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<title>Koloradokäfer</title>
<link>http://koloradokaefer.de</link>
<description>Koloradokäfer - Die letzten Beiträge</description>
<language>de-de</language>
<webMaster>webmaster@koloradokaefer.de (Koloradokäfer)</webMaster>

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<pubDate>Sat, 28 Aug 2010 18:00:00 +0200</pubDate>
<category>Datenschutz</category>
<category>Social Networks</category>
<category>Grafik</category>
<author>webmaster@koloradokaefer.de (Koloradokäfer)</author>
<title>Die Chronik der Datenpannen</title>
<description>
<![CDATA[<p class="normal text">
    <img style="max-width: 200px; float: left; margin: 10px;" src="http://koloradokaefer.de/images/2010/20100828-oktopus.png" alt="Oktopus"/> Das Projekt <a href="http://datenleck.net">Datenleck.net</a> ist jetzt etwa eins und einhalb Jahre in Betrieb. Mittlerweile wurden schon über 200 Datenpannen mit Schwerpunkt Europa (und USA) zusammengetragen. Zeit für eine kleine Infografik:
</p>
<p class="normal text">
    <a href="http://koloradokaefer.de/images/2010/20100828-datenleck.png"><img style="max-width: 500px; margin: 10px;" src="http://koloradokaefer.de/images/2010/20100828-datenleck.png" alt="Datenleck.net"/></a><br/>
    (<a href="http://koloradokaefer.de/images/2010/20100828-datenleck.png">Klick</a> vergrößert)
</p>
<p class="small text" style="text-align: right; clear: both;">
	geschrieben am 28. August 2010
</p>

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<pubDate>Sat, 28 Aug 2010 12:00:00 +0200</pubDate>
<category>Dresden</category>
<author>webmaster@koloradokaefer.de (Koloradokäfer)</author>
<title>Das neue Albertinum</title>
<description>
<![CDATA[<p class="normal text">
    <img style="max-width: 200px; float: left; margin: 10px;" src="http://koloradokaefer.de/images/2010/20100828-skd.jpg" alt="Staatliche Kunstsammlungen Dresden"/> Das neue Albertinum, hat jetzt schon einige Wochen geöffnet, so dass die Hoffnung bestand die Ausstellungen bei mäßigem Besucherandrang besichtigen zu können. Diese Hoffnung wurde <em>nicht</em> enttäuscht und ich muss sagen, es hat sich gelohnt. Mein letzter Besuch ist schon etwa neun Jahre her. Wärend der Bauarbeiten, in den letzten Jahren, waren ja sowieso nur noch Teile der Ausstellungen in anderen Gebäuden zugänglich.
</p>
<p class="normal text">
    Beginnen wir mit dem Negativen: Die Anzahl der Sitzgelegenheiten in den Neuen Meistern ist etwas rar. Das dürfte vorallem ältere Besucher stören. Zudem hätte ich mir gewünscht, dass man bei der Kunst zwischen 1950 und 1990 etwas klarer aufzeigt, welche Werke sozialistischen Künstlern zuzuordnen sind und welche nicht.
</p>
<p class="normal text">   
    Sehr positiv ist mir aufgefallen, dass bei den Neuen Meistern, mittlerweile auch viele Kunstwerke hängen, die erst in den letzten Jahrzenten entstanden sind und vermutlich auch erst in den letzten 10 Jahren angekauft oder geliehen wurden. Kürzlich war ein <a href="http://www.zeit.de/2010/26/Albertinum-Dresden">sehr kritischer Artikel</a> zur Ausstellung in der Zeit erschienen, welcher sich über ein Durcheinander der Epochen beschwerte. Nun bin ich kein Kunsthistoriker, aber aufgefallen ist mir das nicht: Die Werke waren gut nach Künstlern geordnet und beim Durchschreiten der Räume in der richtigen Reihenfolge auch chronologisch. Besonders sympathisch war mir eine Konstruktion aus neun Glasscheiben und Stahlseilen des Kölner Künstlers <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Gerhard_Richter">Gerhard Richter</a>. Das könnte vorallem damit zusammenhängen, dass sie von vielen anderen Besuchern verwirrt ignoriert wurde. Allerdings boten sich bei längerer Betrachtung interessante Lichtbrechungen, Rekursionen und Spiegelungen in die Unendlichkeit. Hier wäre zum Beispiel eine Sitzgelegenheit schön gewesen.
</p>
<p class="normal text">
    Außerdem gibt es jetzt einen großen Ausstellungsraum für Kunst der Moderne: Gemälde, Fotografien und Plastiken. Das hatte ich so nicht erwartet. Ich war positiv überrascht. Allerdings kommt auch diese Ausstellung moderner Kunst nicht ohne die meist langweiligen Videoinstallationen aus. Aber das ist vielleicht Geschmackssache. Auch die Skulpturensammlung im Untergeschoss ist einen Besuch wert. Zusätzlich sind viele antike Plastiken und Skulpturen in einer Art begehbaren Archiv ausgestellt. So sind diese platzsparend angeordnet, bleiben aber der Öffentlichkeit nicht verborgen. Eine gelungene Idee.
</p>
<p class="normalt text">
    Eigentlich hatte ich den Artikel extra etwas zurückgehalten, um hier noch auf die Jeff-Wall-Ausstellung im Lipsius-Bau hinzuweisen. Der konnte ich allerdings nicht wirklich etwas abgewinnen. Ehrlich gesagt, kam ich mir vor dessen Fotografien etwas unbeholfen vor. Stattdessen sei hier aber noch auf eine andere Ausstellung hingewiesen, welche schon seit einigen Tagen durch die roten Hirsche in der Stadt angekündigt wird: <a href="http://www.ostrale.de/de/">Ostrale’010</a> – seit gestern geöffnet.
</p>
<p class="small text" style="text-align: right; clear: both;">
	geschrieben am 28. August 2010
</p>

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<link>http://koloradokaefer.de/besen.php?node=20100826-00-article.php</link>
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<pubDate>Thu, 26 Aug 2010 12:00:00 +0200</pubDate>
<category>Netzpolitik</category>
<author>webmaster@koloradokaefer.de (Koloradokäfer)</author>
<title>Petition: Netzneutralität</title>
<description>
<![CDATA[<p class="normal text">
    <img style="max-width: 200px; float: left; margin: 10px;" src="http://koloradokaefer.de/images/2010/20100826-netzneutralitaet.jpg" alt="Netzneutralität"/> Beim Deutschen Bundestag gibt es eine Petition für eine gesetzliche Verankerung der Netzneutralität. Diese kann man auch <a href="https://epetitionen.bundestag.de/index.php?action=petition;sa=details;petition=13511">online mitzeichnen</a>.
</p>
<p class="normal text">
    Im Wesentlichen geht es darum, dass Internetanbieter (Provider) die Daten nicht abhängig von der Zahlungskraft des Kunden weiterleiten dürfen. Der Wissenschaftliche Dienst des Bundestages erklärt <a href="http://www.bundestag.de/dokumente/analysen/2010/Netzneutralitaet.pdf">„Netzneutralität“</a> wie folgt:
</p>
<p style="font-style: italic;">
    Der Begriff Netzneutralität bezeichnet die neutrale Übermittlung von Daten im Internet, das bedeutet eine gleichberechtigte Übertragung aller Datenpakete unabhängig davon, woher diese stammen, welchen Inhalt sie haben oder welche Anwendungen die Pakete generiert haben. Dies galt bislang als essentielle Eigenheit des weltweiten Netzes. Da wachsende Datenmengen, technische Machbarkeit und wirtschaftliche Interessen die Wahrung dieses Prinzips zunehmend gefährden, wird sowohl in Deutschland wie auch auf europäischer Ebene und in den USA die Notwendigkeit einer gesetzlichen Festschreibung der Netzneutralität diskutiert.
</p>
<p class="normal text">
    Dass deutsche Internetanbieter bereits über die Aufweichung der Netzneutralität nachdenken, konnte man zuletzt zum Beispiel in der Zeit lesen: <a href="http://www.zeit.de/digital/internet/2010-03/telekom-google-netzneutralitaet">„Telekom träumt von Google-Gebühr.“</a> Eine sehr einfache Erklärung der Problematik findet sich auch bei <a href="http://www.zielpublikum.de/2010/08/19/netzneutralitaet-ganz-ganz-einfach-erklaert-fuer-jedermann/">Zielpublikum</a>.
</p>
<p class="small text">
    Bildquelle: <a href="http://commons.wikimedia.org/wiki/File:Servers_at_LAAS_%28FDLS_2007%29_0389.jpg">Guillom/Wikimedia</a>
</p>
<p class="small text" style="text-align: right; clear: both;">
	geschrieben am 26. August 2010
</p>

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<link>http://koloradokaefer.de/besen.php?node=20100823-00-article.php</link>
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<pubDate>Mon, 23 Aug 2010 18:00:00 +0200</pubDate>
<category>Koloradokäfer</category>
<author>webmaster@koloradokaefer.de (Koloradokäfer)</author>
<title>Renovierungsarbeiten</title>
<description>
<![CDATA[<p class="normal text">
    <img style="max-width: 200px; float: left; margin: 10px;" src="http://koloradokaefer.de/images/2010/20100823-brush.png" alt="Pinsel"/> Ich habe gerade mal ein bisschen an den Stylesheets dieser Seite herumgebastelt, um das Aussehen etwas lesefreundlicher zu gestalten. Außerdem habe ich versucht die Konformität zum W3C-Standard wieder herzustellen. Es könnte also durchaus sein, dass sich hier noch irgendwo Stellen finden, welche jetzt „kaputt“ sind. Wer so etwas findet, möge mir dies mitteilen.<br/>
    Die Standard-Schriftart ist jetzt eine mit Serifen, weil ich das angenehmer finde. Wer eine serifenlose Schrift bevorzugt, kann aber das alternative Stylesheet aktivieren (im Firefox zum Beispiel unter <em>Ansicht – Webseiten-Stil</em> zu finden).
</p>
<p class="small text" style="text-align: right; clear: both;">
	geschrieben am 23. August 2010
</p>

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</item>

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<link>http://koloradokaefer.de/besen.php?node=20100818-01-article.php</link>
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<pubDate>Wed, 18 Aug 2010 18:00:00 +0200</pubDate>
<category>Frei und offen</category>
<category>Dresden</category>
<category>EU</category>
<category>Politik</category>
<category>Linux</category>
<author>webmaster@koloradokaefer.de (Koloradokäfer)</author>
<title>Open Source in der sächsischen Verwaltung</title>
<description>
<![CDATA[<p class="normal text">
    <img style="max-width: 200px; float: left; margin: 10px;" src="http://koloradokaefer.de/images/2010/20100818-opensource.jpg" alt="Open Source"/> Manchmal wird man von der Zeit überholt. So geschehen, beim Schreiben dieses Blogbeitrags: Thema war ursprünglich eine Große Anfrage der Fraktion die Grünen im Sächsischen Landtag zum Thema quelloffene Software. Noch während dieser Artikel kontinuierlich, aber äußerst langsam vergrößerte, gab es eine Landtagsdebatte zu dieser Anfrage. Inzwischen berichtete sogar <a href="http://www.netzpolitik.org/2010/was-sachsens-staatsregierung-gegen-freie-software-hat/">Netzpolitik</a> darüber. – Was mittlerweile aber auch schon wieder eine Weile her ist. Für mich ist das allerdings kein Grund den Artikel in der Versenkung verschwinden zu lassen. Stattdessen habe ich ihn ein wenig ausgebaut:<br/><br/>
    Im Jahr 2003 begann die Stadt München, unter dem Projektnamen <a href="http://www.muenchen.de/Rathaus/dir/limux/ueberblick/408894/projekterfahrungen.html">LIMUX</a>, die Umstellung der Verwaltungssoftware auf ein Debian-Linux mit KDE-Oberfläche, zu planen. Mittlerweile sind alle Arbeitsplätze auf OpenOffice.org umgestellt, die Umstellung auf Debian läuft noch. Das Münchener Projekt zeigt, wie auf diese Weise Abläufe vereinfacht und Kosten eingespart werden können. Auf der <a href="http://www.osor.eu/">OSOR-Plattform</a> der Eropäischen Union stellt die bayerische Landeshauptstadt eigens entwickelte Softwarekomponenten unter der freien <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/European_Public_License">European Public License</a> zur Verfügung. Auch andere öffentliche Verwaltungen haben begonnen auf freie Software umzustellen. Die Gründe sind meist Sicherheitsanforderungen und Kosteneinsparungen. Als Konsequenz dieser Entwicklung hat nun die Landtagsfraktion der Grünen im Sächsischen Landtag eine Anfrage zur Verbreitung von <abbr title="Free/Libre Open Source Software">FLOSS</abbr> in der Staatsverwaltung gestellt.
</p>
<p class="normal text">
    Die 29-seitige Antwort des zuständigen Ministeriums für Justiz ‒ hier ist die zentrale <a href="http://www.sid.sachsen.de/">IT-Stelle</a> angesiedelt ‒ gibt Aufschluss über die möglichen Kostenersparnisse bei einer Umstellung und die bisherige Verbreitung von Open Source in den Staatsministerien und deren untergeordneten Behörden.
</p>
<p class="normal text">
    Den knapp 349.500 proprietären Einzellizenzen (hinzu kommen noch sogenannte „Hauslizenzen“) standen im November 2009 etwa 6.200 freie Lizenzen gegenüber. Von den proprietären Lizenzen müssen etwa 10% regelmäßig, meist jährlich, erneuert werden. Allein durch die Lizenzen werden in der sächsischen Staatsverwaltung jährliche Kosten von mehr als 9 Millionen Euro verursacht. Der größte Teil (etwa 7 Mio. €) entfällt davon auf Server- und Datenbanksysteme. Gerade diese, so  vermute ich, böten sich ja für eine Umstellung besonders an (z. B. Linux-Apache-Server und MySQL).<br/>
    Die Kosten für den Support der proprietären Software belaufen sich auf etwa 4 Millionen Euro jährlich. Sie fließen zur Zeit fast ausschließlich international agierenden Software-Konzernen zu, mit welchen sich die Staatsregierung vertraglich gebunden hat. So nimmt sie auch am Select-Vertrag des Bundesministerium des Innern mit Microsoft teil und profitiert so von <em>preisgünstigen</em> Lizenzen.<br/>
    Die sächsische Regierung hält Microsoft-Produkte für mindestens so sicher, wie Open-Source-Software. Es werden folgende Gründe genannt: Durch die einheitliche Ausstattung mit Microsoft-Produkten sei gewährleistet, dass Erfahrungen behördenübergreifend genutzt werden können. Zudem könnten so auch die knappen Personalressourcen in mehreren Behörden eingesetzt werden. Das jedoch ist kein Argument für eine bestimmte Software, sondern nur für deren flächendeckenden Einsatz. Als weitere Punkte werden angeführt, dass für Microsoft-Produkte mehr Sicherheitssoftware zur Verfügung stünde, als für Open-Source-Produkte. Das kann ich mir gut vorstellen. Das könnte aber daran liegen, dass z. B. Linux oder BSD die meisten Sicherheitsfeatures im Betriebssystem mitliefern und diese nicht separat als <em>Tools</em> nachinstalliert werden müssen. Als ein weiteres Argument wurde angeführt, dass es unwahrscheinlicher sei, dass Cracker Sicherheitslücken in Microsoft-Produkten finden, da der Code dort ja geheim gehalten werde. (Wikipedia: <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Decompiler">Decompiler</a>, <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Security_through_obscurity">Security trough Obscurity</a>)<br/>
    Ein Gutachten der Staatsregierung von 2005(!) schätzt den Nutzwert von Systemen, welche konsequent Microsoft-Produkte einsetzen am höchsten ein. Die schlechten Werte für FLOSS-Systeme kommen hauptsächlich durch den Umstellungsaufwand zustande. So werden auch die Kosten für einen bei einer Umstellung nötigen zeitweiligen Parallelbetrieb verschiedener Software und die Umschulungskosten für das IT-Personal als Nachteile von Open-Source angeführt. Weitere Nachteile seien die Anpassung der neuen Software und fehlende Open-Source-Fachanwendungen. Deshalb kann die Staatsregierung keine Kostenersparnisse erkennen. Die Herstellerunabhängigkeit wird zwar vorsichtig positiv bewertet und es werden auch die damit verbundenen schnellen Wachstumsmöglichkeiten im lokalen mittelständischen IT-Sektor gesehen, jedoch müssten diese Argumente zuerst noch „strategisch bewertet“ werden. Zu langfristigen Kostenersparnissen sei nichts bekannt.<br/>
    Interessant auch die Äußerung über die Förderung von Open-Source:
</p>
<p style="font-style: italic;">
    Den Einsatz von FLOSS zum Bestandteil von Fördervoraussetzungen bei der Förderung des sächsischen Mittelstandes zu machen, wäre ein direkter Eingriff in den Wettbewerb. Die Staatsregierung lehnt diesen Schritt daher ab.
</p>
<p class="normal text">
    Die Antwort auf die Anfrage verliert auch einige Worte über die Informationsfreiheit und die Transparenz des Verwaltungsapparates. Hier sieht man nicht die Notwendigkeit die Transparenz für den Bürger durch Dokumente in offenen Formaten zu gewährleisten. Die Richtlinien des Bundesministeriums des Innern zur Nutzung des Open Document Format sind zwar bekannt, werden aber nicht unterstützt. Interessante Züge nimmt dies bei der Archivierung an. So wie ich es verstanden habe, werden die proprietären Dokumente (vermutlich MS Office) nach drei jahren auf ihre Archivierungswürdigkeit hin geprüft. Dokumente, welche archiviert werden sollen, werden dann in ein ebenfalls proprietäres Langzeitformat umgewandelt, welches hoffentlich auch in 10 oder 20 Jahren noch benutzbar ist.
</p>
<p class="normal text">
    Die Landtagsdebatte gibt es sogar als <a href="http://www.landtag.sachsen.de/de/aktuelles/videoarchiv/top.do/16/5/nd5748/8080">Video</a> – immerhin! Natürlich als Windows-Media-Stream in minimaler Qualität, aber in einem offenen Format hätte das an dieser Stelle sicher sowieso überrascht. Über die Bildqualität will ich mich auch gar nicht auslassen, denn als Audio (natürlich im freien OGG/Vorbis-Format) hätte es ja auch genügt. Schön ist es auch, dass es das <a href="http://www.landtag.sachsen.de/dokumente/sitzungskalender/PlPr5_16.pdf">Protokoll</a> zur Debatte online gibt – ich will ja nicht nur kritisieren. Und man hat sich sogar die Mühe gemacht vom Microsoft-Word-Dokument nach PDF zu exportieren. Naja, wenigstens rühmt sich Herr Dr. Gerstenberg (Die Grünen), dass er seine Rede mit Open Office geschrieben hat. Herzlichen Glückwunsch! Fragt sich nur wieviele der anwesenden Abgeordneten überhaupt verstanden haben, was er mit diesem „Open Office“ meint. Vielleicht hat er die Rede ja auf seiner Terrasse geschrieben?<a name="footnoteindex1"></a><sup><a href="http://koloradokaefer.de/besen.php?node=20100818-01-article.php#footnotetext1">(1)</a></sup> Auf eben jene, die so denken bezieht er sich und formuliert treffend: „Das verstehe ich ja ohnehin nicht, das geht mich nichts an.“ Als Vorteile von FLOSS preist er die Förderung der lokalen Wirtschaft (der Support freier Software ist im Gegensatz zu den Produkten der Monopolisten durch ortsansässige Unternehmen möglich), die langfristige Verfügbarkeit der Programme (Updates könnten auch nach Jahren noch durch regionale Unternehmen geliefert werden), den Wegfall von Lizenzgebühren, die steigende IT-Sicherheit (selbst das <abbr title="Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik">BSI</abbr> empfiehlt aus diesem Grund freie Software) und erhöhte Transparenz der Behörden durch die Unterstützung frei zugänglicher Formate (Stichwort „Open Document“). Die Linke, in diesem Fall personifiziert in Frau Bonk, unterstützt diese Argumente und erhofft sich auch einen Wissenszuwachs der Öffentlichkeit durch die einfachere Verbreitung der Behördendokumente. Außerdem ergänzt sie ein aus meiner Sicht oft nicht beachtetes Argument: Sächsische Schulen und Hochschulen produzieren Microsoft-Nutzer, was auch auf lange Sicht die Position der regionalen IT-Unternehmen schwächt. Auf den wirtschaftlichen Aspekt konzentriert sich auch der Redner der nationalistischen Fraktion, Herr Storr, und ruft – es hätte sicher auch niemand anders erwartet – zur Stärkung der heimischen Firmen auf.<br/>
    Der Abgeordnete Modschieler, Vertreter der Christdemokraten zeigte sich vom ganzen Thema ähnlich verwirrt, wie Frau Köpping von dieser Kleinpartei. Wie hießen die noch gleich?<a name="footnoteindex2"></a><sup><a href="http://koloradokaefer.de/besen.php?node=20100818-01-article.php#footnotetext2">(2)</a></sup> Ich denke das Problem liegt hier darin, dass einfach noch niemand die Analogie zur „realen“ Welt hergestellt hat. Überraschend finde ich die Rede des FDP-Abgeordneten Biesok. Der verteidigt die Benachteiligung des heimischen Mittelstandes (FDP vs. mittleständische Unternehmen?!) und meint: „Wer schon einmal bei einem IT-Projekt in der Wirtschaft mitbekommen hat, wie kompliziert es ist, Netzwerke aufzubauen …, der weiß schon, wie wertvoll es ist, Standardsoftware zu haben, die von einem großen Konzern hergestellt wurde und hier individuell angepasst wird.“ Nun wird ja im Netzwerkbereich eigentlich gerade Linux eingesetzt. Einschub: <em>Okay, ich bin nur ein dummer Medieninformatiker, aber ich glaube schon dass das so ist.</em> Aber gerade auf diese Weise könnte man doch eben wieder Arbeitsplätze und Steuereinnahmen in Sachsen generieren, nämlich wenn sächsische IT-Unternehmen diese Netzwerksoftware einrichten und warten.<br/>
    Auf die Aussprache der Fraktionen folgt eine Erklärung des zuständigen Staatsministers, Herr Dr. Martens (Justiz und Europa). Er trägt nichts wichtiges zur Debatte bei, aber eine Aussage scheint mir bemerkenswert, weil sie verdeutlicht, dass einige eben doch nicht verstanden haben, worum es geht. So heißt es im Protokoll:
</p>
<p style="font-style: italic;">
Das ist etwa so wie die Frage: Dürfen wir es uns leisten, Dienst-Kfz bei etablierten Herstellern zu kaufen, oder sollten wir nicht selbst versuchen, sächsische Staatsautos zu basteln? Das wäre zumindest wesentlich autonomer. Manches hier war also von wenig Sachkunde getragen. (Anmerkung: Ist der letzte Satz Selbstironie?)
</p>
<p class="normal text">
    Auch wenn das Video und das Plenarprotokoll <em>relativ</em> einfach über das Internet verfügbar sind, so besteht doch in Sachen Zugang zu öffentlichen Dokumenten, noch Verbesserungsbedarf: Die Antwort des Ministeriums auf die Große Anfrage steht zwar immerhin auf der Internetseite des Landtags, als dreiteiliges PDF eines eingescannten Dokuments, zur Verfügung ‒ erneuter Einschub: Warum muss man das ausdrucken und wieder einscannen? ‒ aber leider kann man das Dokument nicht verlinken. Bei Interesse kann man im <a href="http://edas.landtag.sachsen.de/">Parlamentsdokumentationssystem</a> mit aktiviertem JavaScript nach „Freie Software in Sachsen” suchen.<br/>
    Um an dieses Problem anzuknüpfen: In dem Bericht wird auf ein Gutachten des Arbeitskreises IT (AK-IT) über den möglichen Einsatz von Open Source in der Landesverwaltung verwiesen. Ich kann dieses Dokument aber nicht nur nicht finden, sondern ich kann auf der Internetseite der Staatsregierung und der Internetseite des Justizministeriums überhaupt keine Dokumente finden (außer ein paar Redebeiträge des Ministers und eine Pressemitteilung). Auf der anderen Seite wird dort ständig auf die „moderne Verwaltung” und „E-Government” hingewiesen. Wahrscheinlich sind das die Schlagworte, die die Print-Presse abdrucken soll, wenn sie über die Sächsische Verwaltung berichtet. Schade eigentlich. Dafür habe ich zufällig gefunden, dass die Staatskanzlei einen <a href="http://www.secure.sachsen.de/esignatur/index.html">PGP-Schlüssel</a> hat. Diesen habe ich dann gleich mal benutzt um dort nach dem genannten Gutachten zu fragen. Das war am 11. Mai 2010. Eine ausführliche Antwort kommt sicher noch. Bestimmt. Ganz bestimmt!
</p>
<p class="normal text">
    <a name="footnotetext1"></a>(1) Vorsicht, Teewitz! (<a href="http://koloradokaefer.de/besen.php?node=20100818-01-article.php#footnoteindex1">zurück</a>)<br/>
    <a name="footnotetext2"></a>(2) SPD – ist mir wieder eingefallen (<a href="http://koloradokaefer.de/besen.php?node=20100818-01-article.php#footnoteindex2">zurück</a>)
</p>
<p class="small text" style="text-align: right; clear: both;">
	geschrieben am 18. August 2010
</p>

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</description>
</item>

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<pubDate>Wed, 18 Aug 2010 12:00:00 +0200</pubDate>
<category>Schnappschuss</category>
<category>Sinnfrei</category>
<category>Dresden</category>
<author>webmaster@koloradokaefer.de (Koloradokäfer)</author>
<title>Bilder, die für sich selbst sprechen</title>
<description>
<![CDATA[<p class="normal text">
        Wer ein Pedal klaut…<br/>
       <a href="http://koloradokaefer.de/images/2010/20100818-fahrrad1.jpg"><img style="max-width: 500px; margin: 10px;" src="http://koloradokaefer.de/images/2010/20100818-fahrrad1.jpg" alt="Wer ein Pedal klaut, hat einen kleinen Penis."/></a><br/>
       <a href="http://koloradokaefer.de/images/2010/20100818-fahrrad2.jpg"><img style="max-width: 500px; margin: 10px;" src="http://koloradokaefer.de/images/2010/20100818-fahrrad2.jpg" alt="Wer ein Pedal klaut, hat einen kleinen Penis."/></a><br/>
       Ein herzlicher Dank ergeht an <a href="http://www1.inf.tu-dresden.de/~s8186045/">das Trio</a>.
</p>
<p class="small text" style="text-align: right; clear: both;">
	geschrieben am 18.August 2010
</p>
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</item>

<item>
<link>http://koloradokaefer.de/besen.php?node=20100809-00-article.php</link>
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<pubDate>Thu, 12 Aug 2010 18:00:00 +0200</pubDate>
<category>Fotorätsel</category>
<author>webmaster@koloradokaefer.de (Koloradokäfer)</author>
<title>Stäbcheninferno?</title>
<description>
<![CDATA[<p class="normal text">
       <a href="http://koloradokaefer.de/images/2010/20100809-staebchen.jpg"><img style="max-width: 200px; float: left; margin: 10px;" src="http://koloradokaefer.de/images/2010/20100809-staebchen.jpg" alt="Stäbchen"/></a>Nach langer Zeit gibt es mal wieder ein Fotorätsel. Und damit das hier nicht zu kurz wird, interessiert mich diesmal auch, wie das Abgebildete entsteht.
</p>
<p class="small text" style="text-align: right; clear: both;">
	geschrieben am 09.August 2010
</p>
<p class="normal title">Auflösung:</p>
<p class="normal text">
    <a href="http://koloradokaefer.de/besen.php?node=20100809-00-article.php#Kommentar37293509">zur Auflösung</a>
</p>
<p class="small text" style="text-align: right; clear: both;">
	geschrieben am 12.August 2010
</p>

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</description>
</item>

<item>
<link>http://koloradokaefer.de/archive.php?node=20100806-00-info.php</link>
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<pubDate>Fri, 06 Aug 2010 06:00:00 +0200</pubDate>
<category>Gelinkt</category>
<category>Hörempfehlung</category>
<category>Datenschutz</category>
<category>Politik</category>
<category>Chaos Computer Club</category>
<author>webmaster@koloradokaefer.de (Koloradokäfer)</author>
<title>Gelinkt: Zensus 2011</title>
<description>
<![CDATA[<p class="normal text">
    Alles wird vermessen und gezählt. Nächstes Jahr findet in Deutschland eine Volkszählung statt. Das hat sich noch nicht groß herumgesprochen, ist aber durchaus einen Gedanken wert. Wie das genau von statten gehen soll, kann man sich im <a href="http://c3d2.de/news/pentacast-19-zensus.html">Pentaradio</a> des Dresdener Chaos Computer Clubs anhören (<a href="http://ftp.c3d2.de/pentacast/pentacast-19-zensus.ogg">ogg</a>, <a href="http://ftp.c3d2.de/pentacast/pentacast-19-zensus.mp3">mp3</a>). Mehrfach erwähnt wird dort auch ein Vortrag von der SIGINT-Konferenz 2010 über das <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Zensusgesetz_2011">Zensusgesetz</a> (<a href="http://ftp.ccc.de/events/sigint10/audio/sigint10_3915_de_das_zensusgesetz_2011.ogg">Audio</a>, <a href="http://ftp.ccc.de/events/sigint10/video/sigint10_3915_de_das_zensusgesetz_2011.mkv">Video</a>).
</p>
]]>
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</item>

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<link>http://koloradokaefer.de/besen.php?node=20100626-00-article.php</link>
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<pubDate>Sat, 26 Jun 2010 12:00:00 +0200</pubDate>
<category>Dresden</category>
<category>Fotografie</category>
<category>Radfahren</category>
<category>Verkehr</category>
<author>webmaster@koloradokaefer.de (Koloradokäfer)</author>
<title>Internationaler Elbefußweg</title>
<description>
<![CDATA[<p class="normal text">
    Diese zugeklebten Radwegschilder sind mir kürzlich auf dem Elberadweg zwischen Carolabrücke und Johannstädter Fährgarten sowie am Käthe-Kollwitz-Ufer (Foto unten) aufgefallen. Weiß jemand, ob das irgend einen Hintergrund hat? Ist das vielleicht eine Protestform?<br/>
    Was das Käthe-Kollwitz-Ufer betrifft muss ich sagen, dass ich mir als Radfahrer den Fahrstreifen sowieso lieber mit den Autos teile, als mit den Fußgängern, von daher wäre mir das nur recht. Leider sind die Schilder aber nicht konsequent durchgängig durchgestrichen, weshalb man dann immer zwischen Straße und Fußweg wechseln müsste. Den Kommentar zum Thema Elbe<em>rad</em>weg und Fußgänger spare ich mir jetzt mal.<br/>
    Außerdem ist es mir endlich mal gelungen mein Lieblingsortseingangsschild zu fotografieren.<br/>
    <img src="http://koloradokaefer.de/images/2010/20100626-radweg.jpg" alt="Radweg Käthe-Kollwitz-Ufer" style="margin: 10px; max-width: 45%;"/>
    <img src="http://koloradokaefer.de/images/2010/20100626-eschdorf.jpg" alt="Ortstafel Dresden-Eschdorf" style="margin: 10px; max-width: 45%;"/>
</p>
<p class="small text" style="text-align: right; clear: both;">
	geschrieben am 26.Juni 2010
</p>

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</item>

<item>
<link>http://koloradokaefer.de/besen.php?node=20100619-00-article.php</link>
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<pubDate>Sat, 19 Jun 2010 18:00:00 +0200</pubDate>
<category>Sicherheit</category>
<category>Krypto und Stego</category>
<author>webmaster@koloradokaefer.de (Koloradokäfer)</author>
<title>Schutzziele in der Datensicherheit</title>
<description>
<![CDATA[<p class="normal text">
    IT-Anwendungen, die einen gewissen Sicherheitsanspruch haben definieren häufig sogenannte Schutzziele. Eine Anwendung verfolgt dabei immer nur eine bestimmte Auswahl, da die Schutzziele auch widersprüchlich sein können. <a href="http://cms.uni-kassel.de/unicms/fileadmin/groups/w_030405/Mark_Bedner/Bedner-Ackermann-Schutzziele.pdf">Ein Artikel</a> von Wissenschaftlern der TU Darmstadt zählt mittlerweile insgesamt 18 Ziele auf, welche sich aber teilweise aus den drei Ursprünglichen, nämlich Vertraulichkeit, Integrität und Verfügbarkeit ableiten lassen.<br/><br/>
    Die Autoren haben dabei in Haupt- und Nebenschutzziele unterteilt:
</p>
<ul class="normal text">
    <li>Vertraulichkeit – <em>confidentiality</em></li>
    <ul>
        <li>Unverkettbarkeit – <em>unlinkability</em></li>
        <li>Nicht-Verfolgbarkeit – <em>untraceability</em></li>
        <li>Unbeobachtbarkeit – <em>unobservability</em></li>
        <li>Verdecktheit – <em>covertness, obscurity</em></li>
        <li>Anonymität – <em>anonymity</em></li>
        <li>Pseudonymität – <em>pseudonymity</em></li>
    </ul>
    <li>Transparenz – <em>transparency</em></li>
    <ul>
        <li>Zurechenbarkeit – <em>accountability</em></li>
        <li>Authentizität – <em>authenticity</em></li>
        <li>Revisionsfähigkeit – <em>reviewability</em></li>
    </ul>
    <li>Verfügbarkeit – <em>availablity</em></li>
    <li>Integrität – <em>integrity</em></li>
    <ul>	
        <li>Verlässlichkeit – <em>dependability, reliability</em></li>
        <li>Beherrschbarkeit – <em>controllability</em></li>
        <li>Nicht-Vermehrbarkeit – <em>non-propagation</em></li>
    </ul>
    <li>Kontingenz – <em>contingency</em></li>
    <ul>	
        <li>Glaubhafte Abstreitbarkeit – <em>plausible deniability</em></li>
    </ul>
</ul>
<p class="normal text">
    Es wäre mal interessant, ob es zu jedem dieser Schutzziele mindestens eine real existierende Anwendung gibt, welche es umsetzt. Zur Vertraulichkeit würde mir spontan <a href="http://gnupg.org/">GPG</a> einfallen, zur Verdecktheit irgend ein <a href="http://www.guillermito2.net/stegano/">Steganografiewerkzeug</a> (zum Beispiel jSteg) und zur Anonymität <a href="http://anonymous-proxy-servers.net/">Jondo</a>. Pseudonymität kann man mit <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Identity_management_systems">Identiätsmanagmentsystemen</a> erreichen. Mit Transparenz und Integrität befasst sich wohl das Projekt <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/De-Mail">DE-Mail</a>, aber ich weiß nicht, inwieweit hiervon die zugehörigen Nebenschutzziele berührt sind. Glaubhafte Abstreitbarkeit kann man zum Beispiel mit <a href="http://www.cypherpunks.ca/otr/">OTR</a> oder mit einem verschachtelten <a href="http://www.truecrypt.org/">Truecrypt</a>-Container erreichen. Verfügbarkeit ist wohl eher eine Hardwaresache.
</p>
<p class="small text" style="text-align: right; clear: both;">
	geschrieben am 19.Juni 2010
</p>
<p class="normal title">Nachtrag:</p>
<p class="normal text">
    Nach kurzer Analyse würde ich sagen, dass die Schutzziele Erreichbarkeit (<em>reachability</em>) und Verbindlichkeit (<em>legal enforceability</em>) mit dieser Aufzählung nicht abgedeckt werden. Im Vergleich zur Verfügbarkeit der Informationen meint Erreichbarkeit nur, dass das Ziel (Benutzer oder Rechner) kontaktiert werden kann. Damit ist noch nicht die Möglichkeit zum Abrufen sichergestellt. Verbindlichkeit meint, dass der Sender für die Nachricht rechtlich in Anspruch genommen werden kann – zumindest für eine gewisse Zeit.
</p>
<p class="small text" style="text-align: right; clear: both;">
	geschrieben am 19.Juni 2010
</p>
<p class="normal text">Dieser Beitrag kann <a href="http://koloradokaefer.de/besen.php?node=20100619-00-article.php#Dein_Kommentar">kommentiert</a> werden.</p>]]>
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</item>



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