_um_die_vorratsdatenspeicherung.mp4">mp4</a></td>
                <td><a href="http://mirror.fem-net.de/CCC/26C3/mp4/26c3-3708-de-die_schlacht_um_die_vorratsdatenspeicherung.mp4.torrent">Torrent</a></td>
        </tr>
        <tr>
                <td colspan="3">Constanze Kurz und Frank Rieger über die Verhandlung vorm Bundesverfassungsgericht</td>
        </tr>
        <tr class="lineo">
                <td><a href="http://events.ccc.de/congress/2009/Fahrplan/events/3705.de.html">Die Ereignisse des 12.9. und ihre Folgen</a></td>
                <td><a href="http://mirror.fem-net.de/CCC/26C3/mp4/26c3-3705-de-die_ereignisse_des_129_und_ihre_folgen.mp4">mp4</a></td>
                <td><a href="http://mirror.fem-net.de/CCC/26C3/mp4/26c3-3705-de-die_ereignisse_des_129_und_ihre_folgen.mp4.torrent">Torrent</a></td>
        </tr>
        <tr>
                <td colspan="3">Auswertung der Videos auf denen Polizisten bei der Freiheit-statt-Angst-Demo in Berlin einen Demonstranten zusammenschlagen</td>
        </tr>
        <tr class="lineo">
                <td><a href="http://events.ccc.de/congress/2009/Fahrplan/events/3721.de.html">ETSI-Vorratsdatenspeicherung 2009</a></td>
                <td><a href="http://mirror.fem-net.de/CCC/26C3/mp4/26c3-3721-de-etsi-vorratsdatenspeicherung_2009.mp4">mp4</a></td>
                <td><a href="http://mirror.fem-net.de/CCC/26C3/mp4/26c3-3721-de-etsi-vorratsdatenspeicherung_2009.mp4.torrent">Torrent</a></td>
        </tr>
        <tr>
                <td colspan="3">Die EU-Richtlinie und ihre Umsetzung: Die Software zur Vorratsdatenspeicherung hat mehr Features als man denkt.</td>
        </tr>
        <tr class="lineo">
                <td><a href="http://events.ccc.de/congress/2009/Fahrplan/events/3613.de.html">Fnord-Jahresrückblick 2009</a></td>
                <td><a href="http://mirror.fem-net.de/CCC/26C3/mp4/26c3-3613-de-fnord-jahresrckblick_2009.mp4">mp4</a></td>
                <td><a href="http://mirror.fem-net.de/CCC/26C3/mp4/26c3-3613-de-fnord-jahresrckblick_2009.mp4.torrent">Torrent</a></td>
        </tr>
        <tr>
                <td colspan="3">Prädikat: lustig</td>
        </tr>
        <tr class="lineo">
                <td><a href="http://events.ccc.de/congress/2009/Fahrplan/events/3687.de.html">Security Nightmares</a></td>
                <td><a href="http://mirror.fem-net.de/CCC/26C3/mp4/26c3-3687-de-security_nightmares.mp4">mp4</a></td>
                <td><a href="http://mirror.fem-net.de/CCC/26C3/mp4/26c3-3687-de-security_nightmares.mp4.torrent">Torrent</a></td>
        </tr>
        <tr>
                <td colspan="3">Sicherheitsprobleme gestern und morgen</td>
        </tr>
        <tr class="lineo">
                <td><a href="http://events.ccc.de/congress/2009/Fahrplan/events/3713.de.html">UNBILD – Pictures and Non-Pictures</a></td>
                <td><a href="http://mirror.fem-net.de/CCC/26C3/mp4/26c3-3713-de-unbild__pictures_and_non-pictures.mp4">mp4</a></td>
                <td><a href="http://mirror.fem-net.de/CCC/26C3/mp4/26c3-3713-de-unbild__pictures_and_non-pictures.mp4.torrent">Torrent</a></td>
        </tr>
        <tr>
                <td colspan="3">Kunstprojekt: Herausforderung von Sicherheitsorganen durch Fotografie im „freien” Raum</td>
        </tr>
        <tr class="lineo">
                <td><a href="http://events.ccc.de/congress/2009/Fahrplan/events/3533.de.html">Die Verwaltung rüstet auf - der digitale Steuerbürger</a></td>
                <td><a href="http://mirror.fem-net.de/CCC/26C3/mp4/26c3-3533-de-die_verwaltung_rstet_auf_-_der_digitale_steuerbrger.mp4">mp4</a></td>
                <td><a href="http://mirror.fem-net.de/CCC/26C3/mp4/26c3-3533-de-die_verwaltung_rstet_auf_-_der_digitale_steuerbrger.mp4.torrent">Torrent</a></td>
        </tr>
        <tr>
                <td colspan="3">Wie man Buchprüfungen mittels statistischer Tests quasi-automatisiert; überraschende Erkenntnisse</td>
        </tr>
</table>
<p class="normal text">
        Noch mehr Videos: <a href="http://mirror.fem-net.de/CCC/26C3/mp4/">mirror.fem-net.de</a>
</p>
<p class="small text" style="text-align: right; clear: both;">
	geschrieben am 11.Januar 2010
</p>

<p class="normal text">Dieser Beitrag kann <a href="http://koloradokaefer.de/besen.php?node=20100111-00-article.php#Dein_Kommentar">kommentiert</a> werden.</p>]]>
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</item>

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<link>http://koloradokaefer.de/archive.php?node=20100106-00-info.php</link>
<guid>http://koloradokaefer.de/archive.php?node=20100106-00-info.php</guid>
<pubDate>Wed, 06 Jan 2010 18:00:00 +0200</pubDate>
<category>Ausland</category>
<category>Gelinkt</category>
<category>Sicherheit</category>
<author>webmaster@koloradokaefer.de (Koloradokäfer)</author>
<title>Unglaublich: Flugsicherheit im Test</title>
<description>
<![CDATA[<p class="normal text">
        Die slowakische Polizei testet Sicherheitsmaßnahmen an ihren Flughäfen, indem unbeteiligten Passagieren illegale Gegenstände untergeschoben werden. Ein Reisender, dem man Sprengstoff in die Tasche geschmuggelt hatte, durfte dafür jetzt mit einer Hausdurchsuchung und Untersuchungshaft bezahlen. Den ganzen Artikel gibt es <a href="http://news.bbc.co.uk/2/hi/europe/8441891.stm">hier</a>.
</p>
]]>
</description>
</item>

<item>
<link>http://koloradokaefer.de/besen.php?node=20091222-00-article.php</link>
<guid>http://koloradokaefer.de/besen.php?node=20091222-00-article.php</guid>
<pubDate>Tue, 22 Dec 2009 18:00:00 +0100</pubDate>
<category>Datenschutz</category>
<category>Gelinkt</category>
<category>Social Networks</category>
<category>Verrücktes Netz</category>
<author>webmaster@koloradokaefer.de (Koloradokäfer)</author>
<title>Bye bye, Facebook - Teil 2</title>
<description>
<![CDATA[<p class="normal text">
        <a href="http://koloradokaefer.de/images/2009/20091222-suicidemachine.png"><img src="http://koloradokaefer.de/images/2009/20091222-suicidemachine.png" alt="suicidemachine.org" style="float: left; margin: 0px 10px 10px 0px; max-width: 30%;" /></a>Und weil es so schön ist aus Sozialen Netzwerken auszusteigen, kann man das ganze auch richtig zelebrieren. Eine Künstlergruppe hat dafür die Internetseite <a href="http://suicidemachine.org">suicidemachine.org</a> eingerichtet.<br/>
        Dort gibt man einfach ganz bequem seinen Benutzernamen und das Passwort ein. Ein Skript loggt sich automatisch im entsprechenden Netzwerk ein, ändert das Passwort und löscht dann vor den Augen des Benutzers die einzelnen Freunde, Gruppenmitgliedschaften und Profilfelder. Dieses Konzept hat im Gegensatz zum Löschen des gesamten Accounts auch den Vorteil, dass man sich relativ sicher sein kann, dass die Daten wirklich gelöscht werden und nicht nur ein „Deaktiviert”-Flag gesetzt wird.<br/>
        Zur Zeit ist der Dienst für Facebook, MySpace und LinkedIn verfügbar. Wegen der großen Nachfrage wird aber schon ein weiteres Skript für Twitter konzipiert. Ein <a href="http://vimeo.com/8223187">hübsches Video</a> zeigt, wie es funktioniert und vorallem was man dabei gewinnt. Für den humorvollen Familienfreund die beste Methode Schluss zu machen ‒ mit Facebook und Co.
</p>
<p class="normal text">
        <object width="400" height="225">
                <param name="allowfullscreen" value="true" />
                <param name="allowscriptaccess" value="always" />
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                </embed>
        </object>
</p>
<p class="small text" style="text-align: right; clear: both;">
	geschrieben am 22.Dezember 2009
</p>
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</item>

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<link>http://koloradokaefer.de/besen.php?node=20091204-00-article.php</link>
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<pubDate>Tue, 22 Dec 2009 18:00:00 +0100</pubDate>
<category>Datenschutz</category>
<category>Gelinkt</category>
<category>Social Networks</category>
<category>Verrücktes Netz</category>
<author>webmaster@koloradokaefer.de (Koloradokäfer)</author>
<title>Bye bye, Facebook - Teil 1</title>
<description>
<![CDATA[<p class="normal text">
        Wenn es schon aus diversen Gründen zur Zeit keine eigenen Beiträge gibt, dann doch wenigstens Links. Ich habe heute bei Zeit-Online einen schönen Artikel über die Internetseite <a href="http://www.ausgestiegen.com/">ausgestiegen.com</a> gelesen. Es geht um Soziale Netzwerke. Das Motto der Seite: „Freunde treffen statt Freunde adden!”
</p>
<p style="font-style: italic;">
        Den Absprung schaffen sowieso nur die grimmig Entschlossenen. Klickt man bei den Kontoeinstellungen auf „Deaktivieren”, heißt es tränenschwer: „Deine 120 Freunde können dann nicht mehr mit dir in Kontakt bleiben.” Darunter erscheint eine Auswahl der Freunde mit Bild. „Thomas wird Dich vermissen”, blinkt es einen an. „Julia wird Dich vermissen”. Die Armen!<br/>
        Wenn allerdings Thomas drei Zimmer weiter tagein, tagaus auf demselben Flur sitzt, könnte er auch einfach vier Schritte laufen, sollte er einen denn wirklich vermissen. Und Julia trifft man, wie vor Beginn der Netzwerk-Ära, alle zwei Jahre auf einer Party bei gemeinsamen Freunden.
</p>
<p class="normal text">
        Den ganzen Artikel liest man <a href="http://www.zeit.de/2009/50/Facebook-50?page=all">hier</a>.
</p>
<p class="small text" style="text-align: right; clear: both;">
	geschrieben am 04.Dezember 2009
</p>
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<link>http://koloradokaefer.de/archive.php?node=20091017-00-info.php</link>
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<pubDate>Sun, 18 Oct 2009 18:00:00 +0200</pubDate>
<category>Fotografie</category>
<category>Linux</category>
<category>Software</category>
<author>webmaster@koloradokaefer.de (Koloradokäfer)</author>
<title>Trackbacks und IPTC mit Zenity</title>
<description>
<![CDATA[<p class="normal text">
        <a href="http://koloradokaefer.de/images/projekte/software-trackback.jpg"><img src="http://koloradokaefer.de/images/projekte/software-trackback.jpg" alt="Trackback mit curl und zenity" style="float: left; margin: 0px 10px 10px 0px; max-width: 30%;" /></a>Um Beschriftung und Lizenz von JPEG-Fotos zu setzen nutze ich das Konsolenwerkzeug Exiftool. Aus Gründen der Nutzerfreundlichkeit habe ich mir dafür mal ein Shell-Skript geschrieben. Dabei habe ich <a href="http://www.fedorawiki.de/index.php/Zenity">Zenity</a> entdeckt, welches es ermöglicht die Interaktion über grafische Dialoge zu realisieren. Es gibt Dialoge für Eingabefelder, Kalender, Listen, Warnungen und so weiter. Nun habe ich auch das Skript mit dem ich Trackbacks an andere Blogs versende mit Zenity verschönert. Beides gibt es <a href="http://koloradokaefer.de/software.php#Exif">hier zum Herunterladen</a>.<br/>
        <strong>Nachtrag:</strong> Eines hatte ich ganz vergessen: Es gibt auch noch eine <a href="http://koloradokaefer.de/software.php#Tee">Teeuhr für das GNOME-Panel</a>.
</p>
]]>
</description>
</item>

<item>
<link>http://koloradokaefer.de/besen.php?node=20091012-00-article.php</link>
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<pubDate>Mon, 12 Oct 2009 00:00:00 +0200</pubDate>
<category>Datenschutz</category>
<category>Überwachung</category>
<author>webmaster@koloradokaefer.de (Koloradokäfer)</author>
<title>Dopingkontrollen: Dürfen Sportler Privatsphäre haben?</title>
<description>
<![CDATA[<p class="normal text">
        <a href="http://koloradokaefer.de/images/2009/20091012-football.jpg"><img src="http://koloradokaefer.de/images/2009/20091012-football.jpg" alt="Ausschnitt aus einem Plakat zur Fußball-WM, Italien 1934" style="float: right; max-width: 25%; margin: 0px 0px 10px 10px;" /></a>Zur Realisierung von Dopingkontrollen hat sich die World Anti-Doping Agency mit dem Anti-Doping Administration and Management System (ADAMS) ein Überwachungsinstrument geschaffen, von dem der Bundesinnenminster vermutlich nur träumen könnte. Um das Ziel des „sauberen Sports” zu erreichen tritt das Recht des Sportlers auf informationelle Selbstbestimmung völlig in den Hintergund.<br/><br/>
        In Deutschland müssen über 8000 Athleten ihren Aufenthaltsort in diesem System registrieren. Reichlich 1500 Athleten unterliegen dabei einer besonderen Kontrolle. Sie müssen nahezu ständig erreichbar sein und damit jede Änderung des Aufenthaltsortes in diesem Online-System protokollieren. Professor Benedikt Buchner von der Universität Bremen schreibt dazu unter dem Titel „Der gläserne Sportler” in der <abbr title="Datenschutz und Datensicherheit, Fachmagazin">DuD</abbr> (Ausgabe 8/2009):
</p>
<p style="font-style: italic;">
        Die Beispiele für eine Dokumentation, die [in ADAMS] zu finden sind, beziehen sich nicht nur auf einige wenige Stunden an Trainingseinheiten, sondern darüber hinaus auf eine Vielzahl von Aktivitäten ‒ sogar der Töpferkurs an der VHS Bonn soll offensichtlich ein zu dokumentierendes Tageselement sein, ebenso der Nebenjob im Fitnessstudio sowie „einmalige Aufenthaltsorte” wie das Bewerbungsgespräch oder das Abitur-Klassentreffen im Hotel Maritim. Und für den „Notfall” bietet ADAMS sogar die Möglichkeit, „in Ausnahme-Situationen ohne Internetzugang per SMS schnell und unkompliziert eine Änderung des eigentlich hinterlegten Aufenhaltsortes zu melden”. Auch eine neue Kneipen- oder Diskotheken-Bekanntschaft kann also am späten Abend noch ordnungsgemäß an ADAMS gmeldet werden, falls damit etwa eine außerplanmäßige Übernachtung außer Haus verbunden sein sollte.
</p>
<p class="normal text">
        Ja, geht's noch? ‒ In dem Artikel wird auch darauf hingewiesen, dass den Sportlern bei der Anmeldung in diesem System eine Einverständinserklärung abverlangt wird, die den Eindruck macht, als ob keine andere Wahl bestehe, als diese zu akzeptieren. Damit verstößt dieses System wahrscheinlich sogar gegen deutsches Recht. Die Frage ist nur, ob dies die Welt-Anti-Doping-Organisation (WADA) in irgend einer Art und Weise kümmert.<br/><br/>
        Sehr interessant und von etwas allgemeinerer Natur ist auch ein Abschnitt weiter unten im Artikel:
</p>
<p style="font-style: italic;">
        Laut <abbr title="Deutsche Angestellten Krankenkasse">DAK</abbr>-Bevölkerungsbefragung dopen sich fünf Prozent aller aktiv Erwerbstätigen im Alter zwischen 20 und 50 Jahren am Arbeitsplatz [...]. Knapp die Hälfte davon nimmt sogar gezielt und regelmäßig leistungssteigernde und stimmungsaufhellende Medikamente ein, um die eigene Leistung am Arbeitsplatz zu verbessern. Medizinstudenten fordern mittlerweile, vor Universitätsprüfungen Urinproben zu verlangen, um die Prüfungsanforderungen nicht ausufern zu lassen.
</p>
<p class="normal text">
        Die ganze Sache ist zwar vielleicht etwas lustig, bei genauerer Betrachtung ziemlich beunruhigend. Fehlt nur noch eine Begründung von der WADA à la „Sie müssen ja kein Sportler werden, wenn Ihnen das nicht passt!”<br/><br/>
        <strong>Nachtrag:</strong> Die geistige Leistungssteigerung nennt man übrigens <em>Neuro-Enhancement</em>. Eine Wissenschaftlergruppe hat dieses Problem bereits in einem <a href="http://zeus.zeit.de/wissen/2009-10/memorandum-gehirn-geist.pdf">Memorandum</a> betrachtet.
</p>
<p class="small text" style="text-align: right; clear: both;">
	geschrieben am 12.Oktober 2009
</p>
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</item>

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<link>http://koloradokaefer.de/besen.php?node=20091008-00-article.php</link>
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<pubDate>Fri, 09 Oct 2009 00:00:00 +0200</pubDate>
<category>Koloradokäfer</category>
<category>Fotografie</category>
<author>webmaster@koloradokaefer.de (Koloradokäfer)</author>
<title>Aufräumen</title>
<description>
<![CDATA[<p class="normal text">
        Die gute Stube ist mal wieder geputzt worden. Dabei musste der <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Müllschlucker">Müllschlucker</a> einiges aufnehmen. Aber trauern wir dem nicht nach. Dem geneigten Leser wird die neue Übersichtlichkeit nur positiv auffallen. Da bin ich sicher!<br/>
        Besonders hervorheben möchte ich, dass in den Kommentaren jetzt Textile verwendet werden darf. Zumindest eingeschränkt. Textile ist eine sehr intuitive Formatierungssprache. Komplizierte Konstrukte, wie Tabellen und Listen sind aber nicht erlaubt.<br/>
        Außerdem ist den Fotoalben mal die längst überfällige datenschutzbezogene Reinigung und eine technische Erneuerung widerfahren. So gibt es jetzt ganz neue Inhalte, aber mit weniger Personen. Das Betrachten der Bilder als Diaschau ist allerdings nur noch mit JavaScript möglich. <a href="http://koloradokaefer.de/fotos.php">Bitte hier entlang.</a><br/><br/>
        <strong>Nachtrag:</strong> Drei neue Fotalben sind am Start: Dresden, Blüten und die Elbe<br/>
        <strong>Nachtrag:</strong> Noch zwei neue Fotalben: Heidelberg, Berchtesgaden und die Ostrale
</p>
<p class="normal text">
        <a href="http://koloradokaefer.de/fotos.php?view=all#Kunterbunte_H%C3%A4user">
                <img class="galery" src="http://koloradokaefer.de/fotos/96_Kunterbunte%20H%C3%A4user/thumbnail.9603.jpg" alt="Fotalbum: Kunterbunte Häuser" style="float: left; max-width: 15%;"/>
                <img class="galery" src="http://koloradokaefer.de/fotos/97_Tschechien%20-%20Gesammelte%20Werke/thumbnail.9705.jpg" alt="Fotalbum: Tschechien - Gesammelte Werke" style="float: left; max-width: 15%;"/>
                <img class="galery" src="http://koloradokaefer.de/fotos/98_Unterwegs%20im%20Elbsandstein/thumbnail.9806.jpg" alt="Fotalbum: Unterwegs im Elbsandstein" style="float: left; max-width: 15%;"/>
        </a>
</p>
<p class="normal text" style="clear: both;">
        <a href="http://koloradokaefer.de/fotos.php?view=all#Blüten_und_Früchte">
                <img class="galery" src="http://koloradokaefer.de/fotos/93_Bl%C3%BCten%20und%20Fr%C3%BCchte/thumbnail.9301.jpg" alt="Fotalbum: Blüten und Früchte" style="float: left; max-width: 15%;"/>
                <img class="galery" src="http://koloradokaefer.de/fotos/94_Elbe%20total/thumbnail.9401.jpg" alt="Fotalbum: Elbe total" style="float: left; max-width: 15%;"/>
                <img class="galery" src="http://koloradokaefer.de/fotos/95_Dresden%20-%20Spazierg%C3%A4nge%20und%20Radtouren/thumbnail.9501.jpg" alt="Fotalbum: Dresden - Spaziergänge und Radtouren" style="float: left; max-width: 15%;"/>
        </a>
</p>
<p class="normal text" style="clear: both;">
        <a href="http://koloradokaefer.de/fotos.php?view=all#Dresden_-_Ostrale_2009">
                <img class="galery" src="http://koloradokaefer.de/fotos/92_Heidelberg%20und%20Berchtesgaden/thumbnail.9203.jpg" alt="Fotalbum: Blüten und Früchte" style="float: left; max-width: 15%;"/>
                <img class="galery" src="http://koloradokaefer.de/fotos/91_Dresden%20-%20Ostrale%202009/thumbnail.9102.jpg" alt="Fotalbum: Elbe total" style="float: left; max-width: 15%;"/>
                <img class="galery" src="http://koloradokaefer.de/fotos/91_Dresden%20-%20Ostrale%202009/thumbnail.9106.jpg" alt="Fotalbum: Dresden - Spaziergänge und Radtouren" style="float: left; max-width: 15%;"/>
        </a>
</p>
<p class="small text" style="text-align: right; clear: both;">
	geschrieben am 08.Oktober 2009
</p>
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</description>
</item>

<item>
<link>http://koloradokaefer.de/besen.php?node=20090925-00-article.php</link>
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<pubDate>Fri, 25 Sep 2009 06:00:00 +0200</pubDate>
<category>Sicherheit</category>
<category>Verfassungsschutz</category>
<category>Vorratsdatenspeicherung</category>
<category>Online-Durchsuchung</category>
<category>Überwachung</category>
<category>Politik</category>
<author>webmaster@koloradokaefer.de (Koloradokäfer)</author>
<title>Trennungsgebot adé?</title>
<description>
<![CDATA[<p class="normal text">
        <a href="http://koloradokaefer.de/images/2009/20090925-bmi.png"><img src="http://koloradokaefer.de/images/2009/20090925-bmi.png" alt="Trennungsgebot" style="float:left; margin:0px 10px 10px 0px; max-width: 30%;"/></a> Laut einem <a href="http://www.sueddeutsche.de/politik/514/488907/text/">Bericht der Süddeutschen Zeitung</a> plant das Bundesinnenministerium die Aufgaben von Polizei und Verfassungsschutz zusammenzuführen. Aus den Erfahrungen mit <abbr title="Geheime Staatspolizei">Gestapo</abbr> und <abbr title="Sicherheitsdienst">SD</abbr> gilt bisher das sogenannte „Trennungsgebot zwischen Nachrichtendiensten und Polizei”, welches auch im Grundgesetz (<a href="http://dejure.org/gesetze/GG/87.html">Artikel 87 (1), Satz 2</a>) verankert ist.<br/>
        Eine ausführliche Beschreibung des Trennungsgebots findet sich bei <a href="http://blog.kairaven.de/archives/804-Das-Trennungsgebot.html">Ravenhorst</a>. Für Interessierte gibt es <a href="http://www.jura.uni-bielefeld.de/Lehrstuehle/Gusy/Veroeffentlichungen_Vortraege/TERRORISMUSTRENNUNG.pdf">hier</a> auch eine wissenschaftliche Abhandlung.<br/>
        Es ist problematisch eine Behörde, die ohne konkreten Anlass oder richterlichen Beschluss handeln darf mit der Vollzugspolizei zu vermischen. So könnte dem Verfassungsschutz erlaubt werden Onlinedurchsuchungen durchzuführen und auf die Daten der Vorratsdatenspeicherung zurückzugreifen. Beides ist zur Zeit nur den Polizeibehörden möglich. Gegen die Vorratsdatenspeicherung ist sogar noch das Verfahren vor dem Bundesverfassungsgericht anhängig ‒ und trotzdem kommen schon die nächsten Pläne!<br/>
        Aus dem internen Forderungskatalog des Ministeriums geht auch hervor, dass Speichelproben erkennungsdienstliche Standardmaßnahmen werden sollen. Falls man also mal als Dieb einer Packung Kaugummi verdächtigt würde, könnte einem dann ein „genetischer Fingerabdruck” genommen werden. Sollte irgendwann die gesetzliche Möglichkeit dazu bestehen, kann man davon ausgehen, dass dies auch getan wird. Aber es kommt noch besser:
</p>
<p style="font-style: italic;">
        Den Sicherheitsbehörden soll darüber hinaus die Infiltration im kriminellen und verfassungsfeindlichen Milieu erleichtert werden. Verdeckte Ermittler sollen, wenn sie Straftaten begehen und diese zum „szenetypischem Verhalten” gehören, nicht bestraft werden.<br/>
        Damit reagiert man auf alte Forderungen der Sicherheitsbehörden, die es für notwendig halten, den eingeschleusten Ermittlern zumindest einfache Diebstähle, Betrügereien und Körperverletzungen zu erlauben; sie sollen sich so im kriminellen Milieu als "unverdächtig" beweisen können. Kritiker halten dagegen, dass der Initiationsritus für verdeckte Ermittler im Verbrechermilieu immer über einem gesetzlich erlaubten Maß liegen wird. (Süddeutsche Zeitung)
</p>
<p class="small text" style="text-align: right; clear: both;">
	geschrieben am 25.September 2009
</p>
<p class="normal text">Dieser Beitrag kann <a href="http://koloradokaefer.de/besen.php?node=20090925-00-article.php#Dein_Kommentar">kommentiert</a> werden.</p>]]>
</description>
</item>

<item>
<link>http://koloradokaefer.de/besen.php?node=20090924-00-article.php</link>
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<pubDate>Thu, 24 Sep 2009 18:00:00 +0200</pubDate>
<category>Gelinkt</category>
<category>Hörempfehlung</category>
<category>Politik</category>
<category>Bundestag</category>
<author>webmaster@koloradokaefer.de (Koloradokäfer)</author>
<title>Das Bundesradio</title>
<description>
<![CDATA[<p class="normal text">
        <a href="http://bundesradio.de/"><img src="http://koloradokaefer.de/images/2009/20090924-bundesradio.png" alt="Bundesradio" style="float:left; margin:0px 10px 10px 0px; max-width:30%;"/></a>Dank einer Empfehlung bei den <a href="http://umgebungsgedanken.momocat.de/2009/09/23/vorsicht-ueberhangmandat-bundesradio/">Umgebungsgedanken</a> bin ich auf ein neues Projekt von <a href="http://tim.geekheim.de/">Tim Pritlove</a> aufmerksam geworden. Gemeinsam mit <a href="http://philipbanse.de/wp/">Philip Banse</a> hat er bereits einige Podcasts zum Thema Bundestag produziert. Wie das auch bei den anderen Podcasts der beiden so üblich ist, werden Leute interviewt um in jeder Episode ein einzelnes Thema genauer zu beleuchten.<br/>
        Damit tritt dieser Podcast in die Fußstapfen der meiner Ansicht nach besten Ausgabe des <a href="http://chaosradio.ccc.de/cre066.html">Chaosradio Express</a>: „Nummer 66: Politik für Anfänger”. Es sollen vorallem die Vorgänge beleuchtet werden, die sonst im Hintergrund bleiben: Wie läuft Parlamentsarbeit überhaupt ab? Welche Themen werden aktuell in den Ausschüssen besprochen? Welche Positionen gibt es? Am Wahlabend soll es sogar einen <a href="http://bundesradio.de/wahlstudio/">Livestream</a> geben, wenn die beiden gemeinsam mit Bloggern, Politikern und politisch engagierten Menschen die netzpolitischen Themen der letzten Legislaturperiode diskutieren, die ersten Hochrechnungen kommentieren und über Utopien philosophieren.<br/>
        Auch wenn die Lautstärke der Aufnahme manchmal tüchtig schwankt, möchte ich euch die ersten drei Ausgaben ans Herz legen:
</p>
<ul class="normal text">
        <li>0 - <a href="http://chaosradio.ccc.de/media/tim/bundesradio/br000-nullnummer.mp3">„Nullnummer”</a>: Über den Sinn dieses Podcasts; Kann man weglassen.</li>
        <li>1 - <a href="http://chaosradio.ccc.de/media/tim/bundesradio/br001-bundestagsverwaltung.mp3">„Bundestagsverwaltung”</a>: Eine spannende Einweihung in die Geschehnisse rund um die Debatten; Hier erfährt man auch, was Jakob M. Mierscheid, Friedrich Nagelmann und Edmund F. Dräcker gemeinsam haben.</li>
        <li>2 - <a href="http://chaosradio.ccc.de/media/tim/bundesradio/br002-rundgang-durch-den-bundestag.mp3">„Rundgang durch den Bundestag”</a>: Klingt zuerst etwas langweilig, wenn man selbst noch nie im Reichstagsgebäude war. Wegen der vielen kleinen Episoden ist die Führung aber trotzdem unterhaltsam.</li>
        <li>3 - <a href="http://chaosradio.ccc.de/media/tim/bundesradio/br003-hoechstspannungsnetze.mp3">„Höchstspannungsnetze”</a>: Interview mit einem Experten nach einer Ausschusssitzung zur Zukunft des deutschen Stromnetzes.</li>
</ul>        
<p class="normal text">        
        Den ganzen Podcast gibt es <a href="http://feeds.feedburner.com/bundesradio">hier</a>. Leider ist noch kein Sponsor für das Projekt gefunden, so dass noch nicht klar ist, ob es weitergeht.
</p>
<p class="small text" style="text-align: right; clear: both;">
	geschrieben am 24.September 2009
</p>
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</description>
</item>

<item>
<link>http://koloradokaefer.de/besen.php?node=20090921-00-article.php</link>
<guid>http://koloradokaefer.de/besen.php?node=20090921-00-article.php</guid>
<pubDate>Mon, 21 Sep 2009 18:00:00 +0200</pubDate>
<category>Gelinkt</category>
<category>Datenschutz</category>
<category>Netzpolitik</category>
<category>Politik</category>
<category>Sicherheit</category>
<category>Video</category>
<category>Vorratsdatenspeicherung</category>
<category>Überwachung</category>
<author>webmaster@koloradokaefer.de (Koloradokäfer)</author>
<title>Gelinkt: Bürgerrechte</title>
<description>
<![CDATA[<p class="normal text">
        <a href="http://www.daten-speicherung.de/index.php/bundestagswahl-freiheitsrechte-waehlen-ueberwachung-abwaehlen-diesmal-nur-mit-der-fdp/">Daten-Speicherung:</a> FDP wählen! Freiheit erhalten? (Interessant sind auch die Kommentare)<br/>
        <a href="http://www.dubistterrorist.de/">Du bist Terrorist:</a> Satire auf „Du bist Deutschland”<br/>
        <a href="http://rettedeinefreiheit.de/">Rette deine Freiheit:</a> Nachfolger von „Du bist Terrorist”<br/>
        <a href="http://www.alios.org/blog/2009/09/mein-festnahme-bei-der-freiheit-statt-angst-2009/">Alois Pad:</a> Bemerkenswerte Festnahme bei der <em>Freiheit-statt-Angst</em>-Demonstration<br/>
        <a href="http://www.freitag.de/politik/0937-gewalt-solln-strafrecht-medienlese">Der Freitag:</a> S-Bahn Mord von Solln - Überwachungskameras ersetzen Zivilcourage - Bestimmt!?
</p>
<p class="small text" style="text-align: right; clear: both;">
	geschrieben am 21.September 2009
</p>
<p class="normal text">Dieser Beitrag kann <a href="http://koloradokaefer.de/besen.php?node=20090921-00-article.php#Dein_Kommentar">kommentiert</a> werden.</p>]]>
</description>
</item>

<item>
<link>http://koloradokaefer.de/besen.php?node=20090917-00-article.php</link>
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<pubDate>Thu, 17 Sep 2009 18:00:00 +0100</pubDate>
<category>Gelinkt</category>
<category>TV</category>
<category>Verkehr</category>
<author>webmaster@koloradokaefer.de (Koloradokäfer)</author>
<title>Nachhaltigkeit und Individualverkehr</title>
<description>
<![CDATA[<p class="normal text">
        Zur heutigen Eröffnung der IAA in Frankfurt diskutieren Klaus Töpfer (Bundesumweltminister a.D. - CDU), Norbert Reithofer (Vorstandsvorsitzender BMW AG), Regine Günther (WWF), Joschka Fischer (Bundesaußenminister a.D. - Grüne) und Stefan Schulte (Vorstandsvorsitzender Fraport AG) über die Zukunft des Automobils. Es geht vorallem um Elektroantriebe, Hybridtechnologie und die Frage der Schadstoffrenzwerte. Das Video gibt es bei Phoenix zum <a href="http://download.zdf.de/podcast/phx_podcasts/090915_phx_bib_iaa_p.mp4">Download</a> oder als <a href="http://wstreaming.zdf.de/phoenix/veryhigh/090915_phx_bib_iaa.asx">Stream</a>.
</p>
<p class="small text" style="text-align: right; clear: both;">
	geschrieben am 17.September 2009
</p>
<p class="normal text">Dieser Beitrag kann <a href="http://koloradokaefer.de/besen.php?node=20090917-00-article.php#Dein_Kommentar">kommentiert</a> werden.</p>]]>
</description>
</item>

<item>
<link>http://koloradokaefer.de/besen.php?node=20090913-00-article.php</link>
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<pubDate>Fri, 01 Jan 2010 18:00:00 +0100</pubDate>
<category>Datenschutz</category>
<category>Netzpolitik</category>
<category>Vorratsdatenspeicherung</category>
<category>Sicherheit</category>
<category>Überwachung</category>
<category>E-Pass und E-Perso</category>
<category>Online-Durchsuchung</category>
<author>webmaster@koloradokaefer.de (Koloradokäfer)</author>
<title>Stadtrundgang durch Berlin: #fsa09</title>
<description>
<![CDATA[<p class="normal text">
        Am Samstag war wieder einmal die <em>Freiheit statt Angst</em>-<a href="http://www.vorratsdatenspeicherung.de/content/view/333/1/lang,de/">Demonstration</a> in Berlin. Ich war diesmal zum erstenmal dabei.<br/><br/>
        <a href="http://www.flickr.com/photos/jeanmartin/3914512638/"><img src="http://koloradokaefer.de/images/2009/20090913-schafe.jpg" alt="Kameras? Wegen der schwarzen Schafe. von jeanmartin, CC-BY-SA" title="Kameras? Wegen der schwarzen Schafe. von jeanmartin, CC-BY-SA" style="float: right; max-width: 30%; margin: 10px 0px 10px 10px;"/></a>Die Demonstration richtete sich neben der Vorratsdatenspeicherung unter anderem auch gegen die Errichtung einer Zensurinfrastruktur für das Internet, gegen die elektronische Gesundheitskarte und für einen besseren Arbeitnehmerdatenschutz. Letzterer hatte ja insbesondere durch die bekannt gewordenen Fälle bei Lidl, Deutsche Bahn und Deutsche Telekom deutlich an Brisanz zugelegt. Das Fehlen eines Arbeitnehmerdatenschutzgesetzes wird zu Recht schon seit Jahren bemängelt.<br/><br/>
        Angst brauchte keiner der Demonstranten zu haben. Die gesamte Route war hervorragend abgesichert. Ein Redakteur der TAZ <a href="http://www.taz.de/regional/berlin/aktuell/artikel/1/protest-unter-116-ueberwachungskameras/">zählte</a> 116 fest installierte Überwachungskameras. Hinzu kamen noch weitere mobile Kameras der Polizei. Wie ich nach der Demo den Medien entnahm kam es leider auch zu einem oder sogar mehreren Zwischenfällen. So sollen Polizisten <em>angeblich</em> grundlos auf Demonstranten losgegangen sein. Was das betrifft bin ich zugegebenermaßen skeptisch, ein Video von <a href="http://blog.fefe.de/?ts=b452c21a">Fefes Blog</a> unterstreicht diese These allerdings deutlich.<br/>
        Was mich an der Demo störte war die schlechte Musik. Gespielt wurden Electro Beats und Hip Hop. Aber das war nicht so schlimm, denn ich war schließlich nicht wegen der Musik da. Was mir allerdings fehlte: Laute Sprüche. Ein paar mehr Leute (Schätzung 10.000 bis 25.000) hätten es wahrscheinlich auch sein können, Gründe gab es schließlich genug.<br/>
        Ich war da, weil ich der Meinung bin, dass eine verdachtsunabhängige Vorratsdatenspeicherung die Unschuldsvermutung defakto außer Kraft setzt (mehr dazu hoffentlich bald, wenn das BVerfG darüber urteilt). Außerdem möchte ich nicht, dass es verdächtig ist E-Mails zu verschlüsseln und anonym zu surfen und ich will auch nicht, dass mein Leben von Kameras protokolliert wird, denn ich zähle <em>nicht</em> zu den Leuten, die <em>nichts zu verbergen haben</em>. Meine Meinung zum <a href="http://koloradokaefer.de/archive.php?t=E-Pass%20und%20E-Perso">E-Pass</a> und zur sogenannten „<a href="http://koloradokaefer.de/besen.php?node=20081207-00-article.php">Erschwerung des Zugangs</a> zu kinderpornographischen Inhalten in Kommunikationsnetzen” habe ich bereits hier kundgetan.<br/><br/>
        Es gab viele Transparente, Schilder und T-Shirts mit den unterschiedlichsten Sprüchen. Einige waren gut, andere weniger. Hier eine kleine Auswahl:
</p>
<ul class="normal text">
        <li>„1984 was not supposed to be an instruction manual”,</li>
        <li>„Nur eine Diktatur braucht Zensur”,</li>
        <li>„Es ist eure Angst, aber es ist eben unsere Freiheit!”,</li>
        <li>„Freiheit schützt man nicht, indem man sie abschafft”,</li>
        <li>„Es geht niemanden etwas an, dass ich nichts zu verbergen habe.”,</li>
        <li>„Wer nichts zu verbergen hat, hat auch nichts zu sagen.”,</li>
        <li>„Frauen brauchen Geheimnisse”,</li>
        <li>„Ihr werdet euch noch wünschen, wir wären politikverdrossen.” und</li>
        <li>„Biete Stelle: Halb bezahlt, voll überwacht.”</li>
</ul>
<p class="small text" style="text-align: right; clear: both;">
	geschrieben am 13.September 2009
</p>
<p class="normal title">Nachtrag:</p>
<p class="normal text">
        Zum Chaos Communication Congress gab es einen Vortrag von Andy Müller-Maguhn und dem Anwalt des Chaos Computer Clubs, welcher den Hauptgeschädigten der Polizeigewalt vertritt. Das Video ist reichlich eine Stunde lang und sehr interessant! Download als MP4-Datei <a href="http://mirror.fem-net.de/CCC/26C3/mp4/26c3-3705-de-die_ereignisse_des_129_und_ihre_folgen.mp4">vom Server</a>  oder <a href="http://mirror.fem-net.de/CCC/26C3/mp4/26c3-3705-de-die_ereignisse_des_129_und_ihre_folgen.mp4.torrent">als Torrent</a>
</p>
<p class="small text" style="text-align: right; clear: both;">
	geschrieben am 01.Januar 2010
</p>
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</description>
</item>

<item>
<link>http://koloradokaefer.de/besen.php?node=20090815-00-article.php</link>
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<pubDate>Sat, 15 Aug 2009 18:00:00 +0100</pubDate>
<category>Ausland</category>
<category>Video</category>
<author>webmaster@koloradokaefer.de (Koloradokäfer)</author>
<title>Die schöne Welt der Werbung</title>
<description>
<![CDATA[<p class="normal text">
        Ein Werbespot eines israelischen Mobilfunkunternehmens zeigt Harmonie an der israelisch-palästinensischen Grenzmauer. Israelische Soldaten spielen Fußball mit den Palästinensern.<br/>
        Der Nahost-Konflikt in der Werbung:
</p>
<p style="text-align: centered; width: 100%;">
        <object width="425" height="344">
                <param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/KFPopiOtPUc&hl=en&fs=1&"></param>
                <param name="allowFullScreen" value="true"></param>
                <param name="allowscriptaccess" value="always"></param>
                <embed src="http://www.youtube.com/v/KFPopiOtPUc&hl=en&fs=1&" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="425" height="344"></embed>
        </object>
</p>
<p class="normal text">        
        Ein paar Friedensaktivisten haben es sich nicht nehmen lassen, genau das auszuprobieren. Das Ende vom Lied: Der Fußball steckt im Stacheldrahtzaun und es hagelt Tränengaspatronen von der israelischen Seite:
</p>
<p style="text-align: centered; width: 100%;">
        <object width="480" height="295">
                <param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/Et8VGyCDt10&hl=en&fs=1"></param>
                <param name="allowFullScreen" value="true"></param>
                <param name="allowscriptaccess" value="always"></param>
                <embed src="http://www.youtube.com/v/Et8VGyCDt10&hl=en&fs=1" type="application/x-shockwave-flash" width="480" height="295" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed>
        </object>
</p>
<p class="normal text">
        Die CBC hat auch einen Bericht zum Thema:
</p>
<p style="text-align: centered; width: 100%;">
        <object width="425" height="344">
                <param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/YBSHbpiOs5Y&hl=en&fs=1&"></param>
                <param name="allowFullScreen" value="true"></param>
                <param name="allowscriptaccess" value="always"></param>
                <embed src="http://www.youtube.com/v/YBSHbpiOs5Y&hl=en&fs=1&" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="425" height="344"></embed>
        </object>
</p>
<p class="small text" style="text-align: right; clear: both;">
	geschrieben am 15.August 2009
</p>
<p class="normal text">Dieser Beitrag kann <a href="http://koloradokaefer.de/besen.php?node=20090815-00-article.php#Dein_Kommentar">kommentiert</a> werden.</p>]]>
</description>
</item>

<item>
<link>http://koloradokaefer.de/archive.php?node=20090809-00-info.php</link>
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<pubDate>Sun, 09 Aug 2009 12:00:00 +0200</pubDate>
<category>Gelinkt</category>
<category>E-Pass und E-Perso</category>
<category>Datenschutz</category>
<category>Sicherheit</category>
<category>Ausland</category>
<author>webmaster@koloradokaefer.de (Koloradokäfer)</author>
<title>E-Perso-Hacking</title>
<description>
<![CDATA[<p class="normal text">
        Genau wie in Deutschland soll in Großbritannien in nächster Zeit ein elektronischer Personalausweis eingeführt werden. Den gibt es in ähnlicher Form bereits als ID-Card für Ausländer. Ein Hacker hat den Chip jetzt im Auftrag der Zeitung <a href="http://www.dailymail.co.uk/news/article-1204641/New-ID-cards-supposed-unforgeable--took-expert-12-minutes-clone-programme-false-data.html"><em>Daily Mail</em></a> geknackt. Damit führt er den angeblichen Sicherheitsgewinn, nämlich den Schutz vor Dokumentenfälschung, ad absurdum. Außerdem kann der Chip problemlos mit dem integrierten RFID-Reader eines Nokia-Telefons ausgelesen werden. Die Daten sind sehr begehrt für <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Identit%C3%A4tsdiebstahl">Identitätsdiebstahl</a>.
</p>
]]>
</description>
</item>

<item>
<link>http://koloradokaefer.de/besen.php?node=20090731-00-article.php</link>
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<pubDate>Fri, 31 Jul 2009 18:00:00 +0100</pubDate>
<category>Frei und offen</category>
<category>Verrücktes Netz</category>
<author>webmaster@koloradokaefer.de (Koloradokäfer)</author>
<title>Freie Musik? Creative Commons versus GEMA</title>
<description>
<![CDATA[<p class="normal text">
        <a href="http://koloradokaefer.de/images/2009/20090731-creativecommons.jpg"><img src="http://koloradokaefer.de/images/2009/20090731-creativecommons.jpg" alt="CC" style="float: left; margin: 0px 10px 10px 0px; max-width: 25%;"/></a>Kürzlich stolperte ich im <a href="http://bbblog.ubisonic.de/">Bandblog</a> von Botany Bay über einen Link zu Tilla Pe, wo aufgeregt darüber <a href="http://www.spuer-sinn.net/blog3/kunstler-leben/">diskutiert wurde</a>, wie und ob man überhaupt von „freier” Kunst leben könne. Tilla Pe macht nicht wie Botany Bay Musik, sondern erotische Fotografien. Gemeinsam haben sie beide, dass sie ihre Kunst (teilweise) unter einer Creative-Commons-Lizenz im Internet veröffentlichen.<br/><br/>
        Letztendlich läuft die Diskussion darauf hinaus, dass die Downloadzähler zwar unermüdlich steigen, sich aber weder Verbreiter für die Kunst finden ‒ Wieviele Radiosender spielen freie Musik? Welche Galerie stellt freie Fotografien aus? Welche Musikzeitschrift schreibt Kritiken über nicht-kommerzielle Bands? Welche Berühmtheit veranstaltet eine Lesung aus einem Creative-Commons-Roman? ‒ noch genügend Konsumenten, die dafür bezahlen.
</p>
<p style="font-style: italic;">
        Warum hat eine Band 70.000 Downloads und nur ein paar wenige Kröten im aufgestellten Spendentopf? Warum wird die Aufforderung zu spenden, nicht ernst genommen und warum ist eine freiwillige Zahlung so schwer? Fühlt sich ein Gebraucher von Kunst und Kultur tatsächlich schlecht, wenn er nur einen einzigen Euro in den Spendentopf wirft? Möchte er sich nicht dem Verdacht ausgesetzt sehen, er sei geizig und spendet daher lieber gar nichts?                
</p>
<p class="normal text">
        Das kann ich als „Gebraucher von Kunst und Kultur” so nicht auf mir sitzen lassen. Natürlich repräsentiert die Downloadzahl (nicht mal annähernd) das tatsächliche Interesse am jeweiligen Kunstwerk, aber dass Spendensammlungen für freie Kulturgüter auch dann sehr erfolgreich sein können, wenn man nur am Rande auf seine Kontonummer hinweist, zeigten die Hörer von Chaosradio Express <a href="http://tim.geekheim.de/2008/11/24/kurzer-zwischenstand/">im letzen Jahr</a>. Allerdings ist das Projekt auch nicht darauf ausgerichtet, dass sich Tim Pritlove (der Moderator) seinen Lebensunterhalt finanzieren kann. Ich schätze aber, das wird auch bei Tilla Pe und Botany Bay kaum möglich sein. Wieviel Prozent der Downloader würden die Bilder oder Alben denn noch kaufen, wenn sie kostenpflichtig wären?<br/>
        Als gute Vermarktungsidee erscheint mir hier: Leute mit freien Inhalten anfüttern und dann einige Extras gegen Bares, Giralgeld oder PayPal-Münzen zu veräußern. So machen es zum Beispiel die Musiker <a href="http://koloradokaefer.de/besen.php?node=20080804-00-article.php">Josh Woodward</a> und <a href="http://koloradokaefer.de/besen.php?node=20090718-00-article.php">The Wind Whistles</a>, die ich schon früher im Blog vorgestellt hatte. Ersterer verkauft seine Musik auch als FLAC-Download (unkomprimiert) oder versendet seine Alben als CDs zum selbstgewählten Preis. Die Wind Whistles haben neuerlich ein „Secret Album” herausgebracht. Das gibt es nur gegen eine PayPal-Spende oder gegen Bares auf einem ihrer Konzerte.<br/>
        Josh Woodward besteht sogar darauf, dass seine Musik heruntergeladen und <a href="http://www.joshwoodward.com/etc/sharing/">kopiert</a> wird:
</p>
<p style="font-style: italic;">
        Feel free to download, burn and copy my music for your friends. In fact, I insist that you do it. If I find out that you have slacked around and not burned copies for all of your friends, I'll sic <a href="http://www.joshwoodward.com/etc/sharing/grover.php">Grover</a> after you. And you do not want Grover after you, trust me on this one.
</p>
<p class="normal text">
        Natürlich ist es auch (harte) Arbeit Leute zu unterhalten und zu erfreuen ‒ das ist glaube ich die Aufgabe von Kunst. Hier stößt man (als Künstler) natürlich an eine Grenze. Bis wohin macht es mir Spaß, so dass ich meine Freizeit sowieso in dieses Hobby investiere, weil ich es für mich selbst so will und wann ist der Punkt, an dem ich dafür eine Gegenleistung erwarte. Laut Stephan von Botany Bay ließen sich mit den Einnahmen aus ihrer Creative-Commons-Zeit nicht einmal die Produktionskosten decken. Das nächste Album soll vermutlich ein GEMA-Album werden.<br/>
        Tilla Pe meint es müsse im Interesse der Konsumenten liegen die Produzenten ausreichend zu finanzieren, damit diese noch besser kreativ tätig sein können. Mag sein. Dann spende ich allerdings doch lieber den Künstlern, die ich schon jetzt gut finde. Also wirklich gut. Wenigstens annähernd so gut, dass ich ihre Kunst auch kaufen würde.<br/>
        Bettina schreibt dazu in einem Kommentar:
</p>
<p style="font-style: italic;">
        [...] ich glaub nicht mal, dass die Leute nicht wissen, dass es harte Arbeit sein kann, Kunst zu produzieren. Aber es ist ja auch harte Arbeit, sagen wir, einen Stuhl herzustellen, und wenn ihn mir dann jemand schenken würde, müsste ich mich doch sehr zusammenreißen, um dennoch für ihn zu spenden... Bezahlen auf freiwilliger Basis verlangt den Leuten doch sehr viel ab. [...]<br/>
        Letzter Punkt: Paypal und Kreditkarte im Netz sind mir beides nicht so liebe Zahlungsmöglichkeiten. Das kommt da vielleicht auch noch bei anderen hinzu.
</p>
<p class="normal text">
        Das ist wahr. Wenn man nicht zu vernünftigen Bedingungen eine Kreditkarte bekommt oder sich zu fein ist die Kreditkartendaten in ein obskures Webformular einzutippen, wo man schon seinem eigenen Rechner nicht vertrauen kann, geschweigedenn dem des Empfängers und erst recht nicht der Internetseite und wenn man dann noch eine Abneigung gegen AGB mit hohem Kundenrisiko hat ist man angearscht. In der Regel haben die Künstler nämlich kein Spendenkonto und eine Alternative zu PayPal wird häufig nicht angeboten. Obwohl es diese (zumindest in Ansätzen) gibt! Sehr interessant ist dazu auch die Antwortmail, die ich vom freien Label <a href="http://aaahh-records.net/"><em>aaahh-records</em></a> auf meine Anfrage nach einer Spende ohne Kreditkarte und ohne PayPal erhielt: (ich erlaube mir hier einfach mal ein Zitat)
</p>
<p style="font-style: italic;">
        Wir machen das allesamt ehrenamtlich und als Hobby mit sehr viel Herz. Sobald Geld im Spiel wäre, müssten wir Gewerbe anmelden und Papierkram erledigen. Das wollen wir nicht. Wir wollen gute Musik veröffentlichen. Und das geht auch ohne Geld, wie man sieht.
</p>
<p class="normal text">
        Darüber war zugegebenermaßen auch ich sehr erstaunt.<br/><br/>
        Übrigens, was die angeblichen 70.000 Downloads angeht ist vielleicht die Statistik von Jamendo mal ganz aufschlussreich. (Auch wenn die Werte natürlich nicht 1:1 vergleichbar sind.) Die Anzahl der Spender, die über das Portal gespendet haben, ist allerdings in der Tat nicht gerade beeindruckend. Hier ist aber auch nur die Spende per PayPal oder Kreditkarte möglich. Statistik vom 30.Juli 2009:
</p>
<table class="normal text">
        <tr>
                <td>Botany Bay</td>
                <td style="text-align: right;">329 Downloads</td>
                <td style="text-align: right;">2 Alben</td>
                <td style="text-align: right;">0 Spender</td>
        </tr>
        <tr>
                <td>The Wind Whistles</td>
                <td style="text-align: right;">1884 Downloads</td>
                <td style="text-align: right;">1 Album</td>
                <td style="text-align: right;">4 Spender</td>
        </tr>
        <tr>
                <td>Josh Woodward</td>
                <td style="text-align: right;">4354 Downloads</td>
                <td style="text-align: right;">5 Alben</td>
                <td style="text-align: right;">7 Spender</td>
        </tr>
</table>
<p class="small text" style="text-align: right; clear: both;">
	geschrieben am 31.Juli 2009
</p>
<p class="normal text">Dieser Beitrag kann <a href="http://koloradokaefer.de/besen.php?node=20090731-00-article.php#Dein_Kommentar">kommentiert</a> werden.</p>]]>
</description>
</item>

<item>
<link>http://koloradokaefer.de/besen.php?node=20090719-00-article.php</link>
<guid>http://koloradokaefer.de/besen.php?node=20090719-00-article.php</guid>
<pubDate>Sun, 19 Jul 2009 18:00:00 +0100</pubDate>
<category>LaTeX</category>
<category>HowTo</category>
<author>webmaster@koloradokaefer.de (Koloradokäfer)</author>
<title>Kompakte Nummerierungen mit LaTeX</title>
<description>
<![CDATA[<p class="normal text">
        Schon häufiger hat mich gestört, dass in LaTeX Listen im Normalfall sehr weit auseinander gezogen sind. Immerwieder durchsuche ich dann alte TeX-Dateien, nach den Definitionen für „schöne Listen”. Deshalb seien diese hier einmal festgehalten.<br/>
        Hier das Minimaldokument für eine Aufzählung:
</p>
<p style="font-family: monospace;">
        <span style="color: #009;">\documentclass</span>[a4paper]{article}<br/>
        <br/>
        <span style="color: #009;">\usepackage</span>[utf8]{inputenc}                 <span style="color: #666;">% Unicode Zeichensatz</span><br/>
        <span style="color: #009;">\usepackage</span>[ngerman]{babel}                 <span style="color: #666;">% deutsche Rechtschreibung</span><br/>
        <br/>
        <span style="color: #009;">\begin</span>{document}                            <span style="color: #666;">% Dokumentenanfang</span><br/>
            <span style="color: #009;">\subsection*</span>{Zuflüsse der Elbe}<br/>
            <span style="color: #009;">\begin</span>{enumerate}<br/>
                <span style="color: #009;">\item</span> Schwarze Elster<br/>
                    <span style="color: #009;">\begin</span>{enumerate}<br/>
                        <span style="color: #009;">\item</span> Große Röder<br/>
                            <span style="color: #009;">\begin</span>{enumerate}<br/>
                                <span style="color: #009;">\item</span> Kleine Röder<br/>
                            <span style="color: #009;">\end</span>{enumerate}<br/>
                        <span style="color: #009;">\item</span> Pulsnitz<br/>
                                                    <span style="color: #666;">% ...</span><br/>
                    <span style="color: #009;">\end</span>{enumerate}<br/>
            <span style="color: #009;">\end</span>{enumerate}<br/>
        <span style="color: #009;">\end</span>{document}                              <span style="color: #666;">% Dokumentenende</span>
</p>
<p class="normal text">
        <a href="http://koloradokaefer.de/images/2009/20090719-enum1.jpg"><img src="http://koloradokaefer.de/images/2009/20090719-enum1.jpg" alt="LaTeX enumeration" style="float: left; margin: 10px 0px 10px 10px; max-width: 45%;"/></a> <a href="http://koloradokaefer.de/images/2009/20090719-enum2.jpg"><img src="http://koloradokaefer.de/images/2009/20090719-enum2.jpg" alt="LaTeX enumeration" style="float: right; margin: 10px 0px 10px 10px; max-width: 45%;"/></a>
</p>
<p class="normal text" style="clear: both;">
        Das führt zum links dargestellten Ergebnis, welches für mich nicht besonders befriedigend ist. Die Makros <tt>parskip</tt> und <tt>itemsep</tt> definieren die Abstände zwischen Absätzen und zwischen Listenelementen. Mit dem Befehl <tt>setlength</tt> können beide Abstände gesetzt werden. Um dies nicht bei jeder Liste erneut tun zu müssen habe ich mir im Dokumentenkopf eine kompakte Listenumgebung definiert:
</p>
<p style="font-family: monospace;">
        <span style="color: #009;">\newenvironment</span>{tightenum} <span style="color: #666;">%</span><br/>
            {\begin{enumerate} <span style="color: #666;">%</span><br/>
            \setlength{\parskip}{0mm} <span style="color: #666;">%</span><br/>
            \setlength{\itemsep}{0mm}} <span style="color: #666;">%</span><br/>
            {\end{enumerate}}
</p>
<p class="normal text">
        Da wir gerade bei Nummerierungen sind möchte ich auch gleich noch deren Stil ändern. Häufig benötigt man, dass untergeordnete Ebenen als führende Nummer die der übergeordneten Ebene tragen. Ein Unterelement von Eintrag <em>1.</em> heißt dann nicht wie oben <em>(a)</em>, sondern <em>1.1</em>. Das kann mit einer Neudefinition des Labels für die entsprechende Ebene erreicht werden. Für die zweite Ebene (ii) wäre das beispielhaft:
</p>
<p style="font-family: monospace;">
        <span style="color: #009;">\def\labelenumii</span>{\theenumi.\arabic{enumii}\ }
</p>
<p class="normal text">
        Es ist dabei <tt>\theenumi</tt> der aktuelle Text des Zählers für die erste Ebene (<tt>enumi</tt>). Dementsprechend ist <tt>enumii</tt> der Zähler für die zweite Ebene. Aus einer Zahl formt man mit <tt>\arabic{...}</tt> eine arabische Zahl (als Text). Würde man hier statt <tt>\arabic{enumii}</tt> den Befehl <tt>\theenumii</tt> verwenden, so wäre ein Eintrag der zweiten Ebene von der Form <em>1.(a)</em>. Das gewünschte Ergebnis (Bild oben rechts) erzielt der folgende Code:
</p>
<p style="font-family: monospace;">
        <span style="color: #009;">\documentclass</span>[a4paper]{article}<br/>
        <br/>
        <span style="color: #009;">\usepackage</span>[utf8]{inputenc}                 <span style="color: #666;">% Unicode Zeichensatz</span><br/>
        <span style="color: #009;">\usepackage</span>[ngerman]{babel}                 <span style="color: #666;">% deutsche Rechtschreibung</span><br/>
        <br/>
        <span style="color: #900;">\newenvironment{tightenum} %<br/>
            {\begin{enumerate} %<br/>
            \setlength{\parskip}{0mm} %<br/>
            \setlength{\itemsep}{0mm}} %<br/>
            {\end{enumerate}}</span><br/>
        <span style="color: #900;">\def\labelenumii{\theenumi.\arabic{enumii}\ }</span><br/>
        <span style="color: #900;">\def\labelenumiii{\theenumi.\arabic{enumii}.\arabic{enumiii}\ }</span><br/>
        <br/>
        <span style="color: #009;">\begin</span>{document}                            <span style="color: #666;">% Dokumentenanfang</span><br/>
            <span style="color: #009;">\subsection*</span>{Zuflüsse der Elbe}<br/>
            <span style="color: #009;">\begin</span>{<span style="color: #900;">tightenum</span>}<br/>
                <span style="color: #009;">\item</span> Schwarze Elster<br/>
                    <span style="color: #009;">\begin</span>{<span style="color: #900;">tightenum</span>}<br/>
                        <span style="color: #009;">\item</span> Große Röder<br/>
                            <span style="color: #009;">\begin</span>{<span style="color: #900;">tightenum</span>}<br/>
                                <span style="color: #009;">\item</span> Kleine Röder<br/>
                            <span style="color: #009;">\end</span>{<span style="color: #900;">tightenum</span>}<br/>
                        <span style="color: #009;">\item</span> Pulsnitz<br/>
                                                    <span style="color: #666;">% ...</span><br/>
                    <span style="color: #009;">\end</span>{<span style="color: #900;">tightenum</span>}<br/>
            <span style="color: #009;">\end</span>{<span style="color: #900;">tightenum</span>}<br/>
        <span style="color: #009;">\end</span>{document}                              <span style="color: #666;">% Dokumentenende</span>
</p>
<p class="small text" style="text-align: right; clear: both;">
	geschrieben am 19.Juli 2009
</p>
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<pubDate>Tue, 21 Jul 2009 00:00:00 +0200</pubDate>
<category>Hörempfehlung</category>
<category>Frei und offen</category>
<author>webmaster@koloradokaefer.de (Koloradokäfer)</author>
<title>Aaahh - Free and charming</title>
<description>
<![CDATA[<p class="normal text">
        <a href="http://koloradokaefer.de/images/2009/20090718-animals.jpg"><img src="http://koloradokaefer.de/images/2009/20090718-animals.jpg" alt="The Wind Whistles - Animals are people too" style="float: right; margin: 0px 0px 10px 10px; max-width: 30%;" /></a> Schon fast zwei Monate ist es her, dass das Netlabel <a href="http://aaahh-records.net/">aaahh-records</a> das nunmehr dritte Album der kanadischen Band The Wind Whistles herausgebracht hat. „Animals are people too” erscheint nicht ganz so übezeugend, wie das Erstlingswerk „Window sills”. Es ist etwas weniger gitarrenlastig (kommt wohl durch die Schlagzeug-Unterstützung) und bedingt dadurch nicht ganz so eingänglich. Vielleicht ist das der Schritt von <em>Indie-Folk</em> zu <em>Indie</em>, wer weiß? Empfehlenswert ist es trotzdem!<br/><br/>
        Das freie Label aus Bielefeld hat mittlerweile vier Bands im Programm, von denen eine auch aus Dresden stammt. Die Musik von ne:o ist allerdings nicht mein Geschmack. Zu elektronisch.<br/>
        Einen guten Eindruck macht dagegen die Musik der Kölnerin Julia Kotowski, alias Entertainment For The Braindead. Ihr erstes Album „Hydrophobia” hatte ich mir bereits vor einiger Zeit bei <a href="http://jamendo.org/">Jamendo</a> heruntergeladen. Irgendwie ist es aber im Bittorrent-Verzeichnis liegen geblieben und in Vergessenheit geraten. Gestern habe ich zum erstenmal reingehört: Beruhigender Gesang untermalt von langsamen Gitarrenrhythmen.<br/><br/>
        Die Wind Whistles sind übrigens zur Zeit wieder auf Tour durch Deutschland (<a href="http://collect.myspace.com/index.cfm?fuseaction=bandprofile.listAllShows&friendid=54767755&n=The+Wind+Whistles">Tourdaten</a>). Die Alben stehen alle unter Creative-Commons-Lizenzen und können <a href="http://aaahh-records.net/releases/">hier heruntergeladen</a> werden.
</p>        
<div align="center">
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<p class="small text" style="text-align: right; clear: both;">
	geschrieben am 18.Juli 2009
</p>
<p class="normal text">
        <strong>Nachtrag:</strong> Das Konzert von Liza und Tom in der Dresdener Neustadt war absolut genial! Vielen Dank dafür (auch wenn es die Band sicherlich nicht lesen wird.) Viele Grüße auch an den kaffeeriechenden, Schuhguitarre spielenden „Toten Mann” - er hätte seine Zeitung ruhig mal neben der Bühne lesen können :)<br/>
        Ein netter älterer Herr (stark nach Alkohol riechend und wohl eher an meinem Geld interessiert) bestätigte mir dann an der Straßenbahnhaltestelle noch, dass die Wind Whistles wirklich die beste Band der Welt seien!
</p>
<p class="small text" style="text-align: right; clear: both;">
	geschrieben am 21.Juli 2009
</p>
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<pubDate>Fri, 10 Jul 2009 18:00:00 +0200</pubDate>
<category>Natur und Umwelt</category>
<author>webmaster@koloradokaefer.de (Koloradokäfer)</author>
<title>Haute Cuisine Industrielle</title>
<description>
<![CDATA[<p class="normal text">
        <a href="http://commons.wikimedia.org/wiki/File:Garnelen_im_Verkauf_fcm.jpg"><img src="http://koloradokaefer.de/images/2009/20090710-garnelen.jpg" alt="Garnelen" style="float: left; margin: 10px 0px 10px 0px; width: 100%;"/></a> Die Themen Analogkäse und Gel-Schinken sind ja schon durch. Die Verbraucherzentrale Hamburg <a href="http://www.vzhh.de/~upload/vz/VZTexte/TexteErnaehrung/PlagiatLebensmittel.htm">informiert</a> nun über gepresstes Fischeiweiß in Garnelenform, einen Meeresfrüchtecocktail ohne Meeresfrüchte, Wasabi-Erdnüsse ohne Meerrettich und Putensalat ohne Putenfleisch.<br/>
        Stephan <a href="http://umgebungsgedanken.momocat.de/2009/07/10/preisbewust-verarmt-verarscht-oder-qualitaetfremd/">meinte</a> bei den Umgebungsgedanken bereits, dass dies ein berechtigtes Mittel im Preiskampf sei. Wer jeden Tag Fleisch essen aber wenig bezahlen will, kauft dann eben Gel-Schinken. So weit so gut, allerdings bin ich der Meinung, dass das die Verpackung auch auf den ersten Blick zu erkennen geben muss. Man kann zwar die E-Stoffe auf der Verpackungsrückseite nachlesen, nur erstens habe ich beim Einkaufen nie eine entsprechende Liste dabei (nicht alle E-Stoffe sind schädlich) und zweitens würde mir das Einkaufen dann zu lange dauern. Eine Liste mit allen E-Stoffen und ihrer Gesundheitsverträglichkeit findet der interessierte Konsument <a href="http://das-ist-drin.de/glossar/e-nummern/">hier</a>. Auf der selben Seite kann man übrigens auch den Hersteller anhand des ovalen Herkunftsstempels auf der Verpackung <a href="http://das-ist-drin.de/glossar/betriebsnummern/">ausfindig</a> machen.<br/>
        Sträflich finde ich eigentlich nur, dass Produkte als Qualitätsware angeboten werden, die dann keine sind. Foodwatch hat eine sehr <a href="http://www.abgespeist.de/">interessante Liste</a> mit solchen Mogelpackungen aufgestellt. Aktuell ist dort auf der Startseite zum Beispiel eine herkömliche Tütensuppe zu finden. Diese wird zum dreifachen Preis in zwei Blechdosen als vom Sternekoch empfohlene Delikatesssuppe angeboten. Davon enthält eine Dose die „Komposition” (das ist der Mist, der sonst in der Tüte drin ist) und die andere den „Fond”, welcher in besagtem Fall hauptsächlich aus Salzwasser besteht. Solchen Tricksereien kann man wohl höchstens dann entgehen, wenn man direkt bei einem Hersteller seines Vertrauens kauft. Das dürfte den wenigsten möglich sein. Wenn „Öko” oder „Qualität” draufsteht und Pfusch drin ist kann das auch der kleine Tante-Emma-Laden nicht ändern. Allerdings kann man natürlich jedem empfehlen konkrete Produkte, die auf solchen Listen, wie der oben auftauchen, zu meiden. Da ist sie wieder, die Marktmacht des Verbrauchers. In diesem Sinne, guten Appetit!
</p>
<p class="small text" style="text-align: right; clear: both;">
	geschrieben am 10.Juli 2009
</p>
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<pubDate>Tue, 29 Jun 2009 18:00:00 +0200</pubDate>
<category>Gelinkt</category>
<category>Netzpolitik</category>
<category>Verrücktes Netz</category>
<author>webmaster@koloradokaefer.de (Koloradokäfer)</author>
<title>Das Internet darf kein rechtsfreier Raum bleiben</title>
<description>
<![CDATA[<p class="normal text">
        sagt nicht nur Zensursula. „Verglichen mit dem Netz ist das Leben ein rechtsfreier Raum,” <a href="http://www.heise.de/tp/r4/artikel/30/30569/1.html">sagt Telepolis</a>. Und dass es sich in Wirklichkeit sogar um einen wahren Tummelplatz für Juristen handelt zeigen aktuell die Fälle <a href="http://www.ruhrbarone.de/spd-spitzenkandidatin-kraft-gegen-ruhrbarone/">Kraft gegen Ruhrbarone</a> und <a href="http://umgebungsgedanken.momocat.de/2009/06/26/campina-versteht-keine-spass-unterlassungsaufforderung/">Campina gegen Umgebungsgedanken</a>.
</p>
]]>
</description>
</item>

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<link>http://koloradokaefer.de/besen.php?node=20090627-00-article.php</link>
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<pubDate>Sat, 27 Jun 2009 12:00:00 +0200</pubDate>
<category>EU</category>
<category>Extremismus</category>
<category>Politik</category>
<author>webmaster@koloradokaefer.de (Koloradokäfer)</author>
<title>Nichts wählen, aber nicht nicht wählen</title>
<description>
<![CDATA[<p class="normal text">
        Es ist jetzt etwa ein Jahr her, da sah ich mich dem Vorwurf ausgesetzt, dass ich mit einer „Üngültig”-Wahl die Parteien unterstützen würde, die ich erst recht nicht will. Und außerdem könne ich ja auch gleich zu Hause bleiben, wenn ich ungültig stimme. Endlich habe ich mal die Zeit gefunden mich damit genauer auseinanderzusetzen und bereue meine Entscheidung von damals nicht.<br/>
        Den ersten Vorwurf kann ich schnell entkräften. Zur Wahl standen damals fünf Oberbürgemeisterkandidaten, davon zwei mit Chance auf Wahlgewinn. Für mich waren alle fünf Kandidaten gleichermaßen nicht unterstützenswert. Es gab also niemanden, den ich „erst recht nicht haben will.” Aber warum bin ich nicht zu Hause geblieben?<br/>
        Häufig hört man dies würde keinen Unterschied machen. Das ist aber falsch, da nach den Wahlen zuerst alle Stimmzettel durchgezählt werden. Daraus ergibt sich die Zahl der Wähler und damit die Wahlbeteiligung. Bereits in dieser Hinsich setzen <em>ungültig wählen</em> und <em>nicht wählen</em> zwei absolut gegensätzliche Akzente. Dabei steht <em>ungültig wählen</em> meines Erachtens ganz klar dafür, dass man die parlamentarische Demokratie unterstützt und entweder zu blöd war den <a href="http://www.flickr.com/photos/bundy/104126188/sizes/m/">Stimmzettel</a> richtig auszufüllen oder dass man keinen geeigneten Wahlvorschlag gefunden hat. Das lässt sich dann auch eindeutig aus dem Wahlergebnis ablesen. Außerdem nimmt man damit den Politikern die Ausrede, dass nur so wenige zur Wahl gegangen seien, weil das Wetter schlecht war. Den Wahlraum gar nicht aufzusuchen zeigt hingegen, dass man entweder kein Interesse am politischen System hat (Das ist krass!) oder aber dass man ein völlig anderes Staatssystem wünscht.<br/>
        Es ist auch nicht so, als ob dies unbemerkt bleiben würde. In einer der letzten <a href="http://ondemand-mp3.dradio.de/file/dradio/2009/06/22/dlf_20090622_1010_e4b4fe4b.mp3">Kontrovers</a>-Sendungen wurde unter anderem über die Gründe diskutiert, warum immerhin eine <a href="http://www.bundeswahlleiter.de/de/europawahlen/EU_BUND_09/ergebnisse/bundesergebnisse/b_tabelle_99.html">halbe Million</a> Deutsche bei der Europawahl ungültig gestimmt haben. Das waren  rund doppelt so viele, wie die Piratenpartei Wähler hat ‒ und die haben ja auch ein recht gutes Ergebnis hingelegt.<br/>
        <a href="http://koloradokaefer.de/images/2009/20090627-euwahl.jpg"><img src="http://koloradokaefer.de/images/2009/20090627-euwahl.jpg" alt="Ungültig-Wähler EU-Wahlen" style="width: 100%; margin: 10px 0px 10px 0px;"/></a><br/>
        Nebenbei bemerkt wird in dieser Abbildung auch deutlich, dass es den deutschen Regierungen seit dem Kabinett Schröder I nicht mehr gelungen ist die EU als Garant für Frieden und Stabilität in Deutschland zu verkaufen. Viele sehen deshalb die EU nicht mehr als wichtig an, was zu diesem Abwärtssprung bei der Wahlbeteiligung geführt haben dürfte.<br/><br/>
        Vielfach wird ja behauptet, man unterstütze durch das Wählen keiner Partei entweder die Extremen oder die Voksparteien ‒ was ja an sich schonmal zwei widersprüchliche Behauptungen sind. Fakt ist aber ersteinmal: Man unterstützt damit garniemanden. Jede Partei, die ein Wahlergebnis von mehr als 0,5 Prozent erziehlt erhält nämlich (zumindest bei bundesweiten Wahlen) sogenannte Wahlkampfkostenerstattung. Die Partei bekommt für jeden Wähler 0,70 Euro. Wenn ich <em>ungültig</em> wähle, bekommt diesen Betrag zunächst einmal gar keine Partei, sondern er bleibt der Staatskasse erhalten. Im Falle, dass es für mich ein „geringeres Übel” gibt wird allerdings folgende Tatsache interessant: Die Wahlkampfkostenerstattung ist mit 133 Millionen Euro gedeckelt, das heißt es gibt eine Obergrenze (in die allerdings auch die <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Wahlkampfkostenerstattung#Finanzierung_aus_staatlichen_Mitteln">Förderung</a> von Parteimitgliedsbeiträgen einfließt). Große Parteien kommen sowieso über diese Grenze, für diese ist der Faktor Wahlkampfkostenerstattung also irrelevant. Bei kleineren Parteien hingegen ist dies durchaus gewichtig. Aber ob es letztlich sinnvoll ist ein „geringeres Übel” zu wählen muss jeder mit sich selbst ausmachen. Ich halte nichts davon.<br/>
        Da es aber Leute gibt, die nach diesem Verfahren vorgehen hier mal als Grafik der Unterschied ob ich eine bestimmte Partei wähle oder nicht wähle und wer daraus stärker hervorgeht:<br/>
        <a href="http://koloradokaefer.de/images/2009/20090627-stimmenverschiebung.jpg"><img src="http://koloradokaefer.de/images/2009/20090627-stimmenverschiebung.jpg" alt="Stimmenverschiebung bei Wahl oder Nicht-Wahl" style="width: 100%; margin: 10px 0px 10px 0px;"/></a><br/>        
        Eine lustige Alternative zum <em>Nichts-Wählen</em> gründete in den 80er-Jahren die <abbr title="Union nicht genug überdachten Lächelns trotz innerer Genialität">UngüLtiG</abbr>-Partei. (Mehr darüber in einer <a href="http://wissen.spiegel.de/wissen/image/show.html?did=13521492&aref=image036/2006/06/12/cq-sp198605101020102.pdf&thumb=false">Spiegel-Ausgabe</a> von damals.)        
        
</p>
<p class="small text" style="text-align: right; clear: both;">
	geschrieben am 27.Juni 2009
</p>
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<pubDate>Thu, 25 Jun 2009 18:00:00 +0200</pubDate>
<category>Ausland</category>
<category>Datenschutz</category>
<category>Natur und Umwelt</category>
<category>Video</category>
<author>webmaster@koloradokaefer.de (Koloradokäfer)</author>
<title>Das Problem E-Waste</title>
<description>
<![CDATA[<p class="normal text">
        Was eigentlich passiert mit meinen Datenträgern, wenn ich sie entsorge? <a href="http://datenleck.net/?&id=157">Dieses Datenleck</a> des US-amerikanischen Rüstungsunternehmens Northrop Grumman verdeutlicht, dass es ganz schnell in die Hose gehen kann, wenn man sich darum nicht kümmert.<br/>
        Studenten der University of British Columbia verfolgten den Weg des Elektroschrotts. Das Ergebnis ist ein sehr interessantes und <a href="http://www.pbs.org/frontlineworld/stories/ghana804/video/video_index.html">professionelles Video</a> (20min). Europäische und amerikanische Entsorgungsdienstleister lassen den Schrott nach Afrika, China oder Pakistan verschiffen. Dort werden unter unwirtlichen Bedingungen die Kunststoffgehäuse und -ummantelungen verbrannt, so dass nur die metallischen Rohstoffe übrigbleiben. Neben den toxischen Gasen kommen die Slum-Bewohner dieser Gegenden so zu etwas Geld oder Tauschware. So weit, so bekannt und so schlecht.<br/>
        Nicht alles wird jedoch verbrannt oder in seine Rohstoffe zerlegt. Datenträger, wie Festplatten sind auch wegen ihres Inhalts begehrt. Darauf finden die ghanaischen Müllverwerter nicht nur Rüstungsverträge, wie im oben verlinkten spektakulären Fall, sondern auch persönliche Daten von Privatpersonen. Und nein, jetzt komme ich nicht schon wieder mit meinem Datenschutz-Scheiß! Es sind nämlich nicht nur Adressen oder Browser-Profile, die man da findet. Häufig befinden sich auf den Festplatten auch Dokumente, die Bankverbindungen oder andere wichtige Daten enthalten, welche sich für finanziellen Betrug ausnutzen lassen. Ein afrikanischer Student erklärt im Video auch, worüber sich die dortigen Hacker so freuen.<br/>
        Man sollte sich also vor dem Entsorgen eines Datenträgers ‒ auch als Privatperson ‒ versichern, dass die Daten tatsächlich nicht rekonstruierbar sind: Also unbedingt physisch zerstören. Noch besser ist es natürlich, wenn man sich dieses Problems von Anfang an bewusst ist. Verwendet man beispielsweise <a href="http://www.truecrypt.org/">Truecrypt</a>, so enthält der Datenträger aus Sicht eines Fremden sowieso nur Datenmüll. Dann muss man sich auch beim Entsorgen keinen Kopf um den Inhalt machen. Nichts desto trotz kann man natürlich mal über den menschlichen und ökologischen Aspekt dieser Entsorgungshierarchie nachdenken.
</p>
<p class="small text" style="text-align: right; clear: both;">
	geschrieben am 25.Juni 2009
</p>
<p class="normal text">Dieser Beitrag kann <a href="http://koloradokaefer.de/besen.php?node=20090625-00-article.php#Dein_Kommentar">kommentiert</a> werden.</p>]]>
</description>
</item>

<item>
<link>http://koloradokaefer.de/archive.php?node=20090616-00-info.php</link>
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<pubDate>Tue, 16 Jun 2009 18:00:00 +0200</pubDate>
<category>Gelinkt</category>
<category>Netzpolitik</category>
<category>Politik</category>
<author>webmaster@koloradokaefer.de (Koloradokäfer)</author>
<title>Sonstige</title>
<description>
<![CDATA[<p class="normal text">
        <a href="http://commons.wikimedia.org/wiki/File:Piratenpartei_Gesundheitskarte.jpg"><img src="http://koloradokaefer.de/images/2009/20090616-piraten.jpg" alt="Piratenpartei" style="float: right; margin: 0px 0px 10px 10px; max-width: 25%;"/></a>Wer sich bei Wahlanalysen schon immer gefragt hat, welche Gruppierung sich hinter diesem Parteinamen verbirgt, dem wird hier geholfen:<br/>
        Das Trio: <a href="http://www1.inf.tu-dresden.de/~s8186045/flatpress/?x=entry:entry090615-210246">Die Piratenpartei</a> sammelt Unterschriften für die Landtagswahl in Sachsen.<br/>
        Renephönix: <a href="http://www.renephoenix.de/index.php?bid=2064">Die Bayernpartei</a> zeigt im Wahlkampf Selbstironie.
</p>
]]>
</description>
</item>

<item>
<link>http://koloradokaefer.de/archive.php?node=20090614-00-info.php</link>
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<pubDate>Sun, 14 Jun 2009 18:00:00 +0200</pubDate>
<category>Gelinkt</category>
<category>Netzpolitik</category>
<category>Politik</category>
<category>Video</category>
<category>TV</category>
<author>webmaster@koloradokaefer.de (Koloradokäfer)</author>
<title>Zensursula im Überblick</title>
<description>
<![CDATA[<p class="normal text">
        Deutsche-Welle-TV fasst in einem <a href="http://dw-world-od.streamfarm.net/Events/mp4/pp/2009_06_12_00_30_internet_sd.mp4">kurzen Beitrag</a> (5 Minuten) die Diskussion um die Einführung einer „Internetzensur” zusammen. Zu Wort kommen Ursula von der Leyen, Alvar Freude und Franziska Heine. Die <a href="https://epetitionen.bundestag.de/index.php?action=petition;sa=details;petition=3860">Petition</a> gegen das Gesetz kann man übrigens noch bis morgen mitzeichnen.<br/>
        <strong>Nachtrag:</strong> <a href="http://www.youtube.com/watch?v=u7rGWSO3NR8">Deutsche Version</a> auf Wunsch eines einzelnen Herren. ;)
</p>
]]>
</description>
</item>

<item>
<link>http://koloradokaefer.de/archive.php?node=20090613-00-info.php</link>
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<pubDate>Sat, 13 Jun 2009 18:00:00 +0200</pubDate>
<category>Gelinkt</category>
<category>Sinnfrei</category>
<author>webmaster@koloradokaefer.de (Koloradokäfer)</author>
<title>Gelinkt: Handys sind unromantisch</title>
<description>
<![CDATA[<p class="normal text">
        Süddeutsche Zeitung: „<a href="http://www.sueddeutsche.de/kultur/363/471894/text/">Schlimmer als Herpes</a>” - Kurt Kister bestätigt mich in meiner Ansicht, dass Entspannung nur mit ausgeschaltetem Handy wirkliche Entspannung ist.
</p>
]]>
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<pubDate>Sat, 23 May 2009 06:00:00 +0200</pubDate>
<category>Politik</category>
<category>Dresden</category>
<category>TV</category>
<category>Video</category>
<author>webmaster@koloradokaefer.de (Koloradokäfer)</author>
<title>Nochmal Wahl ’09: Spitzenkandidaten für den Stadtrat</title>
<description>
<![CDATA[<p class="normal text">
        <a href="http://koloradokaefer.de/images/2009/20090523-wahl.jpg"><img src="http://koloradokaefer.de/images/2009/20090523-wahl.jpg" alt="Stimmzettel" style="float: left; max-width: 50%; margin: 0px 10px 10px 0px;"/></a> Dresden Fernsehen hat mit den Spitzenkandidaten der Listen, die sich für den neuen Stadtrat bewerben <a href="http://www.dresden-fernsehen.de/default.aspx?ID=6976">Interviews</a> geführt. Die Wahl ist am 07.Juni, gemeinsam mit der Europawahl. Ausländische Mitbürger wählen übrigens am selben Tag den Ausländerbeirat der Stadt Dresden.<br/>
        Ich bin ja mal gespannt, ob in unserem Bezirk diesmal mehr als 17 Prozent (Oberbürgermeister-Nachwahl 2008) Wahlbeteiligung zu Stande kommt. Wer noch keine Wahlbenachrichtigung hat, sollte sich schnellstmöglich mit dem <a href="http://www.dresden.de/de/02/060/01/wahlbenachrichtigung.php">Wahlamt</a> in Verbindung setzen. Musterstimmzettel und damit auch die Namen der Bewerber gibt es <a href="http://www.dresden.de/de/02/060/01/06_wahlbewerber.php">hier für den Stadtrat</a>. Bei der Wahl zum Europaparlament sind nur Parteien wählbar. Eine <a href="http://www.statistik.sachsen.de/12/pressearchiv/archiv2009/LWL00309.htm">Liste</a> hat das Landesamt für Statistik.
</p>
<ul class="normal text">
        <li>Interview mit <a href="http://www.dresden-fernsehen.de/Media/7/Online_Redaktion/Wahl2009/Wahltalk_Lohmeyer.wmv">Johannes Lohmeyer (FDP)</a></li>
        <li>Interview mit <a href="http://www.dresden-fernsehen.de/Media/7/Online_Redaktion/Wahl2009/eva_jaehnigen_wahltalk.wmv">Eva Jähnigen (Bündnis 90/Die Grünen)</a></li>
        <li>Interview mit <a href="http://www.dresden-fernsehen.de/Media/7/Online_Redaktion/Wahl2009/Wahltalk_Schollbach.wmv">Andrè Schollbach (Die Linke)</a></li>
        <li>Interview mit <a href="http://www.dresden-fernsehen.de/Media/7/Online_Redaktion/Wahl2009/Wahltalk_Lames.wmv">Peter Lames (SPD)</a></li>
        <li>Interview mit <a href="http://urlzip.org/dresden-fernsehen-wahltalk-mueller.wmv">Christa Müller (CDU)</a></li>
</ul>
<p class="small text" style="text-align: right; clear: both;">
	geschrieben am 23.Mai 2009
</p>
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<pubDate>Fri, 15 May 2009 00:00:00 +0200</pubDate>
<category>Dresden</category>
<category>Politik</category>
<author>webmaster@koloradokaefer.de (Koloradokäfer)</author>
<title>Wahl ’09: Innenstadtgestaltung in Dresden</title>
<description>
<![CDATA[<p class="normal text">
        Am Samstag, 16.Mai findet von 10 Uhr bis 12:30 Uhr im Festsaal der Dreikönigskirche eine Diskussion mit Kandidaten für den neuen Stadtrat statt. Das Thema lautet: „Wie weiter bei der Wiedergewinnung der Dresdner Stadtmitte?” (<a href="http://www.neumarkt-dresden.de/pdf-dateien/Stadtratswahl-2009.pdf">Plakat</a>)
</p>
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<pubDate>Wed, 13 May 2009 12:00:00 +0200</pubDate>
<category>Sicherheit</category>
<category>Datenschutz</category>
<category>E-Pass und E-Perso</category>
<category>Überwachung</category>
<author>webmaster@koloradokaefer.de (Koloradokäfer)</author>
<title>Der E-Pass: Denial of Service</title>
<description>
<![CDATA[<p class="normal text">
        Der letzte Abschnitt dieser dreiteiligen Serie soll sich mit der Störanfälligkeit des Reisepasses befassen, im weitesten Sinne. Dazu zähle ich hier auch die Möglichkeiten dieses System zu umgehen.<br/><br/>
        <a href="http://koloradokaefer.de/images/2009/20090513-vorlpass.jpg"><img src="http://koloradokaefer.de/images/2009/20090513-vorlpass.jpg" alt="Vorläufiger Reisepass" style="float: right; max-width: 30%; margin: 0px 0px 10px 10px;"/></a> Zunächsteinmal sind die letzen alten Pässe ohne Chip und Biometriefunktion noch bis 2015 gültig. Im übrigen darf man auch jetzt noch mit diesen Pässen bis zum Ablauf ihrer Gültigkeit in die USA einreisen. Für Fälscher ändert sich bis dahin also nichts. Danach bieten andere Staaten vermutlich immernoch Pässe ohne biometrische Merkmale und Chip an, zum Beispiel die Schweiz. Dort ist es den Bürgern freigestellt einen E-Pass oder einen normalen Pass zu beantragen. Ein Fälscher kann sich also für das einfachere entscheiden und dann falls nötig mit dem gefälschten Pass ein Visum für ein anderes Land beantragen. Aber auch in Deutschland gibt es immernoch einen Pass ohne RFID-Chip: den grünen vorläufigen Reisepass. Der ist ein Jahr gültig und kann in besonderen Fällen beantragt werden, z. B. wenn durch eine kurzzeitige Verletzung keine Fingerabdrücke abgegeben werden können.<br/>
        Eine weitere Möglichkeit ist es einen richtigen Reispass zu erlangen, indem man mit gefälschten Unterlagen bei der Meldebehörde vorspricht. Meldet man den vorherigen Pass oder Ausweis als gestohlen, dann reicht es in der Meldebehörde Führerschein oder Geburtsurkunde vorzulegen um sich zu identifizieren. Im Extremfall kann man sogar alle persönlichen Dokumente als gestohlen melden. Dann reicht es einen Zeugen aufzutreiben, der die Identität der Person bestätigt, um einen gültigen Reisepass mit falschen Daten zu beantragen. Für diese Variante muss man sich nicht in Deutschland befinden, da auch deutsche Botschaften im Ausland die Pässe ausgeben. Diese Möglichkeit krankt allerdings etwas. Hat man einmal einen Pass bei einer Meldebehörde beantragt, so hat diese in der Regel die älteren Daten noch zum Abgleich da.<br/>
        <a href="http://koloradokaefer.de/images/2009/20090513-pass.jpg"><img src="http://koloradokaefer.de/images/2009/20090513-pass.jpg" alt="Risiken des E-Pass" style="float: left; max-width: 50%; margin: 10px 10px 10px 0px;"/></a> Eine ganz andere Möglichkeit stellt die Behinderung der Grenzkontrolle dar. Es gilt zumindest an deutschen Grenzen laut Bundesamt für die Sicherheit in der Informationstechnik der Grundsatz: Auch ein Pass mit defektem Chip ist ein gültiger Pass. Das ist notwendig, da der Chip im Pass durch Knicken und Stempeln bereits vor Ablauf der Gültigkeit zerstört werden könnte. Die Bürger wären dann gezwungen sich möglicherweise (deutlich) öfter einen neuen Reisepass zu kaufen.<br/>
        Ein gefälschter Pass könnte also einfach mit einem defekten Chip ausgestattet sein. Andererseits kann man den Chip in seinem echten Pass natürlich auch absichtlich aus Datenschutzgründen „deaktivieren”. Dies ist möglich indem man den Pass so knickt, dass die Antenne oder sogar der Chip selbst zerbricht. Alternativ kann man ein starkes elektrostatisches Feld aufbauen, welches auf den Chip wie ein Blitzeinschlag wirkt. Dazu kann man den Blitzlichtkondensator eines umgebauten Fotoapparates oder eine Mikrowelle verwenden, jedoch kann das zu unschönen erklärungsbedürftigen <a href="http://www.flickr.com/photos/26489489@N05/2488804879/sizes/o/">Ergebnissen</a> führen.<br/>
        Nun könnte man auf die Idee kommen andere Bürger vor Datenmissbrauch zu schützen. Ein Gerät, welches ein derartig starkes Feld aufbaut und alle Chips von Pässen in der Umgebung zersört müsste allerdings entweder sehr nah (wenige Zentimeter) an den Pass und damit dessen Besitzer herangebracht werden oder aber so leistungsstark sein, dass es ein enormer Stromfresser wäre. Genaue Zahlen dazu kenne ich allerdings nicht. Die effizientere Variante ist hier wahrscheinlich ein Störsender, der auch über größere Distanzen funktioniert. Dies könnte widerum auch ein RFID-Chip sein, der im Pass oder in der Kleidung des Reisenden versteckt ist und auf der selben Frequenz wie der Chip im Pass ein starkes Rauschen sendet.<br/>
        Um noch einen klassischen Denial-of-Service-Angriff zu erwähnen: Wie im ersten Teil beschrieben werden die Grenzkontrollstellen mit kryptografischen Testschlüsseln ausgestattet, um die Signaturen über die Daten auf dem RFID-Chip auf Korrektheit prüfen zu können. Diese Schlüssel werden über eine zentrale Datenbank verteilt. Das Verteilen neuer Schlüssel könnte verhindert werden, indem die Datenbank oder die Server auf denen sich diese befindet lahmgelegt werden. Möglich ist das, wenn der Rechner enorm viele (unerwartete) Anfragen bearbeiten muss.
        <br/><br/>
        Ein weiterer sehr bedeutsamer Aspekt des Passes, den man noch diskutieren könnte ist natürlich die Biometrie an sich. Informationen, wie fehleranfällig biometrische Systeme sind und wie sie sich täuschen lassen wurden bereits in <a href="http://netzpolitik.org/2005/ccc-warnt-vor-biometrie-desaster-bei-neuen-reisepassen/">vielen</a> <a href="http://www.schneier.com/blog/archives/2007/08/face_recognitio_1.html">Blogs</a> und <a href="http://dud.inf.tu-dresden.de/literatur/digma_2005_4_(Pfitzmann).pdf">andernorts</a> publiziert. Ich erinnere hier nur an die Anleitung des CCC zum <a href="http://www.ccc.de/biometrie/fingerabdruck_kopieren?language=de">Fälschen von Fingerabdrücken</a>.<br/><br/>
        Leider ist es unwahrscheinlich, dass daraus Lehren für den E-Perso gezogen wurden, aber die Hoffnung stirbt bekanntlich zuletzt, oder?<br/><br/>
        Eine Übersicht zum Thema bieten übrigens meine <a href="http://koloradokaefer.de/download.php?url=sc-epass.pdf">Seminarfolien</a> „Sicherheitsaspekte des E-Pass”. Darin enthalten ist auch eine umfangreiche Literaturliste, falls jemand Interesse am Thema findet.
</p>
<p class="small text" style="text-align: right; clear: both;">
	geschrieben am 13.Mai 2009
</p>
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<link>http://koloradokaefer.de/besen.php?node=20090510-00-article.php</link>
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<pubDate>Sun, 10 May 2009 12:00:00 +0200</pubDate>
<category>Sicherheit</category>
<category>Datenschutz</category>
<category>E-Pass und E-Perso</category>
<category>Überwachung</category>
<author>webmaster@koloradokaefer.de (Koloradokäfer)</author>
<title>Der E-Pass: Datenschutzprobleme</title>
<description>
<![CDATA[<p class="normal text">
        <a href="http://koloradokaefer.de/images/2009/20090510-pass.jpg"><img src="http://koloradokaefer.de/images/2009/20090510-pass.jpg" alt="Reisepass" style="float: right; max-width: 30%; margin: 0px 0px 10px 10px"/></a>Nach den im vorherigen Artikel beschriebenen Sicherheitslücken beim elektronischen Reisepass will ich im Folgenden mal anhand einiger Szenarien die Datenschutzproblematik erläutern. Die Szenarien sind teilweise mehr, teilweise weniger wahrscheinlich und umfassen auch nicht die volle Bandbreite des Möglichen. Es gibt viele interessante Quellen, in denen man sich darüber belesen kann: zum Beispiel das <a href="http://de.wikibooks.org/wiki/Biometrischer_Reisepass_und_Datenschutz">Wikibook „Biometrischer Reisepass und Datenschutz”</a> oder die <a href="http://www.datenschutzzentrum.de/download/Biometrie_Gutachten_Print.pdf">Analyse vom ULD Kiel</a>.
<p class="normal text">        
        Datenschutzprobleme:
</p>
<ul class="normal text">
        <li>Die auf dem Pass befindlichen Daten können an jeder Grenzkontrollstelle ausgelesen werden. Was danach mit den Daten passiert ist unbekannt. Dies ermöglicht nicht nur die zentrale Speicherung von Standard-Personendaten, sondern auch von biometrischen Daten. In Deutschland ist eine zentrale Speicherung zwar durch das Passgesetz verboten, aber einen Pass setzt man in der Regel im Ausland ein. Dort gilt dieses Gesetz nicht.<br/>
        Außerdem erstreckt sich diese Einschränkung nur auf die Daten im Reisepass. In der EU sind aber auch Visa und Ausländeraufenthaltsdokumente mit Chips mit biometrischen Daten ausgestattet. Deren Daten werden in Deutschland über Jahre hinweg zentral gespeichert. Warum sollten andere Länder das mit den deutschen Reisepassdaten nicht tun?</li>
        <li>Was passiert bei einer Datenpanne, wenn Unmengen biometrischer Daten in die Hände Dritter gelangen?</li>
        <li>Privatunternehmen könnten die Passdaten speichern: Beim Abschluss eines Mobilfunkvertrages beim Shop meines Vertrauens, nennen wir ihn hier Magenta-Mobile, wird die Passkarte kopiert. Das könnte auch auf der Bank oder bei der Post passieren. Magenta-Mobile kennt nun die maschinenlesbare Zone (MRZ) des Passes und damit den Schlüssel für die Basic Access Control. Immer wenn ich deren Laden betrete und meinen Pass dabei habe, kann das Lesegerät an der Tür mit meinem Pass kommunizieren. Der Angestellte weiß sofort, dass Herr Hans Wurst die Filiale betreten hat.</li>
        <li>Auf diese Art und Weise könnte man auch Bewegungsprofile erstellen. An zentralen Orten können Lesegeräte aufgestellt werden. Die Hardware ist nicht teuer, da auch einfache RFID-Lesegeräte den Pass auslesen können. Wie im vorherigen Artikel erklärt muss man dazu allerdings entweder die ganze MRZ kennen oder wenigstens große Teile, so dass eine Suche nur noch über einen kleinen Schlüsselraum nötig ist. Spätestens hier darf man sich allerdings auch als Kritiker die Frage nach der Effizienz stellen, in Zeiten von GSM-Mobiltelefonen. Einziger Vorteil: Einen Reisepass schleppt man im Ausland garantiert überall mit sich herum, vielleicht auch in Situationen, wo z. B. Dienstreisende ihr Handy aus Sicherheitsgründen (Abhör-Gefahr) nicht bei sich haben.</li>
        <li>Schauen wir an dieser Stelle ein bisschen weiter ins kriminelle Milieu: Man kann vermuten, dass es nicht lange dauern wird, bis im Kreise der organisierten Kriminalität Datenbanken mit Fingerabdrücken und Gesichtsbildern von Geheimagenten und MRZs von deren Pässen kursieren. Ist doch prima, wenn man die gleich erkennt. Damit erfüllt sich wenigstens der Wunsch nach schnellerer Personenfahndung, nur leider eben auch umgekehrt.</li>
        <li>Am spektakulärsten ist wohl die von einer US-amerikanischen Sicherheitsfirma demonstrierte <a href="http://www.youtube.com/watch?v=-XXaqraF7pI">Personenbombe</a>. Allerdings funktioniert die beim deutschen Pass so nicht. Im Gegensatz zum amerikanischen ist dieser zwar nicht metallisch abgeschirmt und der Chip kann damit immer angesprochen werden, jedoch ist es genau wie beim erstellen eines Bewegungsprofils nötig die BAC durchzuführen, bevor man die Identität oder die Nationalität der Person erkennt. Freundlicherweise hat man sich sogar entschieden keine <abbr title="Unique Identifier">UID</abbr>s einzusetzen. Der Chip gibt bei jeder Kommunikation eine zufällige Identifikationsnummer an. Die Frage ist allerdings, ob der Chip vielleicht, wie bei anderen RFID-Chips üblich auf Anweisung eines Lesegerätes eine Herstellerkennung sendet. Darüber ließe sich möglicherweise die Nationalität ermitteln. Wenn dies nicht der Fall ist, wäre es sicher interessant mal die Zufallszahlen anzusehen. Es ist nicht unbedingt unwahrscheinlich, dass der Zufallsgenerator eines so kleinen Chips eine Schwäche aufweist. Dann könnten die Zufallszahlen einem bestimmten Schema folgen, was wiederum auf den Chip schließen lässt.<br/>
        Die Minimalvariante wäre, dass man den Pass nutzt, um überhaupt nur festzustellen, dass sich jemand in der Nähe befindet. Außerdem kann man natürlich vermuten, dass in der Regel nur Ausländer einen Reisepass bei sich tragen.</li>
</ul>
<p class="normal text">
        <a href="http://commons.wikimedia.org/wiki/File:Bundesarchiv_B_145_Bild-F000250-0050,_Deutsch-deutsche_Grenze_bei_Heldra.jpg"><img src="http://koloradokaefer.de/images/2009/20090510-grenze.jpg" alt="Reisepass" style="float: right; max-width: 30%; margin: 0px 0px 10px 10px"/></a> Insbesondere die letzten Szenarien klingen natürlich ziemlich paranoid, das muss ich zugeben. Ein gewöhnlicher Kanada-Tourist wird davon sicherlich auch nicht betroffen sein, aber es gibt auch Personen, die z. B. aus beruflichen Gründen in weniger „sichere” Staaten reisen. Den Chip kann man übrigens bis zu rund 15 Zentimeter aktiv auslesen, wenn man selbst ein Lesegerät betreibt. Möchte man „nur” an die Daten reicht das Mitschneiden einer Kommunikation zwischen dem Chip und einem fremden Lesegerät. Das ist bis etwa 3 Meter über die Luft möglich, wenn man in einen Verstärker und eine große Antenne investiert, dann auch über größere Distanzen (rund 20 Meter). Viel besser ist es aber noch, dass sich die Kommunikation mancher Lesegeräte einer <a href="http://www.tagesanzeiger.ch/schweiz/standard/Bakom-Passleser-laesst-sich-aus-500-Metern-anzapfen/story/14818382">schweizer Studie</a> zufolge noch hunderte Meter entfernt über das Stromnetz auslesen lässt.
</p>
<p class="small text">
        Fortsetzung folgt immernoch.
</p>
<p class="small text" style="text-align: right; clear: both;">
	geschrieben am 10.Mai 2009
</p>
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</item>

<item>
<link>http://koloradokaefer.de/besen.php?node=20090509-00-article.php</link>
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<pubDate>Sat, 09 May 2009 12:00:00 +0200</pubDate>
<category>Sicherheit</category>
<category>Datenschutz</category>
<category>E-Pass und E-Perso</category>
<category>Überwachung</category>
<author>webmaster@koloradokaefer.de (Koloradokäfer)</author>
<title>Der E-Pass: Angriffe auf die Kryptografie</title>
<description>
<![CDATA[<p class="normal text">
        Ich möchte mich mal wieder einem speziellen Thema etwas genauer widmen. Nun ist der elektronische Reisepass nichts Neues: Die zweite und vorerst letzte Stufe mit Fingerabdruck, gespeichert auf einem RFID-Chip wurde bereits im November 2007 eingeführt. Nichts desto trotz ist das Thema durchaus ein aktuelles, denn voraussichtlich werden wir Bundesbürger Ende nächsten Jahres mit einer neuen Generation des <a href="http://www.dradio.de/dlf/sendungen/computer/887314/">Personalausweises</a> beglückt. ‒ Und der enthält wahrscheinlich genau die selben Designfehler, wie das hübsche Passbuch.<br/><br/>
        <a href="http://koloradokaefer.de/images/2009/20090509-pass.jpg"><img src="http://koloradokaefer.de/images/2009/20090509-pass.jpg" alt="Reisepass" style="float: right; max-width: 30%; margin: 0px 0px 10px 10px;"/></a> Nun soll man nicht von vornherein alles schlecht reden. Also was ist gut am neuen Pass und was könnte gut werden am neuen Perso? Eine unbestreitbar positive Idee ist es amtliche Dokumente fälschungssicherer zu machen und die Zuordung solcher Identifikationsdokumente zu einer Person zu stärken. So hatte Alt-Innenminister Otto Schily den neuen Pass mit biometrischen Merkmalen seiner Zeit der Presse schmackhaft gemacht: Fälschungssicherheit, Personenbindung und die Hoffnung auf unkomlizierte Personenfahndung und schnelle Grenzkontrollen. Beim Personalausweis erwartet uns im nächsten Jahr eine weitere tolle Idee: Elektronische Signaturen. Mit dem Pass und einem entsprechenden Lesegerät soll es möglich sein eBusiness- und eGovernment-Anwendungen zu nutzen, zumindest wenn man beim Meldeamt das Geld für dieses Risikofeature übrig hat.<br/>
        Wie so oft drängte die Politik hier aber auf schnelle Lösungen bei denen der Rat der Sicherheitsexperten unterging. Man kennt das ja von der aktuellen Debatte um die Netzsperren. Bei Passdokumenten kommt natürlich noch hinzu, dass diese ein international geregeltes Format haben müssen ‒ und Kompromisse sind in Sachen Datensicherheit (und auch Datenschutz) noch nie von Vorteil gewesen.<br/><br/>
        Der elektronische Reisepass enthält im Gegensatz zu dem bis 2005 ausgegebenen Passbuch einen Funkchip (RFID), welcher in die Deckelklappe integriert ist. Darauf sind die selben Daten gespeichert, wie auf der Passkarte. Hinzu kommen noch das Gesichtsbild in elektronischer Form und seit November 2007 zwei Fingerabdrücke. Damit ist der Pass anfällig gegen Angriffe auf die Biometrie, sowie deren Unzuverlässigkeit, Angriffe auf die im Chip integrierte Kryptografie und sogenannte <abbr title="Denial-of-Service-Angriffe führen zum Ausfall eines Dienstes wegen Überlastung oder Störung">DoS</abbr>-Attacken auf das Zertifikatsystem, mit dem die Korrektheit der Passdaten geprüft werden kann. Letztlich stellt der Pass aber auch ein enormes Datenschutzrisiko dar, im Extremfall sogar für Leib und Leben ‒ und nicht zuletzt lassen sich trotzdem alle Sicherheitsfeatures, die der Chip mit sich bringt umgehen. So ein Spaß!<br/><br/>
        Die EG-Passverordnung verlangt, dass die Integrität, Authentizität und Vertraulichkeit der Daten in elektronischen Passdokumenten sichergestellt ist. Reisepässe, wie der deutsche, die sich an die Richtlinie der Internationalen Zivilluftfahrtorganisation (welche im übrigen rein gar nichts mit Grenzkontrollen zu tun hat und wohl nur deshalb für die Erarbeitung einer Richtlinie gewählt wurde, weil sie klein und gut durch die Regierungen formbar ist) halten schützen die Herausgabe ihrer Daten über die Funkschnittstelle deshalb mit einem Schlüssel. Dieses Verfahren bezeichnet man als Basic Access Control (BAC). Diesbezüglich darf man wohl dem Einsatz des Bundesamtes für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) danken, dass die Daten nicht von jederman wie im amerikanischen Pass im Klartext ausgelesen werden können.<br/>
        Der Schlüssel für die BAC ergibt sich aus drei Nummern, welche aus der <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Machine_Readable_Zone">maschinenlesbaren Zone</a> (<abbr title="Machine Readable Zone">MRZ</abbr>) der Passkarte ausgelesen werden können. Es handelt sich dabei um die 9-stellige Passnummer, das Geburtsdatum und das Ablaufdatum des Passes. Zur beurteilung der Sicherheit eines kryptografischen Schlüssels zieht man insbesondere dessen Länge heran. Je kürzer der Schlüssel ist, desto kleiner ist der Schlüsselraum, also die Menge aller möglichen Schlüssel. Je kleiner diese Menge ist, desto schneller lassen sich alle möglichen Schlüssel durchprobieren um das System zu brechen. Das nennt man Brut-Force-Angriff („Rohe Gewalt”). Betrachten wir die Anzahl möglicher Schlüssel anhand der einzelnen Kriterien:<br/>
        <em>Ablaufdatum:</em> Ein Pass ist maximal 10 Jahre gültig. Er verfällt immer genau am Erstellungsdatum plus 10 Jahre. Pässe für Personen unter 24 Jahren sind sogar nur 6 Jahre gültig. Damit ergeben sich für einen gültigen Pass maximal 10 × 365 Möglichkeiten. Man kann weiterhin davon ausgehen, dass Meldebehörden an Wochenenden und Feiertagen geschlossen haben oder die Passanträge an diesen Tagen zumindest nicht bearbeitet werden. Realistisch sind also etwa 10 × 252 Möglichkeiten.<br/>
        <em>Geburtsdatum:</em> Der Altersrekord liegt in Deutschland meines Wissens bei 112 Jahren. Da Kinder nicht mehr im Reisepass ihrer Eltern eingetragen werden können, benötigen auch sie einen eigenen Pass. Damit kommen als mögliche Geburtsdaten maximal rund 112 × 365 Tage in Frage. Den Suchraum könnte man natürlich schon rein statistisch einschränken: Wie wahrscheinlich ist es, dass man gerade versucht den Pass einer 112-Jährigen auszulesen? Um mit dem Pass eine Funkverbindung aufzubauen bedarf es aber einer gewissen Nähe. Sehr wahrscheinlich ist es, dass man dabei auch den oder die Inhaber(in) zu Gesicht bekommt. Schätzt man das Alter auf wenigstens 10 Jahre genau, dann kommen nur noch 10 × 365 Geburtsdaten in Frage. Vielleicht kann man auch besser schätzen?<br/>
        <em>Passnummer:</em> Für Pässe, welche vor November 2007 ausgegeben wurden gilt: Die Passnummer ist numerisch und hat neun Stellen (10<sup>9</sup> Möglichkeiten). Dabei kodieren die ersten vier Stellen die Meldebehörde, bei der der Pass beantragt wurde. Die restlichen fünf Stellen wurden von jedem Amt fortlaufend vergeben. Damit lässt sich der Suchraum bei Kenntnis der Meldebehörde auf höchstens 10<sup>5</sup> Passnummern einschränken. Für die Gesamtheit aller drei Parameter bedeutet dies dass es maximal 150 Billiarden mögliche Schlüssel gibt, das entspricht einer Schlüssellänge von 57 Bit, was in Kryptografenkreisen weithin als unsicher gilt. (Der bekannte DES-Algorithmus mit vergleichbarer Schlüssellänge ist seit etwa zehn Jahren gebrochen.) Berücksichtigt man die genannten Schwächen der MRZ, welche den Schlüsselraum wie beschrieben weiter einschränken ist man schnell bei 920 Milliarden möglichen Schlüsseln. Das entspricht einer Schlüssellänge von lediglich knapp 40 Bit. Eine Suche über diesen Schlüsselraum ist mit Spezialhardware in etwa 10 Sekunden <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Data_Encryption_Standard#Schw.C3.A4chen">möglich</a> (Annahme: Test von 100 Milliarden Schlüsseln pro Sekunde ‒ das ist realistisch). Die Passnummer hat den größten Einfluss auf die Sicherheit des Schlüssels, deshalb wird diese seit 2007 alphanumerisch vergeben. Jede Stelle kann eines von 27 Zeichen enthalten. Es werden nicht alle Zeichen des Alphabets genutzt, damit die Texterkennung durch die optischen Lesegeräte gewährleistet ist. Laut Passgesetz sind diese Zeichen zufällig zu vergeben. (Das galt allerdings auch bei den numerischen Passnummern vor 2007 so. Trotzdem waren sie fortlaufend.) Einschränkend kommt allerdings hinzu, dass die erste Stelle bei Reisepässen nur die Buchstaben C, F, G, H, J, K enthalten darf. Durch diese Änderung (6 × 27<sup>8</sup> Möglichkeiten) ergibt sich mit den vorherigen Einschränkungen für den gesamten Schlüssel eine Länge von weniger als 64 Bit. Sollte sich irgendwann die Befürchtung bestätigen, dass darin wieder drei Stellen für die rund 6000 Meldebehörden in Deutschland reserviert sind, bleiben davon noch 49 Bit übrig. Bei obiger Entschlüsselungshardware entspricht das 2 Stunden Suche über den gesamten Schlüsselraum. Im Durchschnitt wird man den Schlüssel jeweils nach der halben Zeit finden. Man beachte dabei <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Mooresches_Gesetz">Moores Gesetz</a> und die Gültigkeitsdauer der Pässe.<br/>
        Mit dem aus der MRZ berechneten (unsicheren) Schlüssel wird dann (sinnloserweise) ein längerer Schlüssel übertragen. Dieser dient zur Verschlüsselung der Kommunikation auf Basis von Triple-DES, eine Erweiterung des DES-Verfahrens, die für die nächsten Jahr(zehnt)e sicher erscheint.<br/><br/>
        Von der Schwäche der Basic Access Control sind nur die Daten betroffen, die auch auf der Passkarte stehen. Für die bei EU-Pässen als zweites biometrisches Merkmal eingeführten zwei Fingerabdrücke wurde eine stärkere Sicherung implementiert: die Extended Access Control. Die Aushandlung des Sitzungsschlüssels, der die Kommunikation schützt, erfolgt auf Basis des bewährten Diffie-Hellman-Schlüsselaustauschprotokoll auf Basis <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Elliptic_Curve_Cryptography">elliptischer Kurven</a>. Es wäre also durchaus empfehlenswert dieses Verfahren auf alle Datengruppen des Chips auszuweiten.<br/>
        Aber natürlich taugt auch der verschlüsselte Fingerabdruck zu einem netten Angriff: Den kann man nämlich sperren. Aber von vorn: Der Fingerabdruck darf um Missbrauch vorzubeugen nur von berechtigten Staaten ausgelesen werden. Dazu vergibt die Bundesrepublik Zertifikate an diese Staaten, die diese auf ihre Lesegeräte aufspielen. Der Chip im Pass gibt den Fingerabdruck nur frei, wenn ein solches Zertifikat vorhanden ist. Der erste Haken daran: Welchen Ländern wird die Bundesrepublik den Zugang zu diesem Zertifikat verwehren, ohne diplomatische Streitigkeiten vom Zaun zu brechen? Was für eine Datenschutzgesetzgebung haben diese Länder? Haben sie überhaupt eine? Punkt zwei: Diese Ansicht kann sich ändern, die Zertifikate können aber nicht wiederrufen werden. Deshalb haben die Zertifikate ein Ablaufdatum, damit die Berechtigung nicht bis in alle Ehwigkeit gilt. Um zu überprüfen, ob das Zertifikat eines Lesegerätes noch gültig ist benötigt der Pass das aktuelle Datum. Da er selbst keine Uhr hat erhält er die Zeit vom Lesegerät. Nun könnte man dieses einfach vor Ablauf eines Zertifikates zurückdatieren und trotzdem Fingerabdrücke auslesen. Doch daran hat man gedacht. Der Pass speichert das Datum des letzen Lesegerätes, damit kann er gegebenenfalls erkennen, ob ein Lesegerät zurückdatiert ist.<br/>
        Szenario: Hans hält seinen Reisepass an ein manipuliertes Lesegerät. Das Lesegerät sendet: „Gib mir deine Fingerabdrücke. Mein Zertifikat läuft am 31.12.2019 ab. Heute ist der 30.05.2025.” Darauf antwortet der Chip: „Vergiss es! Dein Zertifikat ist abgelaufen.” ‒ und speichert sich das Datum „30.05.2025”. Hans fährt weiter. Am nächsten Grenzübergang sendet das nicht-manipulierte Lesegerät: „Gib mir deine Fingerabdrücke. Mein Zertifikat läuft am 31.12.2019 ab. Heute ist der 09.05.2009.” Darauf antwortet der Chip: „Vergiss es! Du bist zurückdatiert.” ‒ damit ist der Fingerabdruck für immer gesperrt.<br/><br/>
        Trotz des versprochenen Sicherheitsgewinns ist es auch weiterhin möglich Pässe zu fälschen. Mit relativ geringem Aufwand kann zum Beispiel ein <a href="http://www.wired.com/science/discoveries/news/2006/08/71521?currentPage=all">Klon erzeugt</a> werden. Für eine halbautomatische Kontrolle, wie sie bisher noch in den EU-Staaten stattfindet benötigt man dazu wie bisher das Duplikat eines Passbuches. Ein Klon des Chips kann leicht erstellt werden, indem man die BAC umgeht und den Chip direkt physikalisch und nicht über die Funkschnittstelle ausliest. Jedes herkömmliche Passchip-Lesegerät kann diese Daten dann auf einen neuen Chip schreiben.<br/>
        <a href="http://koloradokaefer.de/images/2009/20090509-hash.jpg"><img src="http://koloradokaefer.de/images/2009/20090509-hash.jpg" alt="Hash" style="float: left; max-width: 30%; margin: 10px 10px 10px 0px;"/></a> Schwieriger wird es schon, wenn man andere Daten auf den Chip aufbringen möchte. Die Daten sind in Datengruppen zusammengefasst. Jede Datengruppe wird <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Hashfunktion">gehasht</a>, das heißt es wird eine Art Quersumme über die Daten gebildet. Diese wird dann digital signiert und die Signatur wird ebenfalls auf dem Chip gespeichert. Um die Integrität (Unversehrtheit) der Daten zu überprüfen kann dieser Vorgang bei jeder Kontrolle wiederholt werden und die Signaturen können verglichen werden. Das verwendete Signaturverfahren (ECDSA) kann als sicher betrachtet werden, nicht aber das Hashverfahren SHA-1. Dafür sind schon Verfahren bekannt Kollisionen zu finden. Kollisionen sind Datenpaare, die den gleichen Hashwert erzeugen. Findet man also andere Daten, die den gleichen Hashwert erzeugen, wie die Originaldaten, für die die Signatur erzeugt wurde, so können diese unbemerkt in die Fälschung eingetragen werden. Zur Zeit sind die Verfahren noch so unausgereift, dass zu einem Originaltext häufig kein sinnvolles Textpaar mit gleichem Hashwert gefunden wird. Es sind aber in Zukunft weitere Schwächen bei diesem Verfahren zu erwarten.<br/>
        Kann man die Daten so nicht fälschen ist das Ziel aller kriminellen Energie die Bundesdruckerei GmbH. Die ist nämlich Eigentümer der privaten Signaturschlüssel für den deutschen Reisepass. Dass dieser gestohlen werden könnte hat man aber berücksichtigt. Wenn der Schlüssel kompromittiert wird kann er widerrufen werden und gilt ab diesem Datum als ungültig. Alle zuvor damit signierten Pässe bleiben aber gültig. Man wollte den betroffenen Bürgern wohl nicht zumuten, dass sie sich einen neuen kaufen müssen. Allerdings kann der Dieb seinen Pass mit den gefälschten Daten einfach zurückdatieren, den Schlüssel zum Fälschen der Signatur hat er schließlich.        
</p>
<p class="small text">
        Fortsetzung folgt.
</p>
<p class="small text" style="text-align: right; clear: both;">
	geschrieben am 09.Mai 2009
</p>
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<pubDate>Tue, 05 May 2009 18:00:00 +0200</pubDate>
<category>Dresden</category>
<category>TU Dresden</category>
<author>webmaster@koloradokaefer.de (Koloradokäfer)</author>
<title>Veranstaltungshinweis: Lagerbordelle</title>
<description>
<![CDATA[<p class="normal text">
        In der Gedenkstätte Münchener Platz (Georg-Schumann-Bau der TU Dresden) wird noch bis 11.Juli die Wanderausstellung „Lagerbordelle. Sex-Zwangsarbeit in NS-Konzentrationslagern” gezeigt. Die <a href="http://www.stsg.de/main/dresden/ueberblick/veranstaltungen/index_details.php?id=2105">Ausstellung</a> ist Montag bis Freitag von 10 bis 16 Uhr und sonntags von 11 bis 17Uhr geöffnet.
</p>
]]>
</description>
</item>

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<pubDate>Tue, 05 May 2009 18:00:00 +0200</pubDate>
<category>Verrücktes Netz</category>
<category>Netzpolitik</category>
<category>Politik</category>
<author>webmaster@koloradokaefer.de (Koloradokäfer)</author>
<title>Gardinen zuziehen?</title>
<description>
<![CDATA[<p class="normal text">
        Sofern Interesse an keiner Regulierung des Zugangs zu Internetseiten durch den Staat besteht und falls es die Server des Bundestagspetitionssystems erlauben kann man <a href="https://epetitionen.bundestag.de/index.php?action=petition;sa=details;petition=3860">hier mitzeichnen</a>.
</p>
]]>
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</item>

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<pubDate>Tue, 05 May 2009 18:00:00 +0200</pubDate>
<category>Gelinkt</category>
<category>Sicherheit</category>
<category>Datenschutz</category>
<author>webmaster@koloradokaefer.de (Koloradokäfer)</author>
<title>Ich bin mit der Gesamtsituation unzufrieden</title>
<description>
<![CDATA[<p style="font-style: italic;">
        Falls Ihre Daten online sind, dann sind sie nicht vertraulich. Naja, vielleicht scheinen sie vertraulich zu sein. Scheinbar haben nur Sie Zugang zu Ihrem E-Mail-Postfach. Na gut, Sie und Ihr Provider. Und der Provider des Absenders. Und der Netzbetreiber, der die E-Mail vom Absender zu Ihnen routet. Und falls Sie Ihre persönlichen E-Mails am Arbeitsplatz lesen, dann auch Ihre Firma. Und wenn sie die Leitung an den richtigen Stellen angezapft hat, dann auch die NSA und jeder andere kapitalkräftige Nachrichtendienst ‒ einheimisch und international.
</p>
<p class="normal text">
        Nichts neues, aber nochmal ein Grund, warum man E-Mails grundsätzlich verschlüsseln sollte. Den ganzen Text gibts bei <a href="http://www.schneier.com/blog/archives/2009/05/an_expectation.html">Bruce Schneier</a>.
</p>
]]>
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</item>

<item>
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<pubDate>Thu, 30 Apr 2009 18:00:00 +0200</pubDate>
<category>Sinnfrei</category>
<category>Ausland</category>
<author>webmaster@koloradokaefer.de (Koloradokäfer)</author>
<title>Schweinegerippe</title>
<description>
<![CDATA[<p class="normal text">
	In einer Zeitung sah ich heute eine Weltkarte auf der die Länder mit Schweinegrippeinfizierten markiert waren. Was dabei auffällt: Außer Mexiko sind das alles Industriestaaten. Während ich so darüber nachdachte habe ich das einfach mal mit anderen Daten zusammengebracht und visualisiert.<br/>
	<a href="http://koloradokaefer.de/images/2009/20090430-grippe.jpg"><img src="http://koloradokaefer.de/images/2009/20090430-grippe.jpg" alt="Schweinegrippe, Flugverbindungen und medizinische Ausstattung" style="max-width: 100%; margin: 10px 0px 10px 0px;"/></a><br/>
	Die Flächenfarben stellen die mit Schweingrippe infizierten Personen (<a href="http://www.who.int/entity/csr/don/2009_04_29/en/index.html">offizielle Angaben</a> laut WHO) am 29.04.2009 dar. Tote sind zusätzlich durch Kreuze gekennzeichnet. Die Pfeile sind Flugpassagiere von und nach Mexiko City im Jahr 2008 <a href="http://dgac.sct.gob.mx/fileadmin/images/AVIACI_N_MEXICANA_EN_CIFRAS_1989-2008.pdf">nach Regionen</a>. In ausgewählten Ländern habe ich die Anzahl der Ärzte pro 10.000 Einwohner angegeben (<a href="http://www.who.int/whosis/whostat/2008/en/">Gesundheitsbericht</a> der WHO 2008). Das soll den Stand des Gesundheitssystems wiederspiegeln. Teilweise habe ich die Werte über mehrere Länder gemittelt. Nun darf man spekulieren, aus welchen Ländern die nächsten Grippefälle gemeldet werden.
</p>
<p class="small text" style="text-align: right; clear: both;">
	geschrieben am 30.April 2009
</p>

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<pubDate>Sun, 27 Apr 2009 12:00:00 +0200</pubDate>
<category>Gelinkt</category>
<category>Sicherheit</category>
<category>Politik</category>
<author>webmaster@koloradokaefer.de (Koloradokäfer)</author>
<title>Links in Ermangelung eigener Inhalte</title>
<description>
<![CDATA[<p class="normal text">
	<a href="http://sz-magazin.sueddeutsche.de/texte/anzeigen/29028">Süddeutsche Zeitung</a> ‒ „Leben ohne Aussicht”: BIRGIT gegen Top-Gefährder <strong>(Link korrigiert / Danke, Max)</strong><br/>
	<a href="http://legofesto.blogspot.com/">Legofesto</a> verarbeitet Eindrücke aus den Nachrichten mit Lego ‒ für Kinder absolut ungeeignet
</p>
]]>
</description>
</item>

<item>
<link>http://koloradokaefer.de/archive.php?node=20090412-00-info.php</link>
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<pubDate>Sun, 12 Apr 2009 18:00:00 +0200</pubDate>
<category>Gelinkt</category>
<category>Sicherheit</category>
<category>Hörempfehlung</category>
<category>Video</category>
<category>Chaos Computer Club</category>
<author>webmaster@koloradokaefer.de (Koloradokäfer)</author>
<title>Lektüre, Auditüre, Konfitüre</title>
<description>
<![CDATA[<p class="normal text">
	<a href="http://www.zeit.de/2009/16/Sauerland?page=all">Die Zeit</a> - „Vom verbotenen Baum”: Die ganze Wahrheit über Mehl, Honig und Folter.<br/>
	<a href="http://chaosradio.ccc.de/cre119.html">Chaosradio Express</a> - „Kaffee”: Ein Streifzug vom „caffe tedesco” über die Verwechslung eines Kindermilchgetränks mit gutem Kaffee bis hin zur gediegenen „Katzenkacke”. Appetit bekommen? Hier gibt's die <a href="http://chaosradio.ccc.de/archive/chaosradio_express_119.mp3">mp3-Datei</a>.<br/>
	<a href="http://www.youtube.com/watch?v=qIkOTKReXac">Youtube</a> - Das Tokio-Hotel-Prinzip oder: Warum richtig schlechte Dinge oft sehr erfolgreich sind. (Memorandum an einen kürzlich erlangten Hauptgewinn)
</p>
]]>
</description>
</item>

<item>
<link>http://koloradokaefer.de/besen.php?node=20090405-00-article.php</link>
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<pubDate>Sun, 05 Apr 2009 18:00:00 +0200</pubDate>
<category>Datenschutz</category>
<category>Überwachung</category>
<category>Innovation</category>
<category>Vorratsdatenspeicherung</category>
<author>webmaster@koloradokaefer.de (Koloradokäfer)</author>
<title>Digitalstromzähler</title>
<description>
<![CDATA[<p class="normal text">
	Digitalstromzähler oder „Sparstromzähler”, wie sie von den Energieunternehmen genannt werden, zeichnen sich so langsam als neue Bedrohung der Privatsphäre ab. Ab 2010 sind die eigentlich innovativen Geräte bei Neu- und Umbauten nach dem Energiewirtschaftsgesetz (<a href="http://www.gesetze-im-internet.de/enwg_2005/__21b.html">§21b</a>) Pflicht. Haushaltsgeräte werden in Zukunft mit einem Digitalstrom-ID-Chip (ähnlich RFID) ausgestattet. Der sendet dann seinen Fingerprint, bestehend aus einer eindeutigen Gerätenummer und gegebenenfalls noch zusätzlichen Verbrauchsdaten über die Stromleitung zum Stromzähler. Dort kann dann genau registriert werden, wieviel welches Gerät wie lange und wann verbraucht. Testweise dürfte das auf jedenfall sehr interessant sein.<br />
	Dass elektronische Zähler zwischen Datenschutz und innovativer Technik kontrovers zu diskutieren sind, zeigt sich in dieser Begebenheit, die der Bundesdatenschutzbeauftragte, Peter Schaar, in einem <a href="http://www.dradio.de/dlf/sendungen/hintergrundpolitik/627843/">Interview</a> im Deutschlandfunk erzählt hat:
</p>
<p style="font-style: italic;">	
	Das sind alles keine Zukunftsvisionen, sondern das ist Realität. Ich habe mich davon überzeugt, bei großen Wohnanlagen, wo elektronische Verbrauchsmessungen schon gang und gäbe sind, wo praktisch jeder Wasserzähler elektronisch ablesbar ist, wo ich bei einer Vorführung einer großen Wohnungsbaugesellschaft war und dann feststellen konnte, dass das, was die da vorführten, ein realer Häuserblock war. Und dann sagte mir einer von diesen Herrschaften, dem nicht ganz klar war, dass ich Datenschützer bin: Sehen Sie, in dieser Wohnung wird jetzt gerade das Klo benutzt.
</p>
<p class="normal text">
        Das klingt lustig. In Wahrheit geben diese Daten aber Auskunft darüber, wieviele Personen sich in einer Wohnung aufhalten, wann sie schlafen, wann sie frühstücken, wann sie auf Arbeit oder im Urlaub sind und über viele Lebensgewohnheiten mehr. In Anbetracht dieser Flut an persönlichen Daten wurde dem Stromanbieter Yello Strom im letzten Jahr bereits präventiv der Negativpreis Big Brother Award verliehen (<a href="http://www.bigbrotherawards.de/2008/.tec">Wortlaut der Laudatio</a>).<br/>
        Yello Strom erklärt auf seiner Seite aber gut die Vorteile (und indirekt natürlich auch die Nachteile) des Digitalstromzählers in einer <a href="http://www.yellostrom.de/privatkunden/sparzaehler/entdeckungstour/index.html">Flash-Animation</a>. Wer jetzt noch glaubt seine Daten blieben privat, der wird bereits durch die Kennzeichnung des Wortes „Sparstromzähler” mit dem Label „online” eines Besseren belehrt. Die <a href="http://www.yellostrom.de/datenschutz/index.html">Datenschutzerklärung</a> wird aber auch nicht sehr konkret:
</p>
<p style="font-style: italic;">
        Für uns ist der Schutz Ihrer Privatsphäre wichtig. Deshalb werden Ihre persönlichen Daten nur nach den Bestimmungen des Bundesdatenschutzgesetzes und ergänzender datenschutzrechtlicher Vorschriften erhoben oder verwendet.
</p>
<p class="normal text">
        Aha, wie lieb. Die halten sich sogar an die Gesetze!
</p>
<p style="font-style: italic;">
        Auf Ihre sekundengenauen Daten können natürlich nur Sie zugreifen - diese Daten verlassen Ihre vier Wände nicht.
</p>
<p class="normal text">
        Aber:
</p>
<p style="font-style: italic;">
        Ihre viertelstündlichen Werte werden bei Yello für Sie gespeichert.
</p>
<p class="normal text">
	Laut Arbeitskreis Vorratsdatenspeicherung liegen inzwischen auch Stellungnahmen von Stromversorgern vor, dass nicht ausgeschlossen werden kann, Daten auf Anforderung an staatliche Einrichtungen zum Zwecke der Kriminalitäts- oder Terrorbekämpfung weiterleiten zu müssen. Aber auch die Privatwirtschaft hätte daran sicherlich Interesse. Dass es sich dabei nicht um Panikmache handelt zeigt ein konkreter Fall aus Baden-Würtemberg, von dem der Deutschlandfunk im oben genannten Beitrag ebenfalls berichtet: Bewohner eines Reihenhauses wunderten sich, warum sie plötzlich ständig Werbung für Fertiggerichte bekamen. Die Reihenhäuser sind bereits mit der modernen Digitalstromtechnik ausgestattet. Allerdings hatten hier nicht nur die Bewohner Zugang zu den Daten, sondern auch der Hausverwalter.
</p>
<p style="font-style: italic;">
        Aus den Veränderungen im Stromverbrauch errechnet eine Analysesoftware, welche Geräte zu welcher Zeit und zu welchem Zweck in den einzelnen Wohnungen gerade betrieben werden.
</p>
<p class="normal text">
        Daraus ließen sich offensichtlich Aussagen über die Kochgewohnheiten der Bewohner ableiten. Abgesehen von möglichen Datenpannen ist das nicht gerade beruhigend.<br /><br />
        Der Dresdener Stromversorger DREWAG bietet die neuen Zähler bisher noch nicht an. In Anbetracht des neuen Energiewirtschaftsgesetzes werden die Angebote aber sicher nicht mehr lange auf sich warten lassen.<br />
        Beim Arbeitskreis Vorratsdatenspeicherung gibt es auch einen <a href="http://wiki.vorratsdatenspeicherung.de/Bild:Flyer_-_digitalstromz%C3%A4hler.pdf">Flyer</a> zum Thema.
</p>
<p class="normal text">
        <strong>Ergänzung:</strong> Jetzt hatte ich den Link zu daten-speicherung.de ganz vergessen. <a href="http://www.daten-speicherung.de/index.php/initiative-zum-schutz-vor-wohnungsueberwachung-durch-intelligente-zaehler/">Der Text dort</a> spricht aber für sich allein.
</p>
<p class="small text" style="text-align: right; clear: both;">
	geschrieben am 05.April 2009
</p>

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</item>

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<pubDate>Sat, 04 Apr 2009 12:00:00 +0200</pubDate>
<category>Chaos Computer Club</category>
<category>Open Street Map</category>
<category>Hörempfehlung</category>
<category>Verkehr</category>
<category>Verrücktes Netz</category>
<category>Dresden</category>
<author>webmaster@koloradokaefer.de (Koloradokäfer)</author>
<title>Open Street Map</title>
<description>
<![CDATA[<p class="normal text">
	Kürzlich gab es einen äußerst interessanten <a href="http://chaosradio.ccc.de/cre113.html">Chaosradio-Express-Podcast</a> ‒ der auch in 500 Jahren noch gehört wird ;) ‒ zum Thema „Open Street Map” (<a href="http://chaosradio.ccc.de/archive/chaosradio_express_113.mp3">mp3</a>). Es ist schon genial, wie eine Gemeinschaft so ein <a href="http://openstreetmap.org/">Kartierungsprojekt</a> auf die Beine stellen kann.<br/>
	Die Positionen von Straßen und Gebäuden werden hauptsächlich mittels <abbr title="Global Positioning System">GPS</abbr> und über gespendete Luftbilder ermittelt. Open Street Map steht nicht in unmittelbarer Konkurrenz zu Google Maps, weil es nicht auf Vermarktung basiert und weil es den entscheidenden Vorteil hat, dass jeder Zugriff auf die gesamten Vektordaten hat. Das ermöglicht es zusätzliche Informationen in den Karten nicht nur in Form einer darüber liegenden Schicht unterzubringen, sondern sie können direkt in der Datenbank ergänzt werden. So sind in Dresden zum Beispiel Geldautomaten, Telefonzellen, Briefkästen, öffentliche Toiletten, Aussichtsplatformen, Restaurants, Hotels, Theater, Museen, Hausnummern und Wertstoffsammelplätze verzeichnet.<br/>
	Der scheinbare Nachteil, dass die Daten nicht verlässlich sind, weil jeder die Möglichkeit hat sie zu ändern löst sich schnell in Wohlgefallen auf, wenn man bedenkt, das offizielles Kartenmaterial meist schon mindestens ein Jahr veraltet ist, bevor es zum Druck gelangt.<br/>
	Ein praktisches Projekt, welches sich die Daten von Open Street Map zu Nutze macht ist <a href="http://öpnvkarte.de/?lat=51.0474&lon=13.7055&zoom=12">öpnvkarte.de</a>.
</p>
<p class="small text" style="text-align: right; clear: both;">
	geschrieben am 04.April 2009
</p>

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</item>

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<pubDate>Fri, 03 Apr 2009 12:00:00 +0200</pubDate>
<category>Dresden</category>
<category>Sinnfrei</category>
<category>Gelinkt</category>
<category>Überwachung</category>
<author>webmaster@koloradokaefer.de (Koloradokäfer)</author>
<title>Belichtet und gelinkt</title>
<description>
<![CDATA[<p class="normal text">
	<a href="http://www.agb-s.de/"><img src="http://koloradokaefer.de/images/2009/20090403-deppenapostroph.jpg" alt="Deppenapostroph" style="float: left; margin: 0px 10px 10px 0px; max-width: 40%;" /></a> <a href="https://ueberwachungsdruck.org/"><img src="http://koloradokaefer.de/images/2009/20090403-ueberwachungsdruck.jpg" alt="Überwachungsdruck" style="float: left; margin: 0px 0px 10px 0px; max-width: 40%;" /></a><br style="clear: both" /> 
</p>
<p class="small text" style="text-align: right; clear: both;">
	geschrieben am 03.April 2009
</p>

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</item>

<item>
<link>http://koloradokaefer.de/archive.php?node=20090327-00-info.php</link>
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<pubDate>Fri, 27 Mar 2009 18:00:00 +0100</pubDate>
<category>Natur und Umwelt</category>
<category>Dresden</category>
<category>Sächsische Schweiz</category>
<author>webmaster@koloradokaefer.de (Koloradokäfer)</author>
<title>Auf zu sauberen Ufern!</title>
<description>
<![CDATA[<p class="normal text">
	<a href="http://koloradokaefer.de/images/2009/20090327-elbwiesen.jpg"><img src="http://koloradokaefer.de/images/2009/20090327-elbwiesen.jpg" alt="Elbwiesenreinigung" style="float: left; margin: 0px 10px 10px 0px; max-width: 30%;" /></a> Nächste Woche Samstag sind die Dresdner wiedereinmal zur <a href="http://www.dresden.de/de/08/035/c_21.php?shortcut=elbwiesenreinigung">Reinigung der Elbwiesen</a> aufgerufen. Das Befreien der Landschaft vom Dreck anderer Leute folgt einer langen Tradition. Bereits vor der Wende wurde in der Sächsischen Schweiz zum alljährlichen Müllsammeln aufgerufen. Mittlerweile hat die Aktion auch bei einigen Gemeinden im Umland (z. B. <a href="http://www.pirna.de/Pressemitteilungen.4289/?nr=2287">Pirna</a>) und eben in Dresden Anklang gefunden.
</p>
]]>
</description>
</item>

<item>
<link>http://koloradokaefer.de/besen.php?node=20090325-00-article.php</link>
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<pubDate>Wed, 25 Mar 2009 12:00:00 +0100</pubDate>
<category>Sicherheit</category>
<category>Politik</category>
<category>Ausland</category>
<author>webmaster@koloradokaefer.de (Koloradokäfer)</author>
<title>Distanzelektroimpulswaffen</title>
<description>
<![CDATA[<p style="font-style: italic;">
        Die Tante des Jungen berichtete im Lokalfernsehen WNEM, ihr Neffe sei zu dem Zeitpunkt bereits mit Handschellen gefesselt gewesen: „Plötzlich zuckte er herum und wirkte wie ein Fisch ohne Wasser. Sein gesamter Körper war gekrümmt“. (<a href="http://www.welt.de/vermischtes/article3432028/Jugendlicher-stirbt-nach-Taser-Einsatz.html">Die Welt</a>, 23.03.2009)
</p>
<p class="normal text">
        So genannte „weniger tötliche Waffen” müssen nicht wie in diesem Fall zum Tod führen, können sie aber. Wie amnesty international <a href="http://www.amnestyusa.org/uploads/LessThanLethal.pdf">berichtet</a> sind von 2001 bis 2008 allein in den USA 334 Menschen im Zusammenhang mit <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Taser">Taser</a>-Einsätzen gestorben.<br/>
        Die Situationen in denen diese Waffe eingesetzt wird zeigen leider auch, dass es sich dabei nicht um einen besseren Pistolenersatz handelt. Das Ziel von Elektroschockwaffen ist es eigentlich einen Delinquenten zu betäuben und so den Einsatz tötlicher Waffen zu vermeiden. Den Slogan eines großen amerikanischen Herstellers „Saving lives every day” kann man so aber nicht stehen lassen. ‒ Mit Kritik sollte man hier allerdings vorsichtig sein: Die Firma zieht es vor Personen, die behaupten ihre Waffen könnten töten sofort vor <a href="http://www.heise.de/tp/r4/artikel/29/29218/1.html">Gericht</a> zu <a href="http://www.taz.de/index.php?id=start&art=4732&id=europa-artikel&src=HL&cHash=c71f9abc02">ziehen</a>.<br/><br/>
        Da sie weniger oft töten werden Elektroschockpistolen häufiger präventiv, zur Bestrafung oder zur Machtdemonstration eingesetzt. So ist zum Beispiel auch ein älterer Fall durch ein Polizeivideo <a href="http://www.palmbeachpost.com/news/content/news/video/taser_video3a.html">dokumentiert</a>: Eine Frau wird durch die kalifornische Verkehrspolizei angehalten, nachdem sie innerorts 25km/h zu schnell gefahren ist. Außerdem war sie nicht angeschnallt und hat ein defektes Rücklicht. Da auch ihr Führerschein ungültig ist offenbarte ihr der Polizeibeamte, dass sie vorläufig festgenommen sei. Er weißt sie außerdem an, ihre Zigarette zu löschen, das Handy wegzulegen und auszusteigen. Sie sagt, dass sie jemanden anrufen möchte. Der Cop wiederholt seine Anweisung und feuert dann mit seinem Taser auf ihren linken Arm. Im Video sieht man wie die Frau aus dem Auto fällt und sich unter Schmerzen auf dem Boden windet. Er brüllt sie an sich auf den Bauch zu legen und die Hände auf den Rücken zu nehmen, woraufhin sie schreit „I can't.” Und schon wird sie zum zweiten mal getasert. Als die Frau abgeführt wird macht sie auf dem Video einen ziemlich betäubten Eindruck. Der <a href="http://www.palmbeachpost.com/localnews/content/local_news/epaper/2005/05/29/a16a_taser_vig1_0529.html">Bericht</a> über den Hergang in der Palm Beach Post endet mit den Worten des Polizisten: „We've been Tased before. We know it's not that bad.”<br/><br/>
        Ich weiß nicht recht, was ich davon halten soll. Jedenfalls öffnet der massenhafte Einsatz von Elektroschockpistolen auch ein sehr breites Feld für Missbrauch ‒ in Rechtsstaaten und in Nicht-Rechtsstaaten erst recht. Zur Zeit sind die Dinger in Deutschland nur in Hamburg und Bayern erlaubt. In Frankreich und Großbritannien setzt sie die Polizei bereits jetzt in Massen ein.
</p>

<p class="small text" style="text-align: right; clear: both;">
	geschrieben am 25.März 2009
</p>

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<link>http://koloradokaefer.de/besen.php?node=20090322-00-article.php</link>
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<pubDate>Sun, 22 Mar 2009 18:00:00 +0100</pubDate>
<category>Sinnfrei</category>
<author>webmaster@koloradokaefer.de (Koloradokäfer)</author>
<title>Ihre Daten müssen archiviert werden</title>
<description>
<![CDATA[<p class="normal text">
        Dass mein Spamfilter auch nicht optimal läuft habe ich in den letzten Tagen mehrfach bemerkt.<br/>
        Da wollte mich mein freundlicher Provider doch tatsächlich darauf hinweisen, dass mein Mailaccount voll sei. Das sei jedoch kein Problem, da man alle Daten archivieren würde und ich dann wieder Platz hätte. Ich solle doch bitte gleich hier in die Mail Benutzername und Passwort eintragen, dann kümmere man sich darum. ‒ Naja kennt man ja.<br/><br/>
        Spam gibt es aber nicht nur per Mail, sondern auch analog am DB-Fahrkartenautomat:
</p>
<p class="normal text" style="margin-left: 20px;">
        <a href="http://koloradokaefer.de/images/2009/20090322-spam.png"><img src="http://koloradokaefer.de/images/2009/20090322-spam.png" alt="Analogspam" style="max-width: 60%;"/></a>
<p>
<p class="small text" style="text-align: right; clear: both;">
	geschrieben am 22.März 2009
</p>

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<link>http://koloradokaefer.de/besen.php?node=20090319-00-article.php</link>
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<pubDate>Sat, 21 Mar 2009 18:00:00 +0100</pubDate>
<category>Fotorätsel</category>
<author>webmaster@koloradokaefer.de (Koloradokäfer)</author>
<title>Déjà-vu</title>
<description>
<![CDATA[<p class="normal text">
        Es ist mal wieder Zeit für ein Fotorätsel. Die drei Bilder kratzen diesmal allerdings ziemlich am Auflösungsvermögen meines kleinen Fotoapparates. Wer alle drei Bilder errät, darf sie mit nach Hause nehmen!<br/>
	<a href="http://koloradokaefer.de/images/2009/20090319-fotoraetsel1.png"><img src="http://koloradokaefer.de/images/2009/20090319-fotoraetsel1.png" alt="Fororätsel" title="Bild 1" style="border-width: 0px; max-width:30%; float: left; margin: 10px 10px 10px 0px;"/></a>
	<a href="http://koloradokaefer.de/images/2009/20090319-fotoraetsel2.png"><img src="http://koloradokaefer.de/images/2009/20090319-fotoraetsel2.png" alt="Fororätsel" title="Bild 2" style="border-width: 0px; max-width:30%; float: left; margin: 10px 10px 10px 0px;"/></a>
	<a href="http://koloradokaefer.de/images/2009/20090319-fotoraetsel3.png"><img src="http://koloradokaefer.de/images/2009/20090319-fotoraetsel3.png" alt="Fororätsel" title="Bild 3" style="border-width: 0px; max-width:30%; float: left; margin: 10px 0px 10px 0px;"/></a>
</p>
<p class="normal text">
        <strong>Auflösung:</strong> <a href="http://koloradokaefer.de/images/2009/20090319-fotoraetsel11.png">Bild 1</a> ‒ <a href="http://koloradokaefer.de/images/2009/20090319-fotoraetsel12.png">Bild 2</a> ‒ <a href="http://koloradokaefer.de/images/2009/20090319-fotoraetsel13.png">Bild 3</a>
</p>
<p class="small text" style="text-align: right; clear: both;">
	geschrieben am 19.März 2009
</p>

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</item>

<item>
<link>http://koloradokaefer.de/archive.php?node=20090303-00-info.php</link>
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<pubDate>Sun, 05 Apr 2009 18:00:00 +0200</pubDate>
<category>Datenschutz</category>
<category>Sicherheit</category>
<category>Politik</category>
<author>webmaster@koloradokaefer.de (Koloradokäfer)</author>
<title>Wahlcomputer faktisch verboten</title>
<description>
<![CDATA[<p class="normal text">
	<a href="http://www.flickr.com/photos/8060641@N07/479929263/"><img src="http://koloradokaefer.de/images/2009/20090303-wahlcomputer.png" alt="Wahlcomputerverbot" style="float: left; margin: 0px 10px 10px 0px; max-width: 150px;" /></a> Es gibt <a href="http://www.swr.de/nachrichten/-/id=396/nid=396/did=4570948/ayuepi/index.html">etwas</a> zu <a href="http://ccc.de/updates/2009/wahlcomputer-urteil-bverfg?language=de">feiern</a>! Das Bundesverfassungsgericht befand:
</p>
<p style="font-style: italic;">
	Beim Einsatz elektronischer Wahlgeräte müssen die wesentlichen Schritte der Wahlhandlung und der Ergebnisermittlung vom Bürger zuverlässig und ohne besondere Sachkenntnis überprüft werden können.
</p>
<p class="normal text">
	Diesem Grundsatz genügen (Wahl-) Computer <a href="http://koloradokaefer.de/archive.php#20081028-00-info.php">natürlich nicht</a>.<br/>
	<strong>Nachtrag:</strong> Chaosradio Express: <a href="http://chaosradio.ccc.de/cre118.html">„Das Wahlcomputer-Urteil”</a> (<a href="http://chaosradio.ccc.de/archive/chaosradio_express_118.mp3">mp3</a>)
</p>
]]>
</description>
</item>

<item>
<link>http://koloradokaefer.de/besen.php?node=20090226-00-article.php</link>
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<pubDate>Fri, 27 Feb 2009 16:00:00 +0100</pubDate>
<category>Ausland</category>
<category>Extremismus</category>
<category>Gelinkt</category>
<category>Video</category>
<author>webmaster@koloradokaefer.de (Koloradokäfer)</author>
<title>Palästina</title>
<description>
<![CDATA[<p style="font-style: italic;">
        Palästina ist der Zement, der die arabische Welt zusammenhält, oder es ist der Sprengstoff, der sie auseinander sprengt. (Jassir Arafat)
</p>
<p class="normal text">
        Schon seit einigen Wochen liegt die Tomboy-Notiz mit dem Titel „Politik/Palästina” auf meinem Rechner. Die darin gelisteten Links haben sich bestimmt schon gelangweilt. ‒ Vorgestern aber stellte das Trio seine <a href="http://www1.inf.tu-dresden.de/~s8186045/flatpress/?x=entry:entry090224-205750">Kritik</a> zum Film „Alles für meinen Vater” online. Dessen Stoff ist aus dem Herzen des Konflikts zwischen Arabern und Juden geschmiedet. Da habe ich mich an die Notiz erinnert.
</p>
<p class="normal text">
        Eine sehr ansprechende Einführung in den Nahost-Konflikt ist <a href="http://vimeo.com/1381614">dieses Video</a> von Axel Rudolph:<br/><br/>
        <object style="margin: 10px 0px 10px 20px; max-width: 500; min-height: 100;">
                <param name="allowfullscreen" value="true" />
                <param name="allowscriptaccess" value="always" />
                <param name="movie" value="http://vimeo.com/moogaloop.swf?clip_id=1381614&server=vimeo.com&show_title=1&show_byline=1&show_portrait=0&color=&fullscreen=1" />
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                </embed>
        </object>
</p>
<p class="normal text">
        Die Süddeutsche Zeitung hatte Anfang des Monats eine sehr interessante dreiteilige Reportage über den Alltag an der Mauer veröffentlicht. Die handelt unter anderem davon, wie einige Kinder jeden Morgen den beschwerlichen Weg durch ein Loch zur Schule auf sich nehmen. Und das nur, weil Fernstraßen im Westjordanland die Eigenschaft haben zu teilen, statt zu verbinden. Die Straße führt von Tel Aviv nach Jerusalem. Für die arabischen Schulkinder ist sie tabu.
</p>
<ol class="normal text">
        <li><a href="http://www.sueddeutsche.de/politik/724/457385/text/">Dorf der Dornen</a>: Sperrgebiet oder Olivenplantage?</li>
        <li><a href="http://www.sueddeutsche.de/politik/807/457467/text/">Wie im Käfig</a>: Die Schule, das Loch und der Kleinbusunternehmer</li>
        <li><a href="http://www.sueddeutsche.de/politik/22/457679/text/">Krieg an Vaters Grab</a>: Leben mit Nachbarn, die einem den Strom kappen</li>
</ol>
<p class="normal text">
	<strong>Nachtrag:</strong> Ein etwas größeres aber ähnliches Projekt hatte ARTE Ende letzten Jahres laufen: <a href="http://gaza-sderot.arte.tv/de/">Gaza ‒ Sderot</a> (Danke Trio!)
</p>
<p class="small text" style="text-align: right; clear: both;">
	geschrieben am 26.Februar 2009
</p>

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</item>

<item>
<link>http://koloradokaefer.de/besen.php?node=20090211-00-article.php</link>
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<pubDate>Wed, 11 Feb 2009 21:30:00 +0100</pubDate>
<category>Datenschutz</category>
<category>Sicherheit</category>
<author>webmaster@koloradokaefer.de (Koloradokäfer)</author>
<title>Datenpannen kommen Unternehmen teuer zu stehen</title>
<description>
<![CDATA[<p class="normal text">
        Das jedenfalls bestätigt nun eine <a href="http://www.pgp.com/de/newsroom/mediareleases/2008_cost_of_a_data_breach_germany.html">Studie</a> des US-amerikanischen Marktforschungsunternehmens The Ponemon Institute. Untersucht wurden die Folgekosten von Datenverlust und Datenmissbrauch bei 18 deutschen Unternehmen, die von Datenpannen betroffen waren.<br/>
        Die Fälle reichten von wenigen Tausend bis hin zu 90.000 Datensätzen. Die Spanne der Folgekosten ging entsprechend von 267.000 Euro bis 6,75 Millionen Euro.
</p>
<p style="font-style: italic;">        
        Durchschnittlich lagen die Kosten pro Datenpanne bei 2,4 Millionen Euro, jeder einzelne betroffene Datensatz verursacht dabei Aufwendungen in Höhe von 112 Euro.
</p>
<p class="normal text">
        Die Kosten für die Benachrichtigung der Betroffenen schlugen im Mittel mit lediglich vier Euro pro Datensatz zu Buche. Dieser geringe Anteil erklärt sich durch die unzulängliche Gesetzeslage in diesem Bereich, da die Verursacher in Deutschland nicht ausreichend verpflichtet sind die Datenpannen zu veröffentlichen und ihre Kunden zu informieren.<br/>
        Immerhin erlitten die Unternehmen durch die Vorfälle eine Kundenabwanderung bis zu acht Prozent, so dass auch ein gewisser marktwirtschaftlicher Anreiz besteht Datenpannen zu vermeiden. Würde man die Transparenz für die Betroffenen erhöhen ‒ also wenn jeder Kunde unterrichtet werden müsste, welch Daten von ihm betroffen sind ‒ würde sich dieser Effekt sicher verstärken und durch den Wettbewerbsdruck die freiwilligen Sicherheitsanstrengungen der Unternehmen erhöhen. Eine entsprechende Informationspflicht müsste aber gesetzlich geregelt werden.<br/><br/>
        Dass die Frequenz der Datenpannen nicht abnehmen will, zeigt auch <a href="http://datenleck.net/">Datenleck.net</a>, wo allein seit Anfang des Jahres schon fünf Pannen in Deutschland verzeichnet sind. Die Bilanz nach etwa einem Monat: Es sind 95 Datenpannen aus den letzen 9 Jahren gelistet. Eine Menge ältere Lecks warten noch darauf eingetragen zu werden. Es ergeht die Aufforderung an alle Leser uns neue und alte noch nicht gelistete Datenlecks zu <a href="http://datenleck.net/?seite=melden">melden</a>. Wenn ihr unsicher seid, dann lest zuerst die Hinweise: <a href="http://datenleck.net/?seite=ueber">„Was kein Datenleck ist”</a>
</p>
<p class="small text" style="text-align: right; clear: both;">
	geschrieben am 11.Februar 2009
</p>

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</item>

<item>
<link>http://koloradokaefer.de/archive.php?node=20090205-00-info.php</link>
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<pubDate>Thu, 05 Feb 2009 22:00:00 +0100</pubDate>
<category>Gelinkt</category>
<category>Kino</category>
<author>webmaster@koloradokaefer.de (Koloradokäfer)</author>
<title>Feuerherz</title>
<description>
<![CDATA[<p class="normal text">
        Beinahe hätte ich vergessen <a href="http://www1.inf.tu-dresden.de/~s8186045/flatpress/?x=entry:entry090204-215845">das</a> zu verlinken. Ein feiner Film.
</p>
]]>
</description>
</item>

<item>
<link>http://koloradokaefer.de/besen.php?node=20090131-01-article.php</link>
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<pubDate>Sat, 31 Jan 2009 22:30:00 +0100</pubDate>
<category>Chaos Computer Club</category>
<category>Natur und Umwelt</category>
<category>Video</category>
<author>webmaster@koloradokaefer.de (Koloradokäfer)</author>
<title>Klimaforschung für Nerds</title>
<description>
<![CDATA[<p class="normal text">
        Dem <a href="http://koloradokaefer.de/besen.php?node=20090117-00-article.php">Datenpannen-Artikel</a> möchte ich noch ein paar Videoempfehlungen vom 25C3 nachschieben.<br/>
        Ein guter Vortrag lief unter dem Titel „Climate Change ‒ State of the Science”. Eher ein untypisches Thema für einen „Hacker”-Kongress, das aber gerade erst Anschub erhielt: In einem <a href="http://www.timesonline.co.uk/tol/news/environment/article5488934.ece">Artikel</a> über die Forschungsarbeit des US-amerikanischen Physikers Alex Wissner-Gross schrieb die Sunday Times, dass eine Internetsuche mit Google etwa 5 bis 10 Gramm Kohlendioxyd verursacht. Der Wert wurde vom Suchmaschinen-Giganten mittlerweile nach unten korrigiert und das GoogleWatchBlog <a href="http://koloradokaefer.de/">schreibt</a> richtig:
</p>
<p style="font-style: italic;">
        Vergleicht man aber den CO2 einer Google Suche - circa 0,2 Gramm - mit den Recherchemethoden vor einigen Jahren ist das erstaunlich wenig. Noch vor einigen Jahren musste man für eine Recherche zum Beispiel in die nächstgelegene Bibliothek fahren. Die EU möchte, dass ein Auto pro Kilometer nur 140 Gramm CO2 ausstößt. Das heißt, dass man pro Kilometer laut Google Blog Posting 1000mal googlen könnte.
</p>
<p class="normal text">
        Nichts desto trotz lohnt es sich dem Thema Klimaforschung Beachtung zu schenken. Der Vortrag von Stefan Rahmstorf (einer der Autoren des letzten IPCC-Klimareports) beschäftigt sich hauptsächlich mit den Auswirkungen auf das Meer. Nichts wirklich neues, aber trotzdem interessant. Auf dessen Homepage bin ich übrigens nicht nur auf prima <a href="http://www.pik-potsdam.de/~stefan/humor/index.html">Klimahumor</a> gestoßen, sondern auch auf einen Link zur Klimakonferenz in Poznan im Dezember 2008. <a href="http://copportal1.man.poznan.pl/">Dort</a> gibt es auch sämtliche Vorträge online anzusehen.<br/>
        Um nicht noch hundert einzelne Beiträge nachzureichen hier gleich mal eine Liste von empfehlenswerten Vortragsvideos. Manche sind noch nicht endgültig geschnitten, was aber nicht wirklich stört.        
</p>
<table class="normal text">
        <tr>
                <td><a href="http://events.ccc.de/congress/2008/Fahrplan/events/3052.en.html">Weizenbaum</a></td>
                <td><a href="http://mirror.core.im/video/25c3/video_h264_720x576/25c3-3052-de-weizenbaum.mp4">mp4</a></td>
                <td><a href="http://mirror.core.im/video/25c3/video_h264_720x576/25c3-3052-de-weizenbaum.mp4.torrent">Torrent</a></td>
        </tr>
        <tr>
                <td colspan="3">Dokumentarfilm: Der 2008 verstorbene <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Joseph_Weizenbaum">Joseph Weizenbaum</a> spricht über sich selbst.</td>
        </tr>
        <tr class="lineo">
                <td><a href="http://events.ccc.de/congress/2008/Fahrplan/events/2934.en.html">Blinkenlights Stereoscope</a></td>
                <td><a href="http://mirror.core.im/video/25c3/video_h264_720x576/25c3-2934-en-blinkenlights_stereoscope.mp4">mp4</a></td>
                <td><a href="http://mirror.core.im/video/25c3/video_h264_720x576/25c3-2934-en-blinkenlights_stereoscope.mp4.torrent">Torrent</a></td>
        </tr>
        <tr>
                <td colspan="3">Tim Pritlove präsentiert <a href="http://www.blinkenlights.net/">Interaktionskunst</a> mit Licht in Toronto</td>
        </tr>
        <tr class="lineo">
                <td><a href="http://events.ccc.de/congress/2008/Fahrplan/events/2860.en.html">Neusprech im Überwachungsstaat</a></td>
                <td><a href="http://mirror.core.im/video/25c3/video_h264_720x576/25c3-2860-de-neusprech_im_berwachungsstaat.mp4">mp4</a></td>
                <td><a href="http://mirror.core.im/video/25c3/video_h264_720x576/25c3-2860-de-neusprech_im_berwachungsstaat.mp4.torrent">Torrent</a></td>
        </tr>
        <tr>
                <td colspan="3">Wortschöpfungen: Studiengebühren, Gesundheitskarte und der potentielle Gefährder</td>
        </tr>
        <tr class="lineo">
                <td><a href="http://events.ccc.de/congress/2008/Fahrplan/events/3028.en.html">Der Hackerparagraph 202c StGB</a></td>
                <td><a href="http://mirror.core.im/video/25c3/video_h264_720x576/25c3-3028-de-der_hackerparagraph_202c_stgb.mp4">mp4</a></td>
                <td><a href="http://mirror.core.im/video/25c3/video_h264_720x576/25c3-3028-de-der_hackerparagraph_202c_stgb.mp4.torrent">Torrent</a></td>
        </tr>
        <tr>
                <td colspan="3">Podiumsgespräch über die Einschränkung der Sicherheitsforschung per Gesetz</td>
        </tr>
        <tr class="lineo">
                <td><a href="http://events.ccc.de/congress/2008/Fahrplan/events/2895.en.html">Der elektronische Personalausweis</a></td>
                <td><a href="http://mirror.core.im/video/25c3/video_h264_720x576/25c3-2895-de-der_elektronische_personalausweis.mp4">mp4</a></td>
                <td><a href="http://mirror.core.im/video/25c3/video_h264_720x576/25c3-2895-de-der_elektronische_personalausweis.mp4.torrent">Torrent</a></td>
        </tr>
        <tr>
                <td colspan="3">Eine Wirtschaftsförderungsmaßnahme ohne Sicherheitsgewinn ‒ Ein Aufruf zum zivilen Ungehorsam</td>
        </tr>
        <tr class="lineo">
                <td><a href="http://events.ccc.de/congress/2008/Fahrplan/events/2812.en.html">Fnord News Show</a></td>
                <td><a href="http://mirror.core.im/video/25c3/video_h264_720x576/25c3-3056-en-fnord_news_show_english_interpretation.mp4">mp4</a></td>
                <td><a href="http://mirror.core.im/video/25c3/video_h264_720x576/25c3-3056-en-fnord_news_show_english_interpretation.mp4.torrent">Torrent</a></td>
        </tr>
        <tr>
                <td colspan="3">Lustiger politisch-technischer Jahresrückblick. (Erklärung für <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Fnord">Fnord</a>)</td>
        </tr>
        <tr class="lineo">
                <td><a href="http://events.ccc.de/congress/2008/Fahrplan/events/2669.en.html">Collapsing the European security architecture</a></td>
                <td><a href="http://mirror.core.im/video/25c3/video_h264_720x576/25c3-2669-en-collapsing_the_european_security_architecture.mp4">mp4</a></td>
                <td><a href="http://mirror.core.im/video/25c3/video_h264_720x576/25c3-2669-en-collapsing_the_european_security_architecture.mp4.torrent">Torrent</a></td>
        </tr>
        <tr>
                <td colspan="3">Sicherheitsstrukturen der EU: Über Europol, Frontex, CEPOL, ...</td>
        </tr>
        <tr class="lineo">
                <td><a href="http://events.ccc.de/congress/2008/Fahrplan/events/2896.en.html">Chip Reverse Engineering</a></td>
                <td><a href="http://mirror.core.im/video/25c3/video_h264_720x576/25c3-2896-en-chip_reverse_engineering.mp4">mp4</a></td>
                <td><a href="http://mirror.core.im/video/25c3/video_h264_720x576/25c3-2896-en-chip_reverse_engineering.mp4.torrent">Torrent</a></td>
        </tr>
        <tr>
                <td colspan="3">Fortsetzung des <a href="http://koloradokaefer.de/besen.php?node=20081204-00-article.php">Mifare-Hacks</a>: Jetzt werden alle Chips angegriffen.</td>
        </tr>
        <tr class="lineo">
                <td><a href="http://events.ccc.de/congress/2008/Fahrplan/events/2863.en.html">Climate Change ‒ State of the Science</a></td>
                <td><a href="http://mirror.core.im/video/25c3/video_h264_720x576/25c3-2863-en-climate_change_-_state_of_the_science.mp4">mp4</a></td>
                <td><a href="http://mirror.core.im/video/25c3/video_h264_720x576/25c3-2863-en-climate_change_-_state_of_the_science.mp4.torrent">Torrent</a></td>
        </tr>
        <tr>
                <td colspan="3">Ein Überblick über die Klimaforschung mit starkem Bezug zum Meer</td>
        </tr>
        <tr class="lineo">
                <td><a href="http://events.ccc.de/congress/2008/Fahrplan/events/2952.en.html">Pflanzenhacken</a></td>
                <td><a href="http://mirror.core.im/video/25c3/video_h264_720x576/25c3-2952-de-pflanzenhacken.mp4">mp4</a></td>
                <td><a href="http://mirror.core.im/video/25c3/video_h264_720x576/25c3-2952-de-pflanzenhacken.mp4.torrent">Torrent</a></td>
        </tr>
        <tr>
                <td colspan="3">Moderne Tomatenzucht. Ein interessanter Vortrag für Kiffer.</td>
        </tr>
</table>
<p class="normal text">
        Noch mehr Videos: <a href="http://mirror.core.im/video/25c3/video_h264_720x576/">mirror.core.im</a>
</p>
<p class="small text" style="text-align: right; clear: both;">
	gepostet am 31.Januar 2009
</p>

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<link>http://koloradokaefer.de/archive.php?node=20090131-00-info.php</link>
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<pubDate>Sat, 31 Jan 2009 21:00:00 +0100</pubDate>
<category>Gelinkt</category>
<category>Hörempfehlung</category>
<category>Ausland</category>
<author>webmaster@koloradokaefer.de (Koloradokäfer)</author>
<title>Dreißig Jahre Islamische Republik</title>
<description>
<![CDATA[<p class="normal text">
        Nicht, dass ich das jetzt feierlich fände, aber beim Deutschlandfunk gab es eine interessante <a href="http://www.dradio.de/dlf/sendungen/hintergrundpolitik/912661/">Hintergrund</a>-Sendung dazu. Bemerkenswert fand ich vorallem dass die Frauenquote bei den Studenten von 15 Prozent vor der Revolution auf jetzt 60 Prozent gestiegen ist. (<a href="http://ondemand-mp3.dradio.de/file/dradio/2009/01/31/dlf_20090131_1840_9f6a529a.mp3">MP3</a>)
</p>
]]>
</description>
</item>

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<pubDate>Thu, 29 Jan 2009 18:15:00 +0100</pubDate>
<category>Gelinkt</category>
<category>Datenschutz</category>
<category>EU</category>
<category>Social Networks</category>
<category>Websuche</category>
<author>webmaster@koloradokaefer.de (Koloradokäfer)</author>
<title>Ach, wie gut, dass jeder weiß...</title>
<description>
<![CDATA[<p class="normal text">
        Gestern war Datenschutztag der Europäischen Union. Deshalb veranstaltete das ZDF ein <a href="http://www.unternehmen.zdf.de/index.php?id=245&artid=313&backpid=244&cHash=340b9f77aa">Symposium</a> zum Thema. Unter anderem sprach dort eine Schülerin darüber, wie ihr SchülerVZ-Profil geklont und mit Hitler-Bildern „geschmückt” wurde. Mindestens genau so interessant und vorallem sehr lehrreich finde ich aber, was die französische Zeitschrift „Le Tigre” gemacht hat: <a href="http://www.heute.de/ZDFheute/inhalt/5/0,3672,7509477,00.html">Magazin erstellt Portrait eines ahnungslosen Web-2.0-Nutzers</a><br/><br/>
        <strong>Nachtrag:</strong> <a href="http://www.le-tigre.net/Marc-L.html">Hier</a> gibts den Artikel übrigens noch. Allerdings anonymisiert und auf französisch.
</p>
]]>
</description>
</item>

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<pubDate>Mon, 26 Jan 2009 21:00:00 +0100</pubDate>
<category>Natur und Umwelt</category>
<author>webmaster@koloradokaefer.de (Koloradokäfer)</author>
<title>34 Kilogramm CO2 geroutet</title>
<description>
<![CDATA[<p class="normal text">
        Etwa soviel Kohlendioxyd wird jährlich für die Benutzung eines Durchschnitts-Telefonanschlusses ausgestoßen. Das <a href="http://www.pcf-projekt.de/main/results/case-studies/">PCF-Projekt</a>, dessen Ergebnisse heute in Berlin vorgestellt wurden, hat ermittelt wieviel CO<sub>2</sub> unterschiedliche Produkte in ihrem gesamten Lebenszyklus in die Luft eintragen. Eine Tasse Kaffee bringt es auf 50 bis 100 Gramm, sechs Freilandeier bringen es auf reichlich ein Kilogramm. Die Süddeutsche Zeitung <a href="http://www.sueddeutsche.de/wissen/457/456127/text/">schreibt</a>:
</p>
<p style="font-style: italic;">
        Die Bilanz hängt von jeweils unterschiedlichen Faktoren ab: Beim Kaffee schlägt vor allem zu Buche, wie der Konsument sein Heißgetränk aufbrüht - die CO2-Bilanz kann sich dadurch verdoppeln. Beim Klopapier dominiert die Produktion das Resultat, bei den Eiern entstehen fast zwei Drittel des Kohlendioxids in der Haltung der Hühner, bei den Erdbeeren ist hingegen der Transport ein großer Faktor.
</p>
<p class="normal text">
        Das getestete Klopapier war ein Zehnerpack der Drogeriekette DM. Die Marke heißt „Sanft und sicher”. Die gibt es auch im Kaufland. Da frage ich mich jedesmal, ob da Agenturmitarbeiter stundenlang im Beratungsraum sitzen, bis sie auf solche Produktnamen kommen. ‒ Zurück zum Thema: In der Studie zum Klopapier wurden auch andere Umwelteinflüsse, wie Säure und Eutrophierung ausgewertet. Der Verbraucher hat aber abgesehen von der Auswahl im Laden nur begrenzten Einfluss: Er entscheidet, wie er den Packen nach Hause bringt. Immerhin sorgt der Durschnittsbürger so noch für rund fünf Prozent des Gesamtschadens, der von „Sanft und sicher” ausgeht. Die Entsorgung über das Abwasser scheint auch recht unbedenklich. Über den Schritt dazwischen schweigt sich der Bericht aus: 
</p>
<p style="font-style: italic;">
        Product Use<br/>
        This life cycle stage has been omitted; hence no results can be presented.
</p>
<p class="small text" style="text-align: right; clear: both;">
	gepostet am 26.Januar 2009
</p>

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<item>
<link>http://koloradokaefer.de/besen.php?node=20090117-00-article.php</link>
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<pubDate>Sat, 17 Jan 2009 11:30:00 +0100</pubDate>
<category>Datenschutz</category>
<category>Chaos Computer Club</category>
<category>Video</category>
<author>webmaster@koloradokaefer.de (Koloradokäfer)</author>
<title>Datenpannen ohne Ende</title>
<description>
<![CDATA[<p class="normal text">
        <a href="http://datenleck.net"><img src="http://koloradokaefer.de/images/2009/20090117-datenleck.png" alt="datenleck.net" style="float:right; margin: 0px 0px 10px 10px; max-width: 30%;"></a> Das Jahr 2008 war ohne Zweifel das Jahr der Datenpannen. Und hoffentlich bleibt es das auch. Der Anfang des Jahres war vorallem noch geprägt durch verschwundene Laptops, CDs und Geheimdienstmappen in <a href="http://koloradokaefer.de/besen.php?node=20080628-01-article.php">Großbritannien</a>, doch spätestens seit der Panne bei der Uni Magedeburg im Mai war klar, dass auch wir Deutschen davor nicht gefeiht sind. Es folgten die offenen Melderegister, kursierende Datenbanken mit Kontonummern, die Datenpanne beim Kinderkanal und zu guter Letzt der <a href="http://www.ftd.de/politik/deutschland/:LBB-Kreditkartenskandal-Daten-statt-Stollen/453827.html?nv=cd-topnews">„Datenstollen”</a>.<br/>
        Es bleibt zu hoffen, dass sich das in diesem Jahr nicht wiederholt. Doch die Daten sind da und damit auch die Gefahr von unzureichendem Schutz und Missbrauch. Deshalb ist es wichtig darüber zu informieren und die nötige Sensibilität bei allen herzustellen: den Betreibern der Datenbanken und ihren Kunden.<br/>
        Lange Rede, kurzer Sinn: Seit heute gibt es <a href="http://datenleck.net">datenleck.net</a>. Dieses Informationsportal rund um die Datenpannen soll dafür sorgen, dass diese nicht so schnell in Vergessenheit geraten. Hier werden sie gesammelt, dokumentiert und neuere Entwicklungen verfolgt ... und ich bin einer der Autoren :)<br/>
        Der <a href="http://datenleck.net/?cmd=rss">Feed</a> der Seite informiert euch bequem über jedes neue Datenleck. Zum Schluß habe ich noch einen Videotipp: Einige Aufzeichnungen vom 25C3 stehen schon zum Download bereit. So auch der Vortrag über die Datenpannen von Patrick Breyer und Constanze Kurz. Der ist sehr interessant und trotz des Themas auch ziemlich lustig.
</p>
<ul class="normal text">
        <li>25C3 - Datenpannen: <a href="http://mirror.core.im/video/25c3/video_h264_720x576/25c3-2814-de-datenpannen.mp4">Download</a> (MPEG4, 53min)</li>
        <li>25C3 - Datenpannen: <a href="http://torrents.thepiratebay.org/4603784/25c3_Datenpannen.4603784.TPB.torrent">Torrent</a> (WMV, 53min)</li>
        <li>Alle Datenlecks: <a href="http://datenleck.net">datenleck.net</a></li>
</ul>
<p class="small text" style="text-align: right; clear: both;">
	gepostet am 17.Januar 2009
</p>

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</item>

<item>
<link>http://koloradokaefer.de/besen.php?node=20090108-00-article.php</link>
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<pubDate>Thu, 08 Jan 2009 19:00:00 +0100</pubDate>
<category>Dresden</category>
<category>Natur und Umwelt</category>
<author>webmaster@koloradokaefer.de (Koloradokäfer)</author>
<title>Blaue Tonnen? Weg!</title>
<description>
<![CDATA[<p class="normal text">
        Vor einem dreiviertel Jahr hatten mehrere Privatunternehmen in Dresden <a href="http://koloradokaefer.de/besen.php?node=20080619-00-article.php">blaue Tonnen verteilt</a>, um bei den Haushalten Altpapier zu sammeln. Damit war der Stadt eine entscheidende Einnahmequelle im Abfallsektor fast verloren gegangen. Mittlerweile sind die Altstoffpreise <a href="http://www.welt.de/wirtschaft/article2720239/Haendler-bleiben-auf-ihrem-Schrott-sitzen.html">stark gesunken</a>:
</p>        
<p style="font-style: italic;">
        Der Durchschnittspreis für so genannte gemischte Ballen ist laut dem Branchendienst Euwid von einst rund 100 Euro auf nur noch fünf bis 15 Euro je Tonne gefallen. Die ersten Händler haben den Abgabepreis sogar auf Null gesetzt.
</p>    
<p class="normal text">
        Die Ursache liegt in der Wirtschaftskrise. Die altpapierverarbeitenden Unternehmen insbesondere Papierfabriken in Ostasien haben auf Grund der geringen Nachfrage die Produktion gedrosselt. Damit finden die Altpapierhändler kaum noch Abnehmer. Aus vermutlich genau diesem Grund sind die blauen Tonnen wieder verschwunden. Davon hat die Stadt aber nun auch nichts mehr.<br/>
        Weiß jemand ob die Tonnen noch in manchen Stadtgebieten stehen? Ich habe zumindest in letzter Zeit keine mehr gesehen.
</p>
<p class="small text" style="text-align: right; clear: both;">
	gepostet am 08.Januar 2009
</p>

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</item>

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<link>http://koloradokaefer.de/archive.php?node=20090106-00-info.php</link>
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<pubDate>Tue, 06 Jan 2009 20:00:00 +0100</pubDate>
<category>Gelinkt</category>
<category>Verkehr</category>
<category>Dresden</category>
<author>webmaster@koloradokaefer.de (Koloradokäfer)</author>
<title>Vom Albertplatz den Autobahnzubringer nach Norden...</title>
<description>
<![CDATA[<p class="normal text">
        Verkehr in Dresden ist ja schon immer eine heiß diskutierte Sache. Vorallem zwischen Stadtadtverwaltung und Land Sachsen. Der neueste Geniestreich gelang dem Freistaat mit dem Bauvorhaben Königsbrücker Straße, an dem ja nun auch schon ein gefühltes halbes Jahrhundert herumdiskutiert wird:<br/>
        <a href="http://www.renephoenix.de/index.php?bid=1951">Renephoenix.de:</a> „Zum Ausbau der Königsbrücker Straße”<br/>
        <a href="http://umgebungsgedanken.momocat.de/2009/01/05/land-sachsen-knebelt-stadt-dresden-beim-strassenbau/">Umgebungsgedanken:</a> „Land Sachsen knebelt Stadt Dresden beim Strassenbau”</a><br/>
        <a href="http://www.neustadtgruene.de/neustadtgruene-themen/verkehr/#c811">Neustadtgruene.de:</a> Hier gibt es die von der Stadt bevorzugten Pläne zu sehen.
</p>
]]>
</description>
</item>

<item>
<link>http://koloradokaefer.de/besen.php?node=20090103-00-article.php</link>
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<pubDate>Sat, 03 Jan 2009 11:00:00 +0100</pubDate>
<category>Sicherheit</category>
<category>Politik</category>
<category>Extremismus</category>
<category>Piraterie</category>
<category>Ausland</category>
<author>webmaster@koloradokaefer.de (Koloradokäfer)</author>
<title>Piraten: Antwort einer Gesellschaft ohne Rechtsstaat</title>
<description>
<![CDATA[<p class="normal text">
        <a href="http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Datei:Weltweite_Piraterie.png&filetimestamp=20071209102040"><img src="http://koloradokaefer.de/images/2009/20090103-piraterie.png" alt="Karte: Piratengewässer" style="float: right; margin: 0px 0px 10px 10px; max-width: 50%;"/></a>Bei <a href="http://mindplug.org/blog/piraten/">Core Dump</a> wurde ich auf einen lesenswerten <a href="http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/005403.html">Artikel aufmerksam</a>, der die Hintergründe der Piraterie vor der somalischen Küste näher beleuchtet.<br/>
        Der Grund allen Übels liegt im Zerfall des somalischen Staates. Seit Anfang der neunziger Jahre existiert dieser faktisch nicht mehr. Die einzelnen Gebiete werden von Rebellen und Clans mit mafiösen Strukturen beherrscht und die von den Kolonialmächten Großbritannien und Italien festgelegten Grenzen entsprechen nicht denen der Völker. So leben viele Somalis in Nordkenia, Ostäthiopien, Djibuti und Eritrea, was immerwieder zu Unruhen oder Bürgerkrieg führt.<br/>
        Wie Torsten Geise vom Institut für Friedensforschung und Sicherheitspolitik an der Universität Hamburg <a href="http://www.ifsh.de/pdf/aktuelles/stellungnahme_geise.pdf">berichtet</a> wird diese Situation von anderen Ländern schamlos ausgenutzt. Da in Somalia keine Küstenwache mehr existiert wird der Indische Ozean in diesem Bereich von ausländischen Trawlern überfischt und europäische Firmen verkippen dort preisgünstig ihren Giftmüll im Meer.<br/>
        Damit wird dem lokalen Handel jegliche Grundlage entzogen. Die somalischen Fischer sind nicht mehr in der Lage mit ihren kleinen Kuttern ausreichende Fänge einzubringen. Da der Staat ‒ oder das was davon noch übrig ist ‒ nicht die Fähigkeit besitzt einzugreifen haben die Fischer begonnen sich selbst zu wehren: Sie griffen fremde Schleppnetzfischer an und enterten ihre Boote. Das Geschäft mit den Lösegeldern erwies sich schnell als gute Geldquelle weshalb auch auf leichtere Ziele ausgewichen wurde, zum Beispiel Luxusyachten.<br/>
        Mittlerweile scheint sich daraus ein gut funktionierendes Netzwerk gebildet zu haben. In einem <a href="http://www.dradio.de/dlf/sendungen/interview_dlf/879623/">Interview</a> (<a href="http://ondemand-mp3.dradio.de/file/dradio/2008/11/21/dlf_20081121_1244_8769ea2c.mp3">mp3</a>) mit dem Deutschlandfunk erklärt Johannes Dietrich von der Frankfurter Rundschau:
</p>
<p style="font-style: italic;">
        Es gibt einzelne Geschäftsleute, die sitzen in Dubai und so weiter oder sogar bei den Agenturen in London oder Tokyo, die denen [den Piraten] wahrscheinlich Tipps geben. Sonst hätten die nicht gewusst zum Beispiel, dass dieser ukrainische Frachter da vorbeikommt, der Panzer geladen hat.
</p>
<p class="normal text">
        Betrachtet man diesen Hintergrund, dann erscheint ein alleiniger Marineeinsatz vor der somalischen Küste, an dem sich übrigens auch Staaten wie Iran, Indonesien und Malaysia beteiligen, nicht gerade vielversprechend. Im Gegenteil: Im Schatten der Kriegsschiffe können die ausländischen Fangflotten und Giftmüllverkipper ihrer Tätigkeit wahrscheinlich noch besser nachgehen. Mitte 2008 <a href="http://www.crisisgroup.org/home/index.cfm?id=5412">schrieb</a> die International Herald Tribune zu einem bevorstehenden Militäreinsatz gegen die Piraten:        
</p>
<p style="font-style: italic;">
        Das ist als ob man beobachtet, wie Flammen aus dem Haus des Nachbarn emporsteigen und dann die Feuerwehr ruft, damit die einem hilft sein Auto zu waschen.
</p>
<p class="small text" style="text-align: right; clear: both;">
	gepostet am 03.Januar 2009
</p>

<p class="normal text">Dieser Beitrag kann <a href="http://koloradokaefer.de/besen.php?node=20090103-00-article.php#Dein_Kommentar">kommentiert</a> werden.</p>]]>
</description>
</item>

<item>
<link>http://koloradokaefer.de/archive.php?node=20081228-00-info.php</link>
<guid>http://koloradokaefer.de/archive.php?node=20081228-00-info.php</guid>
<pubDate>Sun, 28 Dec 2008 08:30:00 +0100</pubDate>
<category>Gelinkt</category>
<category>Chaos Computer Club</category>
<author>webmaster@koloradokaefer.de (Koloradokäfer)</author>
<title>Fülle zum Kongress</title>
<description>
<![CDATA[<p class="normal text">
        Wegen <a href="http://events.ccc.de/2008/12/27/no-space-left-on-device/">Überfüllung</a> <a href="http://events.ccc.de/2008/12/27/an-update-on-the-ticket-situation/">geschlossen</a>: „Tickets have been sold out, as of December 27th, 7:14 pm.” ‒ Damit stand heute früh in letzter Minute fest: Der Zug fährt ohne mich nach Berlin. Schade eigentlich.
</p>
]]>
</description>
</item>

<item>
<link>http://koloradokaefer.de/archive.php?node=20081221-01-info.php</link>
<guid>http://koloradokaefer.de/archive.php?node=20081221-01-info.php</guid>
<pubDate>Sun, 21 Dec 2008 20:30:00 +0100</pubDate>
<category>Gelinkt</category>
<category>Chaos Computer Club</category>
<author>webmaster@koloradokaefer.de (Koloradokäfer)</author>
<title>Stille vorm Kongress</title>
<description>
<![CDATA[<p class="normal text">
        Zugegeben: Letzte Woche war es leise hier. Wenn es aber nichts mit Substanz zu schreiben gibt, dann sollte ich es auch lassen. Nächste Woche bleibt es wahrscheinlich auch leise. Da ich wohl selbst nicht darüber bloggen werde möchte ich hier aber einen Link zu <a href="http://www.uninformation.org/">uninformation.org</a> streuen. Dort wird nämlich nächste Woche (27.12. bis 30.12.) von <a href="http://events.ccc.de/congress/2008/">DEM</a> Kongress schlechthin gebloggt. Für Interessenten der Hackerkultur gibt es hier übrigens die alten Vorträge auf Video: <a href="http://chaosradio.ccc.de/24c3_m4v.html">24C3 (2007)</a>, <a href="http://chaosradio.ccc.de/23c3_m4v.html">23C3 (2006)</a>, <a href="http://chaosradio.ccc.de/22c3_m4v.html">22C3 (2005)</a> ‒ Frohes Fest!
</p>
]]>
</description>
</item>

<item>
<link>http://koloradokaefer.de/archive.php?node=20081221-00-info.php</link>
<guid>http://koloradokaefer.de/archive.php?node=20081221-00-info.php</guid>
<pubDate>Sun, 21 Dec 2008 20:30:00 +0100</pubDate>
<category>Sinnfrei</category>
<author>webmaster@koloradokaefer.de (Koloradokäfer)</author>
<title>Qimonda - Insolvent, gerettet, pleite!</title>
<description>
<![CDATA[<p class="normal text">
        Letzte Woche <em>fast</em> so passiert: Ein Fernsehteam am Werkseingang spricht einen an, der herauskommt: „Hallo! Was sagen Sie zur aktuellen Situation bei Qimonda?” ‒ „Ich arbeite nicht bei Qimonda.” ‒ „Erschreckend! Die meisten Betroffenen haben sich bereits mit ihrer Situation abgefunden. Damit zurück ins Studio nach Leipzig.”
</p>
]]>
</description>
</item>

<item>
<link>http://koloradokaefer.de/archive.php?node=20081207-01-info.php</link>
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<pubDate>Sun, 07 Dec 2008 20:45:00 +0100</pubDate>
<category>Gelinkt</category>
<category>TV</category>
<category>Natur und Umwelt</category>
<author>webmaster@koloradokaefer.de (Koloradokäfer)</author>
<title>Retter Finanzkrise!</title>
<description>
<![CDATA[<p class="normal text">
        Hübscher NDR-Extra3-Podcast: Johannes Schlüter erklärt uns unter Wasser unter anderem warum Horst Seehofer nur bis 2029 bayerischer Ministerpräsident bleibt (<a href="http://195.185.185.75/ndr/mp3/podcast/extra3_videopodcast/20081204_ndrfernsehen_extra3.mp4">Video als mp4</a>). Im übrigen findet auf dem NDR gerade die lange Extra3-Nacht statt (<a href="http://lsd.newmedia.tiscali-business.com/bb/redirect.lsc?content=live&media=ms&stream=ndr$live$ndrloop12.wmv">Livestream als wmv</a>).
</p>
]]>
</description>
</item>

<item>
<link>http://koloradokaefer.de/besen.php?node=20081207-00-article.php</link>
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<pubDate>Sun, 07 Dec 2008 01:00:00 +0100</pubDate>
<category>Netzpolitik</category>
<category>Sicherheit</category>
<category>Datenschutz</category>
<category>Überwachung</category>
<category>TU Dresden</category>
<category>Ausland</category>
<category>EU</category>
<author>webmaster@koloradokaefer.de (Koloradokäfer)</author>
<title>Unsinn von Sperrverfügungen gegen ISPs</title>
<description>
<![CDATA[<p class="normal text">
        „Internetsperrungen” dürfte wohl neben „Vorratsdatenspeicherung” und „Online-Durchsuchung” einer der Kandidaten für das Wort des Jahres der Netz-Gemeinde sein, falls dieses denn überhaupt gekührt wird.<br/>
        Das Wort fiel dieses Jahr schon im Zusammenhang mit den Rechteverwertern der Musikindustrie. Stichwort ist hier das EU-Telekompaket, zudem es <a href="http://netzpolitik.org/2008/pm-zur-ersten-lesung-zum-telekom-paket/">einige</a> <a href="http://netzpolitik.org/2008/internetsperrungen-telekom-paket-und-das-urheberrecht/">hoch</a> <a href="http://netzpolitik.org/2008/telekom-paket-offener-brief-an-michael-glos/">informative</a> <a href="http://netzpolitik.org/2008/telekom-paket-geht-in-die-zweite-runde/">Beiträge</a> bei Netzpolitik.org gibt. Nun spricht auch unsere Bundesfamilienministerin von „Internetsperrungen” weil sie zurecht <a href="http://www.sueddeutsche.de/computer/477/450199/text/">gegen Kinderpornografie</a> im Netz vorgehen will. Das es sich dabei allerdings um reinen Aktionismus handelt, der letztlich nur Auswirkungen auf die Freiheit und den Datendurchsatz des Internets haben kann, anstatt Kriminalität zu bekämpfen zeigt <a href="http://www.kjm-online.de/public/kjm/bogus.php?download_id=498">ein Gutachten</a> (PDF), das der Lehrstuhl für Datenschutz und Datensicherheit der TU Dresden im Auftrag der Kommission für Jugendmedienschutz (KJM) durchgeführt hat.<br/>
        Das Gutachten weißt vorallem darauf hin, dass Kriminelle die Sperren leicht umgehen können, wohingegen die Nebenwirkungen möglicherweise auch für den Otto-Normalsurfer zu spüren sein könnten. In so manchem <a href="http://mindplug.org/blog/zensurbestrebungen/">Blog</a> wird auch bereits darauf hingewiesen, dass die Zensurbestrebungen dann möglicherweise bald nicht mehr nur schwerkriminelle Inhalte erfassen könnten.<br/><br/>
        Welche Möglichkeiten gäbe es denn überhaupt bestimmte Bereiche des Internets zu sperren? Das Gutachten unterscheidet zwischen
</p>
<p style="font-style: italic;">
        - totaler Kommunikationssperre: Sämtliche Kommunikation wird unterbunden.<br/>
        - Dienst-bezogener Sperre: Sämtliche Kommunikation, die dem Dienst WWW zugeordnet werden kann, wird unterbunden.<br/>
        - Site-bezogener Sperre: Sämtliche Kommunikation, die einer bestimmten Web-Site (IP-Adresse oder auch DNS-Name) zugeordnet werden kann, wird unterbunden.<br/>
        - URL-bezogener Sperre: Sämtliche Kommunikation, die einer bestimmten URL zugeordnet werden kann, wird unterbunden.<br/>
        - Dokument-bezogener Sperre: Der Abruf eines bestimmten Dokuments (zum Beispiel einer konkreten Web-Seite) wird unterbunden.
</p>
<p class="normal text">
        Eine andere Möglichkeit sind Filter, mit denen zum Beispiel Web-Seiten oder E-Mails nach unerlaubten Wörtern durchsucht werden. Diese Sperrmöglichkeiten können (müssen) auf unterschiedlichen <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/OSI-Modell">Netzwerkschichten</a> angewendet werden. So kann man zum Beispiel auf der untersten Schicht, die einfach nur die Bits hin und her schiebt (Bitübertragungsschicht) nicht erkennen, welche Internetseite der Nutzer gerade ansieht. Die Zieladresse (<abbr title="Internet Protocol">IP</abbr>-Adresse) ist nur auf der Internet-Protokoll-Schicht (Vermittlungsschicht) erkennbar. Über die verschiedenen Schichten verteilt sind aber letztlich Sperrungen nach Adressinformationen, Zeitinformationen, Charakteristik der Datenübertragung und verwendeten Diensten möglich. Warum die in der Praxis eingesetzten Sperrverfahren aber nicht zum Erfolg führen erklärt das Gutachten an einigen Maßnahmen, die die Bezirksregierung Düsseldorf 2002 <a href="http://www.golem.de/0203/19013.html">ergriff</a> um gegen rechtsextremistische Inhalte vorzugehen.<br/>
        <em>Sperrung einer Domain auf allen <abbr title="Domain Name System">DNS</abbr>-Servern eines Landes:</em> DNS-Server sorgen dafür, dass ein Nutzer, der <tt>www.google.de</tt> in die Adressleiste seines Browsers eingibt auf <tt>209.85.129.104</tt> umgeleitet wird. Letzteres ist die eigentliche IP-Adresse der Internetseite, ersteres nur eine Art Pseudonym (Domain), die sich eben besser merken lässt. Nun kann man einen unerwünschten Eintrag einfach von einem DNS-Server verschwinden lassen, so dass dieser nicht mehr umgeleitet wird. Bringt aber nix, denn: Der Benutzer kann dann einfach auf einen ausländischen DNS-Server zurückgreifen, auf dem die Adresse nicht gesperrt ist. In der Regel besorgt das das Betriebssystem sogar automatisch. Außerdem könnte der Benutzer sich die IP-Adresse merken und so ganz auf den DNS-Eintrag verzichten. Und zu guter Letzt steht es dem Inhalte-Anbieter frei auf eine andere Domain umzuziehen oder seine Daten auf anderen Domains zu spiegeln, die dann in reger Häufigkeit ebenfalls aus den Domain-Name-Tabellen gelöscht werden müssten. In diesem Sinne: Viel Spaß!<br/>
        <em>Zweite Variante ‒ Zwangs-Proxy:</em> Ein Proxy-Server ist ein Rechner über den der Internetverkehr eines Endnutzers umgeleitet wird. Jeder <abbr title="Internet Service Provider">ISP</abbr> könnte seinen kompletten Verkehr über einen oder mehrere solche Proxys umleiten. Dort könnten die Daten dann gefiltert werden. Pech nur, dass man Kommunikation auch verschlüsseln kann und damit das ganze Filtern seine Wirkung verliert. Nutzt man zusätzlich noch einen Anonymisierungsdienst ist noch nicht einmal mehr die Zieladresse erkennbar. Außerdem kann natürlich auch hier wieder der Inhalte-Anbierter aktiv werden. Gegen Adressfilterung verlagert er seine Inhalte eben auf eine andere Domain. Naive Inhaltsfilter sind auch leicht zu umgehen: Sie erkennen ein Bild nicht mehr wieder, wenn man die Farbe eines Pixels oder die Größe des Bildes ändert.<br/>
        <em>Dritte Variante ‒ Ausschluss von IP-Adressen durch Sperrung im Router:</em> Mit dieser Variante werden alle Dienste dieser IP-Adresse gesperrt, also zum Beispiel nicht nur eine Internetseite, sondern auch E-Mail, Chat oder (Internet)-Telefon. Außerdem kommt es vor, dass sich mehrere Inhalte-Anbieter eine IP-Adresse teilen. Das liegt an der begrenzten Anzahl IP-Adressen im IPv4-Protokoll und deren Vergabe. Damit wäre die Sperrung eindeutig übers Ziel hinaus geschossen, was auch juristische Konsequenzen für den ISP haben könnte, der die Sperrung durchführt. Außerdem ist natürlich auch diese Variante nutzlos, wenn der Inhalte-Anbieter die IP-Adresse wechselt.<br/>
        Zu guter letzt das Parade-Beispiel: Chinas <em>Great Firewall:</em> Dort erfolgt die Sperrung eines Nutzers aufgrund einer gleichzeitig stattfindenden Filterung.
</p>
<p style="font-style: italic;">
        Zunächst werden die Datenpakete durch die chinesischen Access-Provider ungehindert weitergeleitet, wobei jedoch Kopien an ein Intrusion Detection System (IDS [...]) geleitet werden. Das IDS analysiert den Datenstrom auf zu sperrende Inhalte. Wird ein zu sperrender Inhalt festgestellt, so werden die Router instruiert, TCP-Reset (RST)-Pakete an die beiden Endpunkte der Kommunikation zu senden [...]. Dies führt dazu, dass die beteiligten Geräte (typischerweise Rechner des Endnutzer und Web-Server) die Verbindung als beendet ansehen. Gleichzeitig merkt sich das IDS für eine gewisse Zeit
die IP-Adressen (der konkrete Zeitraum variiert je nach beteiligtem Access-Provider und beträgt maximal eine Stunde) der an der geblockten Verbindung beteiligten Endpunkte. Auf diese Weise kann das IDS zukünftige Verbindungen sofort sperren, ohne eine Inhaltsanalyse durchführen zu müssen.
</p>
<p class="normal text">
        Diese Variante ist zwar resourcenschonend, aber leicht zu umgehen, wenn die Endpunkte einfach die Reset-Pakete ignorieren oder eine verschlüsselte anonymisierte Verbindung genutzt wird. Interessant ist aber, wie man einer einfachen verschlüsselten Kommunikation ohne zusätzliche Verschleierungstechniken trotzdem auf die Schliche kommen kann:
</p>
<p style="font-style: italic;">
        Hintergrund ist, dass der Abruf einer gegebenen Web-Seite zusammen mit den eingebetteten Objekten (Bilder, Skripte etc.) zu einem charakteristischen Datenstrom führt (Menge der übertragenen Daten, Anzahl der Anfragen etc.). Dieser „Fingerabdruck“ kann dann mit Referenzwerten aus einer Datenbank verglichen werden. Die Referenzwerte
lassen sich durch den Sperrer leicht ermitteln, indem er selbst die entsprechende Web-Seite abruft und den zugehörigen „Fingerabdruck“ aufzeichnet.
</p>
<p class="normal text">
        Als Probleme erkennt das Gutachten vorallem das aktuell halten der Sperrkriterien und die Beeinträchtigungen des erlaubten Datenverkehrs durch den Entscheidungsprozess und die Klassifikation der übertragenen Daten. Der Bericht kommt zu dem Schluss, dass es zu jeder Sperrmaßnahme auch Umgehungsmaßnahmen gibt, deren Aufwand oftmals deutlich unter dem Aufwand für die Sperrmaßnahmen liegt.
</p>
<p style="font-style: italic;">
        Das Vorhandensein von Umgehungsmaßnahmen lässt sich mit den Grundgedanken der Architektur des Internet erklären – eines der Ziele des Designs der Internetarchitektur war es, ein möglichst ausfallsicheres Netz zu bauen. Da lokale Sperrmaßnahmen wie Ausfälle von Netzteilen wirken, umgeht das Internet diese „Ausfälle“. (alle Zitate aus: „Sperrverfügungen gegen Access-Provider - Technisches Gutachten” <a href="http://www.kjm-online.de/public/kjm/bogus.php?download_id=498">PDF</a>)
</p>
<p class="small text" style="text-align: right; clear: both;">
	gepostet am 07.Dezember 2008
</p>

<p class="normal text">Dieser Beitrag kann <a href="http://koloradokaefer.de/besen.php?node=20081207-00-article.php#Dein_Kommentar">kommentiert</a> werden.</p>]]>
</description>
</item>

<item>
<link>http://koloradokaefer.de/besen.php?node=20081204-00-article.php</link>
<guid>http://koloradokaefer.de/besen.php?node=20081204-00-article.php</guid>
<pubDate>Thu, 04 Dec 2008 17:00:00 +0100</pubDate>
<category>Mifare</category>
<category>Sicherheit</category>
<category>Datenschutz</category>
<category>Hörempfehlung</category>
<category>Video</category>
<category>Leseempfehlung</category>
<category>Chaos Computer Club</category>
<author>webmaster@koloradokaefer.de (Koloradokäfer)</author>
<title>Was das Mikron-Fahrgeld-System so interessant macht</title>
<description>
<![CDATA[<p class="normal text">
        <a href="http://koloradokaefer.de/images/2008/20081204-mifare.png"><img src="http://koloradokaefer.de/images/2008/20081204-mifare.png" alt="Emeal" style="margin: 0px 10px 10px 0px; max-width: 30%; float: left;"/></a>Vor einiger Zeit erschien beim Trio <a href="http://www1.inf.tu-dresden.de/~s8186045/flatpress/?x=entry:entry081014-010044;">ein Beitrag</a> über die in den Dresdener Mensen verwendete Bezahlkarte Emeal. In meiner Seminararbeit habe ich mich dem darin enthaltenen Mifare-Classic-Chip gewidmet.<br/>
        Mifare steht für „Mikron Fare System” und ist ein Funkchip, der wie der Name schon sagt, hauptsächlich in Fahrkarten eingesetzt wird. Insgesamt sind etwa eine Milliarde Mifare-Ultralight- und Classic-Karten verkauft worden. Die Billig-Variante Mifare-Ultralight kommt ohne jede Sicherheitsfunktion. Sie speichert Daten im Klartext und wird deshalb vorallem für Einmal-Tickets eingesetzt. Sie war 2006 auch in den WM-Tickets integriert. Für Abo- und Dauerkarten wird in der Regel der Classic-Chip verwendet, da er Verschlüsselung unterstützt und sich vor einem Lesegerät authentisieren kann. Das bedeutet, dass das Lesegerät erfährt, mit welcher Karte es gerade tatsächlich kommuniziert und soll eigentlich vor Missbrauch schützen. Dieser Chip wird auch in vielen Studentenausweisen, Zutrittskarten und eben auch Bezahlkarten eingesetzt.<br/>
        Die Verschlüsselung von Mifare-Classic basiert auf einer vom Hersteller geheimgehaltenen Chiffre. Wie sich herausstellte war die Geheimhaltung auch von fundamentaler Bedeutung für die Sicherheit des gesamten Systems. Damit verstießen die Konstrukteure gegen eine bereits seit über hundert Jahren etablierte Grundregel der Kryptografie: Da die Geheimhaltung einer Chiffre auf Dauer nicht zu gewährleisten ist, muss die Sicherheit des Systems auf andere Weise hergestellt werden. Das geschieht in der Regel durch einen geheimen Schlüssel, welcher sich viel besser verbergen lässt und bei Bekanntwerden leicht durch einen anderen ersetzt werden kann.<br/>
        Der Verstoß der Konstruktion dieser Chiffre gegen Kerckhoffs' Prinzip ‒ so heißt diese goldene Regel der Kryptografie ‒ macht Mifare-Classic natürlich besonders interessant für eine Sicherheitsanalyse. Und genau das ist es, was im vergangenen Jahr passierte: Mehrere Wissenschaftler haben die Chiffre eingehend untersucht und wie zu erwarten war vollständig gebrochen. In meiner Seminararbeit schaffe ich einen Überblick über die Analysearbeit der Forscher, vorallem denen aus dem Umfeld des Chaos Computer Club und der Radboud-Universität in den Niederlanden. In diesem Zusammenhang auch ein Dankeschön an Karsten Nohl (University of Virginia), der mich ein wenig unterstützt hat.<br/>
        Karsten Nohl hatte bereits letzten Dezember zusammen mit Henryk Plötz aus Berlin die ersten Forschungsergebnisse beim Chaos Communication Congress (24C3) vorgestellt. Ein Video davon gibt es auf <a href="http://chaosradio.ccc.de/24c3_m4v_2378.html">chaosradio.ccc.de</a>. Nachdem Henryk im Sommer seine <a href="http://sar.informatik.hu-berlin.de/research/publications/SAR-PR-2008-21/SAR-PR-2008-21_.pdf">Diplomarbeit</a> zum Thema veröffentlicht hatte, gab es dann auch noch ein interessantes <a href="http://chaosradio.ccc.de/cre098.html">Chaosradio Express</a> zum „Mifare-Hack.” Und auch dieses Jahr ist Karsten wieder auf dem Kongress und spricht über seine Forschungsarbeit: „<a href="http://events.ccc.de/congress/2008/Fahrplan/events/2896.en.html">Chip Reverse Engineering</a>”<br/>
        Wie <a href="http://www.tobiaskoelligan.de/security/tools-zum-mifare-cracken/">hier</a> und <a href="http://blog.chaosradio.ccc.de/index.php/2008/09/16/cre098-der-mifare-hack/#comment-2635">hier</a> zu lesen, gibt es mittlerweile auch Software-Tools, die einen Chip innerhalb weniger Sekunden knacken. Ich gebe einen Überblick, was das bedeutet und welche Angriffe zur Zeit möglich sind.<br/><br/>
        Die Seminararbeit gibt es natürlich unter <a href="http://koloradokaefer.de/studdownl.php#Hauptstudium">Studium - Downloads</a> herunterzuladen.        
</p>
<ul class="normal text">
        <li><a href="http://koloradokaefer.de/downloads.php?url=td-mifare1.pdf">Seminararbeit</a> (PDF) direkt herunterladen</li>
        <li><a href="http://koloradokaefer.de/downloads.php?url=td-mifare2.pdf">Seminarvortrag</a> (PDF) direkt herunterladen</li>
</ul>
<p class="small text" style="text-align: right; clear: both;">
	gepostet am 04.Dezember 2008
</p>

<p class="normal text">Dieser Beitrag kann <a href="http://koloradokaefer.de/besen.php?node=20081204-00-article.php#Dein_Kommentar">kommentiert</a> werden.</p>]]>
</description>
</item>

<item>
<link>http://koloradokaefer.de/besen.php?node=20081130-00-article.php</link>
<guid>http://koloradokaefer.de/besen.php?node=20081130-00-article.php</guid>
<pubDate>Sun, 30 Nov 2008 19:00:00 +0100</pubDate>
<category>Software</category>
<category>LaTeX</category>
<category>HowTo</category>
<category>Frei und offen</category>
<author>webmaster@koloradokaefer.de (Koloradokäfer)</author>
<title>Software: KeyJnote - Präsentationen im Portable-Document-Format</title>
<description>
<![CDATA[<p class="normal text">
	<a href="http://koloradokaefer.de/images/2008/20081130-praesentation1.png"><img src="http://koloradokaefer.de/images/2008/20081130-praesentation1.png" alt="Monitore" style="margin: 0px 10px 10px 0px; float: left; max-width: 30%;"/></a>Wie macht man einen vernünftigen wissenschaftlichen Vortrag? Vor dieser Frage stand ich neulich. Entsprechende Dokumente fasse ich schon lange in LaTeX ab und verbreite sie dann im Portable-Document- oder Postscript-Format. Die Vorteile von LaTeX kann man natürlich auch für Präsentationen nutzen. Dafür gibt es das LaTeX-Beamer-Paket. Wie man eine Präsentation mit Notizen erstellt und diese als PDF präsentiert will ich kurz erklären.<br/><br/>
	<strong>Warum pdflatex statt <abbr title="Open Document Presentation">ODP</abbr> oder <abbr title="MS-Powerpoint-Dokumentenfomat">PPT</abbr>?</strong>
</p>
<ul class="normal text">
        <li>automatischer Textsatz / Layoutgestaltung</li>
        <li>einfaches Einbinden von Formeln</li>
        <li>Aufzählungen, Nummerierungen, Seitenzahlen - alles kein Problem</li>
        <li>automatische Gliederung</li>
        <li>LaTeX-Beamer bietet außer dem ansprechenden Layout auch eine Navigationsleiste auf jeder Folie</li>
</ul>
<p class="normal text">
        <strong>PDF-Folien erstellen:</strong><br/>
        Für Präsentationen muss das Paket „Beamer” (<a href="http://tug.ctan.org/tex-archive/macros/latex/contrib/beamer/doc/beameruserguide.pdf">Dokumentation</a>) in das Dokument eingebunden werden. Ein minimaler LaTeX-Quellcode sieht etwa so aus:
</p>
<p style="font-family: monospace;">
        <span style="color: #009;">\documentclass{beamer}</span>                  <span style="color: #666;">% Präsentation</span><br/>
        <br/>
        <span style="color: #009;">\usepackage</span>[utf8]{inputenc}             <span style="color: #666;">% Unicode Zeichensatz</span><br/>
        <span style="color: #009;">\usepackage</span>[ngerman]{babel}             <span style="color: #666;">% deutsche Rechtschreibung</span><br/>
        <br/>
        <span style="color: #009;">\mode</span><presentation>{                    <span style="color: #666;">% Layout-Thema</span><br/>
            <span style="color: #009;">\usetheme</span>{Warsaw}<br/>
            <span style="color: #009;">\setbeamercovered</span>{transparent}<br/>
        }<br/>
        <br/>
        <span style="color: #009;">\begin</span>{document}<br/>
            <span style="color: #009;">\begin</span>{frame}                       <span style="color: #666;">% erste Folie</span><br/>
                Herzlich Willkommen!<br/>
            <span style="color: #009;">\end</span>{frame}<br/>
        <span style="color: #009;">\end</span>{document}
</p>
<p class="normal text">	
	<a href="http://koloradokaefer.de/images/2008/20081130-praesentation2.png"><img src="http://koloradokaefer.de/images/2008/20081130-praesentation2.png" alt="LaTeX-Beamer" style="margin: 0px 10px 10px 0px; float: left; max-width: 30%;"/></a><strong>Notizen hinzufügen:</strong><br/>
        Die Idee ist es nun zu jeder Folie eine extra Folie hinzuzufügen, die Notizen für den Vortragenden enthält. Dazu wird jede Folie doppelt so breit oder doppelt so hoch gemacht. Im Folgenden gehe ich davon aus dass der Beamer als erweiterter Bildschirm „rechts neben dem primären Bildschirm steht.” Der Quellcode wird durch die roten Befehle erweitert:
</p>
<p style="font-family: monospace;">
        <span style="color: #009;">\documentclass{beamer}</span>                  <span style="color: #666;">% Präsentation</span><br/>
        <br/>
        <span style="color: #009;">\usepackage</span>[utf8]{inputenc}             <span style="color: #666;">% Unicode Zeichensatz</span><br/>
        <span style="color: #009;">\usepackage</span>[ngerman]{babel}             <span style="color: #666;">% deutsche Rechtschreibung</span><br/>
        <span style="color: #900;">\usepackage{pgfpages}</span>                   <span style="color: #666;">% doppelte Breite fuer Notizen</span><br/>
        <br/>
        <span style="color: #900;">\setbeameroption{show notes on second screen=left}</span><br/>
        <span style="color: #009;">\mode</span><presentation>{                    <span style="color: #666;">% Layout-Thema</span><br/>
            <span style="color: #009;">\usetheme</span>{Warsaw}<br/>
            <span style="color: #009;">\setbeamercovered</span>{transparent}<br/>
        }<br/>
        <br/>
        <span style="color: #009;">\begin</span>{document}<br/>
            <span style="color: #009;">\begin</span>{frame}                       <span style="color: #666;">% erste Folie</span><br/>
                Herzlich Willkommen!<br/>
                <span style="color: #900;">\note{Anwesende begrüßen}</span><br/>
            <span style="color: #009;">\end</span>{frame}<br/>
        <span style="color: #009;">\end</span>{document}
</p>        
<p class="normal text">
	<a href="http://koloradokaefer.de/images/2008/20081130-praesentation3.png"><img src="http://koloradokaefer.de/images/2008/20081130-praesentation3.png" alt="LaTeX-Beamer" style="margin: 0px 10px 10px 0px; float: left; max-width: 30%;"/></a><strong>Mit KeyJnote präsentieren:</strong><br/>
	Die PDF-Datei kann nun mit KeyJnote präsentiert werden. KeyJnote übernimmt, im Gegensatz zu anderen Viewern, automatisch die Aufteilung von Folien und Notizen auf die beiden Monitore. Außerdem unterstützt es verschiedene weiche Folienüberblendungen und die Navigation über eine Vorschauseite, die alle Folien zeigt. Diese erreicht man durch drücken der <tt>Tab</tt>-Taste. Vorblättern erfolgt mit <tt>Bild ab</tt> oder <tt>Leertaste</tt>. Mit der Maus und der <tt>Enter</tt>-Taste kann man bestimmte Bereiche hervorheben. Alle Tastaturbefehle sind im <a href="http://wiki.ubuntuusers.de/KeyJnote">Ubuntuusers-Wiki</a> aufgelistet.<br/> 
	KeyJnote ist in Phyton geschrieben. Die Seiten des PDF werden mit Ghostscript in Pixelgrafiken gerendert, die dann mittels OpenGL angezeigt werden. Statt eines PDF kann man auch ein Verzeichnis mit JPEG- oder PNG-Grafiken anzeigen. Das Tool bietet zahlreiche Funktionalitäten, die über die Kommandozeile angesprochen werden können. So lässt sich zum Beispiel die Größe des Anzeigebereichs einstellen:
</p>
<p style="font-family: monospace;">
        <span style="color: #009;">keyjnote</span> -g 1600x600 example.pdf
</p>
<p class="normal text">
        Mit der Option <tt>-d <Sekunden></tt> kann man sich außerdem einen Statusbalken anzeigen lassen, mit der geplanten Präsentationszeit. Außerdem empfielt es sich die Option <tt>-c disk</tt> zu aktivieren. Damit wird die Präsentation auf Festplatte gecachet. Die Folien müssen so nicht bei jedem Umblättern neu gerendert werden. Man kann für eine Präsentation auch genaue Einstellungen vornehmen. Dazu muss man ein Phyton-Script mit dem Namen der Präsentation (hier example.pdf.info) anlegen. Darin lassen sich zum Beispiel die Folienübergänge festlegen.<br/>
        Bei ungünstigen Kombinationen von Anzeigegeräten kann es zu Grafikproblemen kommen. Möglicherweise hilft es dann den Viewer mit der Option <tt>-f</tt> zu starten und gleich zu Beginn des Flackerns mit der Taste <tt>F</tt> in den Vollbildmodus umzuschalten.<br/>
        Unter Linux empfiehlt es sich außer <tt>keyjnote</tt> das KDE-Package <tt>keyjnotegui</tt> zu installieren. Das bietet die Möglichkeit einen Teil der Optionen grafisch zu konfigurieren.
</p>
<p class="small text">
	Kategorie: Präsentation | Lizenz: Open Source | OS: Windows, Linux, Mac | Download: <a href="http://impressive.sourceforge.net/">sourceforge.net</a>
</p>
<p class="normal text">
        Der Download-Link scheint gerade nicht erreichbar zu sein. Unter Debian-Systemen kann KeyJnote über den Paketmanager installiert werden. 
</p>
<p class="small text" style="text-align: right; clear: both;">
	gepostet am 30.November 2008
</p>
<p class="normal title">Nachtrag:</p>
<p class="normal text">
        KeyJnote wurde wegen eines Namensstreits umbenannt und heißt nun Impressive. Der Downloadlink ist korrigiert. (Danke René!)
</p>
<p class="small text" style="text-align: right; clear: both;">
	gepostet am 16.Januar 2009
</p>

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<link>http://koloradokaefer.de/besen.php?node=20081127-00-article.php</link>
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<pubDate>Thu, 27 Nov 2008 22:00:00 +0100</pubDate>
<category>Sinnfrei</category>
<author>webmaster@koloradokaefer.de (Koloradokäfer)</author>
<title>Automobilindustriekrise</title>
<description>
<![CDATA[<p class="normal text">
        Wie eine aktuelle Studie ergab planen im nächsten Jahr nur knapp 3,5 Prozent der Studenten ein Auto zu kaufen. Bei den unter dreißig-jährigen Berufstätigen sind es sogar noch deutlich weniger.<br/>
        Das jedenfalls ergab eine nicht-repräsentative Umfrage, die ich letztes Wochenende mit zwei Komilitonen unter 32 Personen im Alter zwischen 20 und 30 Jahren durchgeführt habe. Wir bedanken uns übrigens bei denen, die mitgemacht haben.<br/>
        Dieses Ergebnis ist natürlich absoluter Unsinn! Das war aber auch nicht das Ziel der Befragung. Eigentlich ging es darum das Online-Kaufverhalten zu erforschen. Und in diesem Zusammenhang sind die Ergebnisse zwar ebenfalls nicht repräsentativ, aber doch ganz brauchbar. Einige bemerkenswerte Punkte entdeckt man dann aber schon. So gab nur etwa ein Viertel an ein Handy mit Internetzugang zu besitzen. Das ist schon erstaunlich, da meines Wissens die meisten Handys (von ganz einfachen Modellen mal abgesehen), die in den letzten Jahren auf dem Markt waren diese Funktion unterstützen. Geht man davon aus, dass fast alle ein Handy besitzen, dann scheinen die meisten diese Funktion einfach noch nicht entdeckt zu haben. ‒ Ich würde aber auch nicht auf die Idee kommen mit meinem Handy ins Internet zu gehen.<br/>
        <a href="http://koloradokaefer.de/images/2008/20081127-diagramm1.png"><img src="http://koloradokaefer.de/images/2008/20081127-diagramm1.png" alt="Diagramm zu Online-Einkäufen" style="margin: 10px 0px 10px 0px; width: 100%;"/></a><br/>
        Interessant scheint auch, dass die befragten Männer deutlich häufiger Online-Einkäufe durchführten als Frauen. Aber wahrscheinlich ist Schuhekaufen offline einfach schöner. Oder aber Männer scheuen den Kontakt in der Öffentlichkeit mehr, was wiederum daran liegt, dass bei Männern der Anteil der Informatiker höher ist, bei denen wiederum der Anteil der Allein-im-Keller-Wohner größer ist... Wahrscheinlich ist es aber doch ganz anders.<br/>
        <a href="http://koloradokaefer.de/images/2008/20081127-diagramm2.png"><img src="http://koloradokaefer.de/images/2008/20081127-diagramm2.png" alt="Diagramm zu Online-Einkäufen" style="margin: 10px 0px 10px 0px; width: 100%;"/></a><br/>
        Die Schuhe bezahlen die Frauen dann übrigens lieber mit Kreditkarte oder per Banküberweisung(?!), wohingegen die Herren der Schöpfung zwar bei Produkten im mittleren Preisbereich ebenfalls gern die gute alte Banküberweisung nutzen, aber einen deutlich höheren Anteil an PayPal-Nutzern aufweisen. In diesem Zusammenhang kann ich denen nur empfehlen mal die Geschäftsbedingungen besagter Firma durchzulesen und zu verstehen. Als total risikofreudig schätze ich die fünf Befragten ein, die sogar ein Auto per PayPal bezahlen würden.<br/>
        Die Möglichkeit von SMS-Bezahlungsdiensten scheint sich überhaupt noch nicht rumgesprochen zu haben. Allerdings habe ich auch noch nie eine Möglichkeit gesehen, wo man das nutzen kann. Man soll es zwar auch hier in Dresden zum Fahrscheinkauf einsetzen können, aber ich wüsste nicht welche Nummer ich da an-sms-en sollte, noch dass ich jemals an einer Haltestelle einen entsprechenden Aushang gesehen hätte.       
</p>
<p class="small text" style="text-align: right; clear: both;">
	gepostet am 27.November 2008
</p>

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<link>http://koloradokaefer.de/archive.php?node=20081125-00-info.php</link>
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<pubDate>Tue, 25 Nov 2008 21:00:00 +0100</pubDate>
<category>Gelinkt</category>
<author>webmaster@koloradokaefer.de (Koloradokäfer)</author>
<title>Mit und ohne Strom</title>
<description>
<![CDATA[<p class="normal text">
        Zwei sehr spannende Beiträge habe ich gerade im Umgebungsgedanken-Blog aufgespührt:<br/>
        <a href="http://umgebungsgedanken.momocat.de/2008/11/25/50-hz-sollen-es-sein/">50Hz sollen es sein</a> ‒ Ein kleines Video stellt einen der anspruchsvollsten Jobs Großbritanniens vor. Man kann richtig mitzittern, wenn der Angestellte versucht die gelbe Linie auf 50Hz zu halten, wärend Frankreich ausfällt.<br/>
        <a href="http://umgebungsgedanken.momocat.de/2008/11/25/mechanisch-rechnen/">Mechanisch Rechnen</a> ‒ Die Curta ist eine kleine Rechenmaschine, die alle Grundrechenarten beherrscht und auch dann noch funktioniert, wenn weder der Herr von oben die 50Hz gehalten hat, noch eine Batterie parat ist. Ein wirklich beeindruckendes Stück Feinmechanik. Sehr interessant ist auch die <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Curta#Entwicklung_und_Vertrieb">Geschichte</a> ihrer Erfindung.
</p>
]]>
</description>
</item>

<item>
<link>http://koloradokaefer.de/besen.php?node=20081122-00-article.php</link>
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<pubDate>Sat, 22 Nov 2008 18:45:00 +0100</pubDate>
<category>Politik</category>
<category>Sicherheit</category>
<category>Überwachung</category>
<category>Online-Durchsuchung</category>
<category>Hörempfehlung</category>
<author>webmaster@koloradokaefer.de (Koloradokäfer)</author>
<title>Das BND-BKA-Schlamassel</title>
<description>
<![CDATA[<p class="normal text">
        Ehrlich gesagt finde ich das einfach nur traurig. Ich bin viel zu gutgläubig um unseren Politikern und selbst dem Vorsitzenden des BKA, Jörg Zierke, Demokratie-Unvermögen vorzuwerfen. Aber wie kann so etwas denn bitte passieren:<br/><br/>
        1. <a href="http://www.bundestag.de/aktuell/archiv/2008/22719940_kw46_bka/">Bundestag erweitert Befugnisse des Bundeskriminalamtes</a> (mit Namensliste der Abstimmung)<br/>
        2. <a href="http://www.sueddeutsche.de/politik/895/333749/text/print.html">Sachsen gegen Schäubles Schnüffelplan</a><br/>
        3. <a href="http://images.zeit.de/text/online/2008/48/schaeuble-bundesrat">Schäubles Rohrkrepierer</a><br/><br/>
        Aus dem letzten Artikel:
</p>
<p style="font-style: italic;">
        Schäuble hatte angeregt, dass künftig die einfache Mehrheit der Stimmen in der Länderkammer ausreichen soll, um einen Beschluss durchzusetzen. Enthaltungen, die bisher als Neinstimmen gewertet werden, sollen bei der Stimmzählung nicht mehr berücksichtigt werden.<br/>
        Damit reagiert der Innenminister auf die zunehmend schwierige Mehrheitsfindung in der Länderkammer. Der Anlass ist offenkundig sein BKA-Gesetz. Das findet im Bundesrat keine Mehrheit, weil Länder mit Regierungsbeteiligung der FDP, der Grünen und der Linkspartei, aber auch der SPD sich der Stimme enthalten wollen. (Die Zeit)
</p>
<p class="normal text">       
        Dann scheinen die zuständigen Berater im Innenministerium nicht besonders fähig zu sein. Da das aber eine ganze Menge Leute sind ist es schon recht erstaunlich, wenn trotzdem so ein Unsinn rauskommt.<br/>
        Bei dieser Gelegenheit möchte ich mich noch bei den Jusos hier in Sachsen bedanken, die in diesem Fall den ausschlaggebenden Antrag eingereicht hatten. Allerdings ist es natürlich schon bedenklich, wenn sich ganz <abbr title="Große Koalition im Bundestag">viele Leute</abbr> darüber einig sind, dass sie <abbr title="BKA-Gesetz">etwas</abbr> wollen, dann sind <abbr title="SPD in Sachsen">ein paar</abbr> dagegen und plötzlich sind <abbr title="SPD in (fast) allen Bundesländern">ganz viele</abbr> (schon immer) dagegen (gewesen).<br/>
        Einige interessante Zitate zum BKA-Gesetz hat der Deutschlandfunk zusammengestellt. Die <a href="http://www.dradio.de/dlf/sendungen/hintergrundpolitik/874239/">Sendung</a> (<a href="http://ondemand-mp3.dradio.de/file/dradio/2008/11/10/dlf_20081110_1840_a48d304c.mp3">mp3</a>) ist allerdings schon vom 10.November.<br/><br/>
        Und heute auch noch das: <a href="http://www.welt.de/politik/article2765543/Festgenommene-im-Kosovo-sind-BND-Mitarbeiter.html?print=yes">Anschlags-Verdacht: Festgenommene im Kosovo sind BND-Mitarbeiter</a>
</p>
<p class="small text" style="text-align: right; clear: both;">
	gepostet am 22.November 2008
</p>

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<link>http://koloradokaefer.de/archive.php?node=20081121-00-info.php</link>
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<pubDate>Fri, 21 Nov 2008 22:15:00 +0100</pubDate>
<category>Verrücktes Netz</category>
<category>Sinnfrei</category>
<author>webmaster@koloradokaefer.de (Koloradokäfer)</author>
<title>Trackback</title>
<description>
<![CDATA[<p class="normal text">
        Diese Uralttechnik zum Blogs-nochmehr-miteinander-verlinken hat jetzt auch bei mir Einzug gehalten. Für alle Artikel, die in der Besenkammer erscheinen (und erschienen sind) gibt es jetzt eine Trackback-URL. Die kann einfach in der eigenen Blogsoftware genutzt werden, wenn man einen Artikel mit ähnlichem Inhalt hat. Manuell kann man Trackbacks einfach erzeugen, indem man die Attribute <tt>url</tt>, <tt>title</tt>, <tt>blog_name</tt> und <tt>excerpt</tt> per GET oder POST an die Trackback-URL sendet. Wie man das zum Beispiel machen kann ist im <a href="http://jeenaparadies.net/weblog/2005/feb/trackback">jeenaparadies-Blog</a> erklärt. Alle Trackbacks werden von mir moderiert bevor sie erscheinen.
</p>
]]>
</description>
</item>

<item>
<link>http://koloradokaefer.de/archive.php?node=20081119-01-info.php</link>
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<pubDate>Wed, 19 Nov 2008 20:00:00 +0100</pubDate>
<category>Gelinkt</category>
<category>Kino</category>
<category>Vergangenes</category>
<author>webmaster@koloradokaefer.de (Koloradokäfer)</author>
<title>Ein Tanz für die Falange</title>
<description>
<![CDATA[<p class="normal text">
        Es lohnt sich immerwieder, Leute zu kennen, die gute Filme auswählen. <a href="http://waltz-with-bashir.pandorafilm.de/">„Waltz with Bashir”</a> (Walzer mit <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Bachir_Gemayel">Bachir Gemayel</a>) ist eine Kriegdokumentation im Trickfimstil. Der israelische Regisseur Ari Folman versucht so seine eigenen Erinnerungen an seinen Kampfeinsatz als Soldat im Libanonkrieg 1982 zu rekonstruieren. Zentraler Mittelpunkt ist das <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Massaker_von_Sabra_und_Schatila!">Massaker</a> in den Flüchtlingslagern Sabra und Schatila. Der Film stimmt sehr nachdenklich. Unbedingt zu empfehlen!<br/>
        Die <a href="http://www1.inf.tu-dresden.de/~s8186045/flatpress/?x=entry:entry081119-111219">ausführliche Kritik</a> präsentiert uns auch diesmal wieder das Trio.
</p>
]]>
</description>
</item>

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<pubDate>Wed, 19 Nov 2008 09:30:00 +0100</pubDate>
<category>Gelinkt</category>
<category>Sinnfrei</category>
<author>webmaster@koloradokaefer.de (Koloradokäfer)</author>
<title>Matrix auf XP war gestern</title>
<description>
<![CDATA[<p class="normal text">
        Gerade bei Ehrensenf gefunden: Noch läuft die Matrix <a href="http://www.ehrensenf.de/node/5393/">auf Windows XP</a>. Eine prima Werbung für Ubuntu-Linux.
</p>
]]>
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</item>

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<pubDate>Sat, 15 Nov 2008 22:00:00 +0100</pubDate>
<category>Politik</category>
<category>Gelinkt</category>
<category>Hörempfehlung</category>
<category>Video</category>
<category>TV</category>
<author>webmaster@koloradokaefer.de (Koloradokäfer)</author>
<title>Peter Sodann im Dialog</title>
<description>
<![CDATA[<p class="normal text">
        Ein sehr aufschlussreiches Gespräch von Alfred Schier mit <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Peter_Sodann">Peter Sodann</a> gibt es im letzten <a href="http://phoenix.de/videostreams/78890.htm">Phoenix-Dialog</a> (<a href="http://podfiles.zdf.de/podcast/phx_dialog/081114_phx_dialog_dialpod_p.mp4?2008-11-14T19:26:11">MPEG-4-Video</a>, 30min). Schauspiel und Politik sollte man eben nicht vermischen. Mit der Aufstellung von Peter Sodann als Kandidaten der Partei DIE LINKE für die Wahl zum Bundespräsidenten, haben sich wohl beide einen Bärendienst erwiesen.
</p>
]]>
</description>
</item>

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<pubDate>Sat, 15 Nov 2008 20:00:00 +0100</pubDate>
<category>Politik</category>
<category>Wikipedia</category>
<category>Verrücktes Netz</category>
<category>Netzpolitik</category>
<category>Schnappschuss</category>
<author>webmaster@koloradokaefer.de (Koloradokäfer)</author>
<title>Heilmann gegen Wikimedia Deutschland</title>
<description>
<![CDATA[<p class="normal text">
        Da versucht mal wieder jemand gegen Wikipedia zu klagen, weil seine Biografie dort nicht sehr rosig aussieht.<br/>
        Dumm nur, dass hier scheinbar Wikimedia Deutschland e.V. mit der US-amerikanischen Wikimedia Foundation verwechselt wurden. Und so ist jetzt die Seite <a href="http://wikipedia.de">wikipedia.de</a> dicht und nicht der <a href="http://de.wikipedia.org/w/index.php?diff=53025384&oldid=52897461">entspechende Artikel</a> unter de.wikipedia.org. Worum es bei dem Verfahren geht darf ich hier vermutlich nicht schreiben, da das Teil der einstweiligen Verfügung ist. Es lässt sich aber aus der verlinkten Differenzdarstellung des Wikipedia-Artikels recht gut erkennen. Was letztlich mit der Klage also erreicht wird ist vorallem, dass noch mehr Leute von dieser Biografie erfahren. Herzlichen Glückwunsch, Herr Heilmann!
</p>
<p style="text-align: center;">
        <a href="http://koloradokaefer.de/images/2008/20081115-wikipedia.png"><img src="http://koloradokaefer.de/images/2008/20081115-wikipedia.png" alt="wikipedia.de" style="max-width: 80%;"/></a>
</p>
<p class="small text" style="text-align: right; clear: both;">
	gepostet am 15.November 2008
</p>
<p class="normal title">Nachtrag:</p>
<p class="normal text">
        Mehr Infos dazu gibt es bei Netzpolitik.org: <a href="http://netzpolitik.org/2008/lutz-heilmann-gegen-die-wikipedia/">Lutz Heilmann gegen die Wikipedia</a> und <a href="http://netzpolitik.org/2008/wikipedia-518166-x-lutz-heilmann/">Wikipedia: 518.166 x Lutz Heilmann</a>
</p>
<p class="small text" style="text-align: right; clear: both;">
	gepostet am 17.November 2008
</p>

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</description>
</item>

<item>
<link>http://koloradokaefer.de/besen.php?node=20081111-00-article.php</link>
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<pubDate>Tue, 11 Nov 2008 22:00:00 +0100</pubDate>
<category>Politik</category>
<category>Ausland</category>
<category>Vergangenes</category>
<author>webmaster@koloradokaefer.de (Koloradokäfer)</author>
<title>Myanmar ‒ Wer erinnert sich noch?</title>
<description>
<![CDATA[<p class="normal text">
        Vor über einem Jahr <a href="http://koloradokaefer.de/besen.php?node=20071006-00-article.php">demonstrierten</a> die <abbr title="So heißen die Staatsbürger von Myanmar.">Birmanen</abbr> für mehr soziale Gerechtigkeit. Jetzt wurde der Blogger Nay Phone Latt zu 20 Jahren und 6 Monaten Haft verurteilt. Er hatte damals versucht, trotz der Internetsperrungen, aus seinem Land zu berichten. Er war bereits im Januar festgenommen worden, wonach er kurzzeitig spurlos verschwunden war. Seit Anfang Februar 2008 sitzt er im Insein-Gefängnis in Yangon ein, in dem auch schon Oppositionsführerin Aung Sang Suu Kyi eingesperrt war. Das zu Kolonialzeiten von den Briten erbaute Gefängnis ist für seine Zustände berüchtigt. Die englische <a href="http://en.wikipedia.org/w/index.php?oldid=189099940">Wikipedia</a> schreibt:
</p>
<p style="font-style: italic;">
        The prison is notorious worldwide for its inhumane and dirty conditions, abusive techniques, and uses of mental and physical torture.
</p>
<p style="font-style: italic;">
        Nay Phone Latt’s family is very worried about the conditions in which he is being held. He has been placed in cell No. 2, which has no electricity or blankets and is one of the worst in the prison. It is in this cell that prisoners are held while awaiting execution. His trial is scheduled to start on 6 March. (<a href="http://www.rsf.org/article.php3?id_article=25685">Reporters sans frontières</a>)
</p>
<p class="normal text">
        Bereits direkt nach den Demonstrationen im vergangenen Jahr war berichtet worden, dass Menschen „bei Verhören <a href="http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,510741,00.html">gestorben</a>” waren. Angeblich wurden die Leichen sofort verbrannt. (Warum kann man sich ja denken.) Nach den Repressionen durch das Militär und den von der Regierung organisierten <a href="http://www.tagesschau.de/ausland/birma274.html">Gegenprotesten</a> ist seit November nichts mehr passiert. Von der für 2010 vorgesehenen <a href="http://www.taz.de/1/politik/asien/artikel/1/in-birma-ist-viel-geduld-gefragt/?src=SZ&cHash=5a1773a35f">Wahl</a> ist wohl nicht sehr viel zu erwarten, zumal durch ein Verfassungsreferendum im Mai dieses Jahres sichergestellt wurde, dass Aung Sang Suu Kyi, Vorsitzende der Oppositionspartei National League for Democracy, nicht wie 1990 zum Staatsoberhaupt gewählt werden kann.
</p>
<br style="clear: both;"/>
<p class="small text" style="text-align: right;">
	gepostet am 11.November 2008
</p>

<p class="normal text">Dieser Beitrag kann <a href="http://koloradokaefer.de/besen.php?node=20081111-00-article.php#Dein_Kommentar">kommentiert</a> werden.</p>]]>
</description>
</item>

<item>
<link>http://koloradokaefer.de/besen.php?node=20081110-00-article.php</link>
<guid>http://koloradokaefer.de/besen.php?node=20081110-00-article.php</guid>
<pubDate>Mon, 10 Nov 2008 13:00:00 +0200</pubDate>
<category>Natur und Umwelt</category>
<category>Gelinkt</category>
<author>webmaster@koloradokaefer.de (Koloradokäfer)</author>
<title>Malediven planen für den Umzug</title>
<description>
<![CDATA[<p class="normal text">
        <a href="http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Bild:Male-total.jpg&filetimestamp=20060309004528"><img src="http://koloradokaefer.de/images/2008/20081110-malediven.png" alt="Malediven" style="float: left; margin: 0px 10px 10px 0px; max-width: 30%;"/></a>Während hier zu Lande verheizt wird, was die Umwelt hergibt machen sich die Malediver Gedanken, wohin sie demnächst umziehen könnten. Der Staat plant die Einnahmen aus dem Tourismus teilweise zu sparen, um in einigen Jahren, wenn die Inseln im Wasser versinken, neues Land kaufen zu können. Das scheint die einzige Maßnahme mit der sich das Land im Klimawandel behaupten kann, so der Präsident Mohamed Nasheed.
</p>
<p style="font-style: italic;">
        Er habe bereits mit einigen Ländern gesprochen und sei mit seiner Idee durchaus auf Verständnis gestoßen, sagte der 41-Jährige weiter. Als Ausweichmöglichkeiten kämen Indien und Sri Lanka wegen ihres ähnlichen Klimas in Frage, sowie das nur dünn besiedelte Australien. (<a href="http://www.sueddeutsche.de/reise/400/317276/text/">www.sueddeutsche.de</a>) 
</p>
<p class="normal text">
        Den <a href="http://www.guardian.co.uk/environment/2008/nov/10/maldives-climate-change">ganzen Artikel</a> gibt es beim Guardian.
</p>
<br style="clear: both;"/>
<p class="small text" style="text-align: right;">
	gepostet am 10.November 2008
</p>

<p class="normal text">Dieser Beitrag kann <a href="http://koloradokaefer.de/besen.php?node=20081110-00-article.php#Dein_Kommentar">kommentiert</a> werden.</p>]]>
</description>
</item>

<item>
<link>http://koloradokaefer.de/besen.php?node=20081103-00-article.php</link>
<guid>http://koloradokaefer.de/besen.php?node=20081103-00-article.php</guid>
<pubDate>Wed, 12 Nov 2008 20:00:00 +0100</pubDate>
<category>Politik</category>
<category>TU Dresden</category>
<author>webmaster@koloradokaefer.de (Koloradokäfer)</author>
<title>Am 12.11.08 geht's um die Wurst</title>
<description>
<![CDATA[<p class="normal text">
        Die sächsischen Studentenräte, zusammengeschlossen in der <abbr title="Konferenz Sächsischer Studierendenschaften">KSS</abbr> rufen auch dieses Jahr wieder zu einer <a href="http://www.komm-zur-demo.de">Demonstation</a> gegen einige Unzulänglichkeiten im <a href="http://www.stura.uni-leipzig.de/kss-cms/fileadmin/kss/SaechsHG/Dateien_SMWK/SaechsHG_Synopse_2901_Drs4_12712.pdf">Entwurf</a> des neuen Hochschulgesetzes auf.<br/><br/>
        Besonders interessant sind meiner Ansicht nach §§ 24, 25, 26 (Studentenschaft), 81 (Senat) und 82 (Rektor).<br/>
        Die Demo beginnt wie immer 12:45 Uhr am Fritz-Förster-Platz. Allerdings soll am selben Tag noch im Sächsischen Landtag über das Gesetz abgestimmt werden. Ich denke, wenn die (einige) Abgeordneten noch in letzter Minute umgestimmt werden sollen, muss die Demonstration schon beeindruckend groß sein. Letztes Jahr waren ja an die 10000 zusammengekommen. Das hat mich schon beeindruckt, die Mitglieder des Sächsischen Landtages aber scheinbar nicht. Dann sollten es diesmal schon noch ein paar mehr werden um die Mitbestimmungsrechte von Studenten und Mitarbeitern an ihren Hochschulen zu erhalten!
</p>
<p style="text-align: center; width: 100%;">
        <img src="http://koloradokaefer.de/images/2008/20081103-kaese.jpg" alt="Hochschulgesetz Sachsen" style="margin: 0px 10px 10px 0px; max-width: 30%;"/><img src="http://koloradokaefer.de/images/2008/20081103-salat.jpg" alt="Hochschulgesetz Sachsen" style="margin: 0px 10px 10px 0px; max-width: 30%;"/><img src="http://koloradokaefer.de/images/2008/20081103-wurst.jpg" alt="Hochschulgesetz Sachsen" style="margin: 0px 0px 10px 0px; max-width: 30%;"/>
</p>
<br style="clear: both;"/>
<p class="small text" style="text-align: right;">
	gepostet am 03.November 2008
</p>

<p class="normal title">Nachtrag:</p>
<p class="normal text">
        Entweder es war ein Flop oder ich bin von der großen Teilnehmerzahl letztes Jahr geblendet. Ich würde schätzen, dass diesmal nicht einmal halb so viele Studenten unterwegs waren. Die Dresdner Neusten Nachrichten schreiben es seien immerhin 6000 gewesen.
</p>
<p style="font-style: italic;">
        Mit Trillerpfeifen und Trommeln zogen sie vom Campus durch die Innenstadt zum Landtag. Auf Transparenten und Plakaten forderten die teilweise mit Sonderzügen angereisten Demonstranten eine umfassende Bildungsfinanzierung, demokratische Strukturen an den Hochschulen, ein gebührenfreies Studium, bessere Studienbedingungen sowie Mitbestimmung. Der Landtag hatte die für Mittwoch geplante Hochschuldebatte am Vormittag wegen Formfehlern auf Donnerstag und Freitag verschoben. (<a href="http://www.dnn.de/aktuell/content/78785.html">DNN</a>)
</p>
<p class="small text" style="text-align: right; clear: both;">
	gepostet am 12.November 2008
</p>

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</item>

<item>
<link>http://koloradokaefer.de/besen.php?node=20081101-00-article.php</link>
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<pubDate>Sat, 01 Nov 2008 15:00:00 +0200</pubDate>
<category>Bildschirmhintergrund</category>
<category>Natur und Umwelt</category>
<category>Grafik</category>
<author>webmaster@koloradokaefer.de (Koloradokäfer)</author>
<title>Motivierende Arbeitsfläche</title>
<description>
<![CDATA[<p class="normal text">
        Neulich habe ich gelesen, dass über 80 Prozent aller Windows-Nutzer ihren Desktop-Hintergrund ändern. Viele variieren ihre Arbeitsfläche wahrscheinlich sogar regelmäßig. Dann begnügt man sich entweder mit eigenen Fotos oder es geht das große Gesuche los. Über die Zeit haben sich bei mir ein paar Seiten mit hübschen Bildern für die Arbeitsfläche(n) angesammelt.<br/><br/>
        <a href="http://www.mandolux.com/"><img src="http://koloradokaefer.de/images/2008/20081101-mandolux.png" alt="mandolux«" style="margin: 0px 10px 10px 0px; max-width: 30%; float: left;"/></a><a href="http://www.mandolux.com/">Mandolux«</a> lohnt sich insbesondere für Nutzer mehrerer Arbeitsflächen oder Bildschirme. Hier gibt es viele Gegenstandsfotografien aus mehreren nebeneinander angeordneten Bildteilen.
        <br style="clear: both;"/>
        <a href="http://interfacelift.com/wallpaper_beta/"><img src="http://koloradokaefer.de/images/2008/20081101-interfacelift.png" alt="InterfaceLIFT" style="margin: 0px 10px 10px 0px; max-width: 30%; float: left;"/></a><a href="http://interfacelift.com/wallpaper_beta/">InterfaceLIFT</a> bietet ebenfalls Wandzeitungen für bis zu drei Bildschirme. Motive sind vor allem Landschaften, Tiere und fiktive Szenen.
        <br style="clear: both;"/>
        <a href="http://www.crestock.com/"><img src="http://koloradokaefer.de/images/2008/20081101-crestock.png" alt="Crestock.com" style="margin: 0px 10px 10px 0px; max-width: 30%; float: left;"/></a><a href="http://www.crestock.com/">Crestock.com</a> hat einige Blogposts mit hochwertigen Fotografien:<br/>
        <a href="http://www.crestock.com/blog/photography/15-amazing-free-high-resolution-wallpaper-images-112.aspx">Erster</a>, <a href="http://www.crestock.com/blog/photography/13-fantastic-free-wallpaper-images-80.aspx">zweiter</a>, <a href="http://www.crestock.com/blog/design/21-magnificent-high-resolution-wallpapers-131.aspx">dritter</a>, <a href="http://www.crestock.com/blog/photography/another-17-fantastic-free-wallpaper-images-96.aspx">vierter</a> und <a href="http://www.crestock.com/blog/design/14-new-high-resolution-desktop-wallpapers-115.aspx">fünfter</a> Blogpost mit jeweils einem Duzend Bilder.
        <br style="clear: both;"/>
        <a href="http://photography.nationalgeographic.com/photography/wallpapers"><img src="http://koloradokaefer.de/images/2008/20081101-nationalgeo.png" alt="National Geographic" style="margin: 0px 10px 10px 0px; max-width: 30%; float: left;"/></a><a href="http://photography.nationalgeographic.com/photography/wallpapers">National Geographic</a> hat Hintergrundbilder mit Naturmotiven, kulturellen Sehenswürdigkeiten und astronomischen Objekten.
        <br style="clear: both;"/>
        Wer weitere Links zu hochauflösenden, qualitativ hochwertigen Motiven kennt darf sich gern in den Kommentaren austoben!
</p>
<br style="clear: both;"/>
<p class="small text" style="text-align: right;">
	gepostet am 01.November 2008
</p>

<p class="normal text">Dieser Beitrag kann <a href="http://koloradokaefer.de/besen.php?node=20081101-00-article.php#Dein_Kommentar">kommentiert</a> werden.</p>]]>
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</item>

<item>
<link>http://koloradokaefer.de/archive.php?node=20081028-00-info.php</link>
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<pubDate>Wed, 29 Oct 2008 20:30:00 +0200</pubDate>
<category>Sicherheit</category>
<category>Gelinkt</category>
<category>Politik</category>
<category>Hörempfehlung</category>
<category>Dresden</category>
<author>webmaster@koloradokaefer.de (Koloradokäfer)</author>
<title>Sind Wahlcomputer Wahlgeräte?</title>
<description>
<![CDATA[<p class="normal text">
        Das Bundesverfassungsgericht <a href="http://www.faz.net/s/Rub4C34FD0B1A7E46B88B0653D6358499FF/Doc~E18CE4A6C79EB418BBAF1BEC601DBB338~ATpl~Ecommon~Scontent.html">verhandelt</a> derzeit über die Rechtmäßigkeit von Wahlcomputern. Eine gute Gelegenheit mal ein paar (neue und) alte Links auszugraben:<br/>
        <a href="http://ccc.de/updates/2008/brandenburg-beobachterbericht?language=de">CCC</a> ‒ Computerwahl in Brandenburg: Jüngste Beobachtungen übertrafen schlimmste Befürchtungen<br/>
        <a href="http://chaosradio.ccc.de/cre039.html">Chaosradio Express</a> ‒ Der NEDAP-Hack: Wie man auf einem Wahlcomputer Schach spielt und warum man <a href="http://www.wijvertrouwenstemcomputersniet.nl/NedapChess">das</a> nicht können sollte.<br/>
        <a href="http://netzpolitik.org/2006/netzpolitik-podcast-wahlmaschinen-hacken/">Netzpolitik.org</a> ‒ Netzpolitik-Podcast zum Thema: Wahlmaschinen Hacken<br/>
        <a href="http://chaosradio.ccc.de/cre050.html">Chaosradio Express</a> ‒ „Der Wahlstift” - konnte in Hamburg zuletzt gerade noch verhindert werden.<br/>
        Das nächste Grauen hat schon einen Namen: <a href="http://www.sueddeutsche.de/computer/834/315723/text/">eVoting</a>
        <br/><br/>
        <strong>Nachtrag:</strong> <a href="http://www.dnn.de/aktuell/content/77348.html">DNN</a> ‒ Sachsen verzichtet 2009 auf Wahlcomputer, Stadt Dresden ist sich noch nicht sicher.
</p>
]]>
</description>
</item>

<item>
<link>http://koloradokaefer.de/archive.php?node=20081022-00-info.php</link>
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<pubDate>Wed, 22 Oct 2008 10:00:00 +0200</pubDate>
<category>Sicherheit</category>
<category>Datenschutz</category>
<author>webmaster@koloradokaefer.de (Koloradokäfer)</author>
<title>Alltäglicher Datenverlust</title>
<description>
<![CDATA[<p class="normal text">
        René hat auf seiner Homepage eine schöne <a href="http://renephoenix.de/index.php?bid=1913">Liste</a> des letzten Quartals aufgestellt.
</p>
]]>
</description>
</item>

<item>
<link>http://koloradokaefer.de/besen.php?node=20081019-01-article.php</link>
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<pubDate>Sun, 19 Oct 2008 17:30:00 +0200</pubDate>
<category>HowTo</category>
<category>TU Dresden</category>
<category>Software</category>
<author>webmaster@koloradokaefer.de (Koloradokäfer)</author>
<title>TU-Drucksystem von zu Hause nutzen</title>
<description>
<![CDATA[<p class="normal text">
        Bis vor kurzem bot die Firma SAXOCOM an der TU noch ein Drucksystem an, mit dem man bequem und günstig von zu Hause an allen öffentlichen Kopierern der TU Dresden ausdrucken konnte. Im Sommer wechselte der Stura den Anbieter (RICOH) und Drucken von zu Hause war nicht mehr möglich.<br/>
        Die Betreiberfirma Fritsche-Steinbach stellt zwar auf ihrer Seite einen Client zum Download zur Verfügung, aber drucken kann man damit nicht: „Beim Job senden trat ein Fehler auf!” Toll! Auch eine e-Mail an den auf der Webseite angepriesenen Hilfsschreibtisch („Helpdesk”) erbrachte keinen Erfolg, ja nicht einmal eine Reaktion. Interessanterweise funktioniert das Drucken aber aus den Rechenzentren der Uni. Eine Bekannte meinte auch man müsse im zentralen Rechenzentrum angemeldet sein, um Drucken zu können.<br/>
        Dies brachte mich dann auf die Idee, dass man vielleicht nur mit TU-interner IP-Adresse drucken kann. Und siehe da, es geht. Hier die Anleitung:
</p>
<ol class="normal text">
        <li><a href="http://www.fritzsche-steinbach.de/Download-Client.htm">Druckclient</a> beim Betreiber des Systems herunterladen</li>
        <li>Unter Mac und Linux als Admin (Root) folgendes Kommando in der Konsole ausführen: <tt>./xprint-linux.run</tt> ‒ Unter Windows einfach die <tt>XPrintSetup.exe</tt> als Admin ausführen (<a href="http://koloradokaefer.de/">Offizielle Installationsanleitung</a>)</li>
        <li>Nun den CiscoVPN-Client installieren. Dazu läd man <a href="http://tu-dresden.de/die_tu_dresden/zentrale_einrichtungen/zih/dienste/datennetz_dienste/vpn/vpn_configuration#VPN%20mit%20Cisco%20VPN%20Client">hier</a> unter Zuhilfename seines ZIH-Logins das Programm, das Profil und die Zertifikate herunter und folgt der Installationsanleitung direkt darüber.</li>
        <li>Jetz startet man den VPN-Client und testet ob das Drucken funktioniert. (Im Programm deiner Wahl auf Drucken > xprint-Drucker-sw > OK > Kartennummer (steht auf der Rückseite der Druckkarte) eingeben und (2x)  aufs grüne Häckchen klicken) ‒ Kommt kein Fehler, dann ist alles paletti.</li>
        <li>Arbeitet man unter Mac oder Linux und das Drucken geht immernoch nicht (z. B. weil das Fenster zur Nummerneingabe nicht korrekt dargestellt wird), dann muss man noch einen RICOH-Druckertreiber installieren. Die folgende Beschreibung ist für Ubuntu-Linux. Auf anderen Systemen müssen die Einstellungen aber ähnlich gewählt werden.</li>
        <li>System > Systemverwaltung > Drucken > Neuer Drucker und einen LPD-Drucker einrichten. Geräte-URI: <tt>lpd://localhost:515/xprint-sw</tt> (Host localhost:515 und Warteschlange xprint-sw) ‒ Als Treiber habe ich einen „Ricoh RPDL I Laser Printer Foomatic” ausgewählt. Man kann auch <a href="http://www.fritzsche-steinbach.de/Download-Treiber.htm">Treiber</a> beim Betreiber herunterladen.</li>
</ol>
<p class="normal text">
        Vor dem Drucken muss also immer CiscoVPN gestartet werden. Viel Spaß!<br/>
        Der VPN-Client muss als Root gestartet werden, auch wenn man die Rechte für normale Benutzer gesetzt hat. Außerdem trat bei mir unter Ubuntu noch das Problem auf, dass Cisco nach einem Systemupdate nicht mehr alle Dateien gefunden hat. Das konnte ich bisher nur durch Neuinstallation des Clients beheben. Hat da jemand eine Lösung?
</p>
<br style="clear: both;"/>
<p class="small text" style="text-align: right;">
	gepostet am 19.Oktober 2008
</p>

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</description>
</item>

<item>
<link>http://koloradokaefer.de/archive.php?node=20081019-00-info.php</link>
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<pubDate>Sun, 19 Oct 2008 11:30:00 +0200</pubDate>
<category>Sicherheit</category>
<category>Überwachung</category>
<category>Verkehr</category>
<author>webmaster@koloradokaefer.de (Koloradokäfer)</author>
<title>Man ist so frei, wie man sich fühlt</title>
<description>
<![CDATA[<p style="font-style: italic;">
        Im Übrigen kann man froh sein, dass die Union die Videoüberwachung durchgesetzt hat. (<a href="http://www.bundesregierung.de/nn_1500/Content/DE/Interview/2008/01/2008-01-06-interview-merkel-in-bams.html">Angela Merkel</a>)
</p>
<p class="normal text">
        Kindermund ist doch immernoch am schönsten: Zug fährt in Bahnhof ein ‒ „Oma, warum hängt das da von dem Dach runter?” ‒ „Das ist ein Lautsprecher. Da sagen die immer ‚Zug fährt ein’ und ‚Zug fährt los.’” ‒ „Das sieht aber eher aus wie so <a href="http://jetzt.sueddeutsche.de/texte/anzeigen/380608">Fotoapparaten</a>, damit die gucken können, wenn jemand böses in den Zug geht.”
</p>
]]>
</description>
</item>

<item>
<link>http://koloradokaefer.de/archive.php?node=20081017-00-info.php</link>
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<pubDate>Fri, 17 Oct 2008 21:00:00 +0200</pubDate>
<category>Dresden</category>
<category>Verkehr</category>
<category>Radfahren</category>
<author>webmaster@koloradokaefer.de (Koloradokäfer)</author>
<title>Kesselsdorfer verlagern</title>
<description>
<![CDATA[<p class="normal text">
	Weil die Haltestelle an der Kreuzung Tharandter Straße / Kesselsdorfer Straße die drittgrößte in Dresden ist soll der Bereich umgebaut werden. SZ-Online berichtet:
</p>
<p style="font-style: italic;">
        Der Ortsbeirat Cotta hat sich gestern Abend mit knapper Mehrheit für einen Boulevard auf der Kesselsdorfer Straße ausgesprochen. Mit den Stimmen von SPD, Linken und Grünen empfahl der Rat dem Stadtrat die komplette Sperrung der geplanten Zentralhaltestelle für die Durchfahrt von Autos.
</p>
<p class="normal text">
        Der Stadtrat soll noch dieses Jahr darüber entscheiden. Es war vor kurzem auch mal wieder die Rede von einer Straßenbahn Richtung Universität. Laut SZ planen die Dresdener Verkehrsbetriebe ein visonäres Projekt.
</p>
<p style="font-style: italic;">
        Sie wollen den Dresdner Westen und die Südvorstadt per Straßenbahn verbinden. „Wir prüfen, ob eine Straßenbahn zwischen Löbtau und dem Nürnberger Platz über die Neue Nossener Brücke realisierbar ist”, sagt der Leiter der DVB-Verkehrsplanung, Jan Bleis.
</p>
<p class="normal text">
        Der <a href="http://www.mdr.de/sachsen/dresden/5672329.html">MDR</a> brachte vor einiger Zeit auch eine Meldung zum Thema:<br/>
        <a href="http://www.mdr.de/Media/stream/5671283-MP3.asx">Download der Audiodatei</a>
</p>
]]>
</description>
</item>

<item>
<link>http://koloradokaefer.de/besen.php?node=20081016-00-article.php</link>
<guid>http://koloradokaefer.de/besen.php?node=20081016-00-article.php</guid>
<pubDate>Thu, 16 Oct 2008 21:00:00 +0200</pubDate>
<category>LaTeX</category>
<category>HowTo</category>
<author>webmaster@koloradokaefer.de (Koloradokäfer)</author>
<title>LaTeX: Literaturverzeichnis mit BibTeX erstellen</title>
<description>
<![CDATA[<p class="normal text">
        Auch auf die Gefahr hin, dass dieses Blog hier zu technischer Einfältigkeit verkommt, möchte ich die Erkenntnisse meiner neusten Recherchen nicht für mich behalten. Da es mich selbst einige Zeit gekostet hat ein vernünftiges Literaturverzeichnis inklusive Zitierstellen anzulegen, möchte ich in diesem Beitrag erklären wie es geht.<br/>
        Im Übrigen sollten vorallem <abbr title="What You See Is What You Get - z. B. Textverarbeitung mit Word oder Writer">WYSIWYG</abbr>-Nutzer aus meinem großen Zeitverbrauch aber nicht schließen, dass sich LaTeX-tippen nicht rentiere. Auf Dauer ist man damit selbstverständlich schneller und vorallem dynamischer! (Je nach Aufgabe haben WYSIWYG-Editoren natürlich auch ihre Vorteile. Klar.) Nun aber zur Sache:<br/><br/>
        Zuerst empfiehlt es sich eine Literaturdatenbank anzulegen. Es gibt zwei Varianten dies zu tun:<br/>
        <strong>Variante 1:</strong> Man legt eine Datei <tt>literatur.bib</tt> an und öffnet diese in einem Texteditor seiner Wahl (z. B. im LaTeX-Editor). Dort kann die Literatur, die man in einem TeX-Dokument referenzieren möchte per Hand eingetragen werden. Die Datei könnte folgenden Inhalt haben:
</p>
<p style="font-family: monospace;">
        <span style="color: #900;">@BOOK</span>{Guenther2005,<br/>
          <span style="color: #009;">title</span> = {LaTeX - GE-PACKT},<br/>
          <span style="color: #009;">publisher</span> = {mitp-Verlag},<br/>
          <span style="color: #009;">year</span> = {2005},<br/>
          <span style="color: #009;">author</span> = {Karsten Günther},<br/>
          <span style="color: #009;">edition</span> = {2.Auflage},<br/>
        }<br/>
        <br/>   
        <span style="color: #900;">@ARTICLE</span>{Jungjohann2008,<br/>
          <span style="color: #009;">author</span> = {Sören Jungjohann},<br/>
          <span style="color: #009;">title</span> = {"`Du hast keine Freunde"' - Meine Reise nach StudiVZ},<br/>
          <span style="color: #009;">journal</span> = {Datenschutznachrichten},<br/>
          <span style="color: #009;">year</span> = {2008},<br/>
          <span style="color: #009;">number</span> = {1/2008},<br/>
        }<br/>
        <br/>
        <span style="color: #900;">@BOOK</span>{Swann2007,<br/>
          <span style="color: #009;">title</span> = {Glennkill - Ein Schafskrimi},<br/>
          <span style="color: #009;">publisher</span> = {Goldmann},<br/>
          <span style="color: #009;">year</span> = {2007},<br/>
          <span style="color: #009;">author</span> = {Leonie Swann},<br/>
        }
</p>
<p class="normal text">
        Welche Literaturtypen und Attribute u. a. noch möglich sind findet man in der <a href="http://de.wikipedia.org/w/index.php?oldid=51716087#Literaturtypen_.28Entry_Types.29">Wikipedia</a>. Mit einigen LaTeX-Paketen kann man die Attributliste auch erweitern.<br/><br/>
        <a href="http://koloradokaefer.de/images/2008/20081016-jabref.png"><img src="http://koloradokaefer.de/images/2008/20081016-jabref.png" alt="JabRef" style="margin: 0px 10px 10px 0px; float: left; max-width: 30%"></a>
        <strong>Variante 2:</strong> Man installiere sich <a href="http://jabref.sourceforge.net/">JabRef</a>. Das Java-Programm ist plattformunabhängig und eine echte Hilfe. Um die obige Datei zu erzeugen geht man auf „File > New database”. Einen neuen Eintrag fügt man mit <tt>Strg + N</tt> ein. Die Eingabe der Attribute kann zum einen über die dafür vorgesehenen Textfelder erfolgen oder direkt in der Registerkarte „BibTeX-Source”. Mit <tt>Strg + S</tt> kann die Datenbank dann zum Beispiel als <tt>literatur.bib</tt> gespeichert werden.<br/><br/>
        Eine mit JabRef erstellte Literaturdatenbank kann man übrigens auch <a href="http://jabref.sourceforge.net/help/de/OpenOfficeHelp.php">mit Open Office Writer</a> (und vermutlich auch mit MS Word) benutzen. Dazu exportiert man diese aus JabRef ins Open-Document-Format (.odt), wählt in Writer „Bearbeiten > Datenbank austauschen” und fügt die eben erstellte Datei hinzu. Nun muss man den Eintrag nur noch aufklappen und mit „Festlegen” bestätigen. Unter „Extras > Literaturdatenbank” lässt sich die Datenbank innerhalb OOO bearbeiten. Im Untermenü „Einfügen > Verzeichnisse” gibt es die Möglichkeit Zitiereinträge und die zitierte Literatur als Literaturverzeichnis ins Dokument einzufügen.<br/><br/>
        Zurück zu LaTeX. Es sei folgendes Grundgerüst gegeben: 
</p>
<p style="font-family: monospace;">
        <span style="color: #009;">\documentclass</span>[a4paper, 12pt, twoside]{article}<br/>
        <span style="color: #009;">\usepackage</span>[utf8]{inputenc}    <span style="color: #666;">% Unicode Zeichensatz</span><br/>
        <span style="color: #009;">\usepackage</span>[ngerman]{babel}    <span style="color: #666;">% deutsche Grammatik</span><br/>
        <span style="color: #009;">\begin</span>{document}<br/>
          <span style="color: #666;">% Text einfügen</span><br/>
        <span style="color: #009;">\end{document}</span>
</p>
<p class="normal text">
        Kümmern wir uns ersteinmal nicht um die Formatierung der Literatureinträge, sondern fügen diese lediglich irgendwie ein. Dazu muss im Header die Zeile
</p>
<p style="font-family: monospace;">
        <span style="color: #009;">\usepackage</span>{natbib}            <span style="color: #666;">% Zitierstellen (BibTeX-Zitate)</span>
</p>
<p class="normal text">
        ergänzt werden. Nun können wir einen Text mit Zitaten einfügen:
</p>
<p style="font-family: monospace;">
        Gibt es bei StudiVZ <span style="color: #009;">\citep</span>{Jungjohann2008} eigentlich eine Gruppe für Schafskrimis <span style="color: #009;">\citep</span>{Swann2007}?
</p>
<p class="normal text">
        Die Abfolge zum rendern des Textes ist <tt>latex > bibtex > latex > latex</tt>. Die meisten Editoren machen das aber wahrscheinlich weitestgehend automatisch. Im Endeffekt erhält man auf jedenfall diese Zeile:
</p>
<p style="font-style: italic;">
        Gibt es bei StudiVZ (1) eigentlich eine Gruppe für Schafskrimis (2)?
</p>
<p class="normal text">
        In der <a href="http://theory.uwinnipeg.ca/scripts/CTAN/macros/latex/contrib/natbib/natbib.pdf">Dokumentation zu natbib</a> werden die möglichen Optionen genau erklärt. So können noch Seitenzahlen oder andere Angaben hinzugefügt werden. Es gibt auch das Kommando <tt>\citet{<em>Referenz</em>}</tt>, welches Literaturverweise besser in den Fließtext integriert. Ich habe in den Header meiner Datei noch die Anweisung
</p>
<p style="font-family: monospace;">
        <span style="color: #009;">\setcitestyle</span>{square}
</p>
<p class="normal text">
        eingefügt, da sich eckige Klammern um die Literaturverweise besser vom Text abheben. Um die verwendete Literatur im Anhang aufzulisten verwendet man die folgenden Befehle:
</p>
<p style="font-family: monospace;">
        <span style="color: #009;">\addcontentsline</span>{toc}{section}{Literatur} <span style="color: #666;">% Inhaltsverzeichnis ergänzen</span><br/>
        <span style="color: #009;">\bibliography</span>{literatur}{}                <span style="color: #666;">% Literaturverzeichnis</span><br/>
        <span style="color: #009;">\bibliographystyle</span>{plain}                 <span style="color: #666;">% einfacher Stil</span>
</p>
<p class="normal text">
        Der erste Befehl fügt dem Inhaltsverzeichnis einen Eintrag „Literatur” hinzu. Mit <tt>\bibliography{<em>Datei</em>}{}</tt> wird die Literaturdatenbank (literatur.bib) übermittelt. Die gerenderte Ausgabe unseres Dokumentes sieht jetzt wie folgt aus:<br/>
        <img src="http://koloradokaefer.de/images/2008/20081016-latex1.png" alt="LaTeX Inhaltsverzeichnis" style="margin: 10px 0px 10px 0px; max-width: 100%;"/><br/>
        Das Ergebnis finde ich nicht gerade befriedigend. Erstens ist es in der deutschen Fachliteratur nicht üblich Literaturverweise einfach durchzunummerieren, zweitens ist der Titel des Zeitschriftenartikels klein geschrieben und drittens entspricht diese Angabe nicht dem DIN-Standard. Aussehen sollte es wohl eher so:<br/>
        <img src="http://koloradokaefer.de/images/2008/20081016-latex2.png" alt="LaTeX Inhaltsverzeichnis" style="margin: 10px 0px 10px 0px; max-width: 100%;"/><br/>
        Um das zu erreichen wird es nun etwas trickreich.<br/><br/>
        <strong>1.</strong> <a href="http://www.ctan.org/tex-archive/biblio/bibtex/contrib/german/din1505#jh2d21cb4220750bb5000f80e557e4163d">natbib.cfg</a> und <a href="http://sunsite.informatik.rwth-aachen.de/ftp/pub/mirror/ctan/biblio/bibtex/contrib/german/dinat/dinat.bst">dinat.bst</a> herunterladen.<br/>
        <strong>2.</strong> Das Verzeichnis <tt>texmf</tt> suchen. (z. B. <tt>usr/share/texmf/</tt>)<br/>
        <strong>3.</strong> natbib.cfg nach <tt>.../texmf/tex/latex/natbib/</tt> bzw. <tt>C:\ ... \texmf\tex\latex\natbib\</tt> verschieben. Eventuell muss das Verzeichnis angelegt werden. Datei und Verzeichnis müssen für alle Benuter Leserechte haben.<br/>
        <strong>4.</strong> Die Datei natbib.cfg öffnen (Linux z. B.: <tt>sudo gedit natbib.cfg</tt>)<br/>
        <strong>5.</strong> Folgende Zeilen vor <tt>\bibstyle@natdin</tt> einfügen:
</p>
<p style="font-family: monospace;">
        <span style="color: #009;">\newcommand</span>{<span style="color: #009;">\bibstyle</span>@dinat}%<br/>
          {<span style="color: #009;">\bibpunct</span>{(}{)}{;}{a}{}{,~}%<br/>
           <span style="color: #009;">\gdef\NAT</span>@biblabelnum##1{<span style="color: #009;">\textbf</span>{##1}}}
</p>
<p class="normal text">
        <strong>6.</strong> Speichern und schließen. Danach in das Verzeichnis <tt>.../texmf/bibtex/bst/</tt> wechseln.<br/>
        <strong>7.</strong> Ein Verzeichnis <tt>dinat</tt> anlegen und die Datei <tt>dinat.bst</tt> da hinein verschieben. (Leserechte für alle)<br/>
        Geschafft. Jetzt muss nur noch der Bibliographiestil geändert werden:
</p>
<p style="font-family: monospace;">
        <span style="color: #009;">\bibliographystyle</span>{dinat}                 <span style="color: #666;">% DIN-1505</span>
</p>
<p class="normal text">
        Nun wird das Dokument wieder in LaTeX gesetzt (<tt>latex > bibtex > latex > latex</tt>). Fertig!<br/><br/>
        Mit <tt>dinat</tt> stehen auch einige weitere Attribute zur Verfügung:
</p>
<ul class="normal text">
        <li>issn - Internationale Nummer für Zeitschriften o.ä.</li>
        <li>isbn - Internationale Nummer für Bücher</li>
        <li>url - Quelle eines elektronischen Dokuments. Wird als Impressum verwendet, wenn kein Verlag und Verlagsort genannt wird, sonst erscheint sie als zusätzliche Anmerkung</li>
        <li>urldate - Datum des Zugriffs auf eine url</li>
</ul>
<br style="clear: both;"/>
<p class="small text" style="text-align: right;">
	gepostet am 16.Oktober 2008
</p>

<p class="normal text">Dieser Beitrag kann <a href="http://koloradokaefer.de/besen.php?node=20081016-00-article.php#Dein_Kommentar">kommentiert</a> werden.</p>]]>
</description>
</item>

<item>
<link>http://koloradokaefer.de/besen.php?node=20081012-00-article.php</link>
<guid>http://koloradokaefer.de/besen.php?node=20081012-00-article.php</guid>
<pubDate>Sun, 12 Oct 2008 23:00:00 +0200</pubDate>
<category>Linux</category>
<category>HowTo</category>
<author>webmaster@koloradokaefer.de (Koloradokäfer)</author>
<title>Nautilus und Shellskripte</title>
<description>
<![CDATA[<p class="normal text">
        Der Gnome-eigene Dateibrowser <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Nautilus_(Dateimanager)">Nautilus</a> lässt sich durch Skripte erweitern. Das habe ich kürzlich herausgefunden, weil ich Dateien unkompliziert auf einen FTP-Server kopieren wollte. Das Öffnen von gFTP ist mir in diesem Falle zu umständlich, da es erstens die Mausbewegung zum Menü, den Klick auf die Anwendung und den Klick auf das Icon, welches die Verbindung startet, kostet. Warum also nicht Nautilus verwenden, wenn man ihn sowieso (meistens) schon offen hat?<br/>
        Nun könnte man einfach mit Strg + C und Strg + V die Dateien kopieren und diese im als <a href="http://www1.inf.tu-dresden.de/~s8186045/flatpress/?x=entry:entry080604-235517#readmore-entry080604-235517">Lesezeichen</a> gespeicherten FTP-Ordner wieder ablegen. Aber: Zuviele Klicks, zu viele Tastendrücke. Also habe ich mir ein Bashskript geschrieben, welches jetzt im Kontextmenü von Nautlius aufgelistet wird.<br/>
        Das geht ganz einfach. Dazu legt man im Verzeichnis <tt>.gnome2/nautilus-scripts</tt> seines Benutzerverzeichnisses eine neue Datei an und macht diese ausführbar. In die Datei wird nun einfach das gewünschte Skript getippt. Das erscheint dann im Kontextmenü unter dem neuen Eintrag „Skripte”.<br/>
        Nautilus übergibt dem Skript (im lokalen Falle) automatisch die markierten Dateien. Es werden außerdem vier Variablen gesetzt:
</p>
<ul class="normal text">
        <li>NAUTILUS_SCRIPT_SELECTED_FILE_PATHS: Pfade der gewählten Dateien, durch Newline getrennt (nur im lokalen Fall)</li>
        <li>NAUTILUS_SCRIPT_SELECTED_URIS: URIs der ausgewählten Dateien, durch Newline getrennt</li>
        <li>NAUTILUS_SCRIPT_CURRENT_URI: URI des aktuellen Ortes</li>
        <li>NAUTILUS_SCRIPT_WINDOW_GEOMETRY: Position und Größe des aktuellen Fensters</li>
</ul>
<p class="normal text">
        Wer jetzt loslegen will beherzigt am besten die Ratschläge im <a href="http://wiki.ubuntuusers.de/Nautilus_Skripte">Ubuntuusers Wiki</a>. Eine reichhaltige Auswahl fertiger Skripte gibt es <a href="http://g-scripts.sourceforge.net/">hier</a>.
</p>
<br style="clear: both;"/>
<p class="small text" style="text-align: right;">
	gepostet am 12.Oktober 2008
</p>
<p class="normal title">Nachtrag:</p>
<p class="normal text">
        Nach dem Einfügen eines fertigen Skriptes muss man dieses entweder mit der typischen Endung „.sh” für Shellskripte versehen oder Nautilus mittels
</p>
<p style="font-family: monospace;">
        killall nautilus
</p>
<p class="normal text">
        neugestartet werden.
</p>
<br style="clear: both;"/>
<p class="small text" style="text-align: right;">
	gepostet am 13.Oktober 2008
</p>

<p class="normal text">Dieser Beitrag kann <a href="http://koloradokaefer.de/besen.php?node=20081012-00-article.php#Dein_Kommentar">kommentiert</a> werden.</p>]]>
</description>
</item>

<item>
<link>http://koloradokaefer.de/archive.php?node=20081009-00-info.php</link>
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<pubDate>Thu, 09 Oct 2008 01:00:00 +0200</pubDate>
<category>Sinnfrei</category>
<author>webmaster@koloradokaefer.de (Koloradokäfer)</author>
<title>Endlich ist es vollbracht!</title>
<description>
<![CDATA[<p class="normal text">
	Ich heiße alle Willkommen, die auf meiner neuen Homepage angekommen sind. Kritik an der Seite ist wie immer erwünscht (auch, wenn ich sicherlich nicht allem sofort nachgehe). Schreibt mir Anregungen einfach ins Gästebuch oder schickt mir eine e-Mail!
</p>
]]>
</description>
</item>

<item>
<link>http://koloradokaefer.de/archive.php?node=20081001-00-info.php</link>
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<pubDate>Wed, 01 Oct 2008 01:00:00 +0200</pubDate>
<category>Sicherheit</category>
<category>Sinnfrei</category>
<author>webmaster@koloradokaefer.de (Koloradokäfer)</author>
<title>Online-Banking</title>
<description>
<![CDATA[<p class="normal text">
	<a href="http://koloradokaefer.de/images/2008/20081001-sparkasse.jpg">Diesen Werbeflyer</a> habe ich gerade in meinen alten Unterlagen gefunden. Schon witzig, wenn man im Kontrast dazu solche Meldungen in der Zeitung liest: <a href="http://www.welt.de/finanzen/article2386598/Online-Banking-ist-so-gefaehrlich-wie-nie.html">„Online-Banking ist so gefährlich wie nie”</a> und <a href="http://www.welt.de/finanzen/article1443433/Wie_Betrueger_iTan_Listen_fuers_Konto_abgreifen.html">„Wie Betrüger iTAN-Listen fürs Konto abgreifen”</a> — Selbst das sonst so zurückhaltende <abbr title="Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik">BSI</abbr> <a href="http://www.bsi-fuer-buerger.de/geld/10_02.htm">warnt</a> vor Online-Banking.
</p>
]]>
</description>
</item>

<item>
<link>http://koloradokaefer.de/besen.php?node=20080925-00-article.php</link>
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<pubDate>Thu, 25 Sep 2008 01:00:00 +0200</pubDate>
<category>Dresden</category>
<category>Innovation</category>
<author>webmaster@koloradokaefer.de (Koloradokäfer)</author>
<title>Elektronische Pappe</title>
<description>
<![CDATA[<p class="normal text">
        Etwa so groß wie ein A4-Blatt und 0,4 Millimeter dick sind die flexiblen Displays, welche die Firma <a href="http://www.plasticlogic.com">Plastic Logic</a> seit letzter Woche in Dresden produziert. Plastic Logic wurde vor acht Jahren in Cambridge (England) gegründet und hat dort auch seine Forschungsabteilung. Der Hauptsitz ist in Mountain View (Silicon Valley). Für das erste Werk der Firma wurde Dresden aus über 200 Bewerberstädten ausgewählt. Allerdings bestimmt nicht nur wegen der attraktiven Lage im „Silicon Saxony”, sondern auch wegen der attraktiven Finanzierung vermute ich mal. 
</p>
<p style="font-style: italic;">
        Auf den Markt kommen soll das neue Gerät Mitte nächsten Jahres, über den genauen Termin hüllt sich Archuleta [der Chef von Plastic Logic] jedoch ebenso in Schweigen wie über den Kaufpreis. Von 200 bis 600 Euro ist in der Branche die Rede. Gefüttert wird der Mischling aus Computerbildschirm und Papier via USB-Kabel, drahtloser Bluetooth-Leitung oder auch via Internet-Verbindung. Beim Lesen kann der Nutzer per Touchscreen in den Dokumenten Schlüsselworte unterstreichen, Anmerkungen machen oder auch elektronische Klebezettel anbringen. Archuleta spricht ganz unbescheiden vom „Start einer neuen Revolution“. (<a href="http://www.welt.de/webwelt/article2457889/Elektronische-Buecher-kommen-kuenftig-aus-Sachsen.html">welt.de</a>)
</p>
<p class="normal text">
        <a href="http://commons.wikimedia.org/wiki/Image:E-ink-2.svg"><img src="http://koloradokaefer.de/images/2008/20080925-EInk.jpg" alt="E-Ink" style="border-width: 0px; max-width:60%; float: left; margin: 0px 10px 10px 0px;"/></a>Das Prinzip basiert auf einer Polymer-Transistor-Folie. Diese ist im Gegensatz zu Silizium-Transistoren biegsam und laut Hersteller sehr robust. Zwischen zwei Folien findet das bereits bei anderen Lesegeräten für elektronische Bücher verwendete Verfahren „E-Ink” Anwendung. Die elektronische Tinte besteht aus schwarzen und weißen Partikeln, die jeweils von entgegengesetzten elektrischen Feldern angezogen werden. Damit unterstützt das Display zur Zeit nur Schwarz, Weiß und einige Graustufen, was aber zum Anzeigen der meisten e-Bücher reichen dürfte. Laut <a href="http://futurezone.orf.at/produkte/stories/306310/">ORF-Futurzone</a> hält der Akku mit dem das Display betrieben wird etwa eine Woche.<br/>
        Das gesamte Gerät ist zur Zeit noch sieben Millimeter dick und kann in dieser Hinsicht wohl kaum mit Papier mithalten. Bei einem Prototypen, bei dem die restliche Technik außerhalb gelagert war konnte man das Display allerdings schon richtig umblättern, so wie man das von Buchseiten gewohnt ist. Als echter Kritikpunkt ist anzumerken, dass die Geräte wahrscheinlich nur proprietäre Dateiformate wie die verschiedenen MS-Office-Formate und Adobe-Formate (darunter allerdings auch PDF) unterstützen werden. Schade eigentlich!<br/>
        <embed src="http://services.brightcove.com/services/viewer/federated_f8/980795693" bgcolor="#FFFFFF" flashVars="videoId=1778578839&playerId=980795693&viewerSecureGatewayURL=https://console.brightcove.com/services/amfgateway&servicesURL=http://services.brightcove.com/services&cdnURL=http://admin.brightcove.com&domain=embed&autoStart=false" base="http://admin.brightcove.com" name="flashObj" width="486" height="412" seamlesstabbing="false" type="application/x-shockwave-flash" swLiveConnect="true" pluginspage="http://www.macromedia.com/shockwave/download/index.cgi?P1_Prod_Version=ShockwaveFlash" style="margin: 10px 0px 10px 20px;"></embed>
</p>
<br style="clear: both;"/>
<p class="small text" style="text-align: right;">
	gepostet am 25.September 2008
</p>
<p class="normal text">Dieser Beitrag kann <a href="http://koloradokaefer.de/besen.php?node=20080925-00-article.php#Dein_Kommentar">kommentiert</a> werden.</p>]]>
</description>
</item>

<item>
<link>http://koloradokaefer.de/besen.php?node=20080922-00-article.php</link>
<guid>http://koloradokaefer.de/besen.php?node=20080922-00-article.php</guid>
<pubDate>Wed, 22 Oct 2008 16:00:00 +0200</pubDate>
<category>HowTo</category>
<category>Linux</category>
<author>webmaster@koloradokaefer.de (Koloradokäfer)</author>
<title>Backup-Skript für Linux</title>
<description>
<![CDATA[<p class="normal text">
        Da das ganze jetzt doch etwas länger gedauert hat, als ich eigentlich vorhatte dachte ich es könnte Sinn machen dieses Shell-Skript hier mit einigen Anmerkungen zu veröffentlichen. Es kann als <a href="http://koloradokaefer.de/download.php?url=backup.tar.gz">tar.gz-Archiv heruntergeladen</a> werden.<br/><br/>
        Mein Skript sollte folgende Anforderungen erfüllen: Für mehrere angegebene Verzeichnisse soll jeweils einzeln ein Archiv erstellt und verschlüsselt werden. Es muss ein inkrementelles Backup möglich sein, das heißt es werden nur Dateien gespeichert, die seit dem letzten Backup verändert wurden. Eine weitere Anforderung die nach einigem Testen hinzukam war: Archive größer als 4GB müssen aufgeteilt werden, damit sie auf einem FAT32-Datenträger gespeichert werden können.<br/>
        Ein Verzeichnis kann mit folgendem Befehl archiviert werden:
</p>
<p style="font-family: monospace;">
        <span style="color: #009;">tar</span> -czf <Ziel> -g <Logdatei> -X <Ausschlußdatei> <Pfad>
</p>
<p class="normal text">
        Die Bezeichnung <tt>tar</tt> stammt übrigens von <em>tape archiver</em>. Die Optionen c und z geben an, dass der angegebene Pfad <tt><Pfad></tt> in ein mit <a href="http://www.gzip.org/">Gunzip</a> komprimiertes Archiv gespeichert werden soll. Der Name der Archiv-Datei wird mit der Option f als <tt><Ziel></tt> festgelegt. Die Option g liest und schreibt eine Logdatei, in welcher <tt>tar</tt> Hashwerte ablegt um nur die Dateien ins Archiv einzufügen, die seit dem letzten Skriptlauf geändert wurden (inkrementelles Backup). Um einzelne Dateien oder Verzeichnisse vom Backup auszuschließen kann eine Datei angelegt werden, die in jeder Zeile ein (oder mehrere) Verzeichnisnamen enthält. Dabei kann man die übliche Shell-Syntax mit Whitespaces verwenden. Bei mir sieht sie so aus:
</p>
<p style="font-family: monospace;">
        */Downloads/*<br/>
        */Ablage/*<br/>
</p>
<p class="normal text">
        Alle Daten die in Downloads oder Ablage liegen werden also nicht mit archiviert. Um nun zu verhindern, dass kein Archiv größer ist als 4GB übergeben wir die Daten nicht direkt in die Datei <tt><Ziel></tt>, sondern an den Befehl <tt>split</tt>.
</p>
<p style="font-family: monospace;">
        <span style="color: #009;">tar</span> -cz -g <Logdatei> -X <Ausschlußdatei> <Pfad> | <span style="color: #009;">split</span> -d --byte 4000MB - <Ziel>
</p>
<p class="normal text">
        Die einzelnen Teilarchive werden durchnummeriert und können später bei Bedarf mit <tt>cat</tt> wieder zusammengefügt werden. Nun muss das Archiv noch verschlüsselt werden. Das tut GnuPG:
</p>
<p style="font-family: monospace;">
        <span style="color: #009;">gpg</span> -e -r <Schlüssel-ID> <Pfad>
</p>
<p class="normal text">
        Die Verschlüsselung erfolgt asymmetrisch mit dem gewählten Schlüssel (hexadezimale Schlüssel-ID oder Nutzername). Hat man keinen asymmetrischen Schlüssel oder ist einem das zu unsicher, dann kann man mit <tt>gpg -c <Pfad></tt> auch symmetrisch verschlüsseln. Allerdings wird man dann bei jeder Datei nach einer Passphrase gefragt, aus welcher der Schlüssel generiert wird. Nun muss noch das unverschlüsselte Archiv gelöscht werden, was sich wegen der Nummern am Ende etwas schwierig gestaltet (sieh unten (4)).<br/>
        Die Iteration über alle als Parameter übergebenen Verzeichnisse erfolgt mittels <tt>for FROM in $@; do ... done</tt>. Dabei ist <tt>$FROM</tt> die Variable, die nach und nach alle Verzeichnisse enthält. Setzt man noch eine Abfrage ringsherum, ob ein vollständiges oder inkrementelles Backup gemacht werden soll, dann sieht das ganze etwa so aus:
</p>
<p style="font-family: monospace;">
        <span style="color: #900;">#!/bin/sh</span><br/>
        <br/>
        <span style="color: #090;">USERID</span>="0x96615842"                        <span style="color: #666;"># PGP-Schluessel des Benutzers</span><br/>
        <span style="color: #090;">CONFIG</span>="/home/richi/backup/backup"         <span style="color: #666;"># hier legt das Script wichtige Konfigurationsdaten ab</span><br/>
        <br/>
        <span style="color: #009;">echo</span> "Möchten Sie ein inkrementelles Backup anfertigen? [j/n]"<br/>
        <span style="color: #009;">read</span> <span style="color: #090;">KEY</span><br/>
        <span style="color: #009;">if</span> [ -d <span style="color: #090;">$1</span> ]; <span style="color: #009;">then</span>                         <span style="color: #666;"># Wurde überhaupt ein Verzeichnis übergeben?</span><br/>
          <span style="color: #090;">DATE</span>=`<span style="color: #009;">date</span> +%Y%m%d-%H%M`                 <span style="color: #666;"># Datum für Benennung des Archivs</span><br/>
          <span style="color: #009;">for</span> <span style="color: #090;">FROM</span> <span style="color: #009;">in</span> <span style="color: #090;">$@</span>; <span style="color: #009;">do</span><br/>
            <span style="color: #009;">if</span> [ -d <span style="color: #090;">$FROM</span> ]; <span style="color: #009;">then</span>                  <span style="color: #666;"># Verzeichnis existiert</span><br/>
              <span style="color: #090;">DIRNAME</span>=`<span style="color: #009;">basename</span> <span style="color: #090;">$FROM</span>`             <span style="color: #666;"># (1)</span><br/>
              <span style="color: #090;">TYPE</span>="full"<br/>
              <span style="color: #009;">if</span> [ -f <span style="color: #090;">$CONFIG</span>.<span style="color: #090;">$DIRNAME</span>.log ]; <span style="color: #009;">then</span> <span style="color: #666;"># Inkrementell oder Vollständig?</span><br/>
                <span style="color: #009;">if</span> [ "<span style="color: #090;">$KEY</span>" = "j" ]; <span style="color: #009;">then</span><br/>
                  <span style="color: #009;">echo</span> "-> Inkrementelles Backup"<br/>
                  <span style="color: #090;">TYPE</span>="inc"<br/>
                <span style="color: #009;">else</span><br/>
                  <span style="color: #009;">echo</span> "-> Vollbackup"<br/>
                  <span style="color: #009;">rm</span> <span style="color: #090;">$CONFIG</span>.<span style="color: #090;">$DIRNAME</span>.log          <span style="color: #666;"># lösche Logdatei (2)</span><br/>
                <span style="color: #009;">fi</span><br/>
              <span style="color: #009;">else</span><br/>
                <span style="color: #009;">echo</span> "-> Initiales Vollbackup"<br/>
              <span style="color: #009;">fi</span><br/>
              <span style="color: #090;">TO</span>="./<span style="color: #090;">$DIRNAME</span>-<span style="color: #090;">$DATE</span>-<span style="color: #090;">$TYPE</span>"          <span style="color: #666;"># Name der Zieldatei</span><br/>
              <span style="color: #666;"># archivieren</span><br/>
              <span style="color: #009;">tar</span> -cz -g <span style="color: #090;">$CONFIG</span>.<span style="color: #090;">$DIRNAME</span>.log -X <span style="color: #090;">$CONFIG</span>.exclude <span style="color: #090;">$FROM</span> | <span style="color: #009;">split</span> -d --byte 4000MB - <span style="color: #090;">$TO</span>.tar.gz<br/>
              <span style="color: #666;"># verschlüsseln (3)</span><br/>
              <span style="color: #009;">find</span> <span style="color: #090;">$TO</span>.tar.gz* -exec <span style="color: #009;">gpg</span> -e -r <span style="color: #090;">$USERID</span> '{}' \;<br/>
              <span style="color: #009;">rename</span> 's/\.tar.gz/.tgz/' <span style="color: #090;">$TO</span>.tar.gz*.gpg <span style="color: #666;"># (4)</span><br/>
              <span style="color: #009;">rm</span> <span style="color: #090;">$TO</span>.tar.gz*                       <span style="color: #666;"># unverschlüsseltes Archiv löschen</span><br/>
            <span style="color: #009;">fi</span><br/>
          <span style="color: #009;">done</span><br/>
        <span style="color: #009;">else</span><br/>
          <span style="color: #009;">echo</span> "Verwenden Sie backup.sh so:"<br/>
          <span style="color: #009;">echo</span> "backup.sh path1 [path2 [path3 [...]]]"<br/>
        <span style="color: #009;">fi</span><br/>
</p>
<p class="normal text">
        Anmerkungen: (1) Der Befehl <tt>basename</tt> extrahiert aus einem Pfad den letzten Bezeichner, also entweder den Namen der Datei oder des gewählten Verzeichnisses. (2) <tt>tar</tt> legt immer ein vollständiges Backup an wenn die angegebene Logdatei (noch) nicht existiert. (3) Beim Verschlüsseln und Löschen wird der Dateiname immer mit <tt>*</tt> erweitert, da auf den Namen bedingt durch das Aufteilen mit <tt>split</tt> noch eine Nummer folgt. (4) Das Umbenennen der verschlüsselten Archive von tar.gz in tgz ist nötig, damit sie im darauffolgenden Schritt nicht mit gelöscht werden.<br/><br/>
        Da ich alle Verzeichnisse der obersten Verzeichnisebene meiner Festplatte getrennt sichern will rufe ich das Skript (backup.sh) wie folgt auf:        
</p>
<p style="font-family: monospace;">
        <span style="color: #900;">#!/bin/sh</span><br/>
        <span style="color: #090;">DIRECTORIES</span>=`<span style="color: #009;">find</span> /media/truecrypt1/ -maxdepth 1 -mindepth 1 -type d -printf '%p '`<br/>
        <span style="color: #009;">cd</span> /media/usbdevice/<br/>
        backup.sh <span style="color: #090;">$DIRECTORIES</span>
</p>
<p class="normal text">
        Dazu habe ich mir einen Starter auf dem Arbeitsplatz angelegt. Mit einem Mausklick werden jetzt alle Verzeichnisse (außer Downloads und Ablage) von einer Festplatte (truecrypt1) auf die andere (usbdevice) gesichert.<br/>
        Die beiden Shell-Skripte liegen als <a href="http://koloradokaefer.de/download.php?url=backup.tar.gz">Download</a> in etwas umfangreicherer Form vor und müssen noch an die individuellen Bedürfnisse angepasst werden.<br/><br/>
        Auf ein Backup kann man zurücksetzen, indem man das letzte Vollbackup und die nachfolgenden inkrementellen Backups der Reihe nach wieder herstellt. Im einzelnen muss man dazu die Teilarchive mit <tt>gpg</tt> entschlüsseln, mit <tt>cat</tt> zusammenfügen und mit <tt>tar</tt> entpacken.
</p>
<br style="clear: both;"/>
<p class="small text" style="text-align: right;">
	gepostet am 22.September 2008
</p>
<p class="normal title">Nachtrag:</p>
<p class="normal text">
        Ich habe noch einige Fehler aus dem Skript entfernt und dies auch oben im Text geändert.
</p>
<br style="clear: both;"/>
<p class="small text" style="text-align: right;">
	gepostet am 22.Oktober 2008
</p>
<p class="normal text">Dieser Beitrag kann <a href="http://koloradokaefer.de/besen.php?node=20080922-00-article.php#Dein_Kommentar">kommentiert</a> werden.</p>]]>
</description>
</item>

<item>
<link>http://koloradokaefer.de/besen.php?node=20080919-00-article.php</link>
<guid>http://koloradokaefer.de/besen.php?node=20080919-00-article.php</guid>
<pubDate>Fri, 19 Sep 2008 01:00:00 +0200</pubDate>
<category>Datenschutz</category>
<category>Software</category>
<category>Frei und offen</category>
<author>webmaster@koloradokaefer.de (Koloradokäfer)</author>
<title>Jabber kommt</title>
<description>
<![CDATA[<p class="normal text">
        ... ICQ geht hoffentlich bald. Ich habe den Umstieg begonnen, vom proprietären Messenger-Protokoll <a href="http://de.wikipedia.org/w/index.php?oldid=50542034">ICQ (Oscar)</a> zum freien <a href="http://de.wikipedia.org/w/index.php?oldid=50784865">Jabber (XMPP)</a>. Nun stellen sich wohl zwei Fragen: Warum? Und wie?<br/><br/>
        Also warum? Einige Gründe dafür findet man <a href="http://ulm.ccc.de/~marcel/warum-jabber.htm">hier</a>. Die beiden wichtigsten davon sind wohl die:
</p>
<p style="font-style: italic;">
        [1] „You agree that by posting any material or information anywhere on the ICQ Services and Information you surrender your copyright and any other proprietary right in the posted material or information. You further agree that ICQ Inc. is entitled to use at its own discretion any of the posted material or information in any manner it deems fit, including, but not limited to, publishing the material or distributing it.” (<a href="http://www.icq.com/legal/policy.html">ICQ Policy</a>)
</p>
<p style="font-style: italic;">
        [2] ICQ/AIM/MSN/Y! sind schweigsam. Wenn sie das Protokoll nicht herausgeben, gibts nur unoffizielle Clients (die ploetzlich nichtmehr funktionieren, wenn das Protokoll stillschweigend geaendert wurde) und Closed Source Software, die intern weiss-der-teufel-was machen koennte. Desweiteren kann bei ICQ einfach mal ein IP-Bereich aus dem Netzwerk ausgeschlossen werden (siehe jabber.ccc.de). Da Jabber offen ist, gibt es fuer nahezu jede Plattform Clients und es gibt verschiedene Server, die man selber auch patchen kann.
</p>
<p class="normal text">
        Das Anlegen eines Kontos ist zum Beispiel mit Pidgin ganz einfach zu bewerkstelligen. Einfach die Kontenverwaltung öffnen und folgendes neues Konto hinzufügen:<br/>
        <a href="http://koloradokaefer.de/images/2008/20080919-Jabber.jpg"><img src="http://koloradokaefer.de/images/2008/20080919-Jabber.jpg" alt="Pidgin Einstellungen für Jabber" style="border-width: 0px; max-width:100%; margin: 10px 0px 10px 0px;"/></a><br/>
        Koloradokaefer ist in diesem Fall mein Benutzername. Der Domainname ist nur für die Zuordung des Benutzernamens wichtig. Ähnlich wie bei einer e-Mail-Adresse. Die vollständige Benutzerbezeichnung lautet deshalb auch benutzer@domain.de oder ähnlich. Den Verbindungsserver sollte man zumindest in Pidgin mit der IP-Adresse angeben, da einige Versionen wohl Probleme mit der Auflösung von <a href="http://de.wikipedia.org/w/index.php?oldid=50660648">DNS-Namen</a> haben. Die Proxy-Einstellungen sind bei mir die für den <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Java_Anon_Proxy">Java Anon Proxy</a>. (Siehe dazu: <a href="http://koloradokaefer.de/besen.php?node=20080917-00-article.php">Konspirativ kommunizieren</a>) Aber das kann man natürlich auch weglassen.<br/>
        Theoretisch ist es auch möglich direkt über Jabber mit ICQ-Kontakten zu chatten. Das nennt sich <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Jabber-Transport">Transport</a>. Allerdings scheint Pidgin das in seiner derzeitigen Version 2.4.3 noch nicht zu unterstützen. Aber wenn AOL nicht gerade eins der berüchtigten Protokoll-Upadates durchgeführt hat, kann man ja mit Pidgin notfalls (wie bisher auch) ICQ nutzen.<br/>
        Bei dieser Gelegenheit möchte ich auch noch das <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Off-the-Record_Messaging">Off-the-Record-Messaging-Plugin</a> empfehlen, dass es für alle vernünftigen Multi-Messenger gibt. Das umgeht in gewisser Weise das oben zuerst angesprochene Problem, indem es die Kommunikation verschlüsselt. In den <a href="http://de.wikipedia.org/w/index.php?oldid=50389903">Quellen</a> des genannten Wikipedia-Artikels gibt es die Links zu den Downloads des Plugins für die verschiendenen Massenger.
</p>
<br style="clear: both;"/>
<p class="small text" style="text-align: right;">
	gepostet am 19.September 2008
</p>
<p class="normal title">Nachtrag:</p>
<p class="normal text">
        Der Jabber-Server des Chaos Computer Clubs jabber.ccc.de (217.10.10.196) scheint derzeit die Verbindung über einige der Mixe des Java-Anon-Proxy-Projektes zu sperren. Das verwundert mich allerdings sehr. Auf JAP müsste man also gegebenenfalls verzichten („kein Proxy” einstellen) oder eben TOR (<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Tor_(Netzwerk)">The Onion Router</a>) verwenden, wenn man anonym chatten will.
</p>
<p class="small text" style="text-align: right;">
	gepostet am 21.September 2008
</p>
<p class="normal title">Nachtrag:</p>
<p class="normal text">
        Der CCC sperrt JAP natürlich nicht. Da hab ich wohl nicht richtig nachgedacht: JAP unterstützt zur Zeit nur die Protokolle http, https und ftp. Folglich ist Instant Messaging über JAP nicht möglich.
</p>
<p class="small text" style="text-align: right;">
	gepostet am 23.September 2008
</p>
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</description>
</item>

<item>
<link>http://koloradokaefer.de/besen.php?node=20080917-00-article.php</link>
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<pubDate>Wed, 17 Sep 2008 01:00:00 +0200</pubDate>
<category>Datenschutz</category>
<category>Software</category>
<author>webmaster@koloradokaefer.de (Koloradokäfer)</author>
<title>Konspirativ kommunizieren</title>
<description>
<![CDATA[<p class="normal text">
        Wahrscheinlich haben viele Menschen Angst, dass ihnen das vorgeworfen werden könnte. Oder sind sie zu faul? Laut <a href="http://www.sueddeutsche.de/computer/667/307619/text/">SZ</a> verschlüsseln gerade einmal fünf Prozent der Nutzer ihre e-Mails:
</p>
<p style="font-style: italic;">
        Offenbar eine Frage der Gewohnheit, so Wolf: „Wären E-Mails von Anfang an verschlüsselt gewesen, wäre das kein Thema.” Nun ist es aber doch ein Thema - schon weil E-Mails wie Postkarten offen lesbar sind.<br/>
„Der Inhalt wird schließlich im Klartext übertragen”, erklärt Wolf, der als wissenschaftlicher Koordinator am Horst-Görtz Institut für IT-Sicherheit der RUB [Ruhr-Universität in Bochum, Anm. d. Autors] arbeitet. Jeder aufgeweckte 14-Jährige könne mit entsprechender Software zum Beispiel über WLAN den E-Mail-Verkehr der Nachbarn mitlesen. Auch für Provider und Systemadministratoren sei dies kein Problem.
</p>
<p class="normal text">
        Warum der Spruch „<abbr title="Der Satz ist meiner Meinung das beste Mittel, um sich in einer Diskussion über Privatsphäre zu disqualifizieren.">Ich habe nichts zu verbergen!</abbr>” damit eigentlich nichts zu tun hat und deshalb gar nicht zieht erklärt Missi in ihrem <a href="http://www.entartete-kunst.com/gpg-was/">Notizblock</a> leicht verständlich unter dem Titel „GPG? Was?”.<br/><br/>
        Was ich bei dieser Gelegenheit aber eigentlich an die Frau oder an den Mann bringen wollte ist das <a href="https://www.awxcnx.de/handbuch_11.htm">Privacy-Handbuch</a> (als <a href="https://www.awxcnx.de/download/privacy-handbuch.pdf">PDF</a>). Das erklärt anschaulich, warum man im Internet nicht anonym ist und wie man sich dagegen wehren kann, dass beim Surfen private Daten ausgespäht werden. Es stellt nützliche Programme für Linux, Windows und Mac vor. Wenn man die Einleitung gelesen hat sollte auch jedem klar sein, dass es hier nicht (nur) darum geht mögliche staatliche Überwachungsmaßnahmen abzuwehren, sondern eher um den Schutz der Privatsphäre vor Wirtschaftsunternehmen. Es werden auch sinnvolle Hinweise für die richtige Organisation von Backups gegeben. Neben Firefox-Plugins zum selektiven blocken von Java-Script, Flash und Cookies werden datenfreundliche Suchmaschinen, Verschlüsselungs- und Anonymisierungsprogramme vorgestellt. Besonders interessant finde ich persönlich die Hinweise, wie man die Header für e-Mails und Browser einstellt, um möglichst wenig Angriffsfläche für Trojanische Pferde und Deanonymisierung zu bieten.<br/>
        Während die ersten Abschnitte auch für den unbedarften Nutzer geeignet sind, folgt am Ende noch ein herrliches Nerd-Kapitel! Dort wird erklärt, wie man einen Rechner mit mehreren Betriebssystemen vollständig verschlüsselt und den nicht-verschlüsselbaren Bootsektor auf einen physisch gut zu schützenden USB-Stick auslagert. Aber das sollte man dann wohl mit einer Systemneuinstallation verbinden.
</p>
<br style="clear: both;"/>
<p class="small text" style="text-align: right;">
	gepostet am 17.September 2008
</p>
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</item>

<item>
<link>http://koloradokaefer.de/archive.php?node=20080915-00-info.php</link>
<guid>http://koloradokaefer.de/archive.php?node=20080915-00-info.php</guid>
<pubDate>Mon, 15 Sep 2008 01:00:00 +0200</pubDate>
<category>TU Dresden</category>
<author>webmaster@koloradokaefer.de (Koloradokäfer)</author>
<title>Medieninformatik-Downloads: Security and Cryptography</title>
<description>
<![CDATA[<p class="normal text">
        Auf der Downloadseite zum Studium gibt es einige neue Links zum Thema Kryptografie. Besonders zu empfehlen ist das „Handbook of Applied Cryptography”, welches kostenlos als PDF heruntergeladen werden kann. Es beleuchtet insbesondere symmetrische und asymmetrische Kryptografie, sowie das Erzeugen von Zufallsbitketten. <a href="http://koloradokaefer.de/studdownl.php#Hauptstudium">Zur Download-Seite.</a>
</p>
]]>
</description>
</item>

<item>
<link>http://koloradokaefer.de/besen.php?node=20080901-00-article.php</link>
<guid>http://koloradokaefer.de/besen.php?node=20080901-00-article.php</guid>
<pubDate>Mon, 01 Sep 2008 01:00:00 +0200</pubDate>
<category>Video</category>
<category>Verrücktes Netz</category>
<author>webmaster@koloradokaefer.de (Koloradokäfer)</author>
<title>Geniale Bilder</title>
<description>
<![CDATA[<p class="normal text">
        Manch einer hat es bestimmt schon gesehen: Das neue Video der amerikanischen Indie-Rockband <a href="http://breedersdigest.net">The Breeders</a> zum Song „Walk it off” wurde heute schon bei <a href="http://www.ehrensenf.de">Ehrensenf</a> vorgestellt. Das Video wurde aus vier Perspektiven gedreht. Es lohnt sich zwischendurch mal umzuschalten:
</p>
<p class="normal text" style="margin: 10px 0px 10px 0px; text-align: center;">
        <object width="425" height="344" style="margin: 20px 0px 20px 0px"><param name="movie" value="http://breedersdigest.net/walkitoff/walkitoff.swf"></param> <embed src="http://breedersdigest.net/walkitoff/walkitoff.swf" type="application/x-shockwave-flash" width="480" height="340"></embed></object>
</p>
<p class="normal text">
        Auch aus vielen interessanten Perspektiven gedreht wurde das Video zum Song „Paper” der britischen Band <a href="http://www.thegetoutclause.co.uk/">The Get Out Clause</a>. Die Musiker haben das Recht in Anspruch genommen Überwachungsvideos <a href="http://www.nerdcore.de/wp/2008/05/09/the-get-out-clause-drehen-musikvideo-mit-uberwachungskameras/">einzusehen</a>, auf denen sie selbst abgelichtet sind. Sehr kreativ!
</p>
<p class="normal text" style="margin: 10px 0px 10px 0px; text-align: center;">
        <object width="425" height="344" style="margin: 10px 0px 10px 20px"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/98u1HuqS7Nk&color1=0xb1b1b1&color2=0xcfcfcf&hl=en&fs=1"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/98u1HuqS7Nk&color1=0xb1b1b1&color2=0xcfcfcf&hl=en&fs=1" type="application/x-shockwave-flash" allowfullscreen="true" width="425" height="344"></embed></object>
</p>
<p class="normal text">
        Nicht viele Perspektiven, dafür aber viele Gesichter enthält das folgende Bild:<br/>
        <a href="http://blog.sonic-lux.net/wp-content/uploads/2008/07/pic.png"><img src="http://blog.sonic-lux.net/wp-content/uploads/2008/07/pic.png" alt="Berühmtheitenbild" style="border-width: 0px; float:left; max-width:100%; margin: 10px 0px 10px 0px;"/></a><br/>        
        Wer erkennt mehr? Ich fang schon mal an. Doppeltnennung gilt nicht! :)<br/>
        Also da wären von links nach rechts: Pelé, Lenin, Bill Clinton, Xxxxx Xxxxxx (den darf jemand anderes finden), Benito Moussulini, Sadam Hussein, Charlie Chaplin, Robert Koch, Muhammed Ali, Vladimir Putin, Christoph Kolumbus, Winston Churchill, die englische Queen und Stalin, Karl Marx, Friedrich Engels, Albert Einstein, Moses (?), Mahatma Ghandi, Ché Guevara, Fidel Castro, Yassir Arafat, ...
</p>
<br style="clear: both;"/>
<p class="small text" style="text-align: right;">
	gepostet am 01.September 2008
</p>
<p class="normal text">Dieser Beitrag kann <a href="http://koloradokaefer.de/besen.php?node=20080901-00-article.php#Dein_Kommentar">kommentiert</a> werden.</p>]]>
</description>
</item>

<item>
<link>http://koloradokaefer.de/archive.php?node=20080829-00-info.php</link>
<guid>http://koloradokaefer.de/archive.php?node=20080829-00-info.php</guid>
<pubDate>Fri, 29 Aug 2008 01:00:00 +0200</pubDate>
<category>Datenschutz</category>
<category>Dresden</category>
<category>Gelinkt</category>
<author>webmaster@koloradokaefer.de (Koloradokäfer)</author>
<title>Schattenmeldeämter - Das Melderecht in Sachsen</title>
<description>
<![CDATA[<p class="normal text">
	Offenbar haben Unternehmen über 70 Millionen Meldedatensätze von Bewohnern unserer Republik <a href="http://www.taz.de/1/politik/schwerpunkt-ueberwachung/artikel/1/die-schattenmeldeaemter/">gespeichert</a>. Dazu zählen unter anderem auch Religionszugehörigkeit, sämtliche aktuellen und früheren Anschriften, Familienstand, steuerrechtliche Daten und sogenannte <a href="http://de.wikipedia.org/w/index.php?oldid=48075473#Deutschland">Passversagungsgründe</a>. Was das im Einzelnen bedeutet und wie die genauen Regelungen und Verfahrensweisen in Sachsen, insbesondere in Dresden, sind und was man dagegen tun kann, <a href="http://umgebungsgedanken.momocat.de/2008/08/29/schattenmeldeaemter-und-melderecht-in-dresden-und-sachsen/">erklärt Stephan</a> im Umgebungsgedanken-Blog ausführlich.
</p>
]]>
</description>
</item>

<item>
<link>http://koloradokaefer.de/archive.php?node=20080826-00-info.php</link>
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<pubDate>Tue, 26 Aug 2008 01:00:00 +0200</pubDate>
<category>TV</category>
<category>Vorratsdatenspeicherung</category>
<category>Sicherheit</category>
<author>webmaster@koloradokaefer.de (Koloradokäfer)</author>
<title>Journalismus auf unterstem Niveau</title>
<description>
<![CDATA[<p class="normal text">
        Wie <a href="http://netzpolitik.org/2008/report-muenchen-mit-falschinformationen-gegen-datenschutz/">netzpolitik.org</a> bereits berichtete, brachte das ARD-Magazin Report München gestern einen Beitrag über die Vorratsdatenspeicherung. Dieser vermittelte allerdings eher den Eindruck einer Hetzkampagne der Datensammler-Lobby. Siehe dazu auch annalist - <a href="http://annalist.noblogs.org/post/2008/08/25/datenschutz-total-gef-hrlich">„Datenschutz total gefährlich!”</a>. (Da sind auch die Kommentare interessant.)<br/>
        Den Bericht gibt es <a href="http://www.br-online.de/daserste/report/archiv/2008/00500/">hier</a> als Text und in der <a href="http://www.ardmediathek.de/ard/servlet/content/873922">ARD-Mediathek</a> als Video. Das Online-Magazin <a href="http://www.heise.de/newsticker/Datenschuetzer-werfen-Report-Muenchen-Meinungsmache-fuer-Vorratsdatenspeicherung-vor--/meldung/114910">Heise</a> bietet eine schöne Zusammenfassung der Kritikpunkte und Richtigstellung.
</p>
]]>
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</item>

<item>
<link>http://koloradokaefer.de/archive.php?node=20080825-00-info.php</link>
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<pubDate>Mon, 25 Aug 2008 01:00:00 +0200</pubDate>
<category>Sinnfrei</category>
<author>webmaster@koloradokaefer.de (Koloradokäfer)</author>
<title>Fotoalbum 2008</title>
<description>
<![CDATA[<p class="normal text">
        <a href="http://koloradokaefer.de/fotos.php?id=2008&nr=11">... wieder etwas vergrößert.</a>
</p>

]]>
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</item>

<item>
<link>http://koloradokaefer.de/archive.php?node=20080822-00-info.php</link>
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<pubDate>Fri, 22 Aug 2008 01:00:00 +0200</pubDate>
<category>Gelinkt</category>
<category>Datenschutz</category>
<category>Sicherheit</category>
<category>Software</category>
<author>webmaster@koloradokaefer.de (Koloradokäfer)</author>
<title>Gelinkt, aber nicht betrogen</title>
<description>
<![CDATA[<p class="normal text">
        Anlässlich der aktuellen medialen Aufklärungskampagne zum Thema Datenschutz und Datenmissbrauch mal wieder ein paar gesammelte Links:<br/>
        <a href="http://www.vzbv.de/start/index.php?page=presse&bereichs_id=&themen_id=&mit_id=1045&task=mit">Bundesverband der Verbraucherzentralen</a> - Das ganze ins Rollen brachte der VZBV indem er einem Datenhändler sechs Millionen Datensätze mit sensiblen Daten, wie Kontonummern und Geburtsdaten abkaufte.<br/>
        <a href="http://www.sueddeutsche.de/computer/653/306612/text/print.html">Diebischer Zwilling</a> - So lautet die Überschrift eines Artikels in der Süddeutschen Zeitung und erklärt, wie man mit eben diesen Daten bei e-Bay kostenlos einkaufen kann.<br/>
        <a href="http://martin13088.blog.de/2008/06/28/duschgel-im-plastikbeutel-mit-dem-auswei-4374313">Mit dem Ausweis zur neuen Identität</a> - Martin Richter schreibt in seinem Blog, wie er am Flughafen jedesmal eine neue Identität angeboten bekommt. Im Kontrast zu den „Sicherheitbedingungen”, die sonst für Flugreisende gelten ist das sehr lustig zu lesen! <em class="small text">[gefunden bei <a href="http://www.renephoenix.de/">René Pönitz</a>]</em><br/>
        <a href="http://www.timesonline.co.uk/tol/news/uk/crime/article4467106.ece">„Fakeproof”</a> - Dass man auch den neuen elektronischen Reisepass relativ problemlos fälschen kann schreibt The Times. Es darf allerdings bezweifelt werden, dass es vorteilhaft ist das eigene Passbild gegen eines von Osama-bin-Laden auszutauschen... <em class="small text">[gefunden bei <a href="http://www.schneier.com/blog/">Schneier on Security</a>]</em><br/>
        <a href="http://www.tagesschau.de/inland/datenklau104.html">Was soll ich nun tun?</a> - Tagesschau.de liefert einige Tipps, wie man sich verhalten sollte und empfielt dem Privatanwender Tools wie <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Pretty_Good_Privacy">PGP</a> und <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Truecrypt">TrueCrypt</a>.
</p>
]]>
</description>
</item>

<item>
<link>http://koloradokaefer.de/archive.php?node=20080808-00-info.php</link>
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<pubDate>Fri, 08 Aug 2008 01:00:00 +0200</pubDate>
<category>Dresden</category>
<category>Politik</category>
<category>Lokalposse</category>
<author>webmaster@koloradokaefer.de (Koloradokäfer)</author>
<title>www.saloppe-bleibt.de</title>
<description>
<![CDATA[<p class="normal text">
        Am Loschwitzer Elbhang zwischen Schloss Albrechtsberg und <a href="http://www.saloppe-bleibt.de/">Saloppe soll das Grün verschwinden</a>. Der zuständige Stadtratsausschuss scheint zumindest entschlossen zu sein das Gelände, entgegen der <a href="http://www.saloppe.de/html/video_orosz.html">Zusage von OB Orosz</a>, mit großzügigen Wohnhäusern zu bebauen. Schade eigentlich. <em class="small text">[gefunden bei <a href="http://umgebungsgedanken.momocat.de/">Umgebungsgedanken</a>]</em>
</p>
]]>
</description>
</item>

<item>
<link>http://koloradokaefer.de/besen.php?node=20080804-00-article.php</link>
<guid>http://koloradokaefer.de/besen.php?node=20080804-00-article.php</guid>
<pubDate>Mon, 04 Aug 2008 01:00:00 +0200</pubDate>
<category>Hörempfehlung</category>
<category>Frei und offen</category>
<author>webmaster@koloradokaefer.de (Koloradokäfer)</author>
<title>Because the Rock must be delivered</title>
<description>
<![CDATA[<p class="normal text">
        <a href="http://koloradokaefer.de/images/2008/20080804-TheSimpleLife.jpg"><img src="http://koloradokaefer.de/images/2008/20080804-TheSimpleLife.jpg" alt="The Simple Life - Album Cover" style="border-width: 0px; max-width:30%; float: left; margin: 0px 10px 10px 0px;"/></a> Nun möchte ich hier nicht mit Musikrezensionen beginnen. Es gibt schon genug Leute, die das Netz mit gequirlltem Kakao vollpflanzen. Deshalb finden sich <a href="http://www1.inf.tu-dresden.de/~s8186045/Feuilleton/feuilleton_0008.php">gute</a> Rezensionen immer schwerer. Ob es gefällt entscheidet man letztlich sowieso am besten beim selbst hören.<br/>
        Trotzdem oder gerade deshalb möchte ich euch <a href="http://www.joshwoodward.com/">Josh Woodward</a> nicht vorenthalten. Dessen teilweise gewitzte Rock, Folk und Pop-Rhythmen habe ich vor ungefähr einem Jahr bei <a href="http://starfrosch.ch/2007/05/22/118_free_mp3_songs_josh_woodward">Starfrosch</a> gefunden. Das neue Doppelalbum „The Simple Life” kann auf <a href="http://www.joshwoodward.com/music/">joshwoodward.com</a> kostenlos (als mp3) heruntergeladen werden. Dort gibt es auch die anderen sechs Alben und eine lose Sammlung von Titeln, die es nicht auf eine der virtuellen CDs geschafft haben. Alle Songs stehen unter einer <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Creative_commons#Die_Rechte-Module">Creative Commons-Lizenz</a> und können, <a href="http://www.joshwoodward.com/etc/sharing/">ja sollen sogar</a> an Freunde und Bekannte weitergegeben werden!<br/>
        Die Auswahl reicht von ruhigeren Piano-Tönen (<a href="http://www.joshwoodward.com/mod/song/stream.php?path=/mp3/TheSimpleLife/JoshWoodward-TheSimpleLife-201-Ships.mp3">„Ships” auf „The Simple Live” anhören</a>) über irische Klänge (<a href="http://www.joshwoodward.com/mod/song/stream.php?path=/mp3/sunny/JoshWoodward-SunnySideOfTheStreet-08-UpKilkenny.mp3">„Up Kilkenny” auf „Sunny Side of the Street” anhören</a>) bis hin zu Rock (<a href="http://www.joshwoodward.com/mod/song/stream.php?path=/mp3/DirtyWings/JoshWoodward-DW-11-GallowsHill.mp3">„Gallows Hill” auf „Dirty Wings” anhören</a>). In Songs wie Wrong Side of the Revolution (<a href="http://www.joshwoodward.com/mod/song/stream.php?path=/mp3/JoshWoodward-WrongSideOfTheRevolution.mp3">anhören</a>) bezieht er auch zu aktuellen politischen Themen Stellung. Josh Woodward vergleicht sich selbst mit Bands wie Elliot Smith, Outkast, Radiohead, Snoop Dogg und The Postal Service. Hin und wieder beteiligt er sich am SongFight!-Contest und — <a href="http://www.songfight.org/artistpage.php?key=josh_woodward">gewinnt</a>! Mein persönlicher Favorit ist Fight the Sea (<a href="http://www.joshwoodward.com/mod/song/stream.php?path=/mp3/crawford/JoshWoodward-CrawfordStreet-01-FightTheSea.mp3">anhören</a>) vom Album Crawford Street.<br/>
        Fast an der Ecke zwischen Crawford Street und Main Steet in Woodwards Heimatstadt Findlay (Ohio) befindet sich übrigens das <a href="http://www.coffeeamici.com/">Coffee Amici</a> in dem der „Funky Folkster Himself” häufig seine „events” mit „einer dunklen Seite und einem verdrehten Sinn für Humor” zum Besten gibt.<br/>
        Alle Alben wurden auch als (reale) CD-Version von Snooter Records aufgenommen und können auf der Webseite für einen selbst gewählten Preis bestellt werden. Also: Kaufen oder ziehen, dann brennen und verschenken! Because the rock must be delivered.
</p>
<br style="clear: both;"/>
<p class="small text" style="text-align: right;">
	gepostet am 04.August 2008
</p>
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<link>http://koloradokaefer.de/besen.php?node=20080726-00-article.php</link>
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<pubDate>Sat, 26 Jul 2008 01:00:00 +0200</pubDate>
<category>Fotorätsel</category>
<author>webmaster@koloradokaefer.de (Koloradokäfer)</author>
<title>Entkrampfungsübung</title>
<description>
<![CDATA[<p class="normal text">
        Der ein oder andere von euch kennt das vielleicht: Super Sommerwetter und man sitzt drin und lernt für Prüfungen. Okay, wer zum Lernen bei dem Wetter nich raus geht ist in der Regel wahrscheinlich selbst Schuld. Ganz egal. Für alle die den Kopf voll haben oder sich sonst wie geistig geschädigt fühlen - und natürlich auch für alle anderen gibt es zur Lockerung mal wieder ein kleines Bilderrätsel. Was für Gegenstände sind auf den folgenden Fotos zu sehen, bzw. wofür verwendet man sie?<br/>
	<a href="http://koloradokaefer.de/images/2008/20080726-fotoraetsel11.jpg"><img src="http://koloradokaefer.de/images/2008/20080726-fotoraetsel11.jpg" alt="Fororätsel" title="Bild 1" style="border-width: 0px; max-width:30%; float: left; margin: 10px 10px 10px 0px;"/></a>
	<a href="http://koloradokaefer.de/images/2008/20080726-fotoraetsel12.jpg"><img src="http://koloradokaefer.de/images/2008/20080726-fotoraetsel12.jpg" alt="Fororätsel" title="Bild 2" style="border-width: 0px; max-width:30%; float: left; margin: 10px 10px 10px 0px;"/></a>
	<a href="http://koloradokaefer.de/images/2008/20080726-fotoraetsel13.jpg"><img src="http://koloradokaefer.de/images/2008/20080726-fotoraetsel13.jpg" alt="Fororätsel" title="Bild 3" style="border-width: 0px; max-width:30%; float: left; margin: 10px 0px 10px 0px;"/></a>
	<br style="clear: both;"/><br/>
	Zusätzlich gibt es noch dieses unscharfe Foto eines Grashüpfers, den ich neulich auf meinem Fensterbrett fand. Einfach mal drauf klicken um mehr zu sehen!
</p>
<p class="normal text" style="text-align: center;">
	<a href="http://koloradokaefer.de/images/2008/20080726-grashuepfer2.jpg"><img src="http://koloradokaefer.de/images/2008/20080726-grashuepfer1.jpg" alt="Grashüpfer" title="Bild 1" style="border-width: 0px; max-width:30%; margin: 10px 10px 10px 0px;"/></a>      
</p>
<br style="clear: both;"/>
<p class="small text" style="text-align: right;">
	gepostet am 26.Juli 2008
</p>
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<pubDate>Sun, 13 Jul 2008 01:00:00 +0200</pubDate>
<category>Dresden</category>
<author>webmaster@koloradokaefer.de (Koloradokäfer)</author>
<title>Fotos von der Museumsnacht</title>
<description>
<![CDATA[<p class="normal text">
        Lange hats gedauert, jetzt sind sie da: Die ersten Fotos von 2008. Fast keines von mir, aber trotzdem schön ;) <a href="http://koloradokaefer.de/fotos.php?id=2008&nr=1">Bitte hier entlang.</a>
</p>

]]>
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<link>http://koloradokaefer.de/archive.php?node=20080712-00-info.php</link>
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<pubDate>Sat, 12 Jul 2008 01:00:00 +0200</pubDate>
<category>Politik</category>
<category>Gelinkt</category>
<category>TV</category>
<author>webmaster@koloradokaefer.de (Koloradokäfer)</author>
<title>Wir interviewen Politiker</title>
<description>
<![CDATA[<p class="normal text">
        Eine lustige (für den ein oder anderen Innenminister vielleicht auch peinliche) Zusammenstellung der Interviews von Kinderreportern des ARD-Morgenmagazins gibt es bei tagesschau.de. Dort erfahren wir auch, dass Frau von der Layen - ganz im Sinne ihres Amtes - gern viele Kücken und einen Hahn um sich hätte, wenn sie ein Huhn wäre. War das eine Anspielung auf die Kinder vom Morgenmagazin und Herrn Profalla? <a href="http://www.tagesschau.de/kinderreporter100.html">Film ab!</a>
</p>
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<pubDate>Tue, 08 Jul 2008 01:00:00 +0200</pubDate>
<category>Extremismus</category>
<category>Verrücktes Netz</category>
<author>webmaster@koloradokaefer.de (Koloradokäfer)</author>
<title>Keine Überfremdung des deutschen Obstbestandes mehr!</title>
<description>
<![CDATA[<p class="normal text">
        Nein, kein Quatsch — die Front Deutscher Äpfel macht mobil! Seit langem schon mit <a href="http://www.apfelfront.de/">dieser stilechten Weltnetzseite</a> und jetzt auch mit <a href="http://www.zeit.de/video/player">aufregenden Bewegtbildern</a>. In diesem Sinne: <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Sch%C3%B6ner_aus_Boskoop">Heil Boskoop!</a><br/>
        Ach ja und was gibt der deutschen Jugend Kraft? <a href="http://www.blinkx.com/video/front-deutscher-pfel/o8TvXb34CHDsWEUnWFNjtQ">Apfelsaft!</a>
</p>
]]>
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<pubDate>Mon, 04 Jul 2008 01:00:00 +0200</pubDate>
<category>Gelinkt</category>
<category>Verkehr</category>
<category>TU Dresden</category>
<category>Dresden</category>
<author>webmaster@koloradokaefer.de (Koloradokäfer)</author>
<title>Nachhaltige Stadtplanung</title>
<description>
<![CDATA[<p class="normal text">
        In der letzten Ausgabe der Dresdener Hefte ist ein sehr interessanter Beitrag von Prof. Udo Becker über zukunftsfähige Verkehrsplanung in Dresden enthalten. Udo Becker ist Inhaber des Lehrstuhls für Verkehrsökologie an der TU Dresden. Er erklärt wie man mit weniger Verkehr Energie einsparen und trotzdem die gleiche Mobilität (Erreichbarkeit von Arbeitsplatz, Einkaufsladen, Freizeiteinrichtung usw.) erhalten kann.<br/>
        Der entsprechende Auszug aus „Dresdener Hefte” kann (zur Zeit) bei der <a href="http://www.sz-online.de/verkehr">Sächsichen Zeitung heruntergeladen werden</a>. <em class="small text">[gefunden bei <a href="http://www.renephoenix.de/">René Pönitz</a>]</em>
</p>
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<item>
<link>http://koloradokaefer.de/besen.php?node=20080703-00-article.php</link>
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<pubDate>Sun, 03 Jul 2008 01:00:00 +0200</pubDate>
<category>Natur und Umwelt</category>
<category>Politik</category>
<author>webmaster@koloradokaefer.de (Koloradokäfer)</author>
<title>Carbon Dioxide - They call it pollution, we call it life!</title>
<description>
<![CDATA[<p class="normal text">
        Das Competitive Enterprise Institute (CEI) ist eine US-amerikanische „wissenschaftliche” Vereinigung, die sich um die Vereinbarkeit von Ökologie und Ökonomie kümmert — oder besser: Sorgen macht.<br/>        
        In einem aktuellen Bericht über die Zusammenhänge von Ökonomie und Ökologie „<a href="http://cei.org/node/20759">Global Warming Economics</a>” veröffentlicht das CEI die „Wahrheiten” über den Klimawandel (frei übersetzt):<br/><br/>
        <em>Mythos: Die USA liegt mit der Reduktion ihres CO<sub>2</sub>-Ausstoßes hinter anderen Ländern zurück.<br/>
        Tatsache: Die US-CO<sub>2</sub>-Emissionen sind weniger stark angestiegen als in anderen Ländern.</em><br/>
        Wahr ist aber auch: Die USA sind immernoch das Land mit dem höchsten pro-Kopf-CO<sub>2</sub>-Ausstoß. Laut <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/List_of_countries_by_carbon_dioxide_emissions">CDIAC/Wikipedia</a> lag der Ausstoß pro US-Bürger etwa bei 20 Tonnen im Jahr 2004, in China hingegen nur bei etwa 4. Zum Vergleich: Deutschland lag etwa bei 10 Tonnen pro Einwohner.<br/>
        In einem Diagramm wird in diesem Bericht gezeigt, dass der Anstieg des CO<sub>2</sub>-Ausstoßes zwischen 1997 und 2005 in Spanien mit 40,22% am höchsten war. In den USA lag er hingegen nur bei 7,96%. Wenn man bedenkt dass Spanien 2004 gerade einmal einen pro-Kopf-Ausstoß von etwa 7 Tonnen hatte, dann ist der absolute Unterschied zwischen 7,96% und 40,22% gar nicht mehr so beeindruckend.<br/><br/>
        <em>Mythos: Der Zusammenhang zwischen CO<sub>2</sub>-Ausstoß und Temperatur ist allgemein anerkannt.<br/>
        Tatsache: Der Zusammenhang zwischen CO<sub>2</sub>-Ausstoß und Temperatur sieht schwankend aus.</em><br/>
        Wahr ist aber auch: Die globale <a href="http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Bild:1000_Jahr_Temperaturen-Vergleich.png&filetimestamp=20060915161556">Jahresdurchschnittstemperatur</a> schwankte zwischen 1000 n.Chr. und 1900 zwischen 0°C und -0,8°C. In dieser Zeit gab es beim <a href="http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Bild:Verlauf_Kohlendioxidgehalt.png&filetimestamp=20061008140602">CO<sub>2</sub>-Gehalt</a> der Atmosphäre keine Veränderung. Die Durchschnittstemperatur ist seit etwa 1850 bis heute kontinuierlich auf 0,4°C angestiegen. Seit 1850 ist der CO<sub>2</sub>-Anteil in der Atmosphäre etwa um die Hälfte größer geworden. Das CEI betrachtet in seinem Bericht allerdings nur die Jahre 2002 bis 2007 und stellt sogar fest, dass die Durchschnittstemperatur gesunken sei, weil sie 2006 und 2007 um 0,06°C kälter war als 2005. Allerdings war 2005 das wärmste Jahr seit Beginn der Wetteraufzeichnungen 1880 überhaupt.<br/><br/>
        <em>Mythos: Die Kosten für Taktiken gegen die Erderwärmung sind tragbar und könnten sich auf lange Sicht sogar bezahlt machen.<br/>
        Tatsache: Die Kosten für Taktiken gegen die Erderwärmung übersteigen die möglichen Kosten der Erderwärmung an sich.</em><br/>
        Ich sehe mich nicht in der Lage dagegen zu argumentieren, da ich es sinnlos fände jetzt hier einen anderen Bericht zu verlinken, der einfach das Gegenteil behauptet. Ich denke die Kosten die die Erderwärmung verursacht sind einfach nicht vernünftig zu schätzen und deshalb auch nicht vergleichbar. Im übrigen: Wie vermittelt das CEI einem Bewohner einer pazifischen Inselgruppe, dass es einfach billiger und deshalb besser ist, wenn man ihn absaufen lässt?<br/><br/>
        Wer das jetzt immernoch nicht verstanden hat, sollte sich mal den <a href="http://www.youtube.com/watch?v=HjryctqixSs">Werbespot der CEI</a> ansehen. Noch mehr „überzeugende Fakten” warum Klimaschutz einfach zu teuer ist findet man auf <a href="http://cei.org/">cei.org</a>. Im übrigen sind die Leute, die über „Wind und Regen” gebieten wollen sowieso <a href="http://www.klaus.cz/klaus2/asp/objednavka.asp?id=31">alle Kommunisten</a>!        
</p>
<p class="small text" style="text-align: right;">
	gepostet am 03.Juli 2008
</p>
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</item>

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<link>http://koloradokaefer.de/archive.php?node=20080701-00-info.php</link>
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<pubDate>Fri, 01 Jul 2008 01:00:00 +0200</pubDate>
<category>TV</category>
<category>Ausland</category>
<category>Hörempfehlung</category>
<category>Gelinkt</category>
<author>webmaster@koloradokaefer.de (Koloradokäfer)</author>
<title>EM vorbei - China voraus</title>
<description>
<![CDATA[<p class="normal text">
        In einem Monat ist es so weit, dann beginnen in Peking die 21.Olympischen Sommerspiele. Bei Phoenix waren dazu zwei interessante Beiträge zu sehen:<br/>
        <a href="http://www.phoenix.de/videostreams/165516.htm#">Medaillen, Mammon, Menschenrechte</a> (<a href="http://wstreaming.zdf.de/phoenix/300/080628_phx_pariserplatz.asx">Video direkt</a>, 58min): Im Forum Pariser Platz debattieren u.a. Gernot Erler (Auswärtiges Amt), Eberhard Gienger (Sportbund), Barbara Lochbihler (amnesty international), Meinhard von Gerkan (Architekt) und Hansrudolf Kamer (Neue Züricher Zeitung) über Menschenrechte, Politik und Sport.<br/>
        <a href="http://www.phoenix.de/videostreams/78890.htm#">Alfred Schier im Gespräch mit Hannes Jaenicke</a> (<a href="http://wstreaming.zdf.de/phoenix/300/080627_phx_dialog.asx">Video direkt</a>, 28min): Im Dialog nimmt der deutsche Schauspieler kein Blatt vor den Mund. Er sagt was er von der chinesischen Regierung und dem Olympischen Kommitee hält. Außerdem geht's noch um ihn selbst (weniger interessant) und um Orang Utans (interessanter).
</p>
]]>
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</item>

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<link>http://koloradokaefer.de/besen.php?node=20080630-00-article.php</link>
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<pubDate>Mon, 30 Jun 2008 01:00:00 +0200</pubDate>
<category>Leseempfehlung</category>
<category>Sicherheit</category>
<author>webmaster@koloradokaefer.de (Koloradokäfer)</author>
<title>Digital Security in a Networked World</title>
<description>
<![CDATA[<p class="normal text">
        Das ist der Untertitel von Bruce Schneiers „Secrets & Lies”. Bruce Schneier ist ein US-amerikanischer Sicherheitsexperte der unter anderem an der Entwicklung von kryptografischen Systemen wie <abbr title="zwei Verschlüsselungsalgorithmen; Twofish kam beim AES-Wettbewerb mit in die engere Auswahl!">Blowfish und Twofish</abbr> beteiligt war. Seinen bahnbrechenden Erfolg als Autor feierte er mit „Applied Cryptography”, welches wohl als das Standardwerk der Kryptografie angesehen werden darf.<br/>
        In Sekrete und Lügen, wie ich „Secrets & Lies” gern übersetze, behandelt Schneier verschiedene Angreifermodelle. Mit Angreifermodellen definiert man in der Kryptografie und Computersicherheit (oder in der Sicherheit allgemein) die Möglichkeiten, die eine Person oder eine Gruppe hat um ein System zu stören. Ein praktisches Beispiel aus dem Buch soll das für den Heimanwender verdeutlichen:<br/>
        Das System ist hier eine Anzahl Wahlbüros und das zentrale Büro des Wahlleiters. Die Stimmzettel werden mit einer „vote-counting machine” ausgezählt. „The <abbr title="Wahlhelfer">judges</abbr> at each of the 12 <abbr title="Wahlbüros">polling places</abbr> phone their results in to a central office. Then the results are summed together, and the winner gets to declare victory over the sound of a noisy band while dodging confetti.”<br/>
        Erste Angriffsmöglichkeit: Wähler bezahlen. Aber das ist teuer und unsicher, denn wer weiß schon, was der Wähler in der Wahlkabine wirklich macht. Und da wären wir schon bei der zweiten Möglichkeit: Steuersenkungen versprechen ist auf jedenfall die vielversprechendere Variante. Wähler bezahlen ist nur dann sehr einträglich, wenn man Briefwählern ihre Stimmzettel abkauft oder bei Online-Wahlen für ein paar Okken PINs anderer Wähler erwirbt. Eine weitere sehr <a href="http://www.faz.net/s/RubFC06D389EE76479E9E76425072B196C3/Doc~EC7D4E1F2F73D41D6A77FF55A9CF01BAB~ATpl~Ecommon~Scontent.html">aktuelle</a> Möglichkeit ist Einschüchterung. „A trick of Mexico's Institutional Revolutionary Party was to ensure that <abbr title="Wahlkabinen">voting booths</abbr> in remote places, supposedly impervious to prying eyes, were placed under a tree — with a hired <abbr title="Verbrecher, Schläger">thug</abbr> hiding in the branches making shure voters voted ‚properly’”<br/> 
        Die nächste Möglichkeit wäre mehrfach zu wählen. Entweder man besticht die Wahlhelfer, man wäscht sich die Tinte vom Finger oder man engagiert ein paar Schauspieler. Okay, das mit den Schaupielern ist eine blöde Idee, aber: „We can slip <abbr title="unzulässig">ineligible</abbr> voters onto the list — in the early 1900s, dead Chicagoans voted in many elections — or simply invent eligible voters.” Naja, und dann könnte man noch für die Auszählmaschine ein „Softwareupdate” zur Verfügung stellen, die telefonische Meldung der ausgezähleten Stimmen an den Wahlleiter fälschen oder die Wahlurne bereits vorher füllen. Bei letzterem sollte man aber aufpassen, dass man nicht übertreibt, sonst hat man schnell 130% Wahlbeteiligung.<br/>
        Ähnliche Attacken gibt es auch auf Computersysteme. Schneier erforscht in diesem Buch mit durchaus erheiternden Texten die Angriffsmöglichkeiten insbesondere von elektronischen Bezahlsystemen und Bankautomaten. Immerwieder wählt er dabei Vergleiche aus der alltäglichen Welt, was das ganze sehr gut verständlich macht.<br/>
        Selbstverständlich schlägt er auch immerwieder Lösungen für die Probleme vor und erklärt diese an realitätsnahen oder lustigen realitätsfernen <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Alice_und_Bob">Alice und Bob</a>-Beispielen.<br/>
        Zum Einlesen sei hier noch ein kleiner Ausschnitt über die Benutzung von Verschlüsselung beim Browsen wiedergegeben:
</p>
<p style="font-style: italic;">
        Browsers use certificates in order to make secuter SSL connections. When they accept the certificates, they optionally display the identification of the certificate of the other end. This is essential to the security; it makes no sense to have a secure connection unless you are sure who is on the other end of that connection. Most people don't bother looking at certificates, and don't even know they should (or how to).<br/>
        The same browsers have an option to display warnings when downloading Java applets. The user is asked whether he trusts the particular Web site that is sending the applet. The user has no idea whether or not he trusts the Web site. Nor does he care. If J. Random Websurfer clicks on a button that promises dancing pigs on his computer monitor, and instead gets a hortatory message describing the potential dangers of the applet — he's going to choose dancing pigs over computer security any day. If the computer prompts him with a warning screen like: „The applet DANCING PIGS could contain malicious code that might do permanent damage to your computer, steal your life's savings, and impair your ability to have children,” he'll click „OK” without even reading it. Thirty seconds later he won't even remember that the warning screen even existed.
</p>
<p class="normal text">
        Bei datenkrake.com... Falsch! Bei <a href="http://www.amazon.com/gp/sitbv3/reader/103-6615182-8366242?ie=UTF8&p=S00C&asin=0471253111">amazon.com</a> kann man das Inhaltsverzeichnis einsehen und ein paar Seiten lesen. Auf der <a href="http://www.schneier.com/index.html">Internetseite von Bruce Schneier</a> gibt es viele Informationen zu allen Büchern die er geschrieben hat und ein Blog/Newsletter zum Thema (Crypto-Gramm). Das Buch kann gern bei mir ausgeliehen werden. Der Preis ist Verhandlungssache ;)
</p>
<br style="clear: both;"/>
<p class="small text" style="text-align: right;">
	gepostet am 30.Juni 2008
</p>
<p class="normal text">Dieser Beitrag kann <a href="http://koloradokaefer.de/besen.php?node=20080630-00-article.php#Dein_Kommentar">kommentiert</a> werden.</p>]]>
</description>
</item>

<item>
<link>http://koloradokaefer.de/archive.php?node=20080628-02-info.php</link>
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<pubDate>Sat, 28 Jun 2008 01:02:00 +0200</pubDate>
<category>Sicherheit</category>
<category>Datenschutz</category>
<category>Gelinkt</category>
<author>webmaster@koloradokaefer.de (Koloradokäfer)</author>
<title>Tagesschau-Chat mit Andreas Pfitzmann</title>
<description>
<![CDATA[<p class="normal text">
        Auf tagesschau.de gibt es ein sehr <a href="http://www.tagesschau.de/interaktiv/chat/chatprotokoll398.html">interessantes Chat-Protokoll</a> zum Thema Terroristenjagd vs. Totalüberwachung. Prof. Pfitzmann erklärt unter anderem, warum man mittels Online-Durchsuchung keine Terroristen findet und warum die Vorratsdatenspeicherung eher kontraproduktiv ist.
</p>
]]>
</description>
</item>

<item>
<link>http://koloradokaefer.de/besen.php?node=20080628-01-article.php</link>
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<pubDate>Sat, 28 Jun 2008 01:01:00 +0200</pubDate>
<category>Datenschutz</category>
<category>Politik</category>
<author>webmaster@koloradokaefer.de (Koloradokäfer)</author>
<title>Datengau - Eine Landschaft in Süddeutschland!?</title>
<description>
<![CDATA[<p class="normal text">
        Mit seiner überwältigenden Vielfalt läd das Datengau zu großen Entdeckungen und interessanten Erkundungstouren ein. Der Datenreisende erhält nicht nur einen detaillierten Einblick in das Leben der Netzgemeinde, sondern es besticht auch die atembraubende Sicht auf die Gipfel der Nachlässigkeit und die zwischen ihnen gähnenden dreckigen Abgründe.<br/>
        Wegen ihrer Reiselust wird das Datengau in den letzten Jahren vermehrt von Briten besucht. Widmen wir uns deshalb zunächst einmal einer Auswahl der Gipfel, die in den letzten Monaten von britischen Teams erklommen wurden:
</p>
<ul class="normal text">
        <li>30.03.2007 - <a href="http://www.itpro.co.uk/109208/tk-maxx-data-theft-uk-shoppers-at-risk">451.000 persönliche Kundendatensätze von Discounterkette gestohlen</a></li>
        <li>13.08.2007 - <a href="http://arstechnica.com/news.ars/post/20070813-uk-criminal-data-on-the-loose-after-server-theft.html">Server mit Telefondaten aus Ermittlungsverfahren der Polizei gestohlen</a></li>
        <li>21.11.2007 - <a href="http://www.tagesschau.de/ausland/datenverlust6.html">Datensätze von 25 Millionen Kindergeldempfängern verschwunden</a></li>
        <li>24.11.2007 - <a href="http://www.n-tv.de/884071.html">Daten-CDs von Finanzamt verschwunden</a></li>
        <li>18.12.2007 - <a href="http://www.tagesschau.de/ausland/datenpanne2.html">3 Millionen Datensätze von Führerscheinbesitzern verschwunden</a></li>
        <li>23.12.2007 - <a href="http://www.tagesschau.de/ausland/datenverlust8.html">weit über 150.000 Patientendaten verschwunden</a></li>
        <li>18.01.2008 - <a href="http://www.tagesschau.de/ausland/datenschwund2.html">weit über 100.000 Datensätze von Militärangehörigen gestohlen</a></li>
        <li>22.01.2008 - <a href="http://www.heise.de/newsticker/Die-naechste-Datenpanne-beim-britischen-Militaer--/meldung/102167">Verteidigungsministerium räumt ein, dass in den letzten vier Jahren über 300 Computer verschwanden</a></li>
        <li>15.02.2008 - <a href="http://www.computerweekly.com/Articles/2008/02/15/229441/dudley-laptop-theft-sees-more-nhs-patient-details-go.htm"> 5.000 Patientendaten gestohlen</a></li>
        <li>20.02.2008 - <a href="http://www.theinquirer.de/2008/02/20/bitische_polizei_verschlampt_dnadaten.html">vergleichsweise kleine Schlamperei mit DNA-Daten</a></li>
        <li>29.02.2008 - <a href="http://www.gulli.com/news/gro-britannien-datenpanne-die-2008-02-29/">streng vertrauliche Daten mit Laptop versteigert</a></li>
        <li>07.04.2008 - <a href="http://www.manager-magazin.de/unternehmen/artikel/0,2828,545967,00.html">Datensätze von 370.000 Versicherungskunden verschwunden</a></li>
        <li>12.06.2008 - <a href="http://www.tagesschau.de/ausland/alkaida12.html">geheime Dokumente im Zug gefunden</a></li>
        <li>15.06.2008 - <a href="http://www.gulli.com/news/gro-britannien-sensible-2008-06-15/">nocheinmal das selbe Spiel</a></li>
</ul>
<p class="normal text">        
        Dieses Phänomen ist aber nicht neu und deshalb auch nicht überraschend. Die britischen Behörden und das Militär leiden schon seit Jahren unter kontinuierlichen Laptop-Diebstählen. Wahrscheinlich gehört es zur feinen englischen Art diese über Nacht in Autos liegen zu lassen.<br/>
        Nun braucht man aber nicht denken, dass sich diese Tugend allein über das Königreich erstreckt. Auch hierzulande bemüht man sich so gut es geht. Im Zeitraum von 2005 bis 2007 sind bei den Bundesbehörden sage und schreibe einhundertneunundachzig Computer, dreihundertachtundzwanzig Laptops, achtunddreißig Speichermedien und zweihunderteinundsiebzig Mobiltelefone verschwunden. Vielleicht hat China damit seinen Technologiebedarf gedeckt?! Möglicherweise sind die Datenträger aber auch auf ganz andere Weise interessant gewesen, so sollen unter anderem Steuerdaten und geheime Dokumente des Verteidigungsministeriums <a href="http://www.tagesspiegel.de/politik/deutschland/Innenministerium-Diebstahl-Computer;art122,2516176">flöten gegangen sein</a>.<br/>
        Über das Datenschlamassel bei den <a href="http://www.tagesschau.de/ausland/datenpanne4.html">Einwohnermeldeämtern</a>, der <a href="http://www.zeit.de/online/2008/23/telekom-ueberwachung-dueckers">Telekom</a> (Vorratsdatenspeicherung überhaupt) und der <a href="http://www.spiegel.de/unispiegel/studium/0,1518,555800,00.html">Uni Magdeburg</a> will ich mich jetzt gar nicht auslassen. Man sollte nur daraus lernen und das ganze nicht als Versagen eines Mitarbeiters abtun! Oder ignorieren, da wir ja alle sowieso nix zu verbergen haben. Das wäre auch eine Möglichkeit. Die entscheidende Quintessenz für mich:<br/>
        (1) Zentrale Datenspeicherung vermeiden - Werden viele Daten zentral in einer Datenbank gespeichert, so können auf einfache Weise auch viele Daten abhanden kommen oder misbraucht werden. Man kann Daten auch in kleinen Häppchen verteilen, dann passieren Datenunfälle vielleicht öfter, aber das Ausmaß ist überschaubarer. Außerdem wird damit Datenklau eingedämmt, weil der Aufwand deutlich größer ist. Beispiel „elektronische Krankenakte”: Werden die Daten zentral beim Gesundheitsministerium gespeichert kann man durch hacken der Server gleich an mehrere Millionen Patientendaten gelangen und diese im übrigen auch ändern. Wenn die Akten bei den einzelnen Ärzten liegen ist der Aufwand deutlich größer. Innerhalb von wenigen Stunden in einige tausend Arztpraxen einbrechen will gelernt sein.<br/>
        (2) Datenhaltung auf notwendiges Maß beschränken - Besonders wenn man Datensätze über viele Personen erhebt sollten nur die wirklich benötigten Daten gesammelt werden. Außerdem sollte man sich mal einen Kopf darüber machen, wie lange man die Daten eigentlich braucht.<br/>
        (3) In einigen Fällen sollte man sich auch mal Gedanken darüber machen, wie man die Datenhaltung organisiert. Wie benutzerfreundlich ist eigendlich die Verwaltungssoftware? Muss dieser Rechner wirklich ans Internet angeschlossen sein? Sollte der Rechner Mitarbeitern überhaupt erlauben Datenkopien auf externe Speicher zu ziehen? Wird verschlüsselt? - Nun erwarte ich nicht, dass das Gemeindeamt in Hinterfurzingen sein System selbst auf Vordermann bringt, aber man könnte ja eine staatliche Zulassung für Verwaltungssoftware einführen, bzw. umgekehrt auch eine Pflicht für bestimmte Software (eben z.B. Verschlüsselungssoftware). Aber auf mich hört doch sowieso keiner, denn:<br/>
        Das Grauen nimmt kein Ende - <a href="http://www.tagesschau.de/inland/melderegister2.html">Innenministerium will zentrales Melderegister für ganz Deutschland</a>.<br/><br/>
        Eine Sammlung von Datenschmutzfällen in den USA gibt es übrigens bei <a href="http://datatheft.org">datatheft.org</a>. Aber unsere transatlantischen Nachbarn nehmen das ja sowieso nicht so ernst.
</p>
<br style="clear: both;"/>
<p class="small text" style="text-align: right;">
	geschrieben am 28.Juni 2008
</p>
<p class="normal text">
        <strong>Nachtrag:</strong> Mittlerweile sammelt <a href="http://datenleck.net/">datenleck.net</a> all' die Datenpannen unserer Welt.
</p>
<p class="small text" style="text-align: right;">
	geschrieben am 04.April 2009
</p>
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<pubDate>Sat, 28 Jun 2008 01:00:00 +0200</pubDate>
<category>HowTo</category>
<author>webmaster@koloradokaefer.de (Koloradokäfer)</author>
<title>Linux verdrängt Windows</title>
<description>
<![CDATA[<p class="normal text">
        ... nein, nicht vom Weltmarkt, sondern vom Bildschirm. Da ich auf meinem Laptop zwei Betriebssysteme nutze bedarf es eines Boot-Managers. Meiner heißt Grub.<br/>
        In Zeiten des automatischen <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Betriebssystemkern">Kernel-Updates</a> kommt man mit den Standardeinstellungen aber schnell in eine frusterzeugende Lage: Grub fügt dem Boot-Menü jedesmal den neuen Kernel als zusätzlichen Eintrag hinzu. Dadurch rückt aber der Eintrag für das andere Betriebssystem immer weiter nach unten. Außerdem wird das Menü unübersichtlich. Um das zu ändern muss man Grub selbst konfigurieren.<br><br/>
        Dazu loggt man sich unter Linux an der Konsole ein. Mittels <tt>sudo gedit /boot/grub/menu.lst</tt> öffnet man die Konfigurationsdatei. Statt gedit kann natürlich der persönliche Lieblingseditor gewählt werden. Unter KDE zum Beispiel kedit oder was immer klappt <tt>sudo vi /boot/grub/menu.lst</tt>. Dann navigiert man zum Eintrag <tt># howmany=NUMBER</tt>. Statt <tt>NUMBER</tt> setzt man nun die gewünscht Anzahl an Boot-Einträgen ein. Bei mir steht dort jetzt eine 1. Damit wird nur noch der aktuelle Kernel, sowie dessen Recovery-Eintrag angezeigt.<br/>
        Bevor es so weit ist muss man das Boot-Menü aber noch aktualisieren. Dazu schließt man den Editor und tippt in der Konsole <tt>sudo update-grub</tt>. Die Ausgabe <tt>Found kernel: ...</tt> teilt einem dann mit, welche Kernel-Einträge im neuen Boot-Menü stehen. Der Eintrag des Nicht-Linux-Systems bleibt unabhängig davon erhalten.
</p>
<br style="clear: both;"/>
<p class="small text" style="text-align: right;">
	gepostet am 28.Juni 2008
</p>
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<pubDate>Thu, 19 Jun 2008 01:00:00 +0200</pubDate>
<category>Dresden</category>
<category>Lokalposse</category>
<category>Natur und Umwelt</category>
<author>webmaster@koloradokaefer.de (Koloradokäfer)</author>
<title>Zeitungen raus, das ist ein Überfall!</title>
<description>
<![CDATA[<p class="normal text">
        Schon lange ist es in vielen Familien und unter Nachbarn üblich Zeitungen zu sammeln. Der kleine Bengel von Gegenüber nimmt sie gelegentlich mit in die Schule und füllt so ganz nebenbei mit dem Altpapier die Klassenkasse. Da sammelt man auch gern mal mit.<br/>
        Dass man mit Altpapier Geld verdienen kann haben aber nicht nur Schulklassen bemerkt. Deshalb wurden jetzt im Dresdener Stadtgebiet blaue Altpapiertonnen an die Haushalte verteilt: Die Firmen Kühl und Veolia bitten um Ihre Spende!<br/>
        <a href="http://koloradokaefer.de/images/2008/20080619-altpapier.png"><img src="http://koloradokaefer.de/images/2008/20080619-altpapier.png" alt="Altpapiersammlung" style="border-width: 0px; width:100%; float: left; margin: 10px 0px 10px 0px;"/></a>        
        <br/>
        Wie war das bisher? Die Stadt Dresden unterhält im Stadtgebiet insgesamt 650 öffentliche Containerstandplätze, an denen die Bürger Sekundärrohstoffe kostenlos zurückgeben können — unter anderem auch Altpapier. 2007 waren das etwa 27000 Tonnen. Das ist eine Einnahmequelle von reichlich 2 Millionen Euro! Damit kann die Stadt Dresden nicht nur die Sammlung refinanzieren, sondern deckt sogar noch Preisanstiege bei anderen Entsorgungsleistungen. Nicht zuletzt dadurch sind die Abfallgebühren seit 2003 konstant. Leider ist die Menge des gesammelten Altpapiers in den letzten zwei Jahren zurückgegangen. Und das liegt leider nicht daran, dass weniger Abfall erzeugt wird, sondern an privaten und gewerblichen Altpapiersammlungen. Das Grünflächenamt, welches auch für den Abfall zuständig ist, hat deshalb darauf hingewiesen, dass die Müllgebühren in den nächsten Jahren steigen könnten, wenn dieser Trend anhält.<br/>
        „Wir können und wollen die gewerblichen Sammlungen nicht verbieten. Wir bitten jedoch die Firmen, erst nach Ermittlung des Bedarfes bei
den Grundstückseigentümern die Blauen Tonnen aufzustellen. Für die Bürger bedeutet die Blaue Tonne einen zusätzlichen Service, für oder gegen den sie
sich frei entscheiden können. Gegen wildes Aufstellen von Tonnen im öffentlichen Raum werden wir allerdings ordnungsrechtlich vorgehen”, sagte Wirtschaftsbürgermeister Dirk Hilbert.<br/>
        Wer sein Altpapier lieber der Stadt spenden möchte, kann seine blaue Tonne durch die entsprechende Firma wieder abholen lassen. Kühl und Veolia sind dazu verpflichtet.<br/>
        Also: Wer nächstes Jahr nicht draufzahlen will bringt sein Altpapier zum öffentlichen Container! Achso und immer schön Müll trennen, das spart Kosten bei der Wertstoffaufbereitung.<br/><br/>
        Links:<br/>
        <a href="http://www.dresdner-amtsblatt.de/">Dresdener Amtsblatt</a>: Genaueres zur Abfallstatistik 2007 findet sich in Ausgabe 21/2008, S.7.<br/>       
        <a href="http://www.dresden.de/de/08/035/entsorgung.php">dresden.de</a>: Was entsorgt man wann, wie und wo? Hier finden sich die Adressen der Wertstoffhöfe, die Termine der Müllabholung und genaue Informationen zur Entsorgung einzelner Abfälle.
</p>
<br style="clear: both;"/>
<p class="small text" style="text-align: right;">
	gepostet am 19.Juni 2008
</p>
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</item>

<item>
<link>http://koloradokaefer.de/archive.php?node=20080608-00-info.php</link>
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<pubDate>Sun, 08 Jun 2008 01:00:00 +0200</pubDate>
<category>Politik</category>
<category>Dresden</category>
<author>webmaster@koloradokaefer.de (Koloradokäfer)</author>
<title>Wer wird neuer OB?</title>
<description>
<![CDATA[<p class="normal text">
        Alle wichtigen Informationen zur Oberbürgermeisterwahl 2008 in Dresden findet ihr auf der Internetseite der Stadt:<br/>
        <a href="http://www.dresden.de/de/02/060/04/c_011.php">Wahlbeteiligung</a><br/>
        <a href="http://www.dresden.de/dyn/wahlergebnisse/ob/">Wahlergebnis</a> (nach 18Uhr)<br/>
        Sollte keiner der Kandidaten die erforderliche Mehrheit von 50% bekommen wird am 22.Juni ein zweites Mal gewählt. In diesem Falle kann jeder der Kandidaten erneut antreten. Es genügt dann die einfache Mehrheit.
</p>
]]>
</description>
</item>

<item>
<link>http://koloradokaefer.de/archive.php?node=20080529-00-info.php</link>
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<pubDate>Thu, 29 May 2008 01:00:00 +0200</pubDate>
<category>Sinnfrei</category>
<author>webmaster@koloradokaefer.de (Koloradokäfer)</author>
<title>Campusspeicher stellt kostenloses Angebot ein</title>
<description>
<![CDATA[<p class="normal text">
        Da Campusspeicher sein kostenloses Angebot bis zum Herbst einstellen wird ist meine Homepage ab jetzt über folgende kurze Adresse erreichbar:<br/>
        <a href="http://urlzip.org/richiwolsch">http://urlzip.org/richiwolsch</a> (SSL verschlüsselt)<br/>
        Es werden auch längere Pfade weitergeleitet, wie zum Beispiel: <a href="http://urlzip.org/richiwolsch/besen.php">http://urlzip.org/richiwolsch/besen.php</a>. Welche Daten urlzip.org beim Klick auf den Link speichert, konnte ich nicht herausfinden. Die Nutzungsbedingungen lassen aber nicht auf Datenmissbrauch schließen.
</p>
]]>
</description>
</item>

<item>
<link>http://koloradokaefer.de/archive.php?node=20080527-00-info.php</link>
<guid>http://koloradokaefer.de/archive.php?node=20080527-00-info.php</guid>
<pubDate>Tue, 27 May 2008 01:00:00 +0200</pubDate>
<category>Politik</category>
<category>Dresden</category>
<author>webmaster@koloradokaefer.de (Koloradokäfer)</author>
<title>SZ-Forum zur OB-Wahl</title>
<description>
<![CDATA[<p class="normal text">
        Die Sächsische Zeitung hat gemeinsam mit Dresden Fernsehen ein Forum zur Oberbürgermeisterwahl durchgeführt. Die vier Videos gibt es auf <a href="http://www.sz-online.de/nachrichten/artikel.asp?id=1835153">sz-online</a>.<em class="small text">[gefunden bei <a href="http://umgebungsgedanken.momocat.de/">Umgebungsgedanken</a>]</em>
</p>
]]>
</description>
</item>

<item>
<link>http://koloradokaefer.de/archive.php?node=20080524-00-info.php</link>
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<pubDate>Sat, 24 May 2008 01:00:00 +0200</pubDate>
<category>Politik</category>
<category>EU</category>
<author>webmaster@koloradokaefer.de (Koloradokäfer)</author>
<title>Cohn-Bendit und Silajdžić</title>
<description>
<![CDATA[<p class="normal text">
        <a href="http://www.dcbn.eu/dcbn/cp/de/pflasterstrand/551">So wird Europapolitik gemacht</a>: Daniel Cohn-Bendit im Gespräch mit dem bosnischen Präsidenten Haris Silajdžić über das Verhältnis zur EU. Nur einer von vielen interessanten Beiträgen auf der <a href="http://www.dcbn.eu/dcbn/cp/de/">Homepage</a> des Fraktionsvorsitzenden der europäischen Grünen. <em class="small text">[gefunden über <a href="http://koloradokaefer.de/netzpolitik.org">netzpolitik.org</a>]</em>
</p>
]]>
</description>
</item>

<item>
<link>http://koloradokaefer.de/archive.php?node=20080522-01-info.php</link>
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<pubDate>Thu, 22 May 2008 01:01:00 +0200</pubDate>
<category>Frei und offen</category>
<category>Software</category>
<category>Gelinkt</category>
<author>webmaster@koloradokaefer.de (Koloradokäfer)</author>
<title>Tolle Firefox-Plugins</title>
<description>
<![CDATA[<p class="normal text">
        Das Internet wird immer besser! Jetzt gibt es sogar schon eine sehr interessante und vorallem hilfreiche Zusammenstellung von Firefox-Plugins! Sofort ansehen und kaufen. Oder ausdrucken! Ich empfehle vorallem die Verwendung des Plugins „Long Titles”, da es zur (besseren) Lesbarkeit der Tooltips —die ich auch häufig verwende— führt. <a href="http://www1.inf.tu-dresden.de/~s8186045/flatpress/index.php?entry=entry080521-213530&fp-232f7fad=bb62584c9d9840c01622268f8a7d1357">Aber lest selbst!</a> <em class="small text">[gefunden bei Das Trio]</em>
</p>
]]>
</description>
</item>

<item>
<link>http://koloradokaefer.de/besen.php?node=20080522-00-article.php</link>
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<pubDate>Thu, 22 May 2008 01:00:00 +0200</pubDate>
<category>Politik</category>
<category>Vorratsdatenspeicherung</category>
<category>Online-Durchsuchung</category>
<category>Sicherheit</category>
<category>Extremismus</category>
<category>Überwachung</category>
<category>Verfassungsschutz</category>
<author>webmaster@koloradokaefer.de (Koloradokäfer)</author>
<title>Quergelesen - Der Verfassungschutzbericht 2007</title>
<description>
<![CDATA[<p class="normal text">
        Nun ist es schon eine Woche her, dass der Verfassungschutzbericht des Bundesinnenministeriums veröffentlicht wurde. Zweihunderteinundneunzig Seiten durchzuarbeiten ist aber auch kein Pappenstil. Deshalb präsentiere ich diese Zusammenstellung von Auszügen erst jetzt. Ich habe versucht die relevantesten und interessantesten Abschnitte auszuwählen. Der Schwerpunk liegt dabei aber auf Themen, die mich selbst interessieren, weshalb das kein repräsentativer Querschnitt ist.<br/>
        Alle nicht anders ausgewiesenen Zitate entstammen der Vorabversion des Verfassungsschutzberichts 2007. Anmerkungen von mir sind in eckigen Klammern hinzugefügt.<br/><br/>
        Die Debatten um das Verfassungschutzgesetz von Nordrhein-Westfahlen, Vorratsdatenspeicherung und Fernforensik haben in letzter Zeit in starkem Maße die Gemüter erhitzt. Einschränkungen der persönlichen Freiheit und Wahrung der Grundrechte — irgendwo dazwischen bewegt sich der Verfassungsschutz.
</p>
<p style="font-style: italic;">
	Das Grundgesetz (GG) für die Bundesrepublik Deutschland gewährt	den Bürgerinnen und Bürgern eine Vielzahl von Freiheitsrechten. Diese Rechte stehen als Grundrechte auch Personen zu, die unsere freiheitliche demokratische Grundordnung ablehnen. Eine klare Grenze ist allerdings dort zu ziehen, wo deutlich erkennbar wird, dass sie dazu missbraucht werden, die freiheitliche demokratische Grundordnung zu untergraben und damit das Fundament dieser Freiheitsrechte zu beseitigen.
</p>
<p class="normal text">
	Vermutlich enthält der Bericht Themen, die einigen aufstoßen könnten. Oder warum ist es sonst nötig gleich das schwerste Geschütz, unsere Verfassung, aufzufahren? Geschickt eigentlich, denn mit ihr verbindet der deutsche Bürger etwas positives. Sie steht nämlich vorallem für Freiheit.<br/>
	Bereits aus dem ersten Absatz des Dokuments lässt sich schließen: Es soll denen die Freiheit entzogen werden, die versuchen die freiheitlich demokratische Grundordnung (also die Freiheit) zu untergraben. Nun stellt sich die Frage: Haben wir dann noch eine freiheitlich demokratische Grundornung, wenn wir sie selbst untergraben, damit sie nicht von anderen untergraben werden kann? Oder schaufeln wir dieser dann selbst ihr Grab? — Nicht, dass das neu wäre, aber man sollte doch aus gegebenem Anlass daran erinnern. Mir ist es jedenfalls eine Herzensangelegenheit diese Grundordnung zu bewahren!<br/>
	Eben das ist (eigentlich) auch die Aufgabe des Verfassungschutzes. (Hervorhebungen nicht im Original)
</p>
<p style="font-style: italic;">
        Die Verfassungsschutzbehörden gewinnen die zur Erfüllung ihrer Aufgaben notwendigen Informationen in erster Linie aus <strong>offen zugänglichen Quellen</strong>. Sofern dies nicht möglich oder nicht effektiv ist, dürfen sie sich <strong>im Rahmen gesetzlich festgelegter Befugnisse</strong> und unter Wahrung des Grundsatzes der Verhältnismäßigkeit auch so genannter nachrichtendienstlicher Mittel zur Informationsbeschaffung bedienen.
</p>
<p class="normal text">
	Zu den nachrichtendienstlichen Mitteln der Informationsbeschaffung gehören u.a. Observation und Überwachung des Post- und Fernmeldeverkehrs. Im Zuge der „Bekämpfung des internationalen Terrorismus” (schon wieder ein schweres Geschütz) stehen dem Bundesamt für Verfassungsschutz gegebenenfalls auch Auskünfte von z.B. Luftfahrt- oder Telekommunikationsunternehmen zur Verfügung.
</p>
<p style="font-style: italic;">
	Den Verfassungsschutzbehörden stehen bei der Erfüllung ihrer Aufgaben keinerlei polizeiliche Befugnisse zu, d. h. sie dürfen insbesondere niemanden festnehmen, <strong>keine Durchsuchungen durchführen</strong> und keine Gegenstände beschlagnahmen.
</p>
<p class="normal text">
	Diese Beschränkung wird allerdings beständig aufgeweicht. Im März hat das Bundesverfassungsgericht <a href="http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,538061,00.html">Online-Durchsuchungen</a> <abbr title="Zur Zeit gelten (noch) starke Einschränkungen für fernforensische Untersuchungen.">im Einzelfall</abbr> für rechtens erklärt. Um auch in Zukunft für Sicherheit zu sorgen „gehört übrigens auch die Möglichkeit Wohnungen im Ernstfall auch heimlich betreten zu können” zu den Befugnissen des Verfassungsschutzes, so Bundesinnenminister Wolfgang Schäuble (CDU) bei der Vorstellung des Verfassungschutzberichtes. (<a href="http://www.tagesschau.de/multimedia/sendung/ts4854.html">Tagesschau vom 15.05.08</a> / ca. 8.Minute)<br/>
	Interessant ist in diesem Zusammenhang auch die Beschreibung der Arbeitsmethoden des russischen Geheimdienstes FSB:
</p>
<p style="font-style: italic;">
        Außerdem betreibt der FSB eine intensive Internetüberwachung in Russland. Alle russischen Anbieter von Internetzugängen müssen dem FSB einen ständigen Zugriff auf den in Russland abgewickelten Datenverkehr ermöglichen. Diese Verpflichtung gilt auch für die in Russland tätigen Telefongesellschaften, die dem FSB einen dauerhaften Zugang zu Informationen über Telefonkunden, deren Ferngespräche und die angefallenen Gebühren ermöglichen müssen. Dadurch ist es dem FSB möglich, telefonische Kontakte, deren Intensität sowie den zeitweiligen Aufenthalt der Gesprächsteilnehmer festzustellen und die so gewonnenen Daten für nachrichtendienstliche Zwecke zu nutzen.
</p>
<p class="normal text">
        So etwas wollen wir doch in Deutschland nicht haben, oder?
	<br/><br/>
	Zunächst widmet sich der Verfassungsschutzbericht vor allem der Statistik. So ist zu lesen, dass sich rechts motivierte politische Straftaten vor allem in Brandenburg und Sachsen-Anhalt zutragen, links motivierte hingegen eher in Mecklenburg-Vorpommern. Allerdings brauchen wir für diese Informationen keinen Verfassungschutz. Diese Daten stammen nämlich vom BKA.<br/>
	Interessanter sind da schon die Abschnitte über die Parteien. So heißt es über die NPD:
</p>
<p style="font-style: italic;">
        Sie belegen zudem eine Affinität zu Ideen des Nationalsozialismus. Die Vorstellung von der „Volksgemeinschaft“, in der das „Volk“ als kollektive - nach ethnischen und rassischen Kriterien definierte - Ganzheit verstanden wird, ist der Gegenentwurf zum Grundgesetz und gilt der NPD als Allheilmittel für alle Probleme, die Globalisierung und die Migration mit sich bringen.
</p>
<p class="normal text">
	Da hat die NPD nun schon den Gegenentwurf zum Grundgesetz in der Hand und kann trotzdem nicht verboten werden, da wahrscheinlich jeder siebente Leitungsfunktionär auch <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Bundesamt_f%C3%BCr_Verfassungsschutz#Informationsbeschaffung_und_-auswertung">dem Verfassungschutz verpflichtet</a> ist. Na hoffentlich war da auch jeder siebente nicht am Gegenentwurf zum Grundgesetz beteiligt!<br/>
	Die Nationaldemokraten werden weiter unten wie folgt zitiert:
</p>
<p style="font-style: italic;">
	„Weiterhin hat der Nationale Widerstand alles Recht dieses kalte, zubetonierte, korrupte, menschenverachtende System als‚ Bestie‘ zu bezeichnen. (...) Wir bleiben dabei: Dieses System muss weg. Die Parteien haben sich den Staat zur Beute gemacht und ein unsägliches, ausschließlich materiell orientiertes, volksfeindliches System eingeführt (...) dass restlos abgeschafft gehört.“ (Homepage der NPD Sachsen-Anhalt, 23. August 2007)
</p>
<p class="normal text">
	Die „volksfeindlichen Absichten des Systems” werden durch Zitate des Fraktionsvorsitzenden der NPD im sächsichen Landtag genauer beleuchtet. Holger Apfel bezeichnete
</p>
<p style="font-style: italic;">
	[...] die Ausländer-Integration als „doppelte Volkszerstörung“, da sowohl die hier lebenden Ausländer als auch die Deutschen ihre „nationale Identität“ verlören. Im Wege der „Zwangsgermanisierung“ wollten die „Integrationslobbyisten“ aus den in Deutschland lebenden Ausländern eine „entwurzelte Masse ethnokultureller Kastraten formen, die als identitätslose Konsumenten in der Hand des internationalen Finanzkapitals noch leichter lenkbar“ seien.
</p>
<p class="normal text">
	Ähnlich liest sich der Bericht über die DVU, deren Bedeutung im Verhältnis zur NPD in den letzten Jahren gesunken ist. (Oder ist es vielleicht die Bedutung der NPD, die gestiegen ist?) Ihr Presseorgan National-Zeitung polemisiert jedenfalls gern gegen die Bundesregierung:
</p>
<p style="font-style: italic;">
	„Jetzt hat sie’s! Verleihung des Großen Verratskreuzes 2007 (...) Der aus Vererbung vermeintlich polnischen, aus Zuneigung amerikanischen, aus Leidenschaft israelischen, aus Gleichgültigkeit deutschen Bundeskanzlerin der BRD wird diese Auszeichnung verliehen in Würdigung ihrer Politik gegen die Interessen ihres eigenen Landes.“ (NZ Nr. 25/2007, S. 2)
</p>
<p class="normal text">
	Dem Bericht nach stagniert die Anzahl der Rechtsextremisten zur Zeit auf hohem Niveau. Neumitglieder werden vorallem durch Jugendverbände wie <a href="http://www.jn-buvo.de/index.php?option=com_content&task=view&id=310&Itemid=1">Junge Nationaldemokraten</a> (JN) und Heimattreue Deutsche Jugend (HDJ) gewonnen.
</p>
<p style="font-style: italic;">
	Mit mehreren hundert Mitgliedern ist die HDJ ein fester Bestandteil des rechtsextremistischen Spektrums und verfügt über umfangreiche szeneübergreifende Kontakte. So bestehen bundesweit sowohl Verbindungen zur NPD als auch zu der neonazistischen Kameradschafts Szene. Darüber hinaus sind viele HDJ-Mitglieder auch in anderen rechtsextremistischen Organisationen vertreten.
</p>
<p class="normal text">
	Zur Mitgliedergewinnung nutzen die rechtsextremistischen Vereinigungen bekanntermaßen auch Schülerzeitungen, Musik und sogenannte „Subkulturen”.
</p>
<p style="font-style: italic;">
	Im Juni 2007 wurde im Umfeld von Schulen die CD „60 Minuten Musik gegen 60 Jahre Umerziehung“ verbreitet. Auf der CD befinden
sich 21 Lieder rechtsextremistischer Bands [...] Wegen des Liedes „Du denkst“ besteht aufgrund der Leugnung des unter der Herrschaft des Nationalsozialismus begangenen Völkermordes gegen die CD ein bundesweiter Beschlagnahmebeschluss. In dem Lied heißt es u. a.: „Du glaubst die Deutsche Wehrmacht war eine Verbrecherbande. Du glaubst an Deutschlands große Schuld und die ewige Schande. Du glaubst an Reemtsma-Fotos und an all die Leichenberge. Du glaubst alles, was sie dir in deinen Schädel blasen und ich glaub' an den Weihnachtsmann und an den Osterhasen. (...) Du glaubst unsere
Vergangenheit ist ja so furchtbar schlimm und ich glaub' an die schönen Märchen der Gebrüder Grimm.“ [...] Bei Durchsuchungen am 22. Juni 2007 in Bayern und Sachsen wurden mehrere hundert Exemplare des Samplers sichergestellt.
</p>
<p class="normal text">
	Trotz intensiver Werbung um Neumitglieder und Veranstaltungen mit wissenschaftlichem (?) Hintergrund ist es „dem Rechtsextremismus in Deutschland [...] auch 2007 nicht gelungen, sich von seinem <a href="http://www.ornament-und-verbrechen.de/nazi_01.html">intellektuell dürftigen Niveau zu lösen</a>.”<br/>
	Dass sich der deutsche Rechtsextremismus längst nicht mehr nur auf Deutschland beschränkt zeigen viele Veranstaltungen solcher Gruppierungen in Europa. So beteiligten sich im September 2007 am „Fest der Völker” in Jena rund 1600 Personen.
</p>
<p style="font-style: italic;">
	Die Veranstaltung war von dem stellvertretenden NPD-Landesvorsitzenden Ralf Wohlleben angemeldet worden. Neben dem NPD-Parteivorsitzenden Udo
Voigt sprachen u. a. der Auslandsreferent der „National-patriotischen Front Russlands - Pamjat“, Alexander Kamkin, Zsolt Illès von „Blood & Honour“ Ungarn, Stephen Swinfen von „Blood & Honour“ England sowie der österreichische Neonazi Gottfried Küssel. Musikbeiträge lieferten Bands aus Tschechien, Großbritannien und Deutschland.
</p>
<p class="normal text">
	Im Hinblick auf die Partei die Linke ist es äußerst interessant, dass die Republikaner wegen ihrer Politik hin zur bestehenden Staatsordnung mittlerweile nicht mehr im Verfassungsschutzbericht aufgeführt werden. Glaubt man dem Innenministerium, so ist die PDS auch nach ihrer Vereinigung mit der WASG eine ernstzunehmende Gefahr!
</p>
<p style="font-style: italic;">
	Aus der „Linkspartei.PDS“ wurde Mitte Juni 2007 durch Fusion mit der nichtextremistischen Partei „Arbeit & soziale Gerechtigkeit - Die Wahlalternative“ (WASG) die Partei „DIE LINKE.“. Wie bisher bei der „Linkspartei.PDS“ wirken offen extremistische Kräfte auch in der Partei „DIE LINKE.“ fort.
</p>
<p class="normal text">
	Es wird der Partei vorgeworfen, dass ihrer Führungsspitze Personen angehören, die der Kommunistischen Plattform und trotzkistischen Gruppierungen zugerechnet werden. Interessant ist aber auch dass die Partei zum Zeitpunkt ihrer Fusion „nach Angaben ihres Vorsitzenden Bisky - noch ungefähr 55.000 Mitglieder, die zuvor schon der SED der ehemaligen DDR angehört hatten” beherbergt. Die Linke hat insgesamt knapp über 70.000 Mitglieder.<br/>
	Weiter heißt es, dass die Partei in ihrem Programm zwar das System in frage stelle, sich aber nach außen hin eher als reformierte Partei gebe.
</p>
<p style="font-style: italic;">
        Insgesamt bietet die Partei damit ein ambivalentes Erscheinungsbild. Die weitere Entwicklung und Ausrichtung der Partei wird sorgfältig zu beobachten und zu analysieren sein.
</p>
<p class="normal text">
	Als Begründung wird hier vorallem der Bezug zum „demokratischen Sozialismus” genannt. Deshalb muss man sich die Frage gefallen lassen, ob wir auch eine Überwachung der SPD hinnehmen würden?! Allerdings scheint sich die Partei in Hinsicht auf ihre Organisation tatsächlich „am Rande” zu bewegen, denn es heißt weiter:
</p>
<p style="font-style: italic;">
	Offen extremistische Gruppierungen sind in wichtigen Gremien der Partei vertreten. Zu den offen extremistischen Zusammenschlüssen zählen insbesondere die „Kommunistische Plattform der Partei DIE LINKE.“ (KPF), das „Marxistische Forum“ (MF), der „Geraer Dialog/Sozialistischer
Dialog“ (GD/SD), die „Sozialistische Linke“ (SL) sowie die „Arbeitsgemeinschaft Cuba Sí“.[...]<br/>
[und weiter über die KPF] „Wir treten für einen Systemwechsel ein. Der Kapitalismus entblößt sein asoziales, weil ausbeuterisches, aggressives und kulturfeindliches Wesen täglich mehr. Letztlich muß er überwunden werden.“ („Mitteilungen der KPF“, Heft 8/2007 von August 2007, S. 2, 4)
</p>
<p class="normal text">
        Nicht einleuchten will mir aber, warum hier das offensichtlich grenzwertige Verhalten einzelner Gruppen zu einer andauernden Überwachung der gesamten Partei führt.<br/>
	Der Verfassungschutzbericht vermittelt den Eindruck, dass die DKP weniger interessant ist. Sie spielte 2007 keine tragende Rolle im linksextremistischen Spektrum, da sie Schwierigkeiten hatte sich zu positionieren. (Jedenfalls habe ich das so aus dem Bericht herausgelesen.) Ihr stehen einige Jugendvereinigungen, wie die Sozialistische Deutsche Arbeiterjugend (SDAJ) nahe, die unter anderem auch mit sogenannten Schulhof-CDs auf sich aufmerksam machten. Auf der <a href="http://www.sdaj-online.de/news.php?s=read&id=251">Seite der SDAJ</a> habe ich gerade entdeckt, dass die sich einen Wahlspruch Konrad Adenauers auf die Fahnen schreiben: Wer kämpft kann verlieren, wer nicht kämpft hat schon verloren.<br/>
	Bristant erscheint im linken Spektrum meiner Ansicht nach nur die Marxistisch-Leninistische Partei Deutschlands (MLPD), da sie zu einer radikalen Umwälzung der Gesellschaft aufruft. So beurteilt die MLPD Demonstrationen des linksextremistischen Spektrums „stets als nicht radikal genug.”<br/>
	Des weiteren sind vorallem nichtparteiliche Organisationen im Visier des Verfassungsschutzes. Diese widmen sich — Autonome, die sich einfach nur prügeln wollen ausgenommen — vorallem den Themen Antifaschismus, Anti-Globalisierung (Stichwort G8) und <abbr title="Dahinter verbirgt sich der Einsatz gegen die Entwicklung eines Überwachungsstaates.">Antirepression</abbr>. So heißt es zum Beispiel:
</p>
<p style="font-style: italic;">
        Zunehmende Bedeutung hat in den letzten Jahren das Aktionsfeld „Antirepression“ bekommen. Linksextremisten werten die nach den Terroranschlägen vom 11. September 2001 erfolgte Verschärfung der Sicherheitsgesetze, den Einsatz neuer technischer Fahndungsmittel, aber auch die Sicherheitsmaßnahmen anlässlich der Fußballweltmeisterschaft 2006 oder des G8-Gipfels als neue Qualität „staatlicher Repression“.
</p>
<p class="normal text">
        Nun muss ich mich allerdings fragen, da ich mich schließlich auch zur Kritik an den ersten beiden Punkten bekenne, „bin ich für den Verfassungsschutz ein Linksextremist?” Jeder der mich kennt würde das sicher nicht einmal ansatzweise bestätigen. Es beruhigt mich also immernoch meine eigene feste Überzeugung keiner zu sein...<br/>
        Diese Themen werden zunehmend auch von autonomen Gruppen beansprucht, die eine vernünftige Diskussion durch Gewaltausbrüche leider viel zu häufig überlagern.
</p>
<p style="font-style: italic;">
        „Unsere Aktionsformen sind vielfältig. Sie umfassen zivilen Ungehorsam, Demonstrationen, Blockaden, Sabotage sowie symbolische und Direkte Aktion. Mal sind es Clowns, die die Polizei verwirren, damit eine Absperrung umgangen werden kann. Mal ist es ein schwarzer Block, der, durch Seitentransparente geschützt, eine Polizeisperre durchbricht und damit eine Demoroute wählt, die verboten wurde. Mal ist es das Plündern eines H&M-Ladens, mit dem Umverteilung praktisch demonstriert wird. Mal sind es Superhelden, die Delikatessen kollektivieren. Mal sind es brennende Gegenstände in Städten, in denen die G8 tagen. Mal praktischer Antimilitarismus, der Kriegsmaterial zerstört. Mal sind es Blockaden, die Abschiebungen verhindern, Baustellen von Luxushotels, Kraftwerken oder Atomanlagen behindern, Castoren stoppen oder besetzte Häuser vor Räumung schützen. Mal
sind es symbolische Angriffe, wie Farbeier-, Torten- und Joghurtwürfe oder zugeklebte Schlösser, mal abgebrannte Autos. Mal sind es Genfelder, die unschädlich gemacht werden. Mal sind es Luxusautos, deren Reifen aus praktischem Umweltschutz geplättet werden.“ (Internetplattform „Indymedia“, 17. Oktober 2007) [...]<br/>
        Terroristisch operierende Kleingruppen verübten auch 2007 wieder Straftaten mit zum Teil beträchtlichen Sachschäden. So kam es allein
im Rahmen der „militanten Kampagne“ im Vorfeld des G8-Gipfels in Heiligendamm zu sechs Brandanschlägen auf Kraftfahrzeuge und Gebäude [...]<br/>
        Die <a href="http://www.welt.de/berlin/article1408613/Mitglieder_der_Militanten_Gruppe_freigelassen.html">„militante gruppe (mg)“</a>, seit Jahren aktivster unter gleichbleibendem „Markennamen“ agierender Zusammenhang, trat auch 2007 mit Brandanschlägen und Positionspapieren in Erscheinung. Seit 2001 verübte die Gruppe 25 Brandanschläge auf Fahrzeuge und Gebäude [...]
</p>
<p class="normal text">
        Diese Gruppen treten hauptsächlich bei den uns aus den Medien bekannten Straßenkrawallen auf und suchen im Kampf gegen den Kapitalismus die direkte Auseinandersetzung mit dem politischen Gegner und der Polizei. Uns ist sicher allen noch die Großdemonstration zum G8-Gipfel in Erinnerung. „Gut 2.000 Gewalttäter lieferten sich aus dem „Schwarzen Block“ einer bis dahin weitgehend friedlichen Demonstration heraus über Stunden heftige Straßenschlachten mit der Polizei.”<br/>
        Zur Verbreitung linksextremistischer Inhalte werden ganz besonders auch die Medien genutzt. Unter besonderer Beobachtung des Verfassungsschutzes steht die Zeitung junge Welt. Die ist ein
</p>
<p style="font-style: italic;">
        bedeutendes Printmedium im linksextremistischen Bereich [...] mit einer Auflage von ca. 12.000 Exemplaren. Die bereits in der ehemaligen DDR
[...] herausgegebene Zeitung erscheint heute im eigenständigen Verlag [...] Einzelne Redaktionsmitglieder und ein großer Teil der Stamm- und Gastautoren sind dem linksextremistischen Spektrum zuzuordnen. Die Zeitung pflegt eine traditionskommunistische Ausrichtung, bezeichnet sich selbst als „konsequent linke, sozialistische Tageszeitung“ und propagiert die Errichtung einer sozialistischen Gesellschaft. So schreibt der Chefredakteur „Antifaschistisch, antikapitalistisch und gegen den imperialistischen Krieg: Solange der Kapitalismus dauert, bleibt die junge Welt nötig. Je rascher er überwunden werden muß, desto nötiger wird sie. Daß es sie im Sozialismus geben muß, wurde schon erprobt.“ (Sonderausgabe „sechzig Jahre jW“, Beilage zu „junge Welt“ (jW)
</p>
<br/>
<p class="normal text">
        Ich weiß nicht, wie ich jetzt vom Linksextremismus zum Islamismus überleiten soll, aber der Bericht tut es auch nicht. Bruch. Neues Kapitel. Vielleicht aber eine kleine persönliche Einfügung an dieser Stelle: Mir ist aufgefallen, dass Bekannte von mir die Begriffe Islam und Islamismus, sowie Moslems und Islamisten völlig durcheinander bringen. Der Islam ist eine gleichberechtigte Weltreligion neben den anderen und lehnt wie jede der anderen auch Gewalt ab. Der Islamismus lehrt Gewalt. Moslems sind nette Menschen, wie du und ich. Islamisten sind gewaltbereite Religionsfanatiker. Okay, das mag jetzt zu weit führen. Aber bitte macht diesen Unterschied. Er ist wichtig!<br/>
        Letztere betrachten Deutschland im übrigen nicht mehr als Rückzugsraum. Glaubt man dem Bericht müssen wir also keine Angst mehr haben, dass Deutsche Anschläge in anderen europäischen Ländern oder Nordamerika begehen. Dafür sind wir jetzt „Operationsgebiet”!<br/>
</p>
<p style="font-style: italic;">
        Für die „Mujahidin“ („Kämpfer im <abbr title="Wiktionary: [1] Religion: Bemühung auf dem Weg Gottes. [2] Kampf (nicht Krieg), Anstrengung">Jihad</abbr>“) zählt Deutschland zur Allianz der „Kreuzzügler“, zu den Helfern der USA und Israels.
</p>
<p class="normal text">
        Aber haben „wir” nicht bis vor kurzem noch mit denen <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Nationale_Islamische_Vereinigte_Front_zur_Rettung_Afghanistans" title="Stichwort: Nordallianz">zusammen gekämpft</a>? Egal, Bündnisse sind eben manchmal kurzlebig. Einleuchtender ist da schon die Erklärung, weshalb der Islamismus (nicht der Islam) mit der Demokratie nicht kompatibel ist:
</p>
<p style="font-style: italic;">
        Ein Grundgedanke dieser islamistischen Ideologie ist die Behauptung, alle Staatsgewalt könne ausschließlich von Gott (Allah) ausgehen.
Daher dürfe Staatsgewalt niemals dem menschlichen Willen entspringen wie es in einer Demokratie der Fall ist. Das von diesen Organisationen angestrebte Gesellschaftssystem steht somit in unauflösbarem Widerspruch zur freiheitlichen demokratischen Grundordnung, die u. a. auf Grundsätzen wie der Volkssouveränität, der Gewaltenteilung und dem Mehrheitsprinzip beruht.
</p>
<p class="normal text">
        Auch diese Organisationen gewinnen ihre Mitglieder vorallem durch Jugendarbeit. Und zwar bei den Jugendlichen, die JN und Co. nicht haben wollen: Migrantenkinder. Einige dieser Organisationen sind im Orient durchaus äußerst radikal aktiv. Ihre deutschen Ableger erscheinen aber friedfertig und sind deshalb nicht verboten. Die bedeutendsten Organisationen sind <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Islamische_Gemeinschaft_Milli_G%C3%B6r%C3%BC%C5%9F">Milli Görüs</a>, <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Muslimbr%C3%BCder">Muslimbruderschaft</a> und <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Hisbollah">Hisbollah</a>.
</p>
<p style="font-style: italic;">
        Von besonderer Bedeutung sind Strukturen oder Strukturansätze, die sich aus radikalisierten Personen der zweiten und dritten Einwanderergeneration sowie radikalisierten Konvertiten zusammensetzen. Diese „Homegrown“-Strukturen stellen [...] die Sicherheitsbehörden vor besondere Herausforderungen.
</p>
<p class="normal text">
        Das letzte Jahr wurde vorallem von dem vereitelten Anschlag einer deutsch-türkischen Gruppe <a href="http://www.zeit.de/online/2007/36/terror-oberschledorn">(1)</a> <a href="http://www.berlinerumschau.com/index.php?set_language=de&cccpage=10092007ArtikelPolitikWeiss1" title="Sehr interessant! Ob es stimmt vermag ich aber nicht zu beurteilen.">(2)</a> und dem Prozess gegen die <a href="http://www.wdr.de/themen/panorama/19/bahnhof_dortmund/071024_chronologie.jhtml">Kofferbomber</a> von Köln bestimmt.<br/>
        Es folgt eine Auflistung und Beschreibung terroristischer Vereinigungen. Der Bezug zu Deutschland geht dabei in meinen Augen jedoch weitgehend verloren, weshalb ich diese Passagen hier überspringe.<br/>
        Viel Aufmerksamkeit erregt bei mir der Abschnitt „Nutzung des Internets”, da im Innenministerium und auch an anderen Stellen in der deutschen Politik ja gern mal die Begriffe Internet, Computer, Verschlüsselung und Terrorismus, sowie <a href="http://netzpolitik.org/2007/messer-gabel-bundestrojaner/">Messer und Gabel</a> so lange vermischt werden, bis alle Online-Durchsuchungen für etwas ganz tolles halten.
</p>
<p style="font-style: italic;">
        Das Internet ermöglicht nicht nur die Radikalisierung durch virtuelle Indoktrination in Form vielfältiger Propaganda, sondern bietet auch
Gelegenheit, beispielsweise über Chat-Foren erste Kontakte zum Zwecke der Rekrutierung zu knüpfen. Auch die ideologische und militärische Schulung kann anonym über das Internet erfolgen. Die rasante technische Entwicklung in diesem Bereich, insbesondere hinsichtlich der Möglichkeiten der Verschlüsselung, stellt die Sicherheitsbehörden vor besondere Herausforderungen.<br/>
        [...] Zur Steigerung islamistischer Propaganda im Internet trägt auch das Phänomen der Weblogs bei [...]
</p>
<p class="normal text">
        Da ich dieses kleine Weblog hier betreibe scheint es mir angebracht zu betonen, dass ich keine Ambitionen habe bei Al-Qaida einzusteigen, auch wenn ich mich meines Studiums wegen gelegentlich mit <abbr title="arabisch: qaida">Datenbanken</abbr> befassen muss.<br/>
        Natürlich sind Webportale wie die des <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Muslim_Markt#Inhalt_und_Aufbau_des_.E2.80.9EMuslim-Markts.E2.80.9C">Muslim Markt</a> als äußerst problematisch zu beurteilen. Die Konsequenz kann aber nicht sein die Persönlichkeitsrechte der Bevölkerung einzuschränken, was in Bezug auf Inhalte des Internets wahrscheinlich auch rein garnichts bringen würde. Stattdessen gilt es meiner Meinung nach die besseren Alternativen im Internet offensiv und attraktiv zu präsentieren. Letztlich könn(t)en Demokraten das Internet mindestens genau so gut zur „Anwerbung” einsetzen wie Terroristen.<br/>
        Die häufig diskutierten Verbote von extremistischen Vereinigungen scheinen nicht wirkungslos zu sein. So wird zum Beispiel über den deutschen Ableger der Islamischen Befreiungspartei berichtet, dass seit dem Betätigungsverbot keine offiziellen Veranstaltungen mehr stattfanden.
</p>
<p style="font-style: italic;">
        Auch andere öffentliche Aktivitäten wurden seitdem nicht mehr festgestellt. Infolge des Betätigungsverbotes sind einige Mitglieder aus Deutschland in ihre Heimatländer zurückgekehrt oder in das benachbarte Ausland verzogen.
</p>
<br/>
<p class="normal text">
        Bleibt noch der „Ausländerextremismus ohne Islamismus” und die Spionage. Im wesentlichen handelt es sich bei den für den Ausländerextremismus relevanten Orgnisationen um kurdische oder türkische Vereinigungen, die in Deutschland Spenden sammeln, für ein sozialistisches System in ihren Heimatländern eintreten oder Kritik an der deutschen Zuwanderungspolitik üben. In Einzelfällen wurden diese Organisationen aber auch beschuldigt bei der Beschaffung von Waffen aktiv zu sein.
</p>
<p style="font-style: italic;">
        So sollen sie [Mitglieder der Revolutionären Volksbefreiungspartei-Front] vom Bundesgebiet aus diese Vereinigung, die in der Türkei zahlreiche Brand-, Sprengstoff- und Tötungsdelikte begangen hat, unterstützt haben. Zusätzlich sollen einige der Angeschuldigten in die Beschaffung von Waffen, Munition und Ausrüstungsgegenständen sowie in die Vorbereitung eines Waffentransportes in die Türkei im Jahre 2002 involviert gewesen sein und damit gegen Strafbestimmungen des Außenwirtschaftsgesetzes verstoßen haben.
</p>
<p class="normal text">
        Die Bundesrepublik ist wegen ihrer Spitzentechnologieunternehmen und der Mitgliedschaft in EU und NATO vor allem für wirtschaftliche und militärische Spionage interessant.
</p>
<p style="font-style: italic;">
        Hauptträger der Spionageaktivitäten in Deutschland sind derzeit die Russische Föderation und die Volksrepublik China. Darüber hinaus sind Länder des Nahen und Mittleren Ostens sowie Nordafrikas zu nennen.<br/>
        Die Nachrichtendienste dieser Staaten sind in unterschiedlicher Personalstärke an den jeweiligen amtlichen oder halbamtlichen Vertretungen in Deutschland präsent und unterhalten dort so genannte Legalresidenturen. Der Begriff bezeichnet den Stützpunkt eines fremden Nachrichtendienstes, abgetarnt in einer offiziellen (z. B. Botschaft, Generalkonsulat) oder halboffiziellen (z. B. Presseagentur, Fluggesellschaft) Vertretung seines Landes im Gastland.
</p>
<p class="normal text">
        Auch Wirtschaftsspionage wird durch die <abbr title="Im Gegensatz zur Konkurrenzspionage, die von den Unternehmen selbst betrieben wird.">Nachrichtendienste betrieben</abbr>. So kann in den Heimatländern Geld für Forschung oder Lizenzen gespart werden. Außerdem können einheimische Firmen auf diese Weise Vorteile bei der Vergabe internationaler Aufträge erlangen.<br/>
        Damit ihr einen Nachrichtenoffizier eines fremden Dienstes auch auf Anhieb erkennt, wenn ihr angesproche werdet hier noch ein paar Tipps vom Verfassungsschutz:
</p>
<p style="font-style: italic;">
        Bei geeigneten Kontaktpersonen versuchen die Nachrichtendienste, den offenen Abschöpfkontakt in eine „halboffene“ Verbindung mit bestimmten konspirativen Elementen umzuwandeln. Dies geschieht einseitig durch den Nachrichtendienstoffizier. So verabredet er bei einem Treffen bereits weitere Begegnungen; damit versucht er, zusätzliche Kontakte zur Terminvereinbarung zu vermeiden, die von den Verfassungsschutzbehörden erkannt werden könnten. Aus demselben Grund bittet er seinen Gesprächspartner, ihn nicht in der Vertretung anzurufen und begründet dies unter anderem mit seiner häufigen Abwesenheit.<br/>
        Bei den Treffen, die überwiegend in Restaurants stattfinden, bemühen sich die Nachrichtendienstangehörigen um den Aufbau einer freundschaftlichen Atmosphäre, verbunden mit materiellen und immateriellen Zuwendungen [?! :) ] wie kleinen Gefälligkeiten oder indem sie ihrem Gesprächspartner das Gefühl vermitteln, besonders bedeutend zu sein.
</p>
<p class="normal text">
        Besonders arabische und nordafrikanische Nachrichtendienste, sowie das chinesische Ministerium für Staatssicherheit nutzen ihre diplomatischen Vertretungen in Deutschland auch zur Beobachtung und Enttarnung von Dissidenten.<br/>
        Der Bericht endet mit einigen Informationen über Scientology.<br/><br/>
        Die endgültige Fassung des Verfassungschutzberichts 2007 kann <a href="http://www.bmi.bund.de/Internet/Content/Common/Anlagen/Broschueren/2008/VSB__Kurzfassung,templateId=raw,property=publicationFile.pdf/VSB_Kurzfassung.pdf">hier</a> heruntergeladen werden. Aber Vorsicht, die PDF-Datei könnte den Bundestrojaner enthalten.
</p>
<p class="small text" style="text-align: right;">
	gepostet am 22.Mai 2008
</p>
<br style="clear: both;"/>
<p class="normal text">Dieser Beitrag kann <a href="http://koloradokaefer.de/besen.php?node=20080522-00-article.php#Dein_Kommentar">kommentiert</a> werden.</p>]]>
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</item>

<item>
<link>http://koloradokaefer.de/archive.php?node=20080521-00-info.php</link>
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<pubDate>Wed, 21 May 2008 01:00:00 +0200</pubDate>
<category>Radfahren</category>
<category>Politik</category>
<category>Dresden</category>
<author>webmaster@koloradokaefer.de (Koloradokäfer)</author>
<title>Radfahrer und die OB-Kandidaten</title>
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<![CDATA[<p class="normal text">
        Auch auf das Risiko hin, dass ich meinen Nickname jetzt endgültig enttarne: Hier mal eine kurze Zusammenfassug zum gestrigen Abend im Gewerkschaftshaus. <a href="http://umgebungsgedanken.momocat.de/2008/05/21/radfahrer-und-die-ob-kandidaten/#comment-17465">„Radfahrer und die OB-Kandidaten...”</a> (umgebungsgedanken.momocat.de)<br/>
        @Das Trio: Nein, Umgebungsgedanken ist nicht mein Blog! Genausowenig wie <a href="http://discounterwatch.wordpress.com/">Discounterwatch.</a>
</p>
]]>
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<pubDate>Fri, 02 May 2008 01:00:00 +0200</pubDate>
<category>Frei und offen</category>
<category>Software</category>
<category>Mathe</category>
<author>webmaster@koloradokaefer.de (Koloradokäfer)</author>
<title>Computer-Algebra: Maxima</title>
<description>
<![CDATA[<p class="small text">Kategorie: Wissenschaft | Lizenz: Open Source | OS: platformunabhängig | Download: <a href="http://maxima.sourceforge.net/download.html">sourceforge.net</a></p>
<p class="normal text">
	<a href="http://koloradokaefer.de/images/2008/20080502-maxima.png"><img src="http://koloradokaefer.de/images/2008/20080502-maxima.png" alt="Maxima CAS" style="border-width: 0px; float:left; max-width:60%; margin: 0px 10px 10px 0px;"/></a> Ob beim Ableiten, Integrieren oder einfach nur beim Berechnen einer <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Parametrisierung">Parametrisierung</a>: Wie schnell hat man große Terme, die man auf einem Stück Papier nicht mehr handhaben kann und die in jeder Zeile fünf Fehler mehr enthalten. Genau das Problem hatte ich auch gerade und habe deshalb nach einem kostenfreien und benutzerfreundlichen Computer-Algebra-System gesucht.<br/>
	Gefunden habe ich Maxima. Das kommt zwar nur als Kommandozeilenwerkzeug, aber das hat scheinbar auch schon ein paar findige Programmierer gestört. Die haben wxMaxima entwickelt. Das installiert man einfach nach und hat dann eine wunderschöne Benutzeroberfläche. Damit ist das System fast gleichwertig zu kommerziellen Produkten wie Maple.<br/>
	Was macht denn so ein Computer-Algebra-System überhaupt? Nun, es ist eine Art Taschenrechner, nur eben viel besser. Man kann nicht nur mit Zahlen rechnen, sondern auch mit Konstanten, Variablen und Funktionen. So kann man das Programm zum Beispiel verwenden um komplizierte (und vor allem große) Gleichungssysteme lösen zu lassen, Gleichungen umzustellen oder zu vereinfachen, beliebige Funktionen abzuleiten und zu integrieren, Eigenwerte von Matrizen berechnen und viele andere Sachen.<br/><br/>
	Um das Programm wie abgebildet zu nutzen muss <a href="http://maxima.sourceforge.net/download.html">zuerst Maxima</a> und <a href="http://wxmaxima.sourceforge.net/wiki/index.php/Main_Page">dann wxMaxima</a> installiert werden. Auch wxMaxima sollte auf jedem verbreiteten Betriebssystem laufen, da für die Implementierung der Benutzeroberfläche wxWidgets verwendet wurden.<br/>
	Wer jetzt gleich loslegen möchte findet <a href="http://www.austromath.at/daten/maxima/index.htm">hier ein ausführliche Anleitung</a> für die wichtigsten Funktionen die Maxima zur Verfügung stellt.
</p>
<p class="small text" style="text-align: right;">
	gepostet am 02.Mai 2008
</p>
<br style="clear: both;"/>
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</item>

<item>
<link>http://koloradokaefer.de/besen.php?node=20080415-00-article.php</link>
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<pubDate>Tue, 15 Apr 2008 01:00:00 +0200</pubDate>
<category>Sinnfrei</category>
<category>Video</category>
<author>webmaster@koloradokaefer.de (Koloradokäfer)</author>
<title>Gute Werbeslogans - Gibt es sie noch?</title>
<description>
<![CDATA[<p class="normal text">
        <a href="http://koloradokaefer.de/images/2008/20080415-gutepute.jpg"><img src="http://koloradokaefer.de/images/2008/20080415-gutepute.jpg" alt="Alles Gute, Deine Pute!" style="border-width: 0px; max-width:30%; float: right; margin: 0px 0px 10px 10px;"/></a> <a href="http://de.youtube.com/watch?v=1jVH6AkOf0U">Auf diese Steine können Sie bauen.</a> ― <a href="http://de.youtube.com/watch?v=QSlXeFgTlzQ">Da weiß man, was man hat.</a> ― <a href="http://de.youtube.com/watch?v=9AMHVT_Ng3s&feature=related">Persil bleibt Persil.</a> ― <a href="http://de.youtube.com/watch?v=0lBxdADD5Mk">Wohnst du noch oder lebst du schon?</a> ― <a href="http://de.youtube.com/watch?v=njWMuIiPC5U">Nicht immer, aber immer öfter.</a> ― Nur fliegen ist schöner. <a href="http://de.youtube.com/watch?v=DNkEbaFbCRk">(Auch wenn es in diesem Spot nicht gesagt wird.)</a> ― <a href="http://de.youtube.com/watch?v=tDCmr1z3vcQ">Vielleicht hätte er jemanden fragen sollen, der sich mit so was auskennt.</a>
        <br/><br/>
        Es gibt Werbeslogans, die gehen in die Geschichte ein. Dieser sicher nicht: Alles Gute, Deine Pute!<br/>
        Da fragt man sich, was sich manche Werbefachleute eigentlich denken, wo doch selbst <a href="http://www.sloganizer.de/">der Sloganizer</a> bessere Sprüche generiert.<br/><br/>
        Zu Ehren des Rücktritts von Ministerpräsident Milbradt gibt es hier noch einen Werbespot der Jungen Union. <a href="http://de.youtube.com/watch?v=b2vXXzIjw78">Viel Spaß!</a><br/><br/>
        Welche Werbeslogans gefallen euch am besten?<br/>
        Unter den 100 schönsten Einsendungen verlose ich einen Link zu einem YouTube-Video. Der Rechtsweg ist ausgesprochen teuer.
</p>
<p class="small text" style="text-align: right;">
	gepostet am 15.April 2008
</p>
<br style="clear: both;"/>
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</description>
</item>

<item>
<link>http://koloradokaefer.de/besen.php?node=20080410-00-article.php</link>
<guid>http://koloradokaefer.de/besen.php?node=20080410-00-article.php</guid>
<pubDate>Thu, 10 Apr 2008 01:00:00 +0200</pubDate>
<category>Software</category>
<category>HowTo</category>
<author>webmaster@koloradokaefer.de (Koloradokäfer)</author>
<title>Kleines Rezept zum Backen eines SVN-Repositorys</title>
<description>
<![CDATA[<p class="normal text">
        Mal wieder stehen einige Praktika vor der Tür und wenn es Gruppenpraktika sind, dann lohnt es sich die Vorteile einer <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Versionsverwaltung">Versionsverwaltung</a> zu nutzen. So etwas eignet sich nicht nur für Programmierarbeiten, sondern für alle Arten von Dateiaustausch in Gruppen oder sogar für das eigene Backup.<br/>
        Hier nun die Erkenntnisse aus meiner heutigen Recherche am Beispiel eines SVN-Projekts in Eclipse:<br/><br/>
        1. Erstellen des SVN-Repositorys:<br/>
        Dazu wechselt man auf dem Server auf dem das Repository angelegt werden soll in das gewünschte Verzeichnis. Dies sei im Beispiel <tt>/usr/users/egon</tt>. Dort wird nun ein Unterverzeichnis <tt>svn</tt> angelegt. Dieses muss für alle Nutzer des Repositorys Schreibrechte haben. Scheinbar reicht es hier nicht nur Schreibrechte für die Gruppe zu geben, zumindest dann nicht, wenn svn selbst nicht in dieser Gruppe arbeitet. Sollte man gezwungen sein, allen Benutzern Schreibrechte zu geben, dann sollte man die Leserechte nur für den Besitzer setzen, damit andere nicht die Ordner browsen können.<br/>
        Bis hier her lässt sich das ganze gut mit winscp oder einem beliebigen anderen SSH-Client lösen, sofern man nicht sogar auf einem eigenen Server arbeitet. Jetzt öffnet man ein Terminal und navigiert in das 'svn'-Verzeichnis. Dort kann mittels svnadmin das Repository erstellt werden. In der Konsole tippt man:
</p>
<p style="font-family: monospace;">
        cd /usr/users/egon/svn<br/>
        svnadmin create RepositoryName
</p>
<p class="normal text">
        <tt>RepositoryName</tt> ersetze man durch eine Zeichenkette seiner Wahl. Sollte man gezwungen gewesen sein allen Benutzern Schreibzugriff auf das 'svn'-Verzeichnis zu geben, empfiehlt es sich hier einen Namen zu wählen, der sehr schwer zu erraten ist, damit niemand das Verzeichnis zufällig findet und dann darin Änderungen vornehmen kann.<br/>
        Für das Verzeichnis <tt>RepositoryName</tt> welches nun im 'svn'-Verzeichnis liegt müssen noch die Rechte gesetzt werden. Im Regelfall sind hier wahrscheinlich alle Zugriffsrechte zu gewähren.<br/><br/>
        2. Ein SVN-Projekt in Eclipse erstellen:<br/>
        Um Subversion (SVN) in Eclipse zu verwenden läd man sich das Plugin Subclipse herunter. Das geht, <a href="http://subclipse.tigris.org/install.html">wie hier beschrieben</a>, sehr einfach über die Update-Funktion von Eclipse. Nun kann man wie gewohnt ein neues Projekt im Workspace anlegen. Im Kontextmenü erscheint aber zusätzlich der Eintrag 'Team'. Man wählt nun 'Share project' und im folgenden Dialog 'SVN'. Dann wählt man 'Create a new repository location' und gibt ein:
</p>
<p style="font-family: monospace;">
        svn+ssh://user@server.de/usr/users/egon/svn/RepositoryName
</p>
<p class="normal text">
        <tt>user</tt> meint den Benutzernamen, mit dem man sich an dem Server auf dem man in Schritt 1 das Repository erstellt hat, anmeldet. Entsprechend ist <tt>server.de</tt> die Adresse eben dieses Servers. Und bitte nicht vergessen <tt>egon</tt> und <tt>RepositoryName</tt> sinnvoll zu ersetzen.<br/>
        Über 'Team > Commit' können neue Daten hochgeladen und mittels 'Team > Update' heruntergeladen werden. Wenn sich ander Nutzer mit dem Repository verbinden wollen, dann wählen sie 'File > New Project... > SVN > Check out projects from SVN'. Um auf das Repository zuzugreifen verwenden diese Benutzer ihren eigenen Benutzernamen:
</p>
<p style="font-family: monospace;">
        svn+ssh://user2@server.de/usr/users/egon/svn/RepositoryName/ProjectName
</p>
<p class="normal text">
        Wichtig ist es, dass man vor jedem Arbeitsbeginn ein Update durchführt, damit die Teammitglieder das Projekt nicht aneinander vorbei entwickeln. Und nach dem Bearbeiten natürlich „commiten”!
</p>
<p class="small text" style="text-align: right;">
	gepostet am 10.April 2008
</p>
<br style="clear: both;"/>
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</description>
</item>

<item>
<link>http://koloradokaefer.de/besen.php?node=20080331-00-article.php</link>
<guid>http://koloradokaefer.de/besen.php?node=20080331-00-article.php</guid>
<pubDate>Mon, 31 Mar 2008 01:00:00 +0200</pubDate>
<category>Kino</category>
<category>Dresden</category>
<author>webmaster@koloradokaefer.de (Koloradokäfer)</author>
<title>Dies ist keine Filmkritik</title>
<description>
<![CDATA[<p class="normal text">
        Ich schreibe keine Filmkritiken. Nicht weil ich zu blöd dafür bin, sondern weil ich es einfach nicht kann. Dann wäre auch die dünne rote Linie, die sich - wahrscheinlich für die meisten unsichtbar - durch dieses Pseudoblog schlängelt für immer zerstört. Also keine Filmkritik!<br/>
        Nichts desto trotz folgendes: Einige Freunde haben mich dazu gezwungen. Es war echt übelst! Zuerst war ich überrascht, dass es am Eingang nicht die typischen Pappbrillen mit roten und grünen Plasteblättchen gab. Aber Brillen gab es natürlich trotzem. Langweilig grau. Polarisationsfilter, wie im Physikunterricht. Und spätestens da versprach es total uninteressant zu werden. Die Fische im Aquarium oder die Patagonische Dinosaurierwelt hätten wahrscheinlich auch alle meine Vermutungen bestätigt: Langeweile! Aber dazu waren wir nicht hier. Die viel zu schnell geschnittenen Szenen aus Urvieh und Fisch, die im übrigen an Unschärfe kaum zu überbieten waren, vergaß ich schon kurz nach Beginn des Hauptfilms: U23D - Ein Konzertmitschnitt von U2 in Buenos Aires. Sehr zu empfehlen, da zu mindest in vielen 3D-Kinos sonst eher weniger interessantes auf dem Programm steht.<br/>
        Ein wesentliches Problem haben 3D-Kinos aber noch: Die Tiefe eines Körpers kommt nur dann besonders zum Ausdruck, wenn Kamera und Objekt sehr dicht beeinander sind. Da die meisten menschlichen Zuschauer aber leider immernoch keinen genormten Augenabstand haben - die EU arbeitet sicherlich schon an einer Richtlinie - wird das Bild bei Nahaufnahmen sehr unscharf. Wenn man da so äußerst gar nicht die Gesichtsproportionen einer 3D-Kamera hat, kann das bestimmt zu Kopfschmerzen führen. Aber man kann doch auch mal Glück haben...<br/><br/>
        <a href="http://www.cinemagnum.de/index.php?option=com_content&task=blogcategory&id=30&Itemid=120">Rundkino Dresden</a><br/>
        <a href="http://www.u23dmovie.com/">U23D</a>
</p>
<p class="small text" style="text-align: right;">
	gepostet am 31.März 2008
</p>
<br style="clear: both;"/>
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</description>
</item>

<item>
<link>http://koloradokaefer.de/besen.php?node=20080319-00-article.php</link>
<guid>http://koloradokaefer.de/besen.php?node=20080319-00-article.php</guid>
<pubDate>Wed, 19 Mar 2008 01:00:00 +0200</pubDate>
<category>Politik</category>
<category>Dresden</category>
<author>webmaster@koloradokaefer.de (Koloradokäfer)</author>
<title>Wer regiert Dresden?</title>
<description>
<![CDATA[<p class="normal text">
        <a href="http://koloradokaefer.de/images/2008/20080319-rathaus.jpg"><img src="http://koloradokaefer.de/images/2008/20080319-rathaus.jpg" alt="Rathaus Dresden" style="border-width: 0px; max-width:30%; float: left; margin: 0px 10px 10px 0px;"/></a>Am 8.Juni 2008 stehen in Dresden Oberbürgermeisterwahlen an. Zur Zeit gibt es vier Kandidaten: <a href="http://www.ob-wahl2008.de/">Helma Orosz</a>, <a href="http://portal.dielinke-in-sachsen.de/dresden.asp?mid=124&iid=604">Klaus Sühl</a>, <a href="http://www.evajaehnigen.de/">Eva Jähnigen</a> und <a href="http://www.peterlames.de/">Peter Lames</a>. Weitere Kandidaten können sich aber noch bis zum 12.Mai aufstellen lassen. Der amtierende Oberbürgermeister, Lutz Vogel und der suspendierte Oberbürgermeister, <a href="http://www.fdp-dresden.de/blogs/index.php?title=oberburgermeister_dr_rosberg_gibt_verzic">Ingolf Roßberg</a>, treten nicht zur Wahl an.<br/>
        Roßberg war im Mai 2006 wegen Untreue, Beihilfe zum Bankrott und Vorteilsannahme verklagt worden. Ihm wurde vorgewurfen nach dem Hochwasser 2002, dem von ihm selbst eingesetzten Flutkoordinator Rainer Sehm überhöhte Honorare genehmigt und ihm bei einem Insolvenzbetrug Hilfestellung geleistet zu haben.<br/><br/>
        Damit tritt zu dieser Wahl voraussichtlich lediglich Eva Jähnigen als waschechte Dresdnerin an. Die Hauptthemen im Wahlkampf dürften das Brücken-Hick-Hack und die Privatisierung der kommunalen Krankenhäuser sein. Es herrscht Einigkeit aller vier Kandidaten darüber die städtischen Krankenhäuser Neustadt und Friedrichstadt nicht in eine GmbH umzuwandeln. Peter Lames sagt, „Ich will nicht verkaufen, ich will gestalten.” Interessant ist, dass auch Frau Orosz (CDU) — scheinbar entgegen ihrer Stadtratsfraktion — diese Meinung vertritt. Ebenfalls sehr einhellig ist die Bekundung aller Kandidaten die Operette in das Stadtzentrum verlegen zu wollen. Hier gibt es lediglich unterschiedliche Ideen(losigkeit) zur Realisierung.<br/>
        Wenigstens lassen sich im Bereich Kultur doch noch einige Unterschiede zwischen den Kandidaten ausmachen: Klaus Sühl und Eva Jähnigen wollen die Zukunft der Philharmonie im Kulturpalast sichern. Während Helma Orosz über ein kulturelles Gesamtkonzept und einen Wiederaufbau des <a href="http://www.neumarkt-dresden.de/gewandhaus.html">Gewandhauses</a> philosophiert, sich aber letztendlich doch nicht entscheiden kann, schiebt auch Peter Lames die Entscheidung von sich und fordert einen Bürgerentscheid. — Stopp! Bürgerentscheid? Da war doch mal was. <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Dresdner_Brückenstreit">Waldschlösschenbrücke</a>! Dazu positioniert sich Peter Lames nicht klar. Die Rede ist lediglich von einem Kompromiss. Sofern man sich hier aber an den Bürgerentscheid hält, wird es diesen Kompromiss mit der UNESCO meines Wissens nach nicht geben. Die anderen drei Kandidaten positionieren sich hier klar: Helma Orosz hält am Ja des Bürgerentscheids fest. „Dresden ist ein Stück Weltkultur, ein Stück Weltkulturerbe, ein höchst lebendiges dazu, auch mit Brücke! Schließlich sind Bürgerentscheide bindend!” Im Gegensatz dazu wollen Herr Sühl und Frau Jähnigen nicht nur das gedankliche, sondern auch das UNESCO-Weltkulturerbe erhalten. Es quält mich die Befürchtung, dass die Diskussion über die Brücke einen langen Schatten über die wirklich wichtigen Themen im Wahlkampf ziehen könnte.<br/>
        Helma Orosz spricht sich nicht nur für eine moderne Architektur über der Elbe aus, sondern auch im Stadtzentrum. Letzteres will auch der Kandidat der Linken. Klaus Sühl spricht sich sogar für ein Museum der modernen Kunst aus. Gleichzeitig verspricht er die Altstadt als Wohnviertel attraktiver zu machen. Was die Gestaltung der Stadt angeht konzentrieren sich Eva Jähnigen und Peter Lames eher auf den kommunalen Klimaschutz. Wie von einer grünen Kandidatin zu erwarten, will sie die Grüngürtel in der Stadt erweitern, mehr für den Lärmschutz tun und den öffentlichen und langsamen Verkehr unterstützen.<br/>
        Weitere Themen im Wahlkampf sind die Förderung des Mittelstands, die Erhöhnung der Verwaltungseffizienz und die Jugend. Während sich die anderen Kandidaten dabei hauptsächlich auf die Finanzierung von Kitas und Schulspeisung beschränken, will Helma Orosz die Geburtenrate erhöhen. Bleibt zu hoffen, dass sie zu diesem Zweck keine Hausbesuche macht.<br/><br/>
        Die Wahlprogramme der Kandidaten finden sich hier zum nachlesen:
</p>
<ul class="normal text">
        <li><a href="http://www.ob-wahl2008.de/2007/09/29/vorstellungsrede-vor-den-cdu-mitgliedern/">Helma Orosz (CDU)</a></li>
        <li><a href="http://portal.dielinke-in-sachsen.de/dresden.asp?iid=574&mid=0&uid=0">Klaus Sühl (DIE LINKE)</a></li>
        <li><a href="http://www.evajaehnigen.de/index.php?id=467">Eva Jähnigen (Bündnis 90/Die Grünen)</a></li>
        <li><a href="http://www.peterlames.de/index.php?option=com_content&task=view&id=21&Itemid=37">Peter Lames (SPD)</a></li>
</ul>
<p class="normal text">
        Die Wahl zum nächsten Dresdener <a href="http://www.dresden.de/de/02/stadtrat.php">Stadtrat</a> findet übrigens 2009 statt.
</p>
<p class="small text" style="text-align: right;">
	gepostet am 19.März 2008
</p>
<a name="Nachtrag"></a>
<br style="clear: both;"/>
<p class="normal title">Nachtrag:</p>
<p class="normal text">
        Von mir fast unbemerkt hat sich noch ein fünfter Kandidat in die Runde der möglichen neuen Oberbürgermeister eingeschlichen. Bereits mitte April hat die FDP den derzeitigen Wirtschaftsbürgermeister, Dirk Hilbert, als Kandidaten aufgestellt. Er wurde 1971 in Dresden geboren und absolvierte ein Studium zum Diplom-Wirtschaftsingenieur.<br/>
        Am Freitag, den 09.Mai findet im Kulturrathaus (über dem Jazzclub Neue Tonne) eine Vorstellungsrunde der Oberbürgermeisterkandidaten statt. Und nicht vergessen, am 08.Juni ist Wahl!<br/><br/>
        <a href="http://www.dresden2020.de/">Homepage von Dirk Hilbert (FDP)</a> - <em>Warum eigentlich dresden2020.de?</em><br/>
        <a href="http://www.dresden.de/de/05/02/c_116.php">Kulturrathaus Dresden</a>
</p>
<p class="small text" style="text-align: right;">
	gepostet am 03.Mai 2008
</p>
<br style="clear: both;"/>
<a name="Nachtrag2"></a>
<br style="clear: both;"/>
<p class="normal title">Nachtrag 2:</p>
<p class="normal text">
        Was ist denn hier los? Als ehemaliger Bewohner einer Eher-Kleinstadt ist man das nicht gewohnt: Acht Kandidaten, die Oberbürgermeister werden wollen. Das nenne ich Vielfalt! Aber wenn man einer Umfrage der Sächsischen Zeitung glaub sind sowieso schon alle Würfel gefallen. Die sieht in der heutigen Ausgabe Helma-Orosz deutlich vor den anderen Kandidaten. Darauf sollte man sich aber wohl nicht verlassen. Wenn ich mich recht entsinne wurde der letzte slowakische Präsident dann auch ein ganz anderer, als ihn die Medien vorausgesagt hatten, weil es scheinbar nur noch wenige der Anhänger des Favoriten der Meinungsumfrage für nötig hielten das Wahlbüro aufzusuchen.<br/>
	Zu den schon genannten Kandidaten kommen also noch drei hinzu. Ohne hier eine Wertung integrieren zu wollen: Einige der folgenden Kandidaten nenne ich wirklich nur der Vollständigkeit halber.<br/>
	Friedrich Boltz (parteilos) kämpft mit der <a href="http://www.buergerliste-dd.de/">Bürgerliste Dresden</a> für eine lebensfrohe und fahrradfreundliche Stadt. Auf der Webseite der Bürgerliste finden sich auch einige Informationen zu ihrem Vorkämpfer.<br/>
	Ein deutlich radikaleres Verkehrskonzept schlägt Marcus Kührt (BüSo) vor: U-Bahn in der Stadt, Transrapid außenrum. Ich habe mal ein bisschen auf der <a href="http://bueso.de/artikel/dresden-vor-wahl-schilda-oder-elbflorenz">Seite der BüSo's</a> gestöbert. Ein bisschen lustig finde ich die schon... Achja und dann ist da noch Dirk Hacaj (Rep). Eine Homepage des Kandidaten habe ich leider nicht gefunden, obwohl die bestimmt auch lustig gewesen wäre.<br/>
	Das sollten sie nun gewesen sein, die Kandidaten zur Dresdener OB-Wahl, denn gestern endete die Anmeldungsfrist.
</p>
<p class="small text" style="text-align: right;">
	gepostet am 13.Mai 2008
</p>
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</description>
</item>

<item>
<link>http://koloradokaefer.de/besen.php?node=20080313-00-article.php</link>
<guid>http://koloradokaefer.de/besen.php?node=20080313-00-article.php</guid>
<pubDate>Thu, 13 Mar 2008 01:00:00 +0200</pubDate>
<category>Redewendung</category>
<author>webmaster@koloradokaefer.de (Koloradokäfer)</author>
<title>Den Hasen im Sack kaufen?</title>
<description>
<![CDATA[<p class="normal text">
        Im späten Mittelalter verkaufte man Fleisch auf den Märkten zumeist in Säcken um es leichter abzutransportieren zu können. Weil das begehrte Schweine- und Hasenfleisch teuer und schwer zu beschaffen war, kamen findige Händler auf die Idee in den Säcken auch Katzen und Ratten zu verkaufen. Die getäuschten Opfer kamen dem meist erst zu Hause auf die Spur. Sie hatten die Katze im Sack gekauft. So wie <a href="http://oaks.nvg.org/eul14.html#53">in dieser Geschichte von Till Eulenspiegel</a>.<br/>
        Während man auch in vielen anderen Ländern <em>die Katze im Sack kauft</em>, wenn man beim Erwerb einer Ware betrogen wurde, bleiben die Briten voll Optimismus in dem Glauben sie hätten ein Schwein gekauft: „To buy a pig in a poke.” Ähnlich die Tschechen. Blind kaufen sie Eulenspiegels Hasen: „Kupovat zajíce v pytli.” Diese Tschechen!<br/>
        Der ehrliche Händler hat es nicht nötig sich mit Geheimnissen zu umgeben: Er lässt die Katze aus dem Sack! Dann kann er auch niemandem mehr einreden, dass ein Hase im Sack gewesen sei. Ist man der englischen Sprache mächtig, macht man das nicht anders: „To let the cat out of the bag.” Warum sich die Franzosen in diesem Moment allerdings auf das Ohrläppchen zeigen („montrer le bout de l'oreille”) weiß ich nicht.         
</p>
<ul class="normal text">
        <li>Deutsch: die Katze im Sack kaufen</li>
        <li>Englisch: to buy a pig in a poke</li>
        <li>Französisch: acheter chat en poche</li>
        <li>Tschechisch: kupovat zajíce v pytli</li>
        <li><a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Pig_in_a_poke">mehr bei Wikipedia</a></li>        
</ul>
<p class="small text">
	Fortsetzung folgt (wahrscheinlich nicht mehr :P )
</p>
<p class="small text" style="text-align: right;">
	gepostet am 13.März 2008
</p>
<br style="clear: both;"/>
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</description>
</item>

<item>
<link>http://koloradokaefer.de/besen.php?node=20080220-00-article.php</link>
<guid>http://koloradokaefer.de/besen.php?node=20080220-00-article.php</guid>
<pubDate>Wed, 20 Feb 2008 01:00:00 +0200</pubDate>
<category>Fotorätsel</category>
<author>webmaster@koloradokaefer.de (Koloradokäfer)</author>
<title>Gedächtnisschwund</title>
<description>
<![CDATA[<p class="normal text">
	Eine neue Studie sagt, dass menschliche Gehirne mit 18 Jahren ihr Größenmaximum erreichen. Dann beginnen sie zu schrumpfen. Das jedenfalls berichtete gestern der Deutschlandfunk. Gut zu wissen, wenn man gerade für die Prüfungen lernt.<br/>
	Ein bisschen Gedächtnistraining kann also nicht schaden und dafür gibt es Bilderrätsel. Die Frage lautet nicht einfacher als das: Was ist das? Mal sehen <abbr title="Wer ist eigentlich klar. Die Frage ist nur, wie lange 'Das Trio' benötigt. ;)">wer</abbr> die vier Gegenstände zuerst identifiziert...<br/>
	<img src="http://koloradokaefer.de/images/2008/20080220-fotoraetsel1.jpg" alt="Fororätsel" title="Bild 1" style="border-width: 0px; max-width:30%; float: left; margin: 10px 10px 10px 0px;"/>
        	<img src="http://koloradokaefer.de/images/2008/20080220-fotoraetsel3.jpg" alt="Fororätsel" title="Bild 2" style="border-width: 0px; max-width:30%; float: left; margin: 10px 10px 10px 0px;"/>
        	<img src="http://koloradokaefer.de/images/2008/20080220-fotoraetsel5.jpg" alt="Fororätsel" title="Bild 3" style="border-width: 0px; max-width:30%; float: left; margin: 10px 0px 10px 0px;"/>
</p>
<br style="clear: both;"/>
<p class="small text" style="text-align: right;">
	gepostet am 20.Februar 2008
</p>
<p class="normal text">Dieser Beitrag kann <a href="http://koloradokaefer.de/besen.php?node=20080220-00-article.php#Dein_Kommentar">kommentiert</a> werden.</p>]]>
</description>
</item>

<item>
<link>http://koloradokaefer.de/besen.php?node=20080210-00-article.php</link>
<guid>http://koloradokaefer.de/besen.php?node=20080210-00-article.php</guid>
<pubDate>Sun, 10 Feb 2008 01:00:00 +0200</pubDate>
<category>Frei und offen</category>
<category>Software</category>
<author>webmaster@koloradokaefer.de (Koloradokäfer)</author>
<title>Add-ons für Thunderbird</title>
<description>
<![CDATA[<p class="small text">Kategorie: Internet | Lizenz: Open Source | OS: Windows, Linux, Mac | Download: <a href="http://koloradokaefer.de/besen.php?node=20080210-00-article.php#download">siehe unten</a></p>
<p class="normal text">
	<a href="http://koloradokaefer.de/images/2008/20080210-thunderbird.jpg"><img src="http://koloradokaefer.de/images/2008/20080210-thunderbird.jpg" alt="Mozilla Thunderbird" style="border-width: 0px; max-width:30%; float: left; margin: 0px 10px 10px 0px;"/></a> Wer kennt sie nicht, die wunderbare Mailsoftware von Mozilla: Thunderbird. Wer seine e-Mails immernoch per Web-Mail abruft sollte sich schnellstens <a href="http://www.mozilla-europe.org/de/products/thunderbird/">Mozilla Thunderbird</a> auf dem heimischen PC oder Laptop installieren. Da ich Thunderbird schon lange nutze möchte ich hier einige nützliche Add-ons vorstellen, die der ein oder andere vielleicht doch noch nicht kennt. (Hoffe ich jedenfalls.)<br/><br/>
    	<strong>Auto Zip</strong> ermöglicht es Mailanhänge automatisch oder auf Knopfdruck zu komprimieren. Die Anhänge können einzeln oder zusammen gezippt werden. Bereits komprimierte Anhänge werden nicht nocheinmal komprimiert. Außerdem kann man einstellen, ab welcher Dateigröße komprimiert werden soll. Nachteil: Es ist nur das Zip-Verfahren implementiert, allerdings kann man verschiedene Intensitäten einstellen.<br/>
    	<strong>Image Zoom</strong>. Der Name ist Programm! Es hat mich schon immer genervt, dass ich mir Fotos in Mailanhängen nicht richtig ansehen kann, weil sie größer sind als das Thunderbird-Fenster oder sogar größer als der Bildschirm. Mit Image Zoom lässt sich die Bildgröße an die Fenstergröße anpassen. Klickt man mit der rechten Maustaste auf das Bild, dann kann es mit dem Scrollrad gezoomt werden. Das umfangreiche Kontextmenü bietet noch ein paar Funktionen mehr, die ich allerdings nicht nutze.<br/>
    	<strong>Mail Redirect</strong> fügt Thunderbird die Option „Umleiten” hinzu. Damit lassen sich Mails einfach an andere Adressaten weiterleiten. Die normale „Weiterleiten”-Funktion von Thunderbird verschickt die ausgewählten e-Mails nämlich nur als Anhang einer neuen e-Mail, was für den Empfänger (und auch für den Absender) etwas unübersichtlich ist. Einziger Nachteil ist hier, dass der "Umleiten"-Butten nicht von allein in der Symbolleiste erscheint. Deshalb muss man ihn nach der Installation über <em>Ansicht > Symbolleisten > Anpassen</em> hinzufügen.<br/>
    	Natürlich darf <strong>Enigmail</strong> nicht fehlen. Die Benutzung von Enigmail ist so ziemlich das Minimum, was man für seine Kommunikationssicherheit tun kann. Damit lassen sich Nachrichten unkompliziert verschlüsseln und unterschreiben. Das Add-on bietet eine umfangreiche Oberfläche inklusive Schlüsselverwaltung. Enigmail basiert auf GnuPG, welches zuvor installiert sein muss. Also Schlüsselpaar generieren und los geht's! Eine umfangreiche und detailgenaue Anleitung, was man mit Enigmail machen kann, <a href="http://privacy.teuchtlurm.de/mailverschlusselung/verschlusseln-mit-thunderbird/">gibt es hier</a>.<br/><br/>
    	Und wie Installiert man die Add-ons jetzt? Ganz einfach!
</p>
<a name="download"></a>
<ol class="normal text">
  	<li>Add-ons herunterladen (xpi-Datei)</li>
  	<ul class="normal text">
    		<li><a href="https://addons.mozilla.org/en-US/thunderbird/addon/139">Image Zoom</a></li>
		<li><a href="https://addons.mozilla.org/en-US/thunderbird/addon/550">Mail Redirect</a></li>
		<li><a href="https://addons.mozilla.org/en-US/thunderbird/addon/4003">Auto Zip</a></li>
		<li><a href="http://enigmail.mozdev.org/download/index.php">Enigmail</a> und <a href="http://www.gnupg.org/download/index.de.html#auto-ref-2">GnuPG</a></li>
  	</ul>
	<li>Thunderbird starten</li>
	<li>in der Menüleiste Extras > Add-ons... wählen</li>
	<li><em>Installieren...</em> und xpi-Datei auswählen</li>
</ol>
<p class="small text">Kategorie: Internet | Lizenz: Open Source | OS: Windows, Linux, Mac | Download: <a href="http://koloradokaefer.de/besen.php?node=20080210-00-article.php#download">siehe oben</a></p>
<p class="normal text">
<p class="small text" style="text-align: right;">
	gepostet am 10.Februar 2008
</p>
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</item>

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<link>http://koloradokaefer.de/besen.php?node=20080130-00-article.php</link>
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<pubDate>Wed, 30 Jan 2008 01:00:00 +0200</pubDate>
<category>Verkehr</category>
<category>Datenschutz</category>
<category>TU Dresden</category>
<author>webmaster@koloradokaefer.de (Koloradokäfer)</author>
<title>Ansichten</title>
<description>
<![CDATA[<p class="normal text">
	Letzte Vorlesungswoche im Semester. Heute Morgen - es war halb zehn, für Studenten ist das früh - saß ich in einer Vorlesung in der der Dozent über Verkehrsumlegung sprach. Das klingt kriminell und ist es auch! Allerdings liegt das nicht in der Natur der Sache, sondern nur an der Betrachtungsart. Unter Verkehrsumlegung versteht man die Routenwahl eines Verkehrsteilnehmers. Lapidar gesagt geht es darum, ob ich mich morgens vor meiner Haustür entscheide links abzubiegen oder rechts, wenn ich zur Uni will.<br/>
	Und da die Entscheidung manchmal recht zufällig und selbst für mich nicht nachvollziebar ist, steht der Verkehrsplaner vor einem Problem. Dessen Aufgabe ist es nämlich zu Modellieren, wieviele Leute sich wann auf welchem Weg von wo nach wo bewegen. Hat er das dann irgendwie geschafft, stellt er fest, dass manchmal ein Verkehrsteilnehmer dafür verantwortlich ist, dass sich (Zitat des Dozenten) „die Reisezeit tausender anderer drastisch erhöht.” Im Klartext heißt das also: „Der Einzelnutzer versaut das Optimum. Und der Einzelnutzer, das sind Sie!”<br/>
	Nachdem ich schon anfing mich für meinen Egoismus im Straßenverkehr zu schämen, begann es mir zu dämmern und dann kam die Keule:<br/>
	„Was denken Sie denn, was Ihr Navigationssystem macht?” Und ganz stolz verkündet der Dozent: „Damit Sie die anderen Verkehrsteilnehmer nicht behindern wird Ihnen mit kleinen bunten Bildchen die Entscheidung abgenommen!” - Soviel zum Thema freie Fahrt für freie Bürger.
</p>
<p class="small text" style="text-align: right;">
	gepostet am 30.Januar 2008
</p>
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</item>

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<link>http://koloradokaefer.de/besen.php?node=20080124-00-article.php</link>
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<pubDate>Thu, 24 Jan 2008 01:00:00 +0200</pubDate>
<category>Redewendung</category>
<author>webmaster@koloradokaefer.de (Koloradokäfer)</author>
<title>Was es heißt aus dem Wald zu sein</title>
<description>
<![CDATA[<p class="normal text">
	Manchmal benutzt man Redewendungen, ohne ihre eigentlich Bedeutung zu kennen. Die ist schließlich auch nicht immer so klar. Besonders unangenehm ist das, wenn man sich in einer Fremdsprache unterhält. Kennt man die Redewendungen, so ist man schnell <em>aus dem Schneider</em>.<br/>
	In England heißt es „to be out of the wood”, bzw. im Amerikanischen „out of the woods”. Während ein Deutscher also aus dem Schneider ist, geht der Brite aus dem Wald. Aber das macht alles wenig Sinn. Betrachten wir hingegen die französische Übersetzung etwas genauer wird klar, was gemeint ist. Da heißt es „sortir de l'auberge” (die Herberge verlassen). Das Wort auberge stand im Französischen früher aber auch für Gefängnis. Sinngemäß steht „sortir de l'auberge” also für die Haftentlassung.<br/>
	Aus dem Schneider ist man also, wenn man eine unangenehme Situation hinter sich gelassen hat. Aber woher kommt das nun?<br/>
	Die Redewendung stammt aus dem Skatspiel. Hat ein Spieler weniger als die Hälfte der zum Gewinn nötigen Punkt, so wird er zum „Schneider”. Wegen ihres geringen Verdiensts und ihrer daraus resultierenden schlechten sozialen Lage wurden Schneider früher oft verspottet.
</p>
<ul class="normal text" style="margin-left: 20px;">
	<li>Deutsch: aus dem Schneider sein</li>
	<li>Englisch: to be out of the wood</li>
	<li>Französisch: sortir de l'auberge</li>
</ul>
<p style="text-align: center;">
	<img src="http://koloradokaefer.de/images/2008/20080124-raetsel.jpg" alt="Bilderrätsel" style="border-width: 0px; max-width:30%; text-align: center;"/>
</p>
<p class="normal text">
	Während ich mir die nächste Redewendung überlege, dürft ihr schonmal eine erraten. Was ist auf dem Bild dargestellt?
</p>
<p class="small text">
	Fortsetzung: <a href="http://koloradokaefer.de/besen.php?node=20080313-00-article.php">Den Hasen im Sack kaufen</a>
</p>
<p class="small text" style="text-align: right;">
	gepostet am 24.Januar 2008
</p>
<br style="clear: both;"/>
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</item>

<item>
<link>http://koloradokaefer.de/besen.php?node=20080106-00-article.php</link>
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<pubDate>Sun, 06 Jan 2008 01:00:00 +0200</pubDate>
<category>Leseempfehlung</category>
<category>Überwachung</category>
<category>Politik</category>
<author>webmaster@koloradokaefer.de (Koloradokäfer)</author>
<title>«Lesen», eine Empfehlung im doppelten Sinne</title>
<description>
<![CDATA[<p class="normal text">
	<a href="http://koloradokaefer.de/images/2008/20080106-orwell.jpg"><img src="http://koloradokaefer.de/images/2008/20080106-orwell.jpg" alt="Orwell und Ström" style="border-width: 0px; max-width:30%; float: left; margin: 0px 10px 10px 0px;"/></a>	If, for, do, while, end - Jetzt ist Schluß! Ich kann nicht mehr. Amerikanische Psychologen bestätigen, dass man vom Programmieren blöde werden kann und nun ist es so weit. Blöde, blöde, blöde! Aber das ist ein <a href="http://home.arcor.de/karger/buechernachlese-archiv/uk_grisham_john_regenmacher.html">anderes Buch</a>. Womit wir aber wenigstens beim Thema wären:<br/><br/>
	Da ich die letzten beiden Bücher, die ich gelesen habe, sowieso bei einem als Datenkrake bekannten Online-Händler erwarb kann ich es hier auch öffentlich machen: Ja, ich habe diese Bücher gelesen! Und: Ja, ich würde es wieder tun!<br/>
	Wer das nebenstehende Bild schon genauer betrachtet hat, der weiß: „Och nö, jetzt kommt der schon wieder mit seinem Datenscheiß...” Datenschutz heißt das. Und jedem der das denkt kann ich die zwei Bücher sehr ans Herz legen. Nun will ich hier keine Rezension von Orwells Klassiker 1984 beginnen. Denen, die ihn <abbr title="Das ist zwar schade, aber keine Schande.">nicht kennen</abbr> sei gesagt, dass er beschreibt, wie George Orwell im Jahre 1949 die Zukunft sah. Der Roman ist interessant hinsichtlich dem, was schon geschehen ist, was gerade geschieht und was vielleicht noch geschehen wird. Es geht um Liebe, Gesellschaft und Privatsphäre. Eine ausführliche Rezension <a href="http://www.buchwurm.info/book/anzeigen.php?id_book=1373">gibt es hier</a>.<br/>
	Das zweite Buch „Die Überwachungsmafia” von Pär Ström befasst sich auch mit Gesellschaft und Privatsphäre, allerdings nicht mit Liebe. Das ist wohl auch der Grund, warum es nicht so <i>süffig</i> zu lesen ist. Sehr interessant ist das Buch aber trotzdem. Besonders weil es den Bezug von Orwells Roman zum hier und heute herstellt. Der schwedische IT-Experte Pär Ström gibt Auskunft über die Entwicklungen in Wirtschaft und Politik, die unseren ganz persönlichen Rückzugsraum immer weiter einschränken. Bei vielen Dingen habe ich zwar nachher gedacht, „na eigentlich hast du das schon gewusst” aber wenn man es liest wird einem schon anders dabei. So zum Beispiel wenn der Autor das Telefonüberwachungssystem Echelon beschreibt.
</p>
<p style="font-style: italic;">
	Echelon basiert auf einem gigantischen Netzwerk von Abhöranlagen unterschiedlicher Art: riesige Parabolantennen auf Stützpunkten in sämtlichen fünf Erdteilen, Satelliten, Abhörsysteme auf Schiffen, die vor der Küste der betroffenen Länder kreuzen, Abhörgeräte an Unterwasserkabeln (eines dieser Geräte wurde 1982 entdeckt) sowie Antennen an Botschaften und Konsulaten. [...] Es gibt deutliche Hinweise darauf, dass Echelon auch für Wirtschaftsspionage sowie für die Überwachung von politischen Gegnern und ideellen Organisationen verwendet wird.
</p>
<p class="normal text">
	Spioniert wurde unter anderem bei einem französischen Energiekonzern und beim Airbus-Konsortium. Die technischen Passagen sind immerwieder mit Beispielen untermauert. Auch mit persönlichen Beispielen, die jeden sensibilisieren können.<br/><br/>
	Alle empfohlenen Bücher können gern bei mir ausgeliehen werden. Ganz vertraulich natürlich...<br/><br/>
	Zu 1984 habe ich noch einen Comic gefunden (<a href="http://1984comic.com/?q=node/592">hier</a> und <a href="http://1984comic.com/?q=node/601">hier</a>). Aber gleich vorweg: Der Roman ist um einiges besser.
</p>
<p class="small text" style="text-align: right;">
	gepostet am 06.Januar 2008
</p>
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</item>

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<link>http://koloradokaefer.de/archive.php?node=20080000-09-info.php</link>
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<pubDate>Tue, 01 Jan 2008 01:09:00 +0200</pubDate>
<category>Gelinkt</category>
<category>Online-Durchsuchung</category>
<category>Überwachung</category>
<category>Politik</category>
<author>webmaster@koloradokaefer.de (Koloradokäfer)</author>
<title>Gelinkt, aber nicht betrogen</title>
<description>
<![CDATA[<p class="normal text">
        <a href="http://annalist.noblogs.org/post/2008/04/18/wohnraum-berwachung-f-r-alle">Wohnraumüberwachung für alle</a> - Anne Roth berichtet über das neue BKA-Gesetz und das Gefühl möglicherweise ständig beobachtet zu sein.<br/>
        <a href="http://www.zeit.de/online/2007/38/BKA-Gesetz">Zeit Online: Polizei im Anti-Terrorkampf</a> - Nach dem neuen Gesetzentwurf soll die Wohnraumüberwachung und die fernforensische Untersuchung (Stichwort Bundestrojaner) für bis zu drei Tage sogar ohne richterliche Anordnug möglich sein.<br/>
        <a href="http://www.ehrensenf.de/shows/ehrensenf/frau-h-und-herr-mit-k">Frau H und Herr mit K</a> - Die aktuelle Ehrensenf-Sendung zum Thema Videoüberwachung am Arbeitsplatz. Etwas Humor tut gut, nachdem man das gelesen hat.
</p>
]]>
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</item>

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<pubDate>Tue, 01 Jan 2008 01:08:00 +0200</pubDate>
<category>Software</category>
<category>Grafik</category>
<author>webmaster@koloradokaefer.de (Koloradokäfer)</author>
<title>3D konvertieren</title>
<description>
<![CDATA[<p class="normal text">
        In meiner Softwareecke gibt es zwei neue Programme: OggConvert und Simple3D. Wem die Namen nicht aussagekräftig sind oder - noch besser - bei wem sie Interesse geweckt habe, der gehe doch mal hin, in die <a href="http://koloradokaefer.de/software.php#OggConvert">Softwareecke</a>!                
</p>
]]>
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</item>

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<pubDate>Tue, 01 Jan 2008 01:07:00 +0200</pubDate>
<category>Sinnfrei</category>
<author>webmaster@koloradokaefer.de (Koloradokäfer)</author>
<title>Update 1/2008</title>
<description>
<![CDATA[<p class="normal text">
        Wie immer in den Ferien gibt es einige Neuerungen:
</p>
<ul class="normal text">
        <li>Übersichtlicheres Menü</li>
        <li>Verfeinerte Lizenzangaben in der Fußleiste</li>
        <li>Überarbeitete Fotosammlung <a href="http://koloradokaefer.de/fotos.php">fotos.php</a></li>
        <li>Auf das Wesentliche reduzierte Zusammenfassung von Impressum und Co. <a href="http://koloradokaefer.de/legal.php">legal.php</a></li>
</ul>                                

]]>
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</item>

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<pubDate>Tue, 01 Jan 2008 01:06:00 +0200</pubDate>
<category>Online-Durchsuchung</category>
<category>Netzpolitik</category>
<category>Politik</category>
<category>Datenschutz</category>
<author>webmaster@koloradokaefer.de (Koloradokäfer)</author>
<title>Freiheit verteidigt - oder was?</title>
<description>
<![CDATA[<p class="normal text">
	Heute entschied das Bundesverfassungsgericht über die Rechtskräftigkeit des Verfassungsschutz-Gesetzes von Nordrhein-Westfahlen. „Das Urteil ist auch für die Bundesebene von 
	großer Bedeutung, weil die Große Koalition die Entführung heimlicher Online-Durchsuchungen plant,” schreibt <a href="http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,538061,00.html">Spiegel-Online</a>. Von einer „Entführung” der Online-Durchsuchungen sind wir allerdings leider weit entfernt. Die Karlsruher Richter halten sie für ein berechtigtes Mittel, solange die Verhältnismäßigkeit gewahrt bleibt.<br/>
	Wie groß der Schaden für den braven Bürger ist bleibt abzuwarten. Wenigstens haben wieder einmal beide politischen Fronten gewonnen: „Schäuble sagte in Berlin, das Gericht habe die grundsätzliche verfassungsrechtliche Zulässigkeit der Online-Durchsuchung als Ermittlungsmaßnahme anerkannt.” „Der FDP-Parteichef Guido Westerwelle bezeichnete die Karlsruher Entscheidung als einen 'Meilenstein der Rechtsgeschichte für Freiheit und Bürgerrechte'. Das Gericht stoppe mit seinem Urteil die Aushöhlung der Privatsphäre,” so <a href="http://www.tagesschau.de/inland/onlinedurchsuchungen2.html">tagesschau.de</a>.
</p>
]]>
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</item>

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<pubDate>Tue, 01 Jan 2008 01:05:00 +0200</pubDate>
<category>TU Dresden</category>
<author>webmaster@koloradokaefer.de (Koloradokäfer)</author>
<title>Einige Dinge über Datenbanksysteme</title>
<description>
<![CDATA[<p class="normal text">
         Pünktlich zur Prüfung gibt es wieder etwas Literatur von mir zu verdauen. Ein kleines PDF zur Lehrveranstalung Datenbanken, dass im Laufe des letzten halben Jahres entstanden ist. Das Dokument und noch einige andere mehr findest du hier: <a href="http://koloradokaefer.de/studdownl.php#sem4">Downloads zum Studium</a>
</p>
]]>
</description>
</item>

<item>
<link>http://koloradokaefer.de/archive.php?node=20080000-04-info.php</link>
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<pubDate>Tue, 01 Jan 2008 01:04:00 +0200</pubDate>
<category>Politik</category>
<category>Netzpolitik</category>
<category>Gelinkt</category>
<category>Extremismus</category>
<author>webmaster@koloradokaefer.de (Koloradokäfer)</author>
<title>Moderne Nazis</title>
<description>
<![CDATA[<p class="normal text">
	Lolo hat im Gästebuch angeregt mich einer Aktion gegen Nazis im Internet anzuschließen: <a href="http://www.nazis-raus-aus-dem-internet.de/">Nazis raus aus dem Internet</a>. Allerdings finde ich weder die Banner schön, noch die Partei deren Initiative dieses Portal entstammt. Deshalb hier nur der Link.<br/>
	„Das Bekenntnis zum Antifaschismus allein, wodurch sich viele Antifa-Seiten auszeichnen, interessiert niemanden. Das Internet ändert nicht Meinungen, sondern verstärkt die, die schon vorhanden sind.” (<a href="http://www.heise.de/tp/r4/artikel/8/8533/1.html">Telepolis</a>) - Das heißt man muss Alternativen aufzeigen, statt einfacher Ablehnung.<br/>
	Deshalb möchte ich hier einige Auszüge des Buchs Moderne Nazis des Journalisten Toralf Staud empfehlen. <a href="http://www.moderne-nazis.de/inhalt.php?main=ausz.html">Sehr lesenswert!</a><br/>
	Wem das nicht genug ist, der erhält auf den folgenden Seiten viele Informationen:<br/>
	<a href="http://www.shoa.de/">www.shoa.de - Holocaust und Drittes Reich</a><br/>
	<a href="http://www.buendnis-toleranz.de/">www.buendnis-toleranz.de - Bündnis für Demokratie und Toleranz</a>
</p>
]]>
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</item>

<item>
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<pubDate>Tue, 01 Jan 2008 01:03:00 +0200</pubDate>
<category>Netzpolitik</category>
<category>Frei und offen</category>
<category>Gelinkt</category>
<author>webmaster@koloradokaefer.de (Koloradokäfer)</author>
<title>Öffentliche bald im Torrent-Netzwerk?</title>
<description>
<![CDATA[<p class="normal text">
         Etwas zögernd spricht tagesschau.de noch vom „Piraten-Netz”. Doch das öffentlich-rechtliche Programm in Norwegen hat <a href="http://www.tagesschau.de/ausland/nrkbittorent4.html">darin schon Fuß gefasst</a>. Der Sender finaziert sich aus Gebühren und Steuereinnahmen.
</p>
]]>
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</item>

<item>
<link>http://koloradokaefer.de/archive.php?node=20080000-02-info.php</link>
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<pubDate>Tue, 01 Jan 2008 01:02:00 +0200</pubDate>
<category>Gelinkt</category>
<category>Verrücktes Netz</category>
<author>webmaster@koloradokaefer.de (Koloradokäfer)</author>
<title>Game over</title>
<description>
<![CDATA[<p class="normal text">
	Ein Revival alter Videospiele produziert der schweizer Künstler <a href="http://notsonoisy.com/">Guillaume Reymond</a>. In einer 4 bis 6 stündigen Aufführung lässt er Spiele wie Tetris, Pole Position, Space Invadors und Pong wieder aufleben. Aus Einzelbildern entstehen stark gekürzte Videofassungen, die es hier zu sehen gibt: <a href="http://notsonoisy.com/tetris/index.html">Tetris</a>, <a href="http://www.notsonoisy.com/poleposition/">Pole Position</a>, <a href="http://www.notsonoisy.com/spaceinvaders/">Space Invadors</a>, <a href="http://www.notsonoisy.com/pong/">Pong</a> <em class="small text">[gefunden bei <a href="http://www.renephoenix.de/index.php?bid=1715">www.renephoenix.de</a>]</em>
</p>
]]>
</description>
</item>

<item>
<link>http://koloradokaefer.de/archive.php?node=20080000-01-info.php</link>
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<pubDate>Tue, 01 Jan 2008 01:01:00 +0200</pubDate>
<category>Hörempfehlung</category>
<author>webmaster@koloradokaefer.de (Koloradokäfer)</author>
<title>Von Fliegenpilzen und der Sitte des Urintrinkens</title>
<description>
<![CDATA[<p class="normal text">
	Eigentlich ist es nur eine musikalische Empfehlung. Die Errungenschaft des Webradio ist einem Sachsen sicherlich nicht unbekannt. Das ergibt sich aus der Tatsache, dass <a href="http://www.radioszene.de/images/Billboard_HitradioRTL_web_baby.jpg">FM</a><a href="http://www.rsa-sachsen.de/extapp/Bild-Lauschangriff.jpg">-</a><a href="http://www.radiopsr.de/extapp/intro/beianrufreich/1.jpg">R</a><a href="http://www.radiodresden.net/__IMAGES__/misc_index_kaffee_01.jpg">a</a><a href="http://www.radiocrystal.cz/index.php?lng=CZ&index=0&webid=5">di</a><a href="http://www.energy.de/images/inside/1/07_energybrothers_04.jpg">o</a> hier keine Lösung ist.<br/>
	<a href="http://somafm.com">SomaFM</a> ist eine Produktion aus San Francisco. Das Webradio bietet Musik am laufenden Band für alle die mal etwas Anderes hören wollen. Meine besondere Empfehlung gilt dem <a href="http://somafm.com/play/indiepop128">Indie-Pop-Channel</a>. Eine Alternative bietet auch das vor einigen Tagen gestartete deutsche Projekt <a href="http://www.byte.fm">ByteFM</a>. Die Musik variiert hier von Sendung zu Sendung, so dass es sich lohnt mehrmals reinzuhören. Leider gibt es keinen ogg- oder mp3-Stream.<br/>
	Achso, und wer jetzt noch wissen will, was es mit der Überschrift auf sich hat möge sich doch <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Soma_(Getränk)#Zusammensetzung">hier</a> belesen. <em class="small text">[gefunden bei <a href="http://www.uninformation.org/weblog/75">uninformation.org</a>]</em>
</p>
]]>
</description>
</item>

<item>
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<pubDate>Tue, 01 Jan 2008 01:00:00 +0200</pubDate>
<category>Social Networks</category>
<category>Datenschutz</category>
<author>webmaster@koloradokaefer.de (Koloradokäfer)</author>
<title>Soziale Netze</title>
<description>
<![CDATA[<p class="normal text">
	Social Networks sind in aller Munde. Dabei denkt man heute nicht mehr an die guten <a href="http://picture.yatego.com/images/443d0cca6ecfc8.3/1355_diddl_freundebuch_roa.jpg">alten Freundebücher</a>, sondern eher an StudiVZ und Konsorten. Recht interessant sind die <a href="http://www.welt.de/webwelt/article1459465/Heftige_Kritik_an_Datenplaenen_des_StudiVZ_.html">neuen AGB dieses Vereins</a>. Wer die akzeptiert hat ist wirklich nicht zu beneiden. Der Verkauf von Adressen an Dritte konnte zwar vorerst <a href="http://www.welt.de/webwelt/article1464027/StudiVZ_lenkt_nach_WELT-ONLINE-Bericht_ein.html">abgewendet</a> werden, aber wer kann das schon überprüfen. Facebook <a href="http://thomascrampton.com/2007/06/15/how-facebook-ended-my-marriage/">(1)</a> <a href="http://arstechnica.com/news.ars/post/20060119-6016.html">(2)</a> weist den Weg zum Ziel!
</p>
]]>
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<pubDate>Wed, 19 Dec 2007 01:00:00 +0200</pubDate>
<category>Software</category>
<category>Frei und offen</category>
<category>TV</category>
<category>Video</category>
<author>webmaster@koloradokaefer.de (Koloradokäfer)</author>
<title>Software: Miro</title>
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<![CDATA[<p class="normal text">
	<a href="http://koloradokaefer.de/images/2007/20071219-miro.jpg"><img src="http://koloradokaefer.de/images/2007/20071219-miro.jpg" alt="Miro Video" style="float: left; margin: 0px 10px 10px 0px; border: 0px; max-width: 30%;"/></a> <a href="http://www.getmiro.com/">Miro</a> ist ein freier Video-Feed-Reader für alle populären Plattformen. Das Programm erlaubt es nicht nur die Videos auf der heimischen Festplatte übersichtlich zu organisieren, sondern eben auch Video-Podcasts herunterzuladen und abzuspielen. Die auf dem RSS-System basierenden Feeds werden zur Zeit (noch) hauptsächlich auf <a href="https://www.miroguide.com/">miroguide.com</a> angeboten. Dort gibt es jetzt schon über 3000 Channels, obwohl das Programm erst seit wenigen Wochen zum Download zur Verfügung steht. Dabei reicht das Programm von der Tagesschau bis zur Sendung mit der Maus. Prinzipiell kann aber jeder seinen eigenen Video-Channel produzieren und zur Verfügung stellen, was erwarten lässt, dass das Angebot rapide anwachsen wird. Der Austausch der Videos wird dabei über eine integrierte Torrent-Software realisiert.<br/>
	Wer vom derzeitigen Marktführer im Video-Geschäft noch nicht die Nase voll hat, kann sich auch auf sehr einfache Art und Weise mit YouTube-Videos bereichern. Dazu bietet das Programm eine integrierte Videosuche, auch für andere Internetplattformen.<br/>
	Je nach Betriebssystem integriert das Programm den VideoLAN-Player, Xine Media Player oder QuickTime zum abspielen der Videos. Standardmäßig werden automatisch die neusten Videos der abonnierten Channels heruntergeladen. Es kann sich aber lohnen das auszuschalten, um Bandbreite zu sparen, da man im Regelfall sicher nicht alle Videos ansehen wird.<br/>
	Das Miro-Projekt wird von einer Stiftung entwickelt, ähnlich der Mozilla Foundation. Diese nennt sich Participatory Culture Foundation. Damit soll auch in Zukunft gewährleistet sein, dass das Programm frei von jeglichem kommerziellem Einfluss ist.<br/>
	Mein Urteil: Empfehlenswert.<br/><br/>
	Das ist mein Weihnachtsgeschenk an euch. Frohes Fest!
</p>
<p class="small text">
	Kategorie: Videoplayer | Lizenz: Open Source | OS: Windows, Linux, Mac | Download: <a href="http://www.getmiro.com/download/">getmiro.com</a>
</p>
<p class="small text" style="text-align: right;">
	gepostet am 19.Dezember 2007
</p>
<br style="clear: both;"/>
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<pubDate>Fri, 14 Dec 2007 01:00:00 +0200</pubDate>
<category>Sinnfrei</category>
<category>Politik</category>
<author>webmaster@koloradokaefer.de (Koloradokäfer)</author>
<title>Ein graugrüner Morgen</title>
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<![CDATA[<p class="normal text">
	Es war ein verregneter Morgen. Das Wasser spühlte den Staub vergangener Tage von den Straßen. Herr Lapp beobachtete die gewaltige Automobillawine, die sich langsam über die Kreuzung schob. Ein Mann im schwarzen Anzug ging an ihm vorbei und stieg in einen großen Wagen, der schon seit einigen Minuten auf ihn wartete. Dann trat auch Herr Lapp aus dem Fojer des riesigen Gebäudes auf den Bürgersteig und verschwand in einem der Omnibusse, die sich rechts an den anderen Fahrzeugen vorbeiquälten.<br/>
	Endlich hatte er das riesige grüne Gebäude mit den drei großen Lettern an der Front hinter sich gelassen. Eigentlich hatte er sich nur etwas dazu verdienen wollen. Aber es hatte ja nicht einmal gereicht, dass er sich jetzt hätte eine Busfahrkarte leisten können. Herr Lapp beobachtete wie das Regenwasser an den großen Scheiben hinablief und wie der Bus beim Einbiegen in eine Haltestelle durch eine Pfütze fuhr. Die junge Frau mit der Pelzmütze, die ihren Kopf nicht annähernd trocken hielt, war nun auch von vorn ganz nass geworden.<br/>
	Gerade als der Mann mit der braunen Lederjacke und der kleinen Gelenktasche eingestiegen war und sich die Türen mit einem zischenden Geräusch geschlossen hatten, erkannte Herr Lapp, dass er in der Falle saß! Er erkannte diese Leute normalerweise schon von weitem. Darin war er geübt. Er fuhr schließlich schon lange nicht mehr mit Fahrschein. Das war für ihn viel zu teuer. Die durchnässte Frau hatte sich mittlerweile von ihrem Schock erholt und klopfte von außen an die Bustür. Das zischende Geräusch der Türen erklang nocheinmal.<br/>
	Herr Lapp stand wieder im Regen. Einige Meter entfernt verteilte ein in ein grünes Regencape eingekleideter Zusteller Post in die Briefkästen eines Wohnblocks. Das Cape passte zu den Fahrradtaschen und diese zum Fahrrad. Alles in Grün. Alles perfekt abgestimmt. Eigentlich wollte es Herr Lapp vergessen, dass er noch gestern mit genau solchen grünen Sachen durch die Stadt gefahren war. Herr Lapp fuhr gerne Rad, auch wenn er selbst keins hatte. Die grünen Sachen hatte er vor einer Stunde abgegeben. Man hatte ihn vorgeladen. Und er solle sie doch gleich hier lassen. Die Kündigung gelte mit sofortiger Wirkung, da er noch in der Probezeit sei. Eigentlich wollte Herr Lapp all das vergessen.<br/>
	Vom Busfahren hatte er heute genug. Der Schock saß ihm noch in den Knochen. Also entschied sich Herr Lapp zu laufen. Es waren schließlich nur noch zwanzig Minuten bis nach Hause und außerdem wurde der Himmel von Westen etwas heller und Herr Lapp hoffte, es würde bald aufhören zu regnen. Jetzt erst brauste der Bus aus dem er eben geflüchtet war an ihm vorbei. Auf seinem Platz saß nun die junge Frau. Er schaute ihr nach, bis der Bus an der nächsten Kreuzung abbog und von den hektischen Häusergassen der Stadt verschluckt wurde.<br/>
	Die Fußgängerampel wurde Rot, just in dem Moment, als Herr Lapp sie erreichte. Das war immer so. Fußgängerampeln wurden immer Rot, wenn Herr Lapp sie erreichte. Aber nicht immer roch es so gut wie an dieser. Hier roch es wirklich gut. Aus einem Geschäft neben der Ampel zog der Duft von frischen Brötchen zu ihm herüber. Einen Fünfziger hatte er noch in der Tasche und die Ampel würde noch lange Rot sein.<br/>
	Als Herr Lapp wieder auf die Straße trat hatte es gekracht. Genau in der Mitte der Kreuzung. Eine schwarze aufpolierte Mercedes-Limousine war in einen weißen Transporter gefahren. Der weiße Transporter war mit einer großen roten Aufschrift beklebt: Acht Euro plus, war darauf zu lesen. Den Mann im schwarzen Anzug, der jetzt aus der Limousine ausstieg, hatte Herr Lapp heute schoneinmal irgendwo gesehen. Das Licht der Ampel wechselte von Rot auf Grün.
</p>
<p class="small text">
	Alle Ähnlichkeiten mit real existierenden Personen, Orten, Parteien und Postzustelldiensten sind natürlich rein zufällig.
</p>
<p class="small text" style="text-align: right;">
	gepostet am 14.Dezember 2007
</p>
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<link>http://koloradokaefer.de/besen.php?node=20071201-00-article.php</link>
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<pubDate>Sat, 01 Dec 2007 01:00:00 +0200</pubDate>
<category>Verkehr</category>
<category>Datenschutz</category>
<author>webmaster@koloradokaefer.de (Koloradokäfer)</author>
<title>Was des einen Freud ist des anderen Leid</title>
<description>
<![CDATA[<p class="normal text">
	So ein Straßenbauprojekt ist keine einfache Sache. Und das gilt nicht nur für die <a href="http://renephoenix.de/index.php?kid=52#bid1690">Waldschlösschenbrücke</a> in Dresden, sondern für jedes Straßenbauprojekt. Das weiß nun mittlerweile auch ich. Für die Planung der Trassierung und des Querschnitts benötigt man Prognosen zum Verkehrsaufkommen. Und weil die Straße meistens nicht alleine in der Landschaft herumliegt plant man am besten gleich für die ganze Stadt oder die ganze Region. Und weil man nun wissen möchte wieviele Fahrzeuge von A nach B, von B nach C und von A nach D fahren stellt man an alle Ortsein- und Ausgänge geldhungrige Studenten. Die verteilen dann Zettel mit eindeutigen Nummern an alle vorbeikommenden Autofahrer und frieren sich den Arsch ab. Die Zettel sollen dann am nächsten Kontrollpunkt wieder abgegeben werden. So kann man dann ermitteln, wieviele Autos von einem Kontrollpunkt zu einem anderen gefahren sind. Und man wird feststellen, dass die meisten Fahrzeuge einige Meter weiter im Straßengraben oder in einem Mülleimer spurlos verschwunden sind. Hinzu kommt, dass dabei sogenannte <abbr title="Zum Binnenverkehr zählen die Rentner, die früh morgens mit ihrem S-Klasse-Mercedes mal eben zum BILD-Zeitungshändler fahren und dabei den Verkehrsbezirk nicht verlassen.">Binnenverkehre</abbr> nicht mitgezählt werden können. Also keine gute Variante.<br/>
	Okay, dann halten wir die Autos am Ortseingang an und fragen einfach, wo sie hinfahren. Die zumeist gestressten Fahrer geben dann frustrierte ungenaue oder falsche Antworten und wir haben eine Statistik, die wir dort entsorgen können, wo zuvor bereits die Zettelchen mit den Nummern endgelagert wurden. Zudem können die Binnenverkehre wieder nicht erfasst werden.<br/>
	Nun ist endlich eine Lösung in Sicht: Automatische Kennzeichenerfassung ist auf die Dauer sowieso viel billiger als unterkühlte Studenten. Es muss sich niemand mehr mit den frustrierten Autofahrern auseinandersetzen und außerdem können die Fahrzeuge anhand ihrer Nummernschilder eindeutig zugeordnet werden. Folglich werden die Statistiken genauer und die Prognosen besser. Das Endergebnis: Man kann bestimmt massig Steuergelder beim Straßenbau sparen － und diese stattdessen für den totalen Überwachungsstaat wieder ausgeben!<br/><br/>
	Seit letzter Woche verhandelt das Bundesverfassungsgericht darüber, ob die automatische Erfassung von Kennzeichen gestattet ist. Geklagt hatten mehrere Bürger gegen die Gesetze einiger Bundesländer, welche dies erlauben. Ziel der Erfassung sind hier aber nicht Verkehrszählungen, sondern die Sicherheit der deutschen Bevölkerung vor Straftätern. Bereits in den Jahren 2002 und 2003 wurden in Bayern an Grenzübergängen nach Tschechien und auf der Autobahn nach Salzburg <a href="http://www.pro-4-pro.com/media/downloads/product/45a21b53f1a45_de.pdf">derartige Geräte</a> <a href="http://www.dergrossebruder.org/times/20040303000000.html">zur Fahndung getestet</a>. Die Daten wurden dann mit einer zentralen Fahndungsdatei abgeglichen und bei Misserfolg <abbr title="Wieviele Kopien vor dem Löschen von wem gezogen wurden ist absolut nicht überprüfbar. Die Behauptung, dass die Daten gelöscht wurden lässt also keinerlei Rückschlüsse darauf zu, ob sie noch vorhanden sind.">sofort gelöscht</abbr>. Die <a href="http://www.sueddeutsche.de/computer/artikel/949/143628/">SZ berichtete</a>, dass der Abgleich der Daten in 150 von 5 Millionen Fällen positiv war. 5 Millionen, das ist etwa die Anzahl der Fahrzeuge, die monatlich durch das System erfasst wurden. Bei den meisten der 150 Fälle wurden die Fahrzeughalter wegen fehlender Haftplichtversicherung belangt.<br/>
	Bundesinnenminister Wolfgang Schäuble bezeichnete das Verbot der Weitergabe der TollCollect-Daten als Fehler, der schnellstens korrigiert werden muss. Die Daten hätten bereits bei der Aufklärung von Straftaten helfen können. Das würde aber bedeuten, dass ohne konkreten Verdacht gegen alle Bürger, die Halter oder Fahrer eines Pkw sind ermittelt würde. Das Bundesverfassungsgericht hatte aber bereits in einem früheren Verfahren „Ermittlungen ins Blaue hinein” verboten. <a href="http://www.heise.de/newsticker/meldung/75925">Bereits letztes Jahr</a> entschied der österreichische Verfassungsgerichtshof gegen ein ähnliches Gesetz. Zur Urteilsbegründung hieß es, dass eine Überwachung des gesamten Straßennetzes ausgeschlossen sein muss.<br/>
	Aus Sicht des Bevollmächtigten der Landesregierung von Schleswig-Holstein, Bodo Pieroth, der gemeinsam mit den Bevollmächtigten der anderen betroffenen Bundesländer auf de